Unerhörtes Mittelalter: Vormoderne Erzählungen und warum man sie unbedingt kennen sollte

Unerhörtes Mittelalter: Vormoderne Erzählungen und warum man sie unbedingt kennen sollte

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Potsdam

Episoden

Episode 2.7: Der Württemberger
19.06.2026
1 Minute
Die Geschichte, um die es heute geht, ist ziemlich rätselhaft. Darin gelangt ein Ritter unbeabsichtigt ins Reich der Toten. Doch dieses Totenreich ist ganz anders, als man es sich vorstellen würde und auch anders als die mittelalterlichen Darstellungen von einem Jenseits mit Himmel, Hölle und Fegefeuer. Eine schöne Dame, von der der Ritter gar nicht glauben kann, dass sie wirklich tot ist, führt ihn durch diese Welt und die Versuchungen und Prüfungen, die sie für den Ritter bereithält. Ob er sie alle unbeschadet besteht und wieder heil in seine ritterliche Welt zurückgelangt, das erfahrt ihr in unserer neuen Folge. Unser Gast ist heute Prof. Dr. Susanne Reichlin (LMU München).


Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!


Credits:


Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin


Gast: Prof. Dr. Susanne Reichlin


Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland


Jingle: Karl Wenzel


Schnitt: Max Asmus


Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
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"Der Württemberger" kurz und bündig
19.06.2026
20 Minuten
Die Geschichte, um die es heute geht, ist ziemlich rätselhaft. Darin gelangt ein Ritter unbeabsichtigt ins Reich der Toten. Doch dieses Totenreich ist ganz anders, als man es sich vorstellen würde und auch anders als die mittelalterlichen Darstellungen von einem Jenseits mit Himmel, Hölle und Fegefeuer. Eine schöne Dame, von der der Ritter gar nicht glauben kann, dass sie wirklich tot ist, führt ihn durch diese Welt und die Versuchungen und Prüfungen, die sie für den Ritter bereithält. Ob er sie alle unbeschadet besteht und wieder heil in seine ritterliche Welt zurückgelangt, das erfahrt ihr in unserer neuen Folge. Unser Gast ist heute Prof. Dr. Susanne Reichlin (LMU München).


Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!


Credits:


Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin


Gast: Prof. Dr. Susanne Reichlin


Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland


Jingle: Karl Wenzel


Schnitt: Max Asmus


Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
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Episode 2.6: Der Gürtel
22.05.2026
45 Minuten
In der Geschichte, die wir euch heute vorstellen, geht es um etwas, das wir heute vielleicht ein ›unmoralisches Angebot‹ nennen würden: Ein Ritter bietet einer Dame dafür, dass sie mit ihm schläft, zunächst seine edlen Jagdvögel, seine Jagdhunde und sein unübertreffliches Pferd an. Die Dame aber lehnt ab. Erst, als sein magischer Gürtel ins Spiel kommt, der nicht nur Unverwundbarkeit garantiert, sondern auch Ehre, lässt sie sich auf den Tausch ein. Allerdings erfährt ihr Ehemann davon und verlässt sie. Um ihn zurückzuholen, nimmt sie die Erscheinung eines Ritters an. Als Heinrich von Schwaben macht sie sich, ausgestattet mit dem magischen Gürtel, auf den Weg. Ob sie ihren Mann findet, ob er sie erkennt und ob sie ihn in der Gestalt eines Ritters zurückerobern kann, erfahrt ihr in dieser Folge. Unser Gast ist heute Prof. Dr. Andreas Kraß (HU Berlin).


Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!


Credits:


Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin


Gast: Prof. Dr. Andreas Kraß


Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland


Jingle: Karl Wenzel


Schnitt: Max Asmus


Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
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"Der Gürtel" kurz und bündig (Kopie)
22.05.2026
21 Minuten
In der Geschichte, die wir euch heute vorstellen, geht es um etwas, das wir heute vielleicht ein ›unmoralisches Angebot‹ nennen würden: Ein Ritter bietet einer Dame dafür, dass sie mit ihm schläft, zunächst seine edlen Jagdvögel, seine Jagdhunde und sein unübertreffliches Pferd an. Die Dame aber lehnt ab. Erst, als sein magischer Gürtel ins Spiel kommt, der nicht nur Unverwundbarkeit garantiert, sondern auch Ehre, lässt sie sich auf den Tausch ein. Allerdings erfährt ihr Ehemann davon und verlässt sie. Um ihn zurückzuholen, nimmt sie die Erscheinung eines Ritters an. Als Heinrich von Schwaben macht sie sich, ausgestattet mit dem magischen Gürtel, auf den Weg. Ob sie ihren Mann findet, ob er sie erkennt und ob sie ihn in der Gestalt eines Ritters zurückerobern kann, erfahrt ihr in dieser Folge. Unser Gast ist heute Prof. Dr. Andreas Kraß (HU Berlin).


