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Beschreibung
vor 2 Monaten
Der Ritter, um den es in dieser Geschichte geht, ist überaus
verschwendungs- und selbstsüchtig. Er verprasst sein Hab und Gut,
bis Gott ihm alles nimmt. Weil er den Verlust nicht ertragen
kann, bittet er jemanden, der allein im Wald lebt und mit dem
Teufel im Bunde steht, ihm zu helfen. Dieser fädelt eine
Begegnung mit dem Teufel ein, in dessen Dienst der Ritter treten
soll, um wieder zu Reichtum zu gelangen. Doch als der Teufel
verlangt, dass der Ritter nicht nur Gott, sondern auch der
Gottesmutter abschwört, besinnt sich der Ritter und fleht in
einer Kapelle eine Holzfigur der Gottesmutter mit Kind um
Vergebung an. Ob ihm wohl Vergebung zuteilwird?
Vor allem stellt sich hier aber die Frage, ob man diese Erzählung
heute noch kennen und verbreiten sollte, denn der, der den
Teufelsbund vermittelt, ist ein Jude. Über Antijudaismus in
mittelhochdeutschen Texten sprechen wir mit unserem heutigen
Gast, Prof. Dr. Andreas Hammer (Konstanz).
Über Kommentare oder Feedback an
unerhoertes.mittelalter@gmail.com oder auf
Instagram (unerhoertes_mittelalter) freuen wir
uns natürlich auch!
Credits:
Hosts: Natalie Mlynarski-Jung, Hans Levin
Gäste: Prof. Dr. Andreas Hammer
Erzähler: Prof. i. R. Dr. Harald Haferland
Jingle: Karl Wenzel
Schnitt: Max Asmus
Ein besonderer Dank gilt außerdem der Universität Potsdam für die
Bereitstellung von Mitteln, technischer Unterstützung und vor
allem unserem Tonstudio.
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