Podcaster
Episoden
22.02.2026
54 Minuten
In dieser Wohlfühlfolge meldet sich Lea wieder aus Paris – mit
Tee-auf-der-Couch-Vibe, Gedanken aus dem Alltag und ganz vielen
Community-Fragen. Sie erzählt, warum sie am besten funktioniert,
wenn sie viel um die Ohren hat: volle Tage machen sie produktiver
und glücklicher, während zu viel „Leerlauf“ schnell in Langeweile
kippt – besonders, wenn sie in Paris viel allein ist. Gleichzeitig
teasert sie an, dass in den kommenden Wochen wieder mehr Reisen,
Wettkampf und Gala anstehen. Ein persönlicheres Thema spricht Lea
ebenfalls an: Menschen in ihren Videos. Sie erklärt, dass niemand
in ihren Content „gehört“ und dass andere Personen selbst
entscheiden, ob und wie sie online stattfinden möchten. Fragen zu
privaten Menschen beantwortet sie deshalb bewusst nicht – aus
Respekt und weil sie nie für andere sprechen will. Aus der
Community kommt u. a. die Frage: Wie knüpft man Anschluss in neuen
Gruppen? Lea teilt praktische Tipps (aktiv vorstellen, Namen
merken, einfache Einstiegsfragen, Verbindungen zwischen Menschen
finden) – und warum es oft schon hilft, einfach diejenige zu sein,
die das Eis bricht. Außerdem gibt sie ein Update zu den
Weltmeisterschaften in Göttingen (1.–4. Juli): Sea-Rad findet an
drei Tagen statt (Do–Sa). Am Donnerstag ist der „Hauptwettkampf“
(Technical + Artistic), die Top 5 qualifizieren sich fürs Finale am
Samstag; am Freitag steht zusätzlich das Battle an. Weitere Fragen
drehen sich um Beziehungen & Kinder im Zirkusleben, das Thema
Verletzungsrisiko bei Freizeitaktivitäten, Imposter-Syndrom (und
wie ihr Selbstbild sich über die Jahre verändert hat) sowie Heimweh
– das sie eher als Wunsch nach einem stabilen „Zuhause“ beschreibt.
Zum Schluss wird’s sportlich: Lea blickt auf ihren ersten Wettkampf
der Saison in Bielefeld (nächstes Wochenende). Für sie ist es ein
Testlauf vor der WM – sie geht offen rein, neugierig auf Nerven,
Druck und Performance. Und sie kündigt an: Sie wird ihre Kür(en)
zeigen – egal ob perfekt oder chaotisch.
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15.02.2026
43 Minuten
Diese Woche meldet sich Lea mitten in der Nacht aus Paris – denn
ihr eigentlich gemütlicher Podcast-Tag kippt spontan komplett: Kurz
nach 19 Uhr bekommt sie den Anruf, dass im Moulin Rouge kurzfristig
jemand ausgefallen ist (Valentinstag, volle Shows) und sie
einspringen soll. Ihr Bühnenpartner Francis ist nicht in der Stadt
– also bietet Lea an, ihr Solo zu performen, obwohl sie die Nummer
seit über zwei Jahren nicht mehr gespielt hat. Innerhalb von ca. 1
Stunde 45 Minuten organisiert sie alles: Kostüm aus dem Apartment
holen, Musik checken, schminken, Kostüm bügeln lassen und die
Choreografie per Video auffrischen. Bühnentest und Lichtprobe sind
nicht möglich, weil das Dinner bereits läuft – sie geht also “kalt”
auf die Bühne. Zusätzlich bereitet sie sich oben im Trainingsraum
vor (mit einem schwereren Trainingsrad), performt unten aber mit
dem leichteren Duo-Rad, das sich deutlich schneller und „bounciger“
anfühlt. Trotz Aufregung läuft die Nummer gut, das Publikum jubelt,
und Lea ist überrascht, wie ruhig sie auf der Bühne bleibt. Nach
der ersten und zweiten Show trainiert sie jeweils noch – und lacht
darüber, dass sie morgens „aus Intuition“ einen Ruhetag gemacht
hat, der sich im Nachhinein perfekt anfühlt. Im zweiten Teil gibt
sie ein Update zu ihrer Wettkampfvorbereitung: In zwei Wochen steht
in Bielefeld ihr erster Wettkampf der Saison an. Die Technical-Kür
steht bereits weitgehend, bei der Artistik-Kür war vor allem die
Musikwahl und die Struktur eine Herausforderung (13 Elemente
möglich, 10 zählen, bei nur 3:15 Minuten). Ein bisher eingeplantes
Element (Scorpion Coin Spin) fällt wegen Regeländerung raus,
stattdessen arbeitet sie an einem neuen, noch geheimen Element, das
sie erst seit wenigen Tagen übt und bis zum Wettkampf „als
Überraschung“ behalten will. Ziel ist vor allem eine sichere,
schöne Kür – mit Spaß, Stolz und ohne unnötiges Sturzrisiko. Zum
Schluss beantwortet Lea eine Frage aus dem Instagram-Sticker:
Welches Level an Berühmtheit wäre ihr zu viel? Sie fühlt sich
selbst nicht wirklich „berühmt“, wird aber öfter erkannt – bisher
immer positiv. Zu viel wäre es, wenn Menschen das ausnutzen
(Klatschpresse, unangenehme Situationen, Stalking) oder Privates
mit Familie nicht mehr möglich wäre. Wichtig ist ihr außerdem, „für
etwas“ bekannt zu sein – nicht berühmt um der Berühmtheit willen.
