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Episoden
18 Minuten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!
Eine Familie fährt über Monate jeden Abend mit ihrem 18 Monate alten Kind Auto, damit es einschläft. Und das Verrückte daran: Es funktioniert.
Das Kind schläft. Die Eltern haben sich mit der Situation arrangiert und nutzen die Autofahrten irgendwann sogar als gemeinsame Zeit.
Erst später entsteht der Wunsch, etwas zu verändern.
Dann passiert etwas, womit die Eltern selbst kaum gerechnet haben:
Der Wechsel vom Auto ins Bett dauert einen einzigen Abend.
Das Kind protestiert zunächst. Schließlich kennt es seinen Abend anders. Die Eltern bleiben bei ihm, erklären den neuen Ablauf, lesen ein Buch und unterhalten sich ruhig miteinander.
Der Junge kuschelt sich an, hört die vertrauten Stimmen seiner Eltern und schläft friedlich ein.
Das eigentliche Problem war also nicht das Kind.
Es war die enorme Verunsicherung der Eltern darüber, ob sie überhaupt etwas verändern dürfen.
In dieser Folge geht es deshalb um die Fragen:
Warum können Bewegung und Gleichmäßigkeit beim Einschlafen so wirksam sein?
Warum ist etwas nicht automatisch falsch, nur weil wir es später verändern möchten?
Was bedeutet Protest bei einem 18 Monate alten Kind tatsächlich?
Welche Bestandteile einer bisherigen Einschlafsituation braucht ein Kind wirklich?
Und warum können gut gemeinte Botschaften aus Social Media Eltern daran hindern, ihrem eigenen Kind Entwicklung zuzutrauen?
Mein wichtigster Gedanke aus dieser Folge:
Eine Lösung darf funktioniert haben und trotzdem irgendwann nicht mehr passen.
Und wenn sich etwas verändern soll, lohnt es sich nicht nur zu fragen:
„Was muss weg?“
Sondern:
„Was genau hat meinem Kind bisher geholfen und wie können wir das in einen neuen, alltagstauglichen Rahmen übertragen?“
In der Rubrik „Kann das weg?“ geht es diesmal außerdem um die Vorstellung, dass jede Veränderung beim Einschlafen automatisch problematisch für die Bindung sei.
Bindung bedeutet nicht, dass alles immer gleich bleiben muss.
Kinder dürfen Veränderungen schwierig finden und gleichzeitig verlässlich begleitet sein.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.
Viel Spaß beim Hören!
Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an:
office@niermann-kids.de
niermann@schlafcoaching-niermann.de
Besuche und unbedingt auch auf Social Media für mehr Tipps und Know-How zum Thema Baby- und Kleinkindschlaf:
https://bianca-niermann.de/
https://niermann-kids.de/
https://instagram.com/bianca.niermann/
Disclaimer:
Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.
Eine Familie fährt über Monate jeden Abend mit ihrem 18 Monate alten Kind Auto, damit es einschläft. Und das Verrückte daran: Es funktioniert.
Das Kind schläft. Die Eltern haben sich mit der Situation arrangiert und nutzen die Autofahrten irgendwann sogar als gemeinsame Zeit.
Erst später entsteht der Wunsch, etwas zu verändern.
Dann passiert etwas, womit die Eltern selbst kaum gerechnet haben:
Der Wechsel vom Auto ins Bett dauert einen einzigen Abend.
Das Kind protestiert zunächst. Schließlich kennt es seinen Abend anders. Die Eltern bleiben bei ihm, erklären den neuen Ablauf, lesen ein Buch und unterhalten sich ruhig miteinander.
Der Junge kuschelt sich an, hört die vertrauten Stimmen seiner Eltern und schläft friedlich ein.
Das eigentliche Problem war also nicht das Kind.
Es war die enorme Verunsicherung der Eltern darüber, ob sie überhaupt etwas verändern dürfen.
In dieser Folge geht es deshalb um die Fragen:
Warum können Bewegung und Gleichmäßigkeit beim Einschlafen so wirksam sein?
Warum ist etwas nicht automatisch falsch, nur weil wir es später verändern möchten?
Was bedeutet Protest bei einem 18 Monate alten Kind tatsächlich?
Welche Bestandteile einer bisherigen Einschlafsituation braucht ein Kind wirklich?