Über Kommentare oder Feedback an unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir uns natürlich auch!


Credits:


Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin


Gast: Prof. Dr. Andreas Kraß


Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland


Jingle: Karl Wenzel


Schnitt: Max Asmus


Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
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"Der blinde Hausfreund" kurz und bündig
29.04.2026
1 Minute
In der Geschichte, die wir in dieser Folge besprechen, geht es um einen reichen, blinden Musiker, der der Ehefrau seines Gastgebers nachstellt. Heute würde man vielleicht sagen, er sei ein Stalker. Die treue Ehefrau versucht alles, um sich den Nachstellungen zu entziehen, doch der Blinde ist hartnäckig.


Schließlich vertraut sie sich ihrem Ehemann an. Der ist empört über die Untreue seines Gastes und vereinbart mit seiner Frau, ihm eine Falle zu stellen, die dieser nicht durchschauen kann - weil er blind ist. Aber ist die dann vollzogene gewalttätige Rache fair? Diese und andere Fragen diskutieren wir mit unserem heutigen Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon vom University College London.


Literaturhinweise zur Folge:


Sebastian Coxon: German Verse-Couplet Tales from the Thirteenth to the Fifteenth Century; aus: Klaus Ridder, Hans-Joachim Ziegeler (Hg.): Deutsche Versnovellistik des 13. bis 15. Jahrhunderts (DVN); [https://schwabe.ch/german-verse-couplet-tales-from-the-thirteenth-to-the-fifteenth-century-978-3-7574-0042-2#bibliographical-data]


Sebastian Coxon: Laughter and Narrative in the Later Middle Ages German Comic Tales C.1350-1525; 2008. [https://www.routledge.com/Laughter-and-Narrative-in-the-Later-Middle-Ages-German-Comic-Tales-C1350-1525/Coxon/p/book/9780367602802]


Handschrift "Der blinde Hausfreund" [https://digital.slub-dresden.de/werkansicht?tx_dlf%5Bid%5D=14347&tx_dlf%5Bpage%5D=371]


Handschriftencensus (Überlieferung der Handschriften) [https://www.handschriftencensus.de/3683]


Viel Spaß mit diesem Beitrag zum #FastForwardScience Award für mehr #Wissenschaft im Dialog! (http://www.fastforwardscience.de)


#competition#science#knowledge#Wisskomm#FFS#AudioAward


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Credits:


Hosts: Daniela Vukadin, Hans Levin


Gast: Prof. Dr. Sebastian Coxon


Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland


Jingle: Karl Wenzel


Schnitt: Max Asmus


Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor allem unserem Tonstudio.
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Über diesen Podcast

War das Mittelalter wirklich prüde? War die Kritik an Obrigkeit und Kirche tatsächlich tabu? Wie stand es um die Rolle der Frau in Literatur und Gesellschaft? Diese und viele weitere Fragen werden Natalie Mlynarski-Jung und Hans Levin als Hosts anhand spannender Kurzerzählungen aus dem Mittelalter mit verschiedenen Expert*innen der Germanistischen Mediävistik erörtern. Für einzelne dieser Erzählungen ist auch zu diskutieren, aus welcher (kritischen) Haltung heraus eine Auseinandersetzung mit ihnen erfolgen sollte: Wie und wozu muten wir uns (mutmaßlich) misogyne, obszöne und brutale Erzählungen zu? Welchen Gewinn können wir aus einer Auseinandersetzung mit ihnen ziehen? Wie weit kann und sollte unser Entgegenkommen ihnen gegenüber und eine historische Kontextualisierung reichen?

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"Der blinde Hausfreund" kurz und bündig
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