Episoden

29 - Wohlfühlfolge, eure Fragen, Gedanken & Themen die mich gerade beschäftigen
22.02.2026
54 Minuten
In dieser Wohlfühlfolge meldet sich Lea wieder aus Paris – mit Tee-auf-der-Couch-Vibe, Gedanken aus dem Alltag und ganz vielen Community-Fragen. Sie erzählt, warum sie am besten funktioniert, wenn sie viel um die Ohren hat: volle Tage machen sie produktiver und glücklicher, während zu viel „Leerlauf“ schnell in Langeweile kippt – besonders, wenn sie in Paris viel allein ist. Gleichzeitig teasert sie an, dass in den kommenden Wochen wieder mehr Reisen, Wettkampf und Gala anstehen. Ein persönlicheres Thema spricht Lea ebenfalls an: Menschen in ihren Videos. Sie erklärt, dass niemand in ihren Content „gehört“ und dass andere Personen selbst entscheiden, ob und wie sie online stattfinden möchten. Fragen zu privaten Menschen beantwortet sie deshalb bewusst nicht – aus Respekt und weil sie nie für andere sprechen will. Aus der Community kommt u. a. die Frage: Wie knüpft man Anschluss in neuen Gruppen? Lea teilt praktische Tipps (aktiv vorstellen, Namen merken, einfache Einstiegsfragen, Verbindungen zwischen Menschen finden) – und warum es oft schon hilft, einfach diejenige zu sein, die das Eis bricht. Außerdem gibt sie ein Update zu den Weltmeisterschaften in Göttingen (1.–4. Juli): Sea-Rad findet an drei Tagen statt (Do–Sa). Am Donnerstag ist der „Hauptwettkampf“ (Technical + Artistic), die Top 5 qualifizieren sich fürs Finale am Samstag; am Freitag steht zusätzlich das Battle an. Weitere Fragen drehen sich um Beziehungen & Kinder im Zirkusleben, das Thema Verletzungsrisiko bei Freizeitaktivitäten, Imposter-Syndrom (und wie ihr Selbstbild sich über die Jahre verändert hat) sowie Heimweh – das sie eher als Wunsch nach einem stabilen „Zuhause“ beschreibt. Zum Schluss wird’s sportlich: Lea blickt auf ihren ersten Wettkampf der Saison in Bielefeld (nächstes Wochenende). Für sie ist es ein Testlauf vor der WM – sie geht offen rein, neugierig auf Nerven, Druck und Performance. Und sie kündigt an: Sie wird ihre Kür(en) zeigen – egal ob perfekt oder chaotisch.
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28 - Ich habe meine SOLO Nummer im Moulin Rouge in Paris performt
15.02.2026
43 Minuten
Diese Woche meldet sich Lea mitten in der Nacht aus Paris – denn ihr eigentlich gemütlicher Podcast-Tag kippt spontan komplett: Kurz nach 19 Uhr bekommt sie den Anruf, dass im Moulin Rouge kurzfristig jemand ausgefallen ist (Valentinstag, volle Shows) und sie einspringen soll. Ihr Bühnenpartner Francis ist nicht in der Stadt – also bietet Lea an, ihr Solo zu performen, obwohl sie die Nummer seit über zwei Jahren nicht mehr gespielt hat. Innerhalb von ca. 1 Stunde 45 Minuten organisiert sie alles: Kostüm aus dem Apartment holen, Musik checken, schminken, Kostüm bügeln lassen und die Choreografie per Video auffrischen. Bühnentest und Lichtprobe sind nicht möglich, weil das Dinner bereits läuft – sie geht also “kalt” auf die Bühne. Zusätzlich bereitet sie sich oben im Trainingsraum vor (mit einem schwereren Trainingsrad), performt unten aber mit dem leichteren Duo-Rad, das sich deutlich schneller und „bounciger“ anfühlt. Trotz Aufregung läuft die Nummer gut, das Publikum jubelt, und Lea ist überrascht, wie ruhig sie auf der Bühne bleibt. Nach der ersten und zweiten Show trainiert sie jeweils noch – und lacht darüber, dass sie morgens „aus Intuition“ einen Ruhetag gemacht hat, der sich im Nachhinein perfekt anfühlt. Im zweiten Teil gibt sie ein Update zu ihrer Wettkampfvorbereitung: In zwei Wochen steht in Bielefeld ihr erster Wettkampf der Saison an. Die Technical-Kür steht bereits weitgehend, bei der Artistik-Kür war vor allem die Musikwahl und die Struktur eine Herausforderung (13 Elemente möglich, 10 zählen, bei nur 3:15 Minuten). Ein bisher eingeplantes Element (Scorpion Coin Spin) fällt wegen Regeländerung raus, stattdessen arbeitet sie an einem neuen, noch geheimen Element, das sie erst seit wenigen Tagen übt und bis zum Wettkampf „als Überraschung“ behalten will. Ziel ist vor allem eine sichere, schöne Kür – mit Spaß, Stolz und ohne unnötiges Sturzrisiko. Zum Schluss beantwortet Lea eine Frage aus dem Instagram-Sticker: Welches Level an Berühmtheit wäre ihr zu viel? Sie fühlt sich selbst nicht wirklich „berühmt“, wird aber öfter erkannt – bisher immer positiv. Zu viel wäre es, wenn Menschen das ausnutzen (Klatschpresse, unangenehme Situationen, Stalking) oder Privates mit Familie nicht mehr möglich wäre. Wichtig ist ihr außerdem, „für etwas“ bekannt zu sein – nicht berühmt um der Berühmtheit willen. Außerdem teilt sie einen Social-Media-Gedanken: Durch KI und den Wandel auf TikTok sieht sie Potenzial für Nischen- und „Facetime-Content“ (weniger Schnitt, mehr direkt in die Kamera sprechen). Sie überlegt, das testweise zu probieren – entweder auf ihrem Hauptaccount oder einem zweiten „Spam“-Account – und will dazu Feedback. Eine sehr spontane, adrenalinhaltige Folge über Showbusiness-Momente, Vertrauen in die eigene Intuition und den Feinschliff Richtung Wettkampf.
