Die Primadonnen

Die Primadonnen

0
0 Kommentare

Episoden

10 – Strauss: Ariadne auf Naxos
19.04.2026
54 Minuten
Gibt es nur den einen Einzigen? Oder lässt man sich besser auf viele ein? Die Primadonnen diskutieren über Liebeskonzepte in „Ariadne auf Naxos“ von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal. Überraschung: Ariadne und Zerbinetta sind in Liebesdingen gar nicht so weit voneinander entfernt, wie es zunächst scheint!  Richtig in die Perückenhaare kriegen sich Die Primadonnen angesichts der Inszenierung von Hans Neuenfels an der Staatsoper Unter den Linden Berlin: Geniestreich oder eine Ansammlung von Missverständnissen? Selbst bei den Sänger*innen werden sie sich nicht einig. Ungewöhnlich persönlich wird’s auch und am Ende stellt sich die Frage: Seid ihr eher Team Ariadne oder Team Zerbinetta?


 


Hier gibt es den ⁠Trailer zur Aufführung⁠ und eine Playlistzur Folge. 


Premiere an der Staatsoper Unter den Linden Berlin am 14. Juni 2015. Besuchte Aufführung am 17.04.2026


Musikalische Leitung: Eun Sun Kim


Inszenierung: Hans Neuenfels


Szenische Einstudierung, Spielleitung: Caroline Staunton


Bühne: Katrin Lea Tag


Kostüme: Andrea Schmidt-Futterer


Licht: Stefan Bolliger


 


Primadonna, Ariadne: Camilla Nylund


Zerbinetta: Serena Sáenz


Tenor, Bacchus: Marco Jentzsch


Der Komponist: Rebecka Wallroth


Ein Musiklehrer: Roman Trekel


Der Haushofmeister: Max Urlacher


Harlekin: Jaka Mihelač


Scaramuccio: Álvaro Diana


Truffaldin: Manuel Winckhler


Brighella: Junho Hwang


Najade: Sonja Herranen


Dryade: Sandra Laagus


Echo: Serafina Starke


Ein Offizier: Patrick Vogel


Ein Perückenmacher: Hanseong Yun


Lakai: David Oštrek


Ein Tanzmeister: Michael Laurenz


Puppenspieler: JARNOTH


Staatskapelle Berlin


 


Zitierte Musikbeispiele:


Alle Musikbeispiele aus der Aufnahme von Kurt Masur (Dirigent), mit dem Gewandhausorchester Leipzig. RudolfAsmus (Haushofmeister), Dietrich Fischer-Dieskau (Musiklehrer), Julia Varady (Komponist), Jessye Norman (Primadonna/Ariadne), Paul Frey (Tenor/Bacchus), Wolfgang Millgramm (Offizier), Martin Finke (Tanzmeister und Scaramuccio), Egbert Junghanns (Perückenmacher), Rolf Wollrad (Lakai), Edita Gruberová (Zerbinetta), Olaf Bär (Harlekin), Gerd Wolf (Truffaldin), Andreas Conrad (Brighella), Eva Lind (Najade), Marianne Rørholm (Dryade), Julie Kaufmann (Echo).
Mehr
Zugabe "L'Italiana in Algeri": Alla Turca
26.03.2026
36 Minuten
Warum gibt's eigentlich so viele Opern, die im Orient spielen? In unserer Zugabe zur "L'Italiana in Algeri" sammeln wir Gründe und stellen von den hunderten Werken "alla turca" vier kurz vor: Georg Friedrich Händels "Tamerlano", Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Entführung aus dem Serail", Pablo Lunas "Benamor" und John Coriglianos "The Ghosts of Versailles". Dabei schauen wir uns den Orientbezug genauer an: Sind die Opern klischeehaft? Rassistisch? Oder erzählen sie vielleicht in erster Linie etwas über das europäische Selbstbild?


Wer wirklich nicht genug bekommen kann, findet mehr in den Büchern, die auch die Folge inspiriert haben:


Larry Wolff (2018): The Singing Turk. Ottoman Power and Operatic Emotions on the European Stage from the Siege of Vienna to the Age of Napoleon. Stanford University Press Peter Kivy (1999): Osmin's Rage. Philosophical Reflections on Opera, Drama, and Text. Cornell University Press


Und wie immer gibt es eine Playlist zur Folge.