Und warum können gut gemeinte Botschaften aus Social Media Eltern daran hindern, ihrem eigenen Kind Entwicklung zuzutrauen?
Mein wichtigster Gedanke aus dieser Folge:
Eine Lösung darf funktioniert haben und trotzdem irgendwann nicht mehr passen.
Und wenn sich etwas verändern soll, lohnt es sich nicht nur zu fragen:
„Was muss weg?“
Sondern:
„Was genau hat meinem Kind bisher geholfen und wie können wir das in einen neuen, alltagstauglichen Rahmen übertragen?“
In der Rubrik „Kann das weg?“ geht es diesmal außerdem um die Vorstellung, dass jede Veränderung beim Einschlafen automatisch problematisch für die Bindung sei.
Bindung bedeutet nicht, dass alles immer gleich bleiben muss.
Kinder dürfen Veränderungen schwierig finden und gleichzeitig verlässlich begleitet sein.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.
Viel Spaß beim Hören!
Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an:
office@niermann-kids.de
niermann@schlafcoaching-niermann.de
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https://bianca-niermann.de/
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Disclaimer:
Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.
32 Minuten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf!"
Eine Zuhörerin hat uns gefragt: „Warum ist mein Kind mit 9, 10, 11 Monaten immer wieder um 5 oder 5:30 Uhr wach?" Eine Frage, die uns sehr häufig erreicht.
In dieser Folge erklären wir, warum der frühe Morgen biologisch ein besonders anfälliger Zeitpunkt zum Aufwachen ist: Schlafdruck, innere Uhr, Leichtschlafphasen und individuelle Unterschiede spielen hier zusammen.
Wir zeigen an einem konkreten Fall, warum frühes Aufwachen fast nie ein eigenständiges Problem ist, sondern meist ein Symptom einer insgesamt unruhigen Nacht. Wir sprechen darüber, warum nächtliches Aufwachen an sich völlig normal ist, warum kleine Milchmengen nachts oft nicht mit Hunger zu tun haben, warum „Rebellieren" der falsche Begriff für das Verhalten von Babys in diesem Alter ist und warum sowohl Stillen als auch Tragen und Bewegung zu Mustern werden können, die eine ruhige Nacht eher erschweren als erleichtern.
Am Ende gibt es eine kompakte Checkliste für euch: Was kann unruhige Nächte überhaupt verursachen, von der Schlafumgebung bis zur Tagesstruktur.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.
Viel Spaß beim Hören!
Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an:
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niermann@schlafcoaching-niermann.de
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Disclaimer:
Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.
Eine Zuhörerin hat uns gefragt: „Warum ist mein Kind mit 9, 10, 11 Monaten immer wieder um 5 oder 5:30 Uhr wach?" Eine Frage, die uns sehr häufig erreicht.
In dieser Folge erklären wir, warum der frühe Morgen biologisch ein besonders anfälliger Zeitpunkt zum Aufwachen ist: Schlafdruck, innere Uhr, Leichtschlafphasen und individuelle Unterschiede spielen hier zusammen.
Wir zeigen an einem konkreten Fall, warum frühes Aufwachen fast nie ein eigenständiges Problem ist, sondern meist ein Symptom einer insgesamt unruhigen Nacht. Wir sprechen darüber, warum nächtliches Aufwachen an sich völlig normal ist, warum kleine Milchmengen nachts oft nicht mit Hunger zu tun haben, warum „Rebellieren" der falsche Begriff für das Verhalten von Babys in diesem Alter ist und warum sowohl Stillen als auch Tragen und Bewegung zu Mustern werden können, die eine ruhige Nacht eher erschweren als erleichtern.
Am Ende gibt es eine kompakte Checkliste für euch: Was kann unruhige Nächte überhaupt verursachen, von der Schlafumgebung bis zur Tagesstruktur.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, lass uns gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit anderen Eltern.
Viel Spaß beim Hören!
Ich freue mich über weitere Fragen, Anregungen und Themenwünsche an:
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niermann@schlafcoaching-niermann.de
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Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.
44 Minuten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!
In dieser Folge geht es um einen zweijährigen Jungen, der nachts und tagsüber nur auf seiner Mutter und mit der Brust im Mund schlafen konnte.
Für die Mutter war diese Situation extrem belastend. Sie konnte nicht aufstehen, sich nicht umdrehen und ging sogar so weit, ab dem Nachmittag kaum noch zu trinken, damit sie nachts nicht zur Toilette musste.