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27 - Mein erster Wettkampf dieses Jahr
08.02.2026
51 Minuten
In dieser Folge meldet sich Lea aus München. Sie ist von Cirque du Soleil zur Deutschland-Premiere von Alegria eingeladen, begleitet die Show als Content Creatorin und nimmt euch mit hinter die Kulissen. Neben Einblicken in den Dreh-Alltag erzählt sie von zwei unerwarteten Begegnungen, die ihr direkt das Gefühl geben, genau am richtigen Ort zu sein – und spricht darüber, warum „Zufälle“ manchmal wie kleine Bestätigungen wirken, wenn man viel alleine unterwegs ist. Ein großer Schwerpunkt der Episode ist Leas erster Wettkampf des Jahres: Sie startet am 28. Februar in Bielefeld bei den German Open im Cyr Wheel (Rhönrad / Cyr Rad). Lea erklärt, warum dieser Wettkampf kein Quali-Event für die WM ist, für sie aber trotzdem enorm wichtig ist – als Testlauf, Standortbestimmung und Deadline, um ihre Küren rechtzeitig wettkampffähig zu bekommen. Dabei gibt sie einen sehr ehrlichen Einblick in den Druck, der mit dem Status als amtierende Weltmeisterin mitschwingt, und warum sie den Wettkampf vor allem als Lernchance sieht. Lea erklärt außerdem verständlich den Unterschied zwischen Technischer Kür und Musikkür, warum eine Wettkampfkür ganz anders funktioniert als eine Bühnen-Nummer und weshalb es so herausfordernd ist, in 3:15 Minuten schwere Elemente „back-to-back“ auf Musik zu turnen, ohne dass Ausführung und Artistik leiden. Sie beschreibt ihren Prozess der Musikauswahl, das Bauen einer „Traum-Kür“ im Schnittprogramm und den Reality-Check im Training – inklusive dem Moment, in dem sie die Kür zunächst komplett demotiviert, bevor sie den Plan anpasst und realistisch neu aufsetzt. Im zweiten Teil beantwortet Lea zwei Sprachnachrichten aus der Community: Empfehlungen für Shows mit Fokus auf ästhetische Akrobatik (inklusive einer Einordnung zu Alegria und warum Publikum/Energie eine Show stark beeinflussen kann). Warum ihre Duo-Nummer mit Francis trotz tausender Shows nicht langweilig wird – und warum Routine auf der Bühne erst echte Interpretation möglich macht. Zum Abschluss teilt Lea erste Creator-Empfehlungen aus der „Randsport“- und Zirkuswelt und erklärt, warum diese Kombination aus Artistin sein und täglich Content produzieren in der Szene noch immer selten ist.