Zitierte Musikbeispiele:


Usku Dara, gesungen von Eartha Kitt aus dem Album “That Bad Eartha“ Fremi, minaccia aus "Tamerlano" von Georg Friedrich Händel, gesungen von Rolando Villazon (Bajazet) mit den Gabrieli Players dirigiert von Paul McCreesh Solche hergelauf’ne Laffen aus „Die Entführung aus dem Serail“ von Wolfgang Amadeus Mozart, gesungen von Kurt Moll (Osmin) mit der Staatskapelle Dresden dirigiert von Karl Böhm Rondo alla Turca, aus der Klaviersonate No. 11 in A-Dur, KV 331 von Wolfgang Amadeus Mozart, gespielt von Lang Lang          Ya que tanto me estimáis aus "Benamor" von Pablo Luna, gesungen von Federico Fiorio (Dario) und David Oller (Juan debLeón) mit dem RSO Wien dirigiert von José Miguel Perez-Sierra hier auf Video Ausschnitt aus der Samira-Arie aus John Coriglianos Oper "Ghost of Versailles" 1991 an der New Yorker Met mit Marilyn Horne unter James Levine, Mitschnitt auf Youtube. Das Video von Preisverleihung der Oper! Awards 2026 findet sich hier.


Mehr
9 – Rossini: L'Italiana in Algeri
15.03.2026
46 Minuten
Algier oder Mexico City? Egal, Hauptsache Italien! Die Primadonnen schauen sich Gioachino Rossinis frühes Meisterwerk „L’Italiana in Algeri“ an der Deutschen Oper Berlin an. Rolando Villazón siedelt diese opera buffa (komische Oper) im goldenen Zeitalter des lucha libre, der mexikanischen Version des Catchens, an und lässt es ordentlich krachen. Das Publikum der Premiere brach in Begeisterungsstürme aus. Ob sich die Primadonnen auch von der Titelheldin Isabella um den Finger wickeln ließen? Hatten am Ende vielleicht doch die Männer die Nase vorn? Wie steht es um Orientalismus in der Oper? Und ist Catchen nicht das bessere Theater? Wie immer geht es Schlag auf Schlag.


Hier gibt es den Trailer zur Aufführung und eine Playlist zur Folge.


Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 08. März 2026


Musikalische Leitung: Alessandro De Marchi


Inszenierung: Rolando Villazón


Bühnebild: Harald Thor


Kostüme: Brigitte Reiffenstuel


Licht: Stefan Bolliger


Choreografie: Ramses Sigl


Wrestling-Einstudierung: Ahmed Chaer


Chöre: Jeremy Bines


Chor der Deutschen Oper Berlin


Dramaturgie: Konstantin Parnian


Mustafà: Tommaso Barea


Elvira: Hye-Young Moon


Zulma: Lucy Baker


Haly: Benjamin Dickerson


Lindoro: Jonah Hoskins


Isabella: Nadezhda Karyazina


Taddeo: Misha Kiria


Wrestler: El Comandante Rambo & Pascal Spalter


Orchester: Orchester der Deutschen Oper Berlin


Tänzer*innen des Opernballett der Deutschen Oper Berlin


Zitierte Musikbeispiele


Alle Musikbeispiele aus L’Italiana in Algeri kommen aus der Einspielung mit I Solisti Veneti unter Claudio Scimone mit Marilyn Horne (Isabella), Ernesto Palacio (Lindoro), Samuel Ramey (Mustafa), DomenicoTrimarchi (Taddeo), Kathleen Battle (Elvira) usw.


Mehr
Zugabe "Dialogues des Carmélites": Sister Act
02.03.2026
36 Minuten
Die Primadonnen machen einen Abstecher ins Kloster und treffen dort jede Menge musikalischer Nonnen. Aus einem Zeitraum von fast 1000 Jahren. Wir lernen dabei viel über Schwesternschaft, weibliches Begehren, aber auch etwas über sozialen Ausschluss. Manuel Pollinger gesellt sich als Ehrenprimadonna hinzu und schwärmt von Florentina Holzinger. Und selbst wenn sich am Ende des Regenbogens vielleicht kein Traum erfüllt, so bleibt kein Auge trocken. Vor Lachen und vor Weinen.