Der Junge weinte jedes Mal, wenn sie sich lösen wollte. Die Mutter wurde dadurch sehr unsicher und bekam Angst, ihn im Stich zu lassen. Also stillte sie ihn schnell wieder, damit das Weinen aufhörte.
Doch der entscheidende Punkt in diesem Fall war nicht nur das Schlafverhalten des Kindes. Es ging auch um das Gefühl der Mutter und um die Frage, wie sie das Weinen ihres Kindes einordnet.
Was in dieser Folge wichtig ist:
Emotionen können sehr schnell bei uns ankommen. Wir lassen uns vom Weinen unseres Kindes berühren und reagieren manchmal, bevor wir überhaupt genau wissen, was in uns passiert.
Die Mutter wurde traurig und bekam Angst, eine schlechte Mutter zu sein oder ihren Sohn im Stich zu lassen. Aus diesem Gefühl heraus handelte sie sofort.
Gemeinsam haben wir sortiert:
Das Kind weint.
Die Mutter wird davon berührt.
Sie wird traurig und bekommt Angst.
Aus diesem Gefühl „ Ich lasse mein Kind im Stich“ heraus stillt sie sofort.
Diese Unterscheidung hat ihr geholfen, wieder klarer zu sehen.
Das Kind äußerte in dieser Situation nicht einfach einen Wunsch, den die Mutter erfüllen oder ablehnen musste. Das Saugen war seine vertraute Möglichkeit, Müdigkeit zu regulieren, Sicherheit zu bekommen und Orientierung zu finden.
Die Mutter musste deshalb nicht sagen:
„Du sollst jetzt ohne Brust schlafen.“
Sie durfte bei sich bleiben und sagen:
„Ich möchte jetzt auf die Toilette gehen.“ Oder: „Ich möchte mich jetzt umdrehen.“
Wenn ihr Sohn daraufhin weinte, durfte er irritiert, traurig oder verunsichert sein. Die Mutter konnte ihn begleiten und sagen:
„Ich verstehe, dass dich das gerade irritiert. Du darfst weinen. Ich komme gleich wieder.“
Feinfühligkeit bedeutet nicht, die Reaktion des Kindes sofort zu beenden. Feinfühligkeit bedeutet, das eigene Bedürfnis wahrzunehmen, es mitzuteilen und dem Kind dabei zu helfen, mit seiner Reaktion zurechtzukommen.
Das nächtliche Dauernuckeln hatte auch Folgen für den Tag.
Der Junge hatte morgens wenig Appetit, weil er nachts sehr viel getrunken hatte. Dadurch ging er ohne Frühstück in die Kita. Dort war er so erschöpft, dass er sich am Vormittag noch einmal hinlegte.
Zur Mittagszeit wurde er von seiner Mutter abgeholt und konnte deshalb nicht in der Kita mitessen. Zu Hause war er müde und hungrig und schlief direkt wieder ein.
So entstand ein Kreislauf aus nächtlichem Trinken, fehlendem Appetit, starker Müdigkeit, ausgelassenen Mahlzeiten und erneutem Stillen zum Schlafen.
Was die Lösung für dieses Problem war, erfährst du in dieser Folge.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann lass uns gern eine Bewertung da, abonniere den Podcast und teile ihn mit anderen Eltern.
Viel Spaß beim Hören!
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niermann@schlafcoaching-niermann.de
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Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die gegebenen Ratschläge entstehen können.
In dieser Folge geht es um einen zweijährigen Jungen, der nachts und tagsüber nur auf seiner Mutter und mit der Brust im Mund schlafen konnte.
Für die Mutter war diese Situation extrem belastend. Sie konnte nicht aufstehen, sich nicht umdrehen und ging sogar so weit, ab dem Nachmittag kaum noch zu trinken, damit sie nachts nicht zur Toilette musste.
Der Junge weinte jedes Mal, wenn sie sich lösen wollte. Die Mutter wurde dadurch sehr unsicher und bekam Angst, ihn im Stich zu lassen. Also stillte sie ihn schnell wieder, damit das Weinen aufhörte.
Doch der entscheidende Punkt in diesem Fall war nicht nur das Schlafverhalten des Kindes. Es ging auch um das Gefühl der Mutter und um die Frage, wie sie das Weinen ihres Kindes einordnet.
