Podcaster
Episoden
04.06.2026
36 Minuten
Nach der Belcanto-Zugabe läuft unsere Primadonnen-Volkshochschule nun beim Thema Barockopern zu Hochform auf: Was sind Da-Capo-Arien? Warum werden so oft die Geschichten griechischer und römischer Held*innen undHerscher*innen erzählt? Wer waren die Popstars der Barockzeit? Und warum verstecken sich Opernhelden so gerne hinter Blumenmetaphern? Antworten mit Musikbeispielen (und ein paar Technik-Glitches, wir arbeiten dran) gibt’s in dieser Zugabe, nach der es wieder heißt: der Vorhang zu und keine Fragen offen.
Musikbeispiele:
Cleopatra (Arias from Giulio Cesare), Nathalie Dessay, Emanuelle Haim, Concert d'Astrée, 2011
Schubert: Ave Maria, Alessandro Moreschi: The Last Castrato
Porpora: Alto Giove, Farinelli – Il Castrato, Derek Lee Ragin / Ewa Małas-Godlewska
Porpora: Alto Giove, Farinelli, Cecilia Bartoli
Musikbeispiele:
Cleopatra (Arias from Giulio Cesare), Nathalie Dessay, Emanuelle Haim, Concert d'Astrée, 2011
Schubert: Ave Maria, Alessandro Moreschi: The Last Castrato
Porpora: Alto Giove, Farinelli – Il Castrato, Derek Lee Ragin / Ewa Małas-Godlewska
Porpora: Alto Giove, Farinelli, Cecilia Bartoli
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22.05.2026
46 Minuten
In dieser Oper jagt ein musikalischer Höhepunkt den nächsten: Georg Friedrich Händels "Giulio Cesare in Egitto" von 1724 gehört zu den Meisterwerken der Barockoper. Sie erzählt eine Geschichte, die uns bekannt vorkommt, nachzulesen unter anderem bei Shakespeare und Asterix: Julius Cäsar begegnet Cleopatra, Macht und Liebe verflechten sich untrennbar. Vorm Happy End gibt's auch Leid und Intrigen. Die Primadonnen schwelgen im Wohlklang und schauen an die Deutsche Oper Berlin und zu den Salzburger Festspielen (wobei das nur zwei von vielen Orten sind, an denen das Werk gerade zu hören ist). Und kommen zu dem Schluss: mehr Händel wagen!
Hier gibt es den Trailer zu Salzburg, hier den zur Produktion an der Deutschen Oper Berlin.
Unsere Referenzaufnahme ist der Mitschnitt aus Glyndeburne.
Sarah Connolly – Giulio Cesare
Danielle de Niese – Cleopatra
Alexander Ashworth – Curio
Patricia Bardon – Cornelia
Rachid Ben Abdeslam – Nireno
Christophe Dumaux – Tolomeo
Angelika Kirchschlager – Sesto
Christopher Maltman – Achilla
Nadja Zwiener – On-stage violin
The Glyndebourne Chorus
Orchestra of the Age of Enlightenment
Dirigent: William Christie
Regie: David McVicar
Hier gibt es den Trailer zu Salzburg, hier den zur Produktion an der Deutschen Oper Berlin.
Unsere Referenzaufnahme ist der Mitschnitt aus Glyndeburne.
Sarah Connolly – Giulio Cesare
Danielle de Niese – Cleopatra
Alexander Ashworth – Curio
Patricia Bardon – Cornelia
Rachid Ben Abdeslam – Nireno
Christophe Dumaux – Tolomeo
Angelika Kirchschlager – Sesto
Christopher Maltman – Achilla
Nadja Zwiener – On-stage violin
The Glyndebourne Chorus
Orchestra of the Age of Enlightenment
Dirigent: William Christie
Regie: David McVicar
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05.05.2026
24 Minuten
Die Primadonnen nehmen euch mit auf die Insel! Zahlreiche Opern spielen auf Eilanden, manche wüst wie Naxos, andere ein Königreich wie Kreta (Georg Friedrich Händels "Arianna in Creta", Wolfgang Amadeus Mozarts "Idomeneo, re di Creta" oder besetzt von fremden Herrschern wie Sizilien (Giuseppe Verdis "Les vêpres siciliennes") und Hawaii (Paul Abrahams "Die Blume von Hawaii"). Oder sie sind künstlich erschaffen, aber eigentlich ein Symbol für menschliche Abgründe wie in Franz Schrekers "Die Gezeichneten". Danach sind die Primadonnen erst mal reif für die Urlaubs-Insel. Und ihr?
