FutureCare – Pflege neu gedacht

FutureCare – Pflege neu gedacht

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Episoden

Alter neu gedacht: Selbstbestimmung und Innovation in der Pflege – mit Karen Janda
10.04.2026
37 Minuten
In dieser Folge von Future Care sprechen wir mit Karen Janda vom Haus der Zukunft I Smart Living Center Berlin über die Frage, wie wir Alter und Pflege anders und zeitgemäßer betrachten können.


Im Mittelpunkt steht ein Perspektivwechsel: weg von einem rein defizitorientierten Blick, hin zu mehr Selbstbestimmung, Alltagstauglichkeit und einem aktiven Verständnis dieser Lebensphase. Wir sprechen darüber, warum es bereits viele unterstützende Lösungen gibt, diese aber oft noch zu wenig bekannt sind, und weshalb Berührungsängste gegenüber Technik, Pflege und dem Älterwerden selbst noch immer eine große Rolle spielen. Die Folge zeigt, wie Wohnen, Versorgung und Innovation stärker zusammengedacht werden können und warum genau darin eine große Chance für die Zukunft liegt.


Kapitelübersicht:


(00:00) Intro: Warum wir Alter und Pflege neu denken müssen und welche Rolle Selbstbestimmung dabei spielt


(01:40) Das Haus der Zukunft: Ein Ort für Lösungen, Austausch und neue Perspektiven auf das Älterwerden


(05:30) Selbstbestimmt leben: Für wen Lösungen gedacht sind und wie unterschiedlich die Bedürfnisse sind


(11:00) Digitale Teilhabe im Alltag: Wie Themenwochen Berührungsängste abbauen und Zugang schaffen


(14:00) Fortschritt in der Pflege: Was sich bewegt hat – und warum es sich oft noch zu langsam anfühlt


(17:30) Lösungen, die schon heute helfen: Von Sturzsensorik bis zu einfachen Alltagshilfen


(25:00) KI in der Pflege: Zwischen Entlastung, Skepsis und praktischer Anwendung


(28:30) Zentrale Hürden: Stigma Pflege und Unsicherheiten beim Thema Datenschutz


(32:30) Wie Innovation in die Breite kommt: Verantwortung, Netzwerke und Wissenstransfer


(36:00) Fazit: Alter als aktive und gestaltbare Lebensphase verstehen
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Innovationen und Lösungen in der Pflege – mit Grigori Rogge & Katharina Loboiko
02.03.2026
39 Minuten
Digitale Innovationen entlasten nur dann, wenn sie wirklich in den Pflegealltag passen. Katharina Loboiko und Grigori Rogge geben Einblicke aus Forschung und persönlicher Angehörigenrolle: Warum viele Pflege-Apps trotz großer Auswahl kaum genutzt werden, was Vertrauen und Qualität bei digitalen Angeboten bedeutet und wie Orientierung im „Pflegedschungel“ gelingen kann. Außerdem erzählt Grigori, wie aus einer konkreten Pflegesituation eine pragmatische Produktidee wurde und welche Hürden (und Chancen) kleine Innovationen im Markt haben.


Kapitelübersicht


(00:00) Intro: Warum Innovation in der Pflege oft nicht ankommt


(02:00) Katharina: Forschung zu digitalen Unterstützungsangeboten, 150+ Apps und geringe Nutzung


(07:30) Auswahl, Qualität und Vertrauen: Wer hilft bei Orientierung und Nutzung?


(11:00) Transfer aus Forschung: Ergebnisse verständlich aufbereiten und zugänglich machen (12:00) Grigori: Von der Pflegesituation zur Lösung (Hose für Stoma- und Katheterbeutel)


(16:00) Vom Prototyp zur Gründung: Wettbewerb, Förderung und Online-Vertrieb


(22:00) Medizinprodukt oder nicht: MDR-Hürden, Low-Risk-Innovationen und Erstattung


(27:00) Was fehlt zwischen Forschung und Markt: Plattformen, Anlaufstellen, Anschlussförderung


(34:00) Abschlussfrage: Was muss sich ändern, damit Innovation entlastet statt überfordert
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Smarte Sensorik in der Pflege - Von Toilettensitzen bis Messkabinen mit Avatar
03.12.2025
39 Minuten
Smarte Sensorik trifft Pflegealltag: Dr. Thomas Wittenberg vom Fraunhofer IIS zeigt, wie KI-gestützte Vitalparameter-Erfassung Pflegekräfte entlasten kann.