Was in dieser Folge wichtig ist:
Emotionen können sehr schnell bei uns ankommen. Wir lassen uns vom Weinen unseres Kindes berühren und reagieren manchmal, bevor wir überhaupt genau wissen, was in uns passiert.
Die Mutter wurde traurig und bekam Angst, eine schlechte Mutter zu sein oder ihren Sohn im Stich zu lassen. Aus diesem Gefühl heraus handelte sie sofort.
Gemeinsam haben wir sortiert:
Das Kind weint.
Die Mutter wird davon berührt.
Sie wird traurig und bekommt Angst.
Aus diesem Gefühl „ Ich lasse mein Kind im Stich“ heraus stillt sie sofort.
Diese Unterscheidung hat ihr geholfen, wieder klarer zu sehen.
Das Kind äußerte in dieser Situation nicht einfach einen Wunsch, den die Mutter erfüllen oder ablehnen musste. Das Saugen war seine vertraute Möglichkeit, Müdigkeit zu regulieren, Sicherheit zu bekommen und Orientierung zu finden.
Die Mutter musste deshalb nicht sagen:
„Du sollst jetzt ohne Brust schlafen.“
Sie durfte bei sich bleiben und sagen:
„Ich möchte jetzt auf die Toilette gehen.“ Oder: „Ich möchte mich jetzt umdrehen.“
Wenn ihr Sohn daraufhin weinte, durfte er irritiert, traurig oder verunsichert sein. Die Mutter konnte ihn begleiten und sagen:
„Ich verstehe, dass dich das gerade irritiert. Du darfst weinen. Ich komme gleich wieder.“
Feinfühligkeit bedeutet nicht, die Reaktion des Kindes sofort zu beenden. Feinfühligkeit bedeutet, das eigene Bedürfnis wahrzunehmen, es mitzuteilen und dem Kind dabei zu helfen, mit seiner Reaktion zurechtzukommen.
Das nächtliche Dauernuckeln hatte auch Folgen für den Tag.
Der Junge hatte morgens wenig Appetit, weil er nachts sehr viel getrunken hatte. Dadurch ging er ohne Frühstück in die Kita. Dort war er so erschöpft, dass er sich am Vormittag noch einmal hinlegte.
Zur Mittagszeit wurde er von seiner Mutter abgeholt und konnte deshalb nicht in der Kita mitessen. Zu Hause war er müde und hungrig und schlief direkt wieder ein.
So entstand ein Kreislauf aus nächtlichem Trinken, fehlendem Appetit, starker Müdigkeit, ausgelassenen Mahlzeiten und erneutem Stillen zum Schlafen.
Was die Lösung für dieses Problem war, erfährst du in dieser Folge.
Wenn dir diese Folge gefallen hat, dann lass uns gern eine Bewertung da, abonniere den Podcast und teile ihn mit anderen Eltern.
Viel Spaß beim Hören!
Ich freue mich über Fragen, Anregungen und Themenwünsche an:
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niermann@schlafcoaching-niermann.de
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https://bianca-niermann.de/
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Disclaimer:
Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die gegebenen Ratschläge entstehen können.
26 Minuten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!
Wie schlafen Babys unter 4 Monaten wirklich?
Wenn dein Baby in den ersten Lebensmonaten häufig aufwacht, tagsüber und nachts in vielen kleinen Etappen schläft oder abends besonders unruhig ist, fragst du dich vielleicht: Ist das noch normal, oder mache ich etwas falsch?
In dieser Folge schauen wir uns an, wie Babys unter vier Monaten biologisch schlafen und warum ihr Schlaf noch nicht mit dem von älteren Kindern oder Erwachsenen vergleichbar ist.
Die wichtigste Entlastung gleich vorweg: Häufiges Aufwachen und ein unregelmäßiger Schlaf sind bei jungen Babys zunächst erwartbar. Dein Baby muss Tag und Nacht erst kennenlernen. Auch der Schlafdruck, der uns später müde werden lässt, funktioniert in den ersten Lebensmonaten noch nicht wie bei Erwachsenen.
