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Podcasts vom Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit
Beschreibung
vor 1 Woche
So fern und doch so nah: Was haben Transformationsprozesse in der
Lausitz und in Ecuador gemeinsam? Tausende Kilometer voneinander
entfernt erleben beide Regionen einen tiefgreifenden
Strukturwandel, in dem die Energiegewinnung grundlegend reformiert
wird: In Ecuador erfolgt der Wandel vom Erdöl hin zum Bergbau, in
der Lausitz vom Braunkohlebergbau hin zu erneuerbaren Energien.
Trotz der geografischen Distanz stehen beide Regionen vor ähnlichen
Fragen: Welche Auswirkungen hat der Wandel auf die betroffenen
Dörfer und den Arbeitsmarkt? Wie kann die Bevölkerung besser in die
Transformationsprozesse eingebunden werden? Und wie versuchen
politische Parteien, die Unsicherheit vieler Einwohner:innen für
ihre eigenen Interessen zu instrumentalisieren? Wir sprechen mit
Josefina Lehnen, Anthropologin und von Februar bis Juni 2025 Fellow
in der Forschungsgruppe Ökopolitik und gerechte Transformation am
Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Potsdam. Sie
beschäftigt sich mit einer gerechten Transformation (Just
Transition) zu Nachhaltigkeit von und für den Globalen Süden, mit
einem Fokus auf Lateinamerika. Dafür untersucht sie partizipative
Demokratieprozesse im Kontext von Bergbau und Erdölförderung in
Ecuador und versucht gleichzeitig, Verbindungen zu nachhaltigen
Transformationsprozessen in Deutschland zu knüpfen. Josefina Lehnen
diskutiert in dieser Folge mit Wolfgang Roick. Er ist seit 2014
Mitglied des Landtages Brandenburg für die SPD. Er ist aktuell
stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag Brandenburg
und sitzt im Ausschuss für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt
und Verbraucherschutz. Der studierte Förster arbeitete von 1998 bis
2014 in der Forstverwaltung Brandenburg. Seit 2020 leitet er den
Sonderausschuss Lausitz, um den Strukturwandel in der Lausitz zu
begleiten. Diese Folge wurde am 17. Juli 2025 in Potsdam
aufgenommen.
Lausitz und in Ecuador gemeinsam? Tausende Kilometer voneinander
entfernt erleben beide Regionen einen tiefgreifenden
Strukturwandel, in dem die Energiegewinnung grundlegend reformiert
wird: In Ecuador erfolgt der Wandel vom Erdöl hin zum Bergbau, in
der Lausitz vom Braunkohlebergbau hin zu erneuerbaren Energien.
Trotz der geografischen Distanz stehen beide Regionen vor ähnlichen
Fragen: Welche Auswirkungen hat der Wandel auf die betroffenen
Dörfer und den Arbeitsmarkt? Wie kann die Bevölkerung besser in die
Transformationsprozesse eingebunden werden? Und wie versuchen
politische Parteien, die Unsicherheit vieler Einwohner:innen für
ihre eigenen Interessen zu instrumentalisieren? Wir sprechen mit
Josefina Lehnen, Anthropologin und von Februar bis Juni 2025 Fellow
in der Forschungsgruppe Ökopolitik und gerechte Transformation am
Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (RIFS) am GFZ Potsdam. Sie
beschäftigt sich mit einer gerechten Transformation (Just
Transition) zu Nachhaltigkeit von und für den Globalen Süden, mit
einem Fokus auf Lateinamerika. Dafür untersucht sie partizipative
Demokratieprozesse im Kontext von Bergbau und Erdölförderung in
Ecuador und versucht gleichzeitig, Verbindungen zu nachhaltigen
Transformationsprozessen in Deutschland zu knüpfen. Josefina Lehnen
diskutiert in dieser Folge mit Wolfgang Roick. Er ist seit 2014
Mitglied des Landtages Brandenburg für die SPD. Er ist aktuell
stellvertretender SPD-Fraktionsvorsitzender im Landtag Brandenburg
und sitzt im Ausschuss für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt
und Verbraucherschutz. Der studierte Förster arbeitete von 1998 bis
2014 in der Forstverwaltung Brandenburg. Seit 2020 leitet er den
Sonderausschuss Lausitz, um den Strukturwandel in der Lausitz zu
begleiten. Diese Folge wurde am 17. Juli 2025 in Potsdam
aufgenommen.
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