Vom T-Shirt-Sensor über intelligente Toilettensitze bis zur Messkabine mit Avatar - Thomas Wittenberg erklärt, welche Technologien heute schon funktionieren und wo die Stolpersteine liegen. Wir sprechen über kontaktfreie Messung, die Grenzen bei stark pigmentierten Menschen, Gamification in der Gesundheitsversorgung und die Vision mobiler Telemedizin-Stationen. Ein Blick auf konkrete Lösungen für stationäre und ambulante Pflege, die Rolle der elektronischen Patientenakte und was bis 2035 Realität werden könnte. Inklusive: Wie jede Firma, jedes Pflegeheim mit Fraunhofer zusammenarbeiten kann.


Kapitelübersicht:


(00:00) Intro


(01:00) Thomas Wittenberg stellt sich vor: Fraunhofer IIS und Pflegenotstand


(03:00) Welche Technik wird gebraucht? Sensoren am Menschen


(08:00) Finanzierung und Geschäftsmodelle: Wer zahlt?


(09:00) Kontaktfreie Erfassung: Stand der Forschung


(13:00) Vision: Messkabinen mit Gamification und Avataren


(18:00) AvaMobil und betriebsärztliche Versorgung im ländlichen Raum


(22:00) Biosensoren und intelligente Toiletten


(23:00) Datenqualität in der Pflege und KI-gestützte Plausibilitätsprüfung


(26:00) Ambulante Pflege: Tablets, Spracheingabe und Wunderfassung


(29:00) Betreutes Wohnen zu Hause mit Sensorik


(31:00) NHS virtuelles Krankenhausbett als Vorbild


(33:00) Akzeptanz bei älteren Bewohnern


(34:00) Vision 2035: Messkabinen für 70% aller Parameter


(36:00) Fraunhofer-Modell: Zusammenarbeit für alle möglich


(38:00) Ende





Thomas Wittenberg


Department of Computer Science


Email: thomas.wittenberg@fau.de


https://www.lgdv.tf.fau.de/person/thomas-wittenberg/
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Schnittstellen, TI, KIM: Was Pflege jetzt wirklich braucht
07.11.2025
45 Minuten
Digitale Entlastung in der Pflege jetzt gestalten: praxisnah, ehrlich und mit klaren Prioritäten. Melanie Philip spricht mit Sandra Stange (Referentin Digitalisierung, BPA) über den Weg von der Pflegepraxis in die Digitalstrategie: Wie Teams Bedürfnisse erheben, warum Führung und Projektverantwortung entscheidend sind und welche Kompetenzen Digitallotsen wirklich brauchen. Wir beleuchten Schnittstellen, TI, KIM und EPA ohne Heilsversprechen, klären Erwartungsmanagement und zeigen, wie nachhaltige Finanzierung statt Einmalförderung Entlastung schafft. Konkrete Einblicke aus Verbandsperspektive, Change‑Lessons und ein optimistischer Blick auf 2030.


Kapitelübersicht (00:00) Intro (02:00) Sandras Weg: von der Pflegepraxis zur Digitalisierung (06:00) Startpunkt im Träger: Teamgespräche, Digitalinventur, Prioritäten (10:00) Fehlerkultur, Schulung, Rollen und Projektleitung (16:00) Schnittstellen realistisch denken: Primärsysteme, TI und Erwartungsmanagement (24:00) KIM und EPA: Nutzen heute und morgen (29:00) Digitallotsen: Kompetenzen und Aufgaben im Betrieb (36:00) Finanzierungsideen: Zukunftsfonds, flexible Mittel, Nachhaltigkeit (43:00) Ausblick: Warum 2030 realistisch optimistisch ist
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Zuversichtsgemeinschaft statt Sektorendenken: Community-Management für bessere Versorgung
08.10.2025
39 Minuten
Digitale Zusammenarbeit statt Sektorendenken: Mit Thies Eggers zeigen wir, wie Community‑Management Versorgung steuert und regionale Lösungen sichtbar macht.