Das erfährst du in dieser Folge:
warum Babys unter vier Monaten häufig in vielen kurzen Etappen schlafen
wie sich die innere Tag-Nacht-Uhr in den ersten Lebensmonaten erst entwickelt
warum Babys abends oft unruhig werden oder viel weinen
weshalb längeres Wachhalten den Schlaf meist nicht verbessert
wie du einen passenden Tagesrhythmus behutsam unterstützen kannst
welche Müdigkeitszeichen dir im Alltag helfen
warum Ruhe, Reizreduktion und wiederkehrende Abläufe so wertvoll sind
wie du deinem Baby Nähe gibst und gleichzeitig kleine Momente eigener Beruhigung schaffen kannst
wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist
Dein Baby muss unter vier Monaten nicht „richtig“ durchschlafen. Es darf erst einmal reifen, sich entwickeln und mit deiner Hilfe Orientierung finden.
Quellen und weiterführende Informationen:
Frühkindliche psychische Störungen: Exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen sowie Interventionen am Beispiel des „Münchner Modells“
Was hilft bei Schlafproblemen? – Pädiatrie
Papoušek: Intuitive elterliche Kompetenzen und Prävention von Regulationsstörungen
Regulationsstörungen der frühen Kindheit: Ein- und Durchschlafstörungen aus bindungstheoretischer Perspektive
Schreiambulanzen in der Nähe finden – Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH): Über die Postleitzahl- oder Ortssuche findest du Beratungsstellen und Schreiambulanzen in deiner Nähe. Die Datenbank vermittelt kostenfreie Angebote freier Träger und öffentlicher Einrichtungen.
GAIMH – Angebote und Adressen in Deutschland: Die GAIMH steht für „Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit“. Auf ihrer Website gibt es eine deutschlandweite Adressliste mit Angeboten rund um frühe Regulations- und Entwicklungsfragen.
Schatten & Licht e. V.: Der Verein informiert und unterstützt bei psychischen Erkrankungen und Krisen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Selbsthilfegruppen- und Berater*innenliste von Schatten & Licht e. V.: Hier findest du ehrenamtliche und kostenfreie Beratung sowie regionale und digitale Selbsthilfegruppen für betroffene Eltern und Angehörige.
Wenn du dich in einer akuten seelischen Krise befindest, hole dir bitte zeitnah Unterstützung. Die TelefonSeelsorge ist anonym und kostenlos rund um die Uhr unter 116 123, 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 erreichbar. In einem medizinischen Notfall oder wenn sofort Hilfe nötig ist, wähle 112.
Hinweis:
Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder entwicklungspsychologische Beratung. Wenn du dir Sorgen um die Gesundheit oder Entwicklung deines Babys machst, wende dich bitte an deine Kinderärztin, deinen Kinderarzt, deine Hebamme oder eine passende Beratungsstelle.
Wie erlebt ihr den Schlaf eures Babys in den ersten vier Monaten? Schreib uns gerne deine Erfahrungen oder schick uns deine Frage über Spotify.
Wenn dir die Folge geholfen hat, abonniere den Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile die Folge mit einer Familie, die gerade mitten in den ersten Monaten steckt.
Viel Spaß beim Hören!
Wie schlafen Babys unter 4 Monaten wirklich?
Wenn dein Baby in den ersten Lebensmonaten häufig aufwacht, tagsüber und nachts in vielen kleinen Etappen schläft oder abends besonders unruhig ist, fragst du dich vielleicht: Ist das noch normal, oder mache ich etwas falsch?
In dieser Folge schauen wir uns an, wie Babys unter vier Monaten biologisch schlafen und warum ihr Schlaf noch nicht mit dem von älteren Kindern oder Erwachsenen vergleichbar ist.
Die wichtigste Entlastung gleich vorweg: Häufiges Aufwachen und ein unregelmäßiger Schlaf sind bei jungen Babys zunächst erwartbar. Dein Baby muss Tag und Nacht erst kennenlernen. Auch der Schlafdruck, der uns später müde werden lässt, funktioniert in den ersten Lebensmonaten noch nicht wie bei Erwachsenen.