Wie immer gibt es die ganze Musik auf der Playlist zur Folge. Mehr über Manuel kann man auf seiner Homepage (www.manuelpollinger.com) erfahren.


 Zitierte Musikbeispiele


Richard Rodgers & Oscar Hammerstein: Climb ev‘ry mountain aus “The Sound of Music”, gesungen von Peggy Wood (Filmversion) bzw. von Anne Sofie von Otter (aus dem Album “A Simple Song”) “Hail Holy Queen”, Original Soundtrack Sister ActHildegard von Bingen: “Ordu Virtutum”, gesungen von The Song Company unter Antony PittsGiacomo Meyerbeer: Bacchanale aus “Robert le Diable“, Orchestre Nationale Bordeaux Aquitaine, dirigiert von Marc Minkowski Giacomo Puccini: Senza mamma aus „Suor Angelica“, gesungen von Leontyne Price unter Francesco Molinari-Pradelli Paul Hindemith: Sancta Susanna, gesungen von Susan Bullock und Della Jones unter Yan Pascal Tortelier Giachino Rossini: Ah! quel respect aus „Le Comte Ory“, gesungen von Annick Massis und Marc Laho, dirigiert von Andrew Davis aus einer Liveproduktion aus Glyndebourne
Mehr
8 – Poulenc: Dialogues des Carmélites
15.02.2026
54 Minuten
Wie weit ist man bereit zu gehen, um für seine Überzeugungen einzustehen? Die Nonnen in Francis Poulencs Oper „Dialogues des Carmélites“ von 1957 finden: bis in den Tod. Jedenfalls wenn die Alternative ist, mitten im Terrorregime der Jakobiner während der französischen Revolution alles aufzugeben, woran sie glauben: Die Kirche. Ihr Gelübde. Gott.


Die Primadonnen besuchen die Produktion der Semperoper Dresden (Regie: Jetske Mijnssen, Musikalische Leitung: Marie Jacquot). Sie erzählen, warum die „Dialogues“ zu ihren Lieblingsopern gehören, streiten sich über den Schluss der Inszenierung und überlegen, was diese Oper mit der aktuellen Wehrpflichtdebatte gemein hat.


 


Hier gibt es den Trailer der Semperoper und hier die Playlist zur Folge auf Spotify.


 


MusikalischeLeitung: Marie Jacquot


Inszenierung: Jetske Mijnssen


Bühnenbild: Ben Baur


Kostüme: Gideon Davey


Choreografie: Lillian Stillwell


Licht: Franck Evin


Choreinstudierung: Jan Hoffmann


Dramaturgie: Kathrin Brunner, Dorothee Harpain


Sächsischer Staatsopernchor Dresden


Sächsische Staatskapelle Dresden


 


Le Marquis de la Force: Michael Kraus


Blanche, seine Tochter: Marjukka Tepponen bzw. Tara Erraught


Le Chevalier, sein Sohn: Julien Dran


Madame de Croissy: Evelyn Herlitzius


Madame Lidoine: Sinéad Campbell Wallace


Mère Marie: Julie Boulianne


Sœur Constance: Rosalia Cid


Mère Jeanne: Michal Doron


Sœur Mathilde: Nicole Chirka


Beichtvater: Simeon Esper


Erster Kommissar: Jürgen Müller


Zweiter Kommissar: Vladyslav Buialskyi


Kerkermeister: Martin-Jan Nijhof


Offizier: Anton Beliaev


Thierry: Yu He


 


Zitierte Musikbeispiele


Aufnahme mit dem Chœurs et Orchestre Du Théatre National De L'Opéra unter Pierre Dervaux mit Denise Duval (Blanche de la Force),  Denise Scharley (Madame De Croissy), Régine Crespin (Madame Lidoine), Rita Gorr (Mère Marie), Liliane Berton (Sœur Constance) bzw. Originalbeispiele mit freundlicher Genehmigung der Semperoper
Mehr

Über diesen Podcast

Große Gefühle und kleine Gemeinheiten. Der Opernpodcast von Georg Kasch und Salif Nimaga
15
15
Close