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Episoden

18 Minuten
Ich stand mit Höhenangst, Rückenschmerzen und dem Kopf voller Umzugskartons an einer der höchsten Klippen Europas in Galicien und habe dort ein Gummy mit 2,5 mg THC und 40 mg CBD genommen. Ungefähr eine Stunde später stand ich immer noch an derselben Klippe und konnte zum ersten Mal die Aussicht genießen.

In dieser Folge erfährst du:

Warum viel CBD die Wirkung von wenig THC bei Edibles stärker macht.

• Warum die angenehme Wirkung dieser Kombination bei größeren Mengen kippen kann.

• Was außer dem Gummy dazugehört: klein anfangen, dir Zeit und Ruhe nehmen und abwarten.

Mehr dazu gibt's in unserem kostenlosen E-Book, plus den Newsletter obendrauf, wenn du dranbleiben willst.

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Musik by: romo "The last slice of pizza"

Disclaimer: Keine Rechts- oder Medizinberatung.

Bitte handelt eigenverantwortlich und prüft lokale Gesetze.

"Start low, go slow."
18 Minuten
Du hast Edibles gegessen und fragst dich, ob du noch fahren kannst. Eine neue Studie aus Toronto hat getestet, wie Edibles mit 0, 2, 10 und 20 mg THC das Fahren verändern, im Simulator nach 2, 5 und 24 Stunden. Du hörst auch, warum dieselbe Blutprobe je nach Messmethode andere Zahlen ergibt und was das für den deutschen Grenzwert bedeutet.

Was du mitnimmst:

Nach 5 Stunden sind die Leute genauso "schlecht" gefahren wie nach 2 Stunden, obwohl deutlich weniger THC im Blut war.

Alle Teilnehmer konsumierten regelmäßig. Ihre Toleranz hat sie vor schlechterem Fahren nicht geschützt.

Schon bei 2 mg wollten die Teilnehmer lieber nicht fahren. Das Bauchgefühl lag richtig.

Danke an Groovy Granny's Bicycle für den Hinweis auf diese Studie!

Le Foll et al. „Dose-Dependent Effects of Cannabis Edibles on Simulated Driving Performance: A Randomized Clinical Trial“. JAMA Network Open, 31.08.2026. Centre for Addiction and Mental Health (CAMH), Toronto.

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/42671837/

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"Start low, go slow."
55 Minuten
Du hast vielleicht mitbekommen, dass die gesetzlichen Kassen seit Ende Juli keine Blüten mehr zahlen. Wer jetzt neu anfängt, soll stattdessen ein Fertigarzneimittel bekommen, zum Beispiel Exilby.

Ein Fläschchen mit 28 Millilitern kostet in der Apotheke 745,39 Euro und ist - welch Zufall - gerade rechtzeitig auf den Markt gekommen. Es ist ein Vollspektrum-Extrakt und wird angepriesen als etwas ganz Neues. Ist es aber nicht.

In dieser Folge nehmen Mario Danne von CIA-TV und ich das neue Extrakt unter die Lupe und besprechen auch, wie Mario persönlich von der neuen Blütenregelung betroffen ist. Er war bislang mit Blüten gut eingestellt. Nun soll ein Fertigarzneimittel es richten.

Was du mitnimmst:

Was in der Flasche steckt: ein Vollspektrum-Extrakt in Sesamöl mit 2,5 mg THC, 0,1 mg CBG und 0,02 mg CBD pro Einheit. Die Terpene und die anderen Cannabinoide sind drin, aber in Mengen, bei denen ein Effekt am Menschen bisher nicht gemessen wurde. Der echte Unterschied ist die Standardisierung: in jeder Flasche steckt exakt dasselbe.

Was die Studie geprüft hat: 820 Teilnehmende, nach zwölf Wochen auf einer Skala von 1 bis 10 1,9 Punkte weniger Schmerz, unter Placebo 1,4 Punkte. Wer in den 30 Tagen davor schon ein Cannabis-Arzneimittel genommen hatte, durfte nicht mitmachen. Für alle, die mit Blüten gut eingestellt waren, so wie Mario, gibt es also gar keine Zahlen.