Das erfährst du in dieser Folge:
warum Babys unter vier Monaten häufig in vielen kurzen Etappen schlafen
wie sich die innere Tag-Nacht-Uhr in den ersten Lebensmonaten erst entwickelt
warum Babys abends oft unruhig werden oder viel weinen
weshalb längeres Wachhalten den Schlaf meist nicht verbessert
wie du einen passenden Tagesrhythmus behutsam unterstützen kannst
welche Müdigkeitszeichen dir im Alltag helfen
warum Ruhe, Reizreduktion und wiederkehrende Abläufe so wertvoll sind
wie du deinem Baby Nähe gibst und gleichzeitig kleine Momente eigener Beruhigung schaffen kannst
wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist
Dein Baby muss unter vier Monaten nicht „richtig“ durchschlafen. Es darf erst einmal reifen, sich entwickeln und mit deiner Hilfe Orientierung finden.
Quellen und weiterführende Informationen:
Frühkindliche psychische Störungen: Exzessives Schreien, Schlaf- und Fütterstörungen sowie Interventionen am Beispiel des „Münchner Modells“
Was hilft bei Schlafproblemen? – Pädiatrie
Papoušek: Intuitive elterliche Kompetenzen und Prävention von Regulationsstörungen
Regulationsstörungen der frühen Kindheit: Ein- und Durchschlafstörungen aus bindungstheoretischer Perspektive
Schreiambulanzen in der Nähe finden – Nationales Zentrum Frühe Hilfen (NZFH): Über die Postleitzahl- oder Ortssuche findest du Beratungsstellen und Schreiambulanzen in deiner Nähe. Die Datenbank vermittelt kostenfreie Angebote freier Träger und öffentlicher Einrichtungen.
GAIMH – Angebote und Adressen in Deutschland: Die GAIMH steht für „Gesellschaft für Seelische Gesundheit in der Frühen Kindheit“. Auf ihrer Website gibt es eine deutschlandweite Adressliste mit Angeboten rund um frühe Regulations- und Entwicklungsfragen.
Schatten & Licht e. V.: Der Verein informiert und unterstützt bei psychischen Erkrankungen und Krisen rund um Schwangerschaft, Geburt und Wochenbett.
Selbsthilfegruppen- und Berater*innenliste von Schatten & Licht e. V.: Hier findest du ehrenamtliche und kostenfreie Beratung sowie regionale und digitale Selbsthilfegruppen für betroffene Eltern und Angehörige.
Wenn du dich in einer akuten seelischen Krise befindest, hole dir bitte zeitnah Unterstützung. Die TelefonSeelsorge ist anonym und kostenlos rund um die Uhr unter 116 123, 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 erreichbar. In einem medizinischen Notfall oder wenn sofort Hilfe nötig ist, wähle 112.
Hinweis:
Diese Folge dient der allgemeinen Information und ersetzt keine individuelle medizinische oder entwicklungspsychologische Beratung. Wenn du dir Sorgen um die Gesundheit oder Entwicklung deines Babys machst, wende dich bitte an deine Kinderärztin, deinen Kinderarzt, deine Hebamme oder eine passende Beratungsstelle.
Wie erlebt ihr den Schlaf eures Babys in den ersten vier Monaten? Schreib uns gerne deine Erfahrungen oder schick uns deine Frage über Spotify.
Wenn dir die Folge geholfen hat, abonniere den Podcast, hinterlasse eine Bewertung und teile die Folge mit einer Familie, die gerade mitten in den ersten Monaten steckt.
Viel Spaß beim Hören!
41 Minuten
Herzlich Willkommen zu einer neuen Folge von "Wissen schafft Babyschlaf"!
Ein Baby, das früher gut geschlafen hat und jetzt plötzlich unruhiger ist. Ist das ein Rückschritt? Macht die Mutter etwas falsch?
In dieser Folge nehme ich euch mit in eine echte Fallanalyse aus unserer Community: Baby, 6,5 Monate alt, mitten in einer aktiven Bewegungsphase. Die Mutter macht dabei schon sehr, sehr vieles richtig, trotzdem kommt die Familie nachts kaum zur Ruhe.
Ich zeige euch, wie ich mit der NIERMANN K.I.D.S. Stay & Care-Haltung an einen Fall herangehe: Stärken zuerst, bevor ich überhaupt über die eigentliche Belastung spreche. Ihr hört unter anderem:
- Warum Drehen-Üben beim Einschlafen kein Rückschritt, sondern Entwicklung ist
- Warum Mitschlafen im Elternbett und Händchenhalten echte Bindungsregulationen sind, keine "schlechten Angewohnheiten"
- Warum eine frühere Schreibaby-Zeit dazu führen kann, dass Eltern normales Quengeln später als Alarmsignal erleben und wie ein Protokoll dabei hilft, wieder Klarheit zu gewinnen
- Was Social Media mit unserer elterlichen Selbstwirksamkeit macht, und warum ständiges Vergleichen oft mehr Verunsicherung schafft als Antworten liefert
- Warum "Dableiben, bis das Kind einschläft" gerade Vertrauensaufbau ist und wann der richtige Zeitpunkt kommt, behutsam mehr Abstand einzubauen.