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26 - Wohlfühlfolge, eure Fragen, Moulin Rouge in Paris und Training
01.02.2026
49 Minuten
Lea ist zurück in Paris und lädt zu einer echten Wohlfühlfolge ein. Auf der Couch, mit Kaffee und kleinen Snacks, beantwortet sie eure Fragen und nimmt euch mit in ihren Alltag im Moulin Rouge. Weil sie diesmal nur drei Abende pro Woche spielt, erlebt sie zum ersten Mal seit Langem, wie sich freie Abende wirklich anfühlen und warum das mental einen größeren Unterschied macht, als viele denken. In der Episode geht es um Hustle Culture, Regeneration und darum, was hinter den Kulissen passiert, wenn Social Media nicht alles zeigt. Lea erzählt, wie sie ihre Projekte, Schnittjobs und „klassische Büroaufgaben“ organisiert, warum ein abgesagtes Deutschland-Meeting ihr Wochenende gerettet hat und wie sie lernt, Pausen nicht als Stillstand zu sehen. Ein großes Thema ist außerdem Training. Lea steckt mitten in der Vorbereitung auf die Cyr Wheel Weltmeisterschaft im Sommer in Göttingen und spricht offen über Ziele, Mindset und neue Anforderungen. Sie trainiert aktuell viel mit Francis, der an schwierigen Tricks arbeitet, und erklärt nebenbei, was Francis eigentlich an seinen freien Tagen macht. Aus euren Sprachnachrichten entstehen mehrere spannende Deep Dives. Lea beantwortet die Frage, warum die Duo Unity Cyr Wheel Nummer seit Jahren weitgehend gleich geblieben ist und weshalb Veränderungen im Duo so viel schwieriger sind als im Solo. Außerdem erzählt sie, wie und warum sie von englischem Content zu Zirkuslea auf Deutsch gewechselt ist, welche alten Kanäle es noch gibt und warum sie diese Reise sichtbar lassen möchte. In einer weiteren Frage geht es um Motorradnummern im Zirkus, die berüchtigte „Todeskugel“, BMX und warum nicht jede Nummer jedem gefallen muss. Lea ordnet das Branding von Zirkus Flic Flac ein, spricht über Respekt für die Performer und darüber, wie sich solche Acts inzwischen auch modernisieren, zum Beispiel mit E-Bikes. Zum Schluss wird die Folge sehr persönlich. Lea spricht über ein schnelllebiges Leben, wie sie trotzdem präsent bleibt und warum Training sie immer wieder erdet. Ihr Wochenmotto lautet: Mach Dinge auch mit Angst. Die Angst verschwindet nicht unbedingt, aber der Umgang damit wird besser, Schritt für Schritt.
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25 - Monte Carlo und Cirque De Demain Circus Festivals
25.01.2026
39 Minuten
Lea meldet sich diese Woche aus Paris mit einer ungewohnt rauen Stimme, denn hinter ihr liegt eine intensive Festival-Woche zwischen Monte Carlo und Paris. In dieser Folge der Zirkus Hotline dreht sich alles um die große Zirkus Festival Season und um die Frage, was diese Events wirklich ausmacht. Bühne, Wettbewerb, Preise, Networking, Partys und die echten Karrieremomente, die oft erst nach der Show entstehen. Im Fokus steht das International Circus Festival of Monte-Carlo. Lea erklärt verständlich, wie man überhaupt dorthin kommt, warum man sich nicht einfach bewerben kann, sondern eingeladen werden muss, und welche Rolle Scouts, Agenten und das Festival-Komitee spielen. Sie spricht über die Bedeutung einer Einladung für die Karriere, über die berühmten Gold-, Silber- und Bronze-Clowns, über Zusatzpreise und über das Format New Generation für junge Talente. Außerdem teilt sie Eindrücke aus den Shows, erzählt von beeindruckenden Nummern und ordnet ein, warum in Monte Carlo weiterhin Tiernummern Teil des Programms sind. Anschließend geht es nach Paris zum Festival Mondial du Cirque de Demain, dem modernen Pendant. Hier stehen junge Artistinnen und Artisten, moderner Zirkus und der Zirkus von morgen im Mittelpunkt. Lea erzählt von ihrer eigenen Geschichte mit dem Festival, ihrem damaligen Wettbewerbserlebnis und warum sie sich dort heute besonders verbunden fühlt. Dazu kommen Einblicke in die Szene, Wiedersehen mit Kolleginnen und Kollegen, Begegnungen mit Casting-Direktoren und eine witzige Anekdote darüber, wie weit ihre Social-Media-Reichweite inzwischen reicht. Zum Abschluss wird Lea persönlich und spricht ehrlich über Hustle, hohe Arbeitslast und den Druck, ständig unterwegs und produktiv zu sein, und warum ihr Zuverlässigkeit so wichtig ist, dass der Podcast trotz allem pünktlich erscheint.
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Über diesen Podcast

Willkommen bei Zirkus Hotline – eine echte Zirkusartistin ruft dich an und gibt die intime Einblicke in die faszinierende Welt des modernen Zirkus! Lea Toran Jenner aka Zirkuslea teilt spannende Geschichten aus ihrem Leben als internationale Artistin, inspirierende Einblicke hinter die Kulissen und Gespräche mit besonderen Gästen aus der Zirkus- und Kunstszene. Wie ist es im Moulin Rouge in Paris oder mit dem Cirque du Soleil aufzutreten? Wen trifft man alles auf den internationalen Bühnen dieser Welt. Und kann man eigentlich von diesem Beruf Leben?

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