Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit | Research Institute for Sustainability (RIFS)
Podcasts vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit
Wandel verhandeln. Nachhaltig in Brandenburg: Trailer
15. Oktober 2024
WuPiG Trailer: Wissenschaft und Politik im Gespräch
18. März 2024
Potsdam Summer School Podcast Trailer
02. November 2017
Podcaster
Episoden
12.05.2026
37 Minuten
Mit Prof. Dr. med. Berit Lange, Leiterin der Abteilung Epidemiologie beim Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) und Serdar Yüksel, Berichterstatter zum Thema Klima und Gesundheit für die SPD-Bundestagsfraktion. Die Corona-Pandemie hat Politik, Wissenschaft und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen gestellt und zugleich wichtige Lehren hervorgebracht. Doch was ist davon geblieben? Der Begriff „Resilienz“ ist seitdem in aller Munde. Aber was bedeutet er konkret für unsere Gesundheitsinfrastruktur? Sind wir heute tatsächlich besser auf zukünftige Pandemien vorbereitet? Und welche Rolle spielen Daten, um kommende Krisen frühzeitig zu erkennen und ihnen wirksam zu begegnen? Außerdem werfen wir einen Blick auf ein besonders drängendes Szenario: Was passiert, wenn mehrere Krisen gleichzeitig auftreten, etwa eine Pandemie und extreme Hitze, und unsere Systeme gleichzeitig unter Druck geraten? Wir sprechen mit Prof. Dr. med. Berit Lange. Sie leitet am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) das Team Klinische Epidemiologie und ist Leiterin der Abteilung Epidemiologie. Die Abteilung identifiziert Ursachen und Risikofaktoren für Infektionen und entwickelt Maßnahmen mit zur Prävention, Früherkennung und Therapie von Erkrankungen. Berit Lange schloss ihr Studium der Epidemiologie an der London School of Hygiene and Tropical Medicine (LSHTM) ab. Sie ist unter anderem Mitglied der Ständigen Impfkommission (STIKO) und für den Zeitraum 2024/2025 Präsidentin der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie. Berit Lange diskutiert in dieser Folge mit Serdar Yüksel. Er ist Berichterstatter für das Thema Klima und Gesundheit der SPD-Bundestagsfraktion und direktgewählter Bundestagsabgeordneter für den Wahlkreis Wattenscheid, Bochum-Mitte sowie den Südwesten. Vorher war er 15 Jahre lang Mitglied des Landtags Nordrhein-Westfalen. Er schloss im Jahr 1994 eine Berufsbildung als Krankenpfleger ab und war bis 2010 als Intensivkrankenpfleger tätig. Diese Folge wurde am 02. März 2026 aufgenommen.
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23.04.2026
38 Minuten
Wie können wir den Reichtum unserer Meere besser schützen? Wie viele Regionen weltweit stehen auch die deutschen Meere unter starkem Druck, etwa durch den Klimawandel, Plastikverschmutzung und intensive Fischerei. Wie können wir unsere Meere und ihren Artenreichtum besser schützen? Meeresschutzgebiete gelten als ein wichtiger Ansatz, doch wie werden sie eigentlich ausgewählt und wirksam umgesetzt? Welche Impulse gingen von der Ozeankonferenz in Nizza Ende 2025 und dem UN-Hochseeschutzabkommen aus? Was wissen wir über den Tiefseebergbau? Und schließlich: Sind Meeresschutz und Klimaschutz immer miteinander vereinbar – insbesondere mit Blick auf mögliche Geoengineering-Ansätze? Wir sprechen mit Dr. Barbara Neumann, Geographin und seit September 2022 Leiterin der Forschungsgruppe Governance der Ozeane am Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Potsdam. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen im Bereich Gesellschaft-Umwelt-Interaktionen, nachhaltige Entwicklung und Umwelt-Governance in Bezug auf Meeres- und Küstengebiete. Sie beschäftigt sich unter anderem mit der Frage, wie Governance-Prozesse gestaltet und unterstützt werden können, um nachhaltige Ansätze zu befördern und so den stetig wachsenden Herausforderungen besser begegnen zu können. Barbara Neumann diskutiert in dieser Folge mit Sebastian Unger. Er ist seit dem 01. September 2022 Unterabteilungsleiter Meeresschutz im BMUKN (damals BMUV) und war auch von 2022 bis 2025 in dieser Funktion offizieller Meeresbeauftragter der deutschen Bundesregierung. In seiner vorherigen Tätigkeit als Gruppenleiter am Institute for Advanced Sustainability Studies Potsdam (IASS, heute RIFS), hat er zur Governance der Ozeane geforscht und Regierungen, Europäische Institutionen und internationale Organisationen beraten. Diese Folge wurde am 13. Oktober 2025 aufgenommen.
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09.04.2026
36 Minuten
Die Ziele der neuen Hightech Agenda Deutschland sind ehrgeizig: Mit einem Fokus auf sechs Schlüsseltechnologien will die Bundesregierung gezielt Impulse für Innovationen in Wissenschaft und Wirtschaft setzen – auch im Energiesektor. Doch sind die Prioritäten richtig gewählt? Welche Entwicklungen in der Energieforschung sind derzeit besonders vielversprechend, etwa im Bereich der Erneuerbaren Energien?
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26.03.2026
36 Minuten
Wie nehmen wir unsere eigene Stadt wahr und welche Sinne aktivieren wir dabei? Welche Rolle kann Kunst und insbesondere Choreografie dabei spielen? Wie werden Räume in einer Stadt wie Berlin gelebt? Außerdem fragen wir in dieser Sonderfolge, die am Flussbad mitten in Berlin aufgenommen wurde: Welchen Platz nehmen Wasser und Flüsse im Stadtbild ein? Mit Katalin Gennburg, Mitglied des Bundestags Sprecherin für Bauen, Stadtentwicklung sowie Tourismus für Die Linke und Sabine Zahn, Choreografin und Fellow am RIFS.
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12.03.2026
41 Minuten
Mit Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Katja Matthes, Direktorin des GEOMAR Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung Kiel und Leiterin von Helmholtz KLIMA.
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Über diesen Podcast
The RIFS Research Institute for Sustainability conducts research
with the goal of understanding, advancing, and guiding processes of
societal change towards sustainable development. Our research
approach is transformative, transdisciplinary, and co-creative. |
Am RIFS Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit werden
Entwicklungspfade für die globale Transformation zu einer
nachhaltigen Gesellschaft erforscht, aufgezeigt und unterstützt. Es
gehört seit 2023 zur Helmholtz-Gemeinschaft und ist eingebunden ins
GFZ Helmholtz-Zentrum für Geoforschung in Potsdam. Der
Forschungsansatz ist transdisziplinär, transformativ und
ko-kreativ.
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