Diese Folge endet bewusst offen: weil echte Begleitung kein Fragebogen-Output ist, sondern ein Prozess. Die Auflösung zu diesem Fall hört ihr am Freitag, vorher geht es aber am Dienstag weiter mit unserem Sommerspecial zur Community-Frage: Was sollte man bei vier Monate alten Babys grundsätzlich über Schlaf wissen?
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Ein Baby, das früher gut geschlafen hat und jetzt plötzlich unruhiger ist. Ist das ein Rückschritt? Macht die Mutter etwas falsch?
In dieser Folge nehme ich euch mit in eine echte Fallanalyse aus unserer Community: Baby, 6,5 Monate alt, mitten in einer aktiven Bewegungsphase. Die Mutter macht dabei schon sehr, sehr vieles richtig, trotzdem kommt die Familie nachts kaum zur Ruhe.
Ich zeige euch, wie ich mit der NIERMANN K.I.D.S. Stay & Care-Haltung an einen Fall herangehe: Stärken zuerst, bevor ich überhaupt über die eigentliche Belastung spreche. Ihr hört unter anderem:
- Warum Drehen-Üben beim Einschlafen kein Rückschritt, sondern Entwicklung ist
- Warum Mitschlafen im Elternbett und Händchenhalten echte Bindungsregulationen sind, keine "schlechten Angewohnheiten"
- Warum eine frühere Schreibaby-Zeit dazu führen kann, dass Eltern normales Quengeln später als Alarmsignal erleben und wie ein Protokoll dabei hilft, wieder Klarheit zu gewinnen
- Was Social Media mit unserer elterlichen Selbstwirksamkeit macht, und warum ständiges Vergleichen oft mehr Verunsicherung schafft als Antworten liefert
- Warum "Dableiben, bis das Kind einschläft" gerade Vertrauensaufbau ist und wann der richtige Zeitpunkt kommt, behutsam mehr Abstand einzubauen.
Diese Folge endet bewusst offen: weil echte Begleitung kein Fragebogen-Output ist, sondern ein Prozess. Die Auflösung zu diesem Fall hört ihr am Freitag, vorher geht es aber am Dienstag weiter mit unserem Sommerspecial zur Community-Frage: Was sollte man bei vier Monate alten Babys grundsätzlich über Schlaf wissen?
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Die im Podcast besprochenen Tipps und Ratschläge basieren auf fundierter Erfahrung und Fachwissen im Bereich Babys und Kleinkinder. Sie dienen jedoch ausschließlich zu Informationszwecken und ersetzen keine individuelle Beratung oder medizinische Diagnose. Jede Familie und jedes Kind ist einzigartig, daher können die beschriebenen Methoden und Anweisungen unterschiedlich wirken. Die Moderatorin oder Gäste haften nicht für etwaige Schäden oder Nachteile, die durch die Anwendung der gegebenen Ratschläge entstehen können. Bei spezifischen gesundheitlichen Fragen oder Problemen wird empfohlen, einen qualifizierten Kinderarzt oder eine andere Fachperson zu konsultieren.
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Über diesen Podcast
Dein Wissen schafft Babyschlaf-Podcast Willkommen bei deinem
Podcast für entspannte Tage und ruhige Nächte. Mein Name ist
Bianca. Ich schaffe für dich eine ganzheitliche Perspektive auf das
Thema Babyschlaf und verbinde neueste wissenschaftliche
Erkenntnisse mit tiefem Verständnis für die emotionalen
Herausforderungen, die damit verbunden sein können. Wissen schafft
Babyschlaf ist Deine Begleitung auf einer Reise, die Geduld, Liebe
und Wissen vereint. Denn gut schlafen heißt gut leben–für Dein Baby
und für Dich. Abonniere jetzt und starte mit mir in entspannte
Nächte und happy days 🌙✨
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