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1 Stunde 31 Minuten
Wir sind zurück aus Köln und berichten, was wir auf der Gamescom 2026 erlebt haben. Welche Ankündigungen haben uns überzeugt? Wie schlimm sind die Sicherheitsprobleme wirklich?

Die größte Videospielmesse der Welt hat ihre Tore für dieses Jahr geschlossen und wir ziehen ein Fazit. Gemeinsam mit Shajana vom YouTube-Kanal Mumpitz besprechen wir, welche Titel wir anzocken konnten, wie die Stimmung unter den Studios ist und was wir zum Sicherheits-Skandal sagen.

Denn wenn ein Thema die News-Seiten zuletzt beherrscht hat, dann die scheinbar mangelhaften Sicherheitsvorkehrungen auf der Messe. Mehrere Indie-Entwickler meldeten sich noch während der laufenden Gamescom zu Wort und berichteten von gestohlenen Laptops und anderen Geräten, die sie als Aussteller benötigen. Während die Gamescom selbst mit ihrem offiziellen Statement alles noch schlimmer machte, konnten andere Hersteller wie CD Projekt ein paar einfache PR-Punkte sammeln.

Daneben gab es aber tatsächlich sogar einige Spiele zu sehen, auch wenn die größte Produktion der Messe fernblieb und lieber andere Kanäle für den maximalen Werbeeffekt nutzte.

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1 Stunde 15 Minuten
Manche Studios sind vor allem für ein Franchise bekannt. Wie langweilig! Hier wünschen wir uns, welche Spiele sie stattdessen entwickeln sollten.

Mit Beast of Reincarnation veröffentlicht der japanische Entwickler Game Freak nach Dutzenden Pokémon-Ablegern endlich mal eine frische neue Marke, die nichts mit den Taschenmonstern zu tun hat. Anlässlich der Veröffentlichung haben wir uns gefragt, welchen Studios wir denn eigentlich einen ähnlichen Neustart wünschen würden.

In dieser Folge fuchteln wir einmal mit der Wünschelroute und überlegen, welche Studios, die größtenteils für ein Genre oder Marke bekannt sind, mit einem neuen Spielkonzept betreut werden sollten.

Martin argumentiert, dass die Firefly Studios ihre Stronghold-Fesseln mit einer Städtesimulation ablegen sollten, während sich Basti die Rückkehr eines Horror-Klassikers von einem Studio wünscht, das wohl inhaltlich kaum weiter davon entfernt sein könnte. Und für Kojima haben wir auch ein paar (wilde) Ideen.

Schreibt uns gerne, welche Studios euch einfallen würden, die eine solche Neuausrichtung dringend nötig hätten.

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60 Minuten
Vor wenigen Wochen hat Sony angekündigt, ab 2028 keine Spiele mehr auf Disc zu veröffentlichen. Daraufhin kam es nicht nur zu viel Gegenwind, sondern auch einer hitzig geführten Debatte über Besitz und den Erhalt von Videospielen. Uns Spielerinnen und Spieler beeinflusst dieser Schritt von Sony bereits, doch für den Handel hat er nochmal eine völlig andere Bedeutung. Hier werden schließlich Existenzen bedroht.

In unserem aktuellen YouTube-Video haben wir deshalb bei Händlern nachgefragt und eine kleine Reportage dazu auf die Beine gestellt. Ein wichtiger Teil des Videos ist das Gespräch, das ich mit Sebastian Lorenz von Netgames geführt habe, das ihr hier jetzt gleich in voller Länge als Podcast hören könnt.

Netgames besitzt einen Laden in Gera, führt aber auch ein umfangreiches Online-Geschäft und ist seit mittlerweile 30 Jahren eine feste Größe im Games-Segment. Deshalb hat es mich umso mehr gefreut, dass sie offen für ein Gespräch waren.

Zusammen haben wir nicht nur darüber geredet, wie sich Sonys Ankündigung auf ihr Geschäft auswirkt, sondern Sebastian hat mir auch aufgeschlüsselt, wie der Handel mit Games im Kern funktioniert und durch wie viele Hände so ein Spiel auf dem Weg zum Endkunden eigentlich geht.