Warum Exilby gleichzeitig günstiger und teurer sein kann: pro Milligramm THC ist Exilby rund zehnmal so teuer wie Blüten, pro Tag kann es billiger aussehen. Das hängt daran, welche Tagesmenge du ansetzt.

Wie du bei Edibles deine eigenen Milligramm ausrechnest, steht in unserem kostenlosen E-Book, plus den Newsletter obendrauf, wenn du dranbleiben willst.

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Mario Danne, CIA-TV: https://www.youtube.com/@CIATV

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14 Minuten
Gratis E-Book "Edibles selbst gemacht": alle Grundlagen auf rund 80 Seiten, von Maßen und Gewichten über Decarboxylieren und Lösungsmittel bis zum Dosieren und Titrieren:

https://www.mitwasdrin.de/edibles-selbst-gemacht

Kann ich mein bereits infundiertes Öl stärker machen, indem ich es einfach nochmal infundiere? Egal ob MCT-Öl, Olivenöl oder Butter: der Wirkstoff ist schon drin, neue Blüten rein, erwärmen, am Ende eine höhere Konzentration.

Geht das? Kurze Antwort: ja. Wir würden es trotzdem nicht machen. Die Frage kam von Mathias, und sie ist gut!

Was du in dieser Folge mitnimmst:

– Warum unsere Regel mit den 10 Gramm auf 100 Gramm nichts mit einem Sättigungspunkt zu tun hat, sondern mit dem Kontakt zwischen Blüte und Fett im Topf

– Warum schon der erste Durchgang eine Schätzung ist, und der zweite dann eine Schätzung von einer Schätzung

– Warum bei jedem Durchgang mehr vom Grünen und Bitteren mitwandert, auch wenn du alles richtig machst

Wir rechnen außerdem vor, wie viel bei 30 und bei 15 Prozent überhaupt in einem Gramm Öl landet, und reden darüber, warum viele von euch schreiben, dass ihnen größere Mengen MCT schwer im Magen liegen.

Statt ein zweites Mal zu infundieren nehmen wir den Weg über eine Alkoholextraktion und entfernen den Alkohol danach wieder. Das Ergebnis ist deutlich stärker, und du brauchst am Ende weniger Öl.

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17 Minuten
Unser kostenloses E-Book „Edibles selbst gemacht: eine Anleitung" gibt es hier: https://www.mitwasdrin.de/edibles-selbst-gemacht

Ihr habt eine Alkoholtinktur angesetzt und gefiltert, und jetzt soll daraus etwas Konzentrierteres werden, ein FECO, also ein Full Extract Cannabis Oil. Dafür muss der Alkohol wieder raus. Und dann kommt die Frage, die uns immer wieder erreicht: woran erkennt ihr, dass er wirklich draußen ist?

Die ehrliche Antwort ist, dass ein einzelnes Zeichen dafür nicht ausreicht. Die Nase ermüdet, die Waage wird ungenau, sobald ihr im selben Schritt decarboxyliert. Das Thermometer hilft nur, wenn ihr überhaupt mit Wärme arbeitet, dann aber ziemlich gut: von 78 Grad klettert es hoch auf die 90 des Wasserbads und bleibt dort stehen. Zwei oder drei Zeichen zusammen ergeben ein verlässliches Bild.

Lade dir unser kostenloses E-Book „Edibles selbst gemacht: eine Anleitung" herunter und nutze unseren Dosierungsrechner, um deine perfekte Stärke zu finden:

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Über diesen Podcast

Was ist drin bei "Mit was drin"? Cannabis, Edibles und ein kritischer Blick von Experten aus der Cannabiswelt. Das internationale Team hinter "Mit was drin" hat es sich zur Mission gemacht, diese Pflanze in die Mitte der Gesellschaft zu rücken, wo sie hingehört. Seit fast 15 Jahren arbeiten wir mit Cannabis und versorgen Konsumenten mit hochwertigen Edibles, bei deren Inhalt niemand raten muss, was drin ist.
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