Außerdem teilt sie einen Social-Media-Gedanken: Durch KI und den
Wandel auf TikTok sieht sie Potenzial für Nischen- und
„Facetime-Content“ (weniger Schnitt, mehr direkt in die Kamera
sprechen). Sie überlegt, das testweise zu probieren – entweder auf
ihrem Hauptaccount oder einem zweiten „Spam“-Account – und will
dazu Feedback. Eine sehr spontane, adrenalinhaltige Folge über
Showbusiness-Momente, Vertrauen in die eigene Intuition und den
Feinschliff Richtung Wettkampf.
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08.02.2026
51 Minuten
In dieser Folge meldet sich Lea aus München. Sie ist von Cirque du
Soleil zur Deutschland-Premiere von Alegria eingeladen, begleitet
die Show als Content Creatorin und nimmt euch mit hinter die
Kulissen. Neben Einblicken in den Dreh-Alltag erzählt sie von zwei
unerwarteten Begegnungen, die ihr direkt das Gefühl geben, genau am
richtigen Ort zu sein – und spricht darüber, warum „Zufälle“
manchmal wie kleine Bestätigungen wirken, wenn man viel alleine
unterwegs ist. Ein großer Schwerpunkt der Episode ist Leas erster
Wettkampf des Jahres: Sie startet am 28. Februar in Bielefeld bei
den German Open im Cyr Wheel (Rhönrad / Cyr Rad). Lea erklärt,
warum dieser Wettkampf kein Quali-Event für die WM ist, für sie
aber trotzdem enorm wichtig ist – als Testlauf, Standortbestimmung
und Deadline, um ihre Küren rechtzeitig wettkampffähig zu bekommen.
Dabei gibt sie einen sehr ehrlichen Einblick in den Druck, der mit
dem Status als amtierende Weltmeisterin mitschwingt, und warum sie
den Wettkampf vor allem als Lernchance sieht. Lea erklärt außerdem
verständlich den Unterschied zwischen Technischer Kür und Musikkür,
warum eine Wettkampfkür ganz anders funktioniert als eine
Bühnen-Nummer und weshalb es so herausfordernd ist, in 3:15 Minuten
schwere Elemente „back-to-back“ auf Musik zu turnen, ohne dass
Ausführung und Artistik leiden. Sie beschreibt ihren Prozess der
Musikauswahl, das Bauen einer „Traum-Kür“ im Schnittprogramm und
den Reality-Check im Training – inklusive dem Moment, in dem sie
die Kür zunächst komplett demotiviert, bevor sie den Plan anpasst
und realistisch neu aufsetzt. Im zweiten Teil beantwortet Lea zwei
Sprachnachrichten aus der Community: Empfehlungen für Shows mit
Fokus auf ästhetische Akrobatik (inklusive einer Einordnung zu
Alegria und warum Publikum/Energie eine Show stark beeinflussen
kann). Warum ihre Duo-Nummer mit Francis trotz tausender Shows
nicht langweilig wird – und warum Routine auf der Bühne erst echte
Interpretation möglich macht. Zum Abschluss teilt Lea erste
Creator-Empfehlungen aus der „Randsport“- und Zirkuswelt und
erklärt, warum diese Kombination aus Artistin sein und täglich
Content produzieren in der Szene noch immer selten ist.
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01.02.2026
49 Minuten
Lea ist zurück in Paris und lädt zu einer echten Wohlfühlfolge ein.
Auf der Couch, mit Kaffee und kleinen Snacks, beantwortet sie eure
Fragen und nimmt euch mit in ihren Alltag im Moulin Rouge. Weil sie
diesmal nur drei Abende pro Woche spielt, erlebt sie zum ersten Mal
seit Langem, wie sich freie Abende wirklich anfühlen und warum das
mental einen größeren Unterschied macht, als viele denken. In der
Episode geht es um Hustle Culture, Regeneration und darum, was
hinter den Kulissen passiert, wenn Social Media nicht alles zeigt.