Zu unserem Video zum Thema

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Kapitel:

00:00:00 Intro

00:01:42 Sebastian Lorenz von Netgames stellt sich vor

00:03:19 Wie habt ihr Sonys Ankündigung wahrgenommen?

00:11:10 Was bedeutet die anhaltende Digitalisierung?

00:15:43 Wie verändert sich jetzt euer Geschäft?

00:18:20 Wie funktioniert der Videospielhandel genau?

00:23:39 Wie wichtig ist der Gebrauchtmarkt?

00:33:08 Die Nachteile der Digitalisierung

00:40:17 Gibt es auch Vorteile?

00:41:52 Wie sieht der Videospielhandel in 10 Jahren aus?

00:52:19 Wie reagieren Boutige-Händler?

00:56:15 Schmeißt ihr jetzt hin?
51 Minuten
Good Gaming Support stemmt sich gegen extremistische Tendenzen im Gaming, doch die Politik dreht dem Projekt den Geldhahn zu. Leiter Mick Prinz spricht über seinen Frust.

Welche Möglichkeiten haben Betroffene von Hass und Extremismus im Gaming? Eine zivilgesellschaftliche Organisation, die sich unter anderem darauf konzentriert, heißt Good Gaming Support. Als Teil der Amadeu Antonio Stiftung vereint die Organisation neben einer Beratungsstelle auch viele engagierte Akteure, die Workshops an Schulen organisieren, Behörden schulen und Recherchen zur Verfügung stellen, um demokratische Strukturen innerhalb der Gaming-Kultur zu stärken.

Das Projekt wird vom Bundesprogramm “Demokratie lebt” gefördert und sollte eigentlich bis Ende 2028 laufen. Doch die schwarz-rote Bundesregierung will das Förderprogramm reformieren und verkürzt deswegen die Projektlaufzeiten teils drastisch. Good Gaming Support gehen nun schon Ende des Jahres die Gelder aus, obwohl sie erst vor wenigen Monaten eine größere Beratungskampagne gestartet haben.

Im Interview erzählt Projektleiter Mick Prinz, was das Ende der Förderung konkret bedeutet. Denn zwar kann sich das Projekt erneut um eine Fortsetzung der Förderung bewerben, doch bis dahin könnte das jahrelang aufgebaute Wissen verloren gehen.     

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56 Minuten
Sony wird zukünftig für seine PlayStation-Konsolen keine Blu-Ray-Discs mehr produzieren. Ab 2028 wird der Download im PlayStation-Store zum Zwang. Wir reden über die Ankündigung und den Protest dagegen.   

Dass Videospiele irgendwann größtenteils als rein digitale Ware gehandelt werden, hat sich seit Längerem angekündigt. Trotzdem dürfte Sonys Entscheidung, ab übernächstes Jahr keine Disc mehr zu produzieren, überraschend gekommen sein.

Ab 2028 wird jedes PlayStation-Spiel, egal ob direkt von Sony oder einem Drittanbieter vertrieben, nur noch als Download angeboten werden. Gerüchteweise will Microsoft mit der nächsten Xbox einen ähnlichen Weg gehen. Ob in Zukunft überhaupt noch Videospiele auf einem physischen Datenträger erscheinen werden, lässt sich aktuell gar nicht so leicht beantworten.

In dieser Podcast-Folge sprechen wir darüber, welche ökonomischen Gründe hinter dieser Entscheidung stehen, welche Auswirkungen das Disc-Aus haben wird und ob die erwartbaren negativen Reaktionen ausreichen, um Sony zu einem Umdenken zu bewegen. Zudem thematisieren wir, warum es jetzt mehr denn je stärkere Konsumenten-Rechte im digitalen Raum braucht.

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Über diesen Podcast

Journalistischer Games-Podcast mit Martin Dietrich & Sebastian Tyzak
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„Decode“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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