Zitierte Musikbeispiele:
Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti, "What a Movie!", Dawn Upshaw, ML: David Zinman, Orchestra of St. Luke's Georg Friedrich Händel: Arianna in Creta, Arie "Sdegno, amore", Sandrine Piau, ML: Christophe Rousset, Les Talens Lyriques Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, ré di Creta, "Fuor del mar", Michael Spyres, ML: Marko Lentonja, Orchestre Philharmonique de Strasbourg Paul Abraham: Blume von Hawaii, "Ein Paradies am Meeresstrand", Rudolf Schock Franz Schreker: Die Gezeichneten, Auzug aus Akt I: Heinz Kruse, ML: Lothar Zagrossek, Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
Zitierte Musikbeispiele:
Leonard Bernstein: Trouble in Tahiti, "What a Movie!", Dawn Upshaw, ML: David Zinman, Orchestra of St. Luke's Georg Friedrich Händel: Arianna in Creta, Arie "Sdegno, amore", Sandrine Piau, ML: Christophe Rousset, Les Talens Lyriques Wolfgang Amadeus Mozart: Idomeneo, ré di Creta, "Fuor del mar", Michael Spyres, ML: Marko Lentonja, Orchestre Philharmonique de Strasbourg Paul Abraham: Blume von Hawaii, "Ein Paradies am Meeresstrand", Rudolf Schock Franz Schreker: Die Gezeichneten, Auzug aus Akt I: Heinz Kruse, ML: Lothar Zagrossek, Deutsches Sinfonie-Orchester Berlin
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19.04.2026
54 Minuten
Gibt es nur den einen Einzigen? Oder lässt man sich besser auf viele ein? Die Primadonnen diskutieren über Liebeskonzepte in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Überraschung: Ariadne und Zerbinetta sind in Liebesdingen gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint! Richtig in die Perückenhaare kriegen sich Die Primadonnen angesichts der Inszenierung von Hans Neuenfels an der Staatsoper Unter den Linden Berlin: Geniestreich oder eine Ansammlung von Missverständnissen? Selbst bei den Sänger*innen werden sie sich nicht einig. Ungewöhnlich persönlich wird’s auch und am Ende stellt sich die Frage: Seid ihr eher Team Ariadne oder Team Zerbinetta?
Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlistzur Folge.
Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026
Musikalische Leitung: Eun Sun Kim
Inszenierung: Hans Neuenfels
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Katrin Lea Tag
Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer
Licht: Stefan Bolliger
Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund
Zerbinetta: Serena Sáenz
Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch
Der Komponist: Rebecka Wallroth
Ein Musiklehrer: Roman Trekel
Der Haushofmeister: Max Urlacher
Harlekin: Jaka Mihelač
Scaramuccio: Álvaro Diana
Truffaldin: Manuel Winckhler
Brighella: Junho Hwang
Najade: Sonja Herranen
Dryade: Sandra Laagus
Echo: Serafina Starke
Ein Offizier: Patrick Vogel
Ein Perückenmacher: Hanseong Yun
Lakai: David Oštrek
Ein Tanzmeister: Michael Laurenz
Puppenspieler: JARNOTH
Staatskapelle Berlin
Zitierte Musikbeispiele:
Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).
Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlistzur Folge.
Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026
Musikalische Leitung: Eun Sun Kim
Inszenierung: Hans Neuenfels
Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton
Bühne: Katrin Lea Tag
Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer
Licht: Stefan Bolliger
Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund
Zerbinetta: Serena Sáenz
Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch
Der Komponist: Rebecka Wallroth
Ein Musiklehrer: Roman Trekel
Der Haushofmeister: Max Urlacher
Harlekin: Jaka Mihelač
Scaramuccio: Álvaro Diana
Truffaldin: Manuel Winckhler
Brighella: Junho Hwang
Najade: Sonja Herranen
Dryade: Sandra Laagus
Echo: Serafina Starke
Ein Offizier: Patrick Vogel
Ein Perückenmacher: Hanseong Yun
Lakai: David Oštrek
Ein Tanzmeister: Michael Laurenz
Puppenspieler: JARNOTH
Staatskapelle Berlin
Zitierte Musikbeispiele:
Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).
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26.03.2026
36 Minuten
Warum gibt's eigentlich so viele Opern, die im Orient spielen? In unserer Zugabe zur "L'Italiana in Algeri" sammeln wir Gründe und stellen von den hunderten Werken "alla turca" vier kurz vor: Georg Friedrich Händels "Tamerlano", Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", Pablo Lunas "Benamor" und John Coriglianos "The Ghosts of Versailles". Dabei schauen wir uns den Orientbezug genauer an: Sind die Opern klischeehaft? Rassistisch? Oder erzählen sie vielleicht in erster Linie etwas über das europäische Selbstbild?
Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben:
Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University Press Peter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University Press
Und wie immer gibt es eine Playlist zur Folge.
Zitierte Musikbeispiele:
Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“ Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreesh Solche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl Böhm Rondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf Video Ausschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.
Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben:
Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University Press Peter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University Press
Und wie immer gibt es eine Playlist zur Folge.
Zitierte Musikbeispiele:
Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“ Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreesh Solche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl Böhm Rondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf Video Ausschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.
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Über diesen Podcast
Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg
Kasch und Salif Nimaga
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