Lea erzählt, wie sie ihre Projekte, Schnittjobs und „klassische
Büroaufgaben“ organisiert, warum ein abgesagtes Deutschland-Meeting
ihr Wochenende gerettet hat und wie sie lernt, Pausen nicht als
Stillstand zu sehen. Ein großes Thema ist außerdem Training. Lea
steckt mitten in der Vorbereitung auf die Cyr Wheel
Weltmeisterschaft im Sommer in Göttingen und spricht offen über
Ziele, Mindset und neue Anforderungen. Sie trainiert aktuell viel
mit Francis, der an schwierigen Tricks arbeitet, und erklärt
nebenbei, was Francis eigentlich an seinen freien Tagen macht. Aus
euren Sprachnachrichten entstehen mehrere spannende Deep Dives. Lea
beantwortet die Frage, warum die Duo Unity Cyr Wheel Nummer seit
Jahren weitgehend gleich geblieben ist und weshalb Veränderungen im
Duo so viel schwieriger sind als im Solo. Außerdem erzählt sie, wie
und warum sie von englischem Content zu Zirkuslea auf Deutsch
gewechselt ist, welche alten Kanäle es noch gibt und warum sie
diese Reise sichtbar lassen möchte. In einer weiteren Frage geht es
um Motorradnummern im Zirkus, die berüchtigte „Todeskugel“, BMX und
warum nicht jede Nummer jedem gefallen muss. Lea ordnet das
Branding von Zirkus Flic Flac ein, spricht über Respekt für die
Performer und darüber, wie sich solche Acts inzwischen auch
modernisieren, zum Beispiel mit E-Bikes. Zum Schluss wird die Folge
sehr persönlich. Lea spricht über ein schnelllebiges Leben, wie sie
trotzdem präsent bleibt und warum Training sie immer wieder erdet.
Ihr Wochenmotto lautet: Mach Dinge auch mit Angst. Die Angst
verschwindet nicht unbedingt, aber der Umgang damit wird besser,
Schritt für Schritt.
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25.01.2026
39 Minuten
Lea meldet sich diese Woche aus Paris mit einer ungewohnt rauen
Stimme, denn hinter ihr liegt eine intensive Festival-Woche
zwischen Monte Carlo und Paris. In dieser Folge der Zirkus Hotline
dreht sich alles um die große Zirkus Festival Season und um die
Frage, was diese Events wirklich ausmacht. Bühne, Wettbewerb,
Preise, Networking, Partys und die echten Karrieremomente, die oft
erst nach der Show entstehen. Im Fokus steht das International
Circus Festival of Monte-Carlo. Lea erklärt verständlich, wie man
überhaupt dorthin kommt, warum man sich nicht einfach bewerben
kann, sondern eingeladen werden muss, und welche Rolle Scouts,
Agenten und das Festival-Komitee spielen. Sie spricht über die
Bedeutung einer Einladung für die Karriere, über die berühmten
Gold-, Silber- und Bronze-Clowns, über Zusatzpreise und über das
Format New Generation für junge Talente. Außerdem teilt sie
Eindrücke aus den Shows, erzählt von beeindruckenden Nummern und
ordnet ein, warum in Monte Carlo weiterhin Tiernummern Teil des
Programms sind. Anschließend geht es nach Paris zum Festival
Mondial du Cirque de Demain, dem modernen Pendant. Hier stehen
junge Artistinnen und Artisten, moderner Zirkus und der Zirkus von
morgen im Mittelpunkt. Lea erzählt von ihrer eigenen Geschichte mit
dem Festival, ihrem damaligen Wettbewerbserlebnis und warum sie
sich dort heute besonders verbunden fühlt. Dazu kommen Einblicke in
die Szene, Wiedersehen mit Kolleginnen und Kollegen, Begegnungen
mit Casting-Direktoren und eine witzige Anekdote darüber, wie weit
ihre Social-Media-Reichweite inzwischen reicht. Zum Abschluss wird
Lea persönlich und spricht ehrlich über Hustle, hohe Arbeitslast
und den Druck, ständig unterwegs und produktiv zu sein, und warum
ihr Zuverlässigkeit so wichtig ist, dass der Podcast trotz allem
pünktlich erscheint.
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Über diesen Podcast
Willkommen bei Zirkus Hotline – eine echte Zirkusartistin ruft dich
an und gibt die intime Einblicke in die faszinierende Welt des
modernen Zirkus! Lea Toran Jenner aka Zirkuslea teilt spannende
Geschichten aus ihrem Leben als internationale Artistin,
inspirierende Einblicke hinter die Kulissen und Gespräche mit
besonderen Gästen aus der Zirkus- und Kunstszene. Wie ist es im
Moulin Rouge in Paris oder mit dem Cirque du Soleil aufzutreten?
Wen trifft man alles auf den internationalen Bühnen dieser Welt.
Und kann man eigentlich von diesem Beruf Leben?
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