Thies ist Arzt und Community‑Manager mit Stationen u. a. bei Planfox und Fbeta. Er erklärt, warum Digitalisierung mehr ist als ein Werkzeug, wie Standes- und Sektorengrenzen echte Kooperation behindern und was eine „Zuversichtsgemeinschaft“ bewirken kann. Wir sprechen über eine Fokusgruppenstudie zur regionalen digitalen Versorgung, die daraus entstandene Blaupause zur Versorgungssteuerung sowie ein dreistufiges Modell der Zusammenarbeit von Einrichtung, Region und Anbietern. Außerdem: Transformationsfonds, gelebte Interoperabilität und warum Zuhören wichtiger ist als Senden.


Kapitelübersicht


(00:00) Intro


(01:00) Werdegang und Motivation: Digitalisierung als Rückgrat


(06:00) Brüche zwischen Professionen und Sektoren verstehen


(09:00) Fokusgruppen‑Studie: regionale digitale Versorgung


(15:00) Blaupause „Versorgungssteuerung“ statt Highlander‑Prinzip


(22:00) Zusammenarbeit auf drei Ebenen: Einrichtung, Region, Hersteller


(33:00) Prozesse neu denken: gelebte Interoperabilität


(34:00) Transformationsfonds und nächste Schritte


(37:00) Botschaft: Zuversichtsgemeinschaften bilden


(38:00) Outro





Dr. med. Thies Eggers auf LinkedIN folgen: https://www.linkedin.com/in/thies-eggers-9a0106215/


In einer Artikelserie setzt Thies Eggers die Diskussion öffentliche Diskussion über LinkedIN fort:


Teil 1: "Wie wollen wir in Zukunft versorgt werden?" - https://www.linkedin.com/pulse/artikelserie-wie-wollen-wir-zukunft-versorgt-werden-thies-eggers-yctue/ Teil 2: "Der Bedarf nach digitaler regionaler Versorgungssteuerung" - https://www.linkedin.com/pulse/der-bedarf-nach-digitaler-regionaler-thies-eggers-wwe4e/ Teil 3: "Das gemeinsame Problem der Fokusgruppe" - https://www.linkedin.com/pulse/teil-3-das-gemeinsame-problem-der-fokusgruppe-thies-eggers-tqcue/





Der vollständige Bericht lässt sich bei den drei Industriepartnern herunterladen:


Planfox - https://planfox.de/regionale-digitale-versorgungssteuerung/ samedi - https://www.samedi.com/assets/Downloads/Abschlussbericht-Community-Regionale-Digitale-Versorgung.pdf Intersystems - https://www.intersystems.com/de/resources/blaupause-regionale-versorgungssteuerung/





Empirisch, explorative Untersuchung zu Bedarfen in der digitalen, regionalen Versorgungssteuerung im deutschen Gesundheitswesen


https://repository.iu.org/items/0a2f7c20-41fe-4b88-8f75-edb74f072c0a





Whitepaper Regionale digitale Gesundheitsversorgung von Prof. Jan Appel und Dr. Claudia Wellenreuther (Borchers & Kollegen):


https://www.borchers-kollegen.de/wp-content/uploads/BorchersKollegen_WhitePaper_Regional_Digital_f.pdf


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Über diesen Podcast

Wir vom “Pflegeflügel” des Spitzenverbandes Digitale Gesundheitsversorgung freuen uns, unseren brandneuen Podcast vorzustellen! In jeder ca. 30-minütigen Folge zeigen wir, wie digitale Tools und frische Ideen die Pflege revolutionieren können – immer mit dem Ziel, die Pflege für alle Beteiligten besser und zukunftsorientierter zu machen.

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