Wiederanders. Der Johannes-R.-Becher-Podcast
Wiederanders: Der Johannes-R.-Becher-Podcast. - Staffel 2 - TEASER
13. November 2025
Podcaster
Episoden
12.02.2026
18 Minuten
Nach 20 Folgen Becher-Podcast "Wiederanders" sind uns beim Aufnehmen immer wieder lustige Dinge passiert. Einen Zusammenschnitt aus Extrakten daraus veröffentlichen wir zum heutigen Tag, der in Italien Giovedì grasso, in Bayern, Österreich und Südtirol Unsinniger Donnerstag und in den westdeutschen Karnevalshochburgen Weiberfastnacht heißt. Musikalisch gesellt sich diesmal den Seilen ein Theremin bei.
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29.01.2026
1 Stunde 34 Minuten
Justin Ernst vom Hochschulradio HORADS hat Kristin Eichhorn und Toni Bernhart in die Sendung "Nachgefragt" eingeladen und mit ihnen über "Wiederanders. Der Johannes-R.-Becher-Podcast" gesprochen. So entstand ein Cross-Over zwischen "Nachgefragt" und "Wiederanders", das auch Ausdruck der bewährten Kooperation zwischen "Wiederanders" und dem Hochschulradio HORADS ist. Moderation und Schnitt: Justin Ernst https://www.horads.de/
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22.01.2026
1 Stunde 33 Minuten
– Diese Folge ist ein Wettbewerbsbeitrag für Fast Forward Science 2026 #FFS (http://www.fastforwardscience.de/) in den Kategorien #AudioAward und #BestesDebutAudio. – Nach seiner Absetzung als Kulturminister arbeitete Becher bis zu seinem Tod noch an einem letzten Roman, der eine Fortsetzung von "Abschied" werden sollte. Der Text zeigt Bechers Auseinandersetzung mit seinen zwei Rollen als Dichter und Politiker, erweist sich aber auch als hochkomplexes literarisches Werk, in dem eine bekannte Geschichte erzählt wird und doch wieder einmal alles anders ist.
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15.01.2026
1 Stunde 19 Minuten
In den 1950er Jahren war Becher vor allem als Staatsdichter und Kulturpolitiker der DDR sichtbar. Seine Arbeit umfasste besonders die Präsidentschaft im Kulturbund zur demokratischen Erneuerung Deutschlands und die Funktion als Kulturminister ab 1954. Daneben entstanden die vier Bände der "Bemühungen", Bechers umfassendes literaturtheoretisches Werk. Wir sprechen über Auszüge aus der Literaturtheorie, aus der politischen Publizistik – und über Bechers Ulbricht-Hagiografie.
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08.01.2026
1 Stunde 26 Minuten
563 Sonette sind allein in Bechers „Sonett-Werk“ versammelt, das er 1956 zusammengestellt hat – eine beachtliche Zahl! Bechers Interesse an der Strenge des vierzehnzeiligen Gedichts, dessen Beliebtheit ursprünglich auf Petrarca und die italienische Renaissancedichtung zurückgeht, führt in den 1950er Jahren zu einer intensiven, auch theoretischen Auseinandersetzung mit dem Sonett und einer geradezu religiösen Überhöhung dieser Gedichtform.
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Über diesen Podcast
Mit Kristin Eichhorn und Toni Bernhart Immer donnerstags. Weiter
geht es mit der dritten Staffel am 30. April. Johannes R. Becher
(1891–1958) ist bekannt als Dichter der Hymne der DDR und als deren
erster Kulturminister. Doch sein Leben war sehr viel
abenteuerlicher, als dieser vermeintliche Zielpunkt erahnen lässt.
Er war Expressionist und Sprachzertrümmerer par excellence,
verfasste Poetiken, galt als Repräsentant des Sozialistischen
Realismus und schrieb spätromantische Lieder. Mit fast allen, die
in Kunst und Literatur, später auch in der Politik Rang und Namen
hatten, stand er in Verbindung und überlebte drei Suizidversuche.
Seine Spuren führen, ausgehend von der Münchner Bohème der Zeit der
Klassischen Moderne, nach Paris, Wien, Prag und Moskau und ebenso
nach Jena, Bad Saarow oder Bad Urach. Bechers Geschichte ist ein
wilder Ritt durch die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts,
kompliziert, verworren und verwoben mit der
deutsch-deutsch-deutschen Geschichte. Davon wird dieser Podcast
erzählen und Fragen stellen, die heute relevanter denn je
erscheinen: Was verbindet Ost und West? Was bringt ein politisches
System zum Kippen und was kann man dafür oder dagegen tun? Wie
politisch soll die Kunst sein und verliert sie dadurch automatisch
an Qualität? Mit diesen und weiterführenden Fragen befassen sich
die Literaturwissenschaftler:innen Kristin Eichhorn und Toni
Bernhart von der Universität Stuttgart und nähern sich dem
umfangreichen und vielschichtigen literarischen Schaffen des
Schriftstellers Johannes R. Becher. Konzept, Redaktion, Regie,
Produktion und Stimmen: Kristin Eichhorn, Toni Bernhart Grafik: Lea
Mina Rossatti, unter Verwendung eines Fotos von Johannes R. Becher,
Moskau 1931, Quelle: Akademie der Künste, Berlin,
Johannes-R.-Becher-Archiv Musik: Hans C. Miersch (Intro und Outro),
Toni Bernhart (Seilbahnseilmusik als Hintergrund für Textzitate)
Mit Unterstützung der Hochschulkommunikation der Universität
Stuttgart und in Zusammenarbeit mit HORADS 88,6, dem Campusradio
für die Region Stuttgart und Ludwigsburg Die Entwicklung der
Seilbahnseilmusik wurde unterstützt durch einen Arbeitsaufenthalt
im Studio für Elektroakustische Musik der Akademie der Künste,
Berlin, und durch eine Beihilfe des Amtes für Kultur der Autonomen
Provinz Bozen/Südtirol
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