Podcaster
Episoden
24.02.2026
47 Minuten
Venture Capital galt lange als reines „Bauchgefühl-Business“.
Doch wer heute global gewinnen will, braucht mehr als nur ein
gutes Netzwerk – er braucht einen unfairen technologischen
Vorteil. In dieser Folge von How to Invest spricht
Sherin Maruhn mit Christian Miele, General Partner
bei Headline VC und einer der profiliertesten Köpfe der
deutschen Startup-Szene.
Christian nimmt uns mit auf seine Reise: Von seinen ersten
Schritten beim Aufbau eines Fonds in Indien über seine Zeit als
Operator bei Rocket Internet bis hin zu seiner Rolle als „freche
Stimme“ des Startup-Verbands. Er erklärt exklusiv, wie Headline
mit eigens entwickelter Software („Searchlight“ und „Deep Dive“)
den Markt scannt, warum sie anonymisierte Kreditkartendaten
analysieren und weshalb sie heute Firmen finden, bevor diese
überhaupt wissen, dass sie Kapital brauchen.
Ein Deep Dive in die Symbiose aus „Dinner-Land“ (menschliche
Beziehungen) und „Data-Land“ (algorithmische Analyse) und ein
ehrliches Plädoyer für Authentizität im Haifischbecken der
Top-VCs.
Wir reden über
Vom Praktikanten zum VC: Wie ein
„Nein“ in Indien den Grundstein für eine Weltkarriere legte
Data vs. Gut Feeling: Wie Headline
mit 20 Entwicklern im Silicon Valley das Sourcing revolutioniert
Investment-Forensik: Warum Rohdaten
Lug und Trug entlarven und Benchmarks alles verändern
Der „First Call“-Anspruch: Warum die
Beziehung zum Gründer wichtiger ist als jede Excel-Tabelle
Personal Branding &
Lobbyismus: Warum VCs heute Storyteller sein müssen
und was die Politik noch lernen darf
Winning the Deal: Was es braucht, um
in kompetitiven Runden gegen die Besten der Welt zu bestehen
Take-aways
Venture Capital skaliert nur durch Technologie – reine
Generalisten werden es künftig schwer haben.
Authentizität schlägt Harvard-Lebensläufe: Wer im VC gewinnen
will, muss „echt“ sein.
Gute Investoren erkennt man daran, dass sie auch dann
angerufen werden, wenn es brennt.
Daten sind ein Filter, aber die finale Entscheidung bleibt
(noch) menschlich.
Jetzt anhören – How to Invest, der Podcast von Business Punk.
Echte Learnings für alle, die das Startup-Ökosystem verstehen und
mitgestalten wollen.
Dies ist eine Produktion von Hypecat Productions.
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10.02.2026
55 Minuten
Investieren ist kein Excel-Spiel. Es ist Charakterfrage. In
dieser Folge von How to Invest spricht Sherin Maruhn
mit Christoph Zöller, Gründer und CEO von Instaffo und aktiver
Investor mit einem breit aufgestellten Portfolio aus
Direktinvestments und Venture-Capital-Fonds-Investments. Zöller
erzählt offen von seinen eigenen Gründerjahren, frühen Fehlern
beim Fundraising und warum er heute sehr genau hinschaut, wen er
als Investor an Bord holt.
Es geht um unternehmerische Investoren, die nicht beim ersten
Gegenwind verschwinden, um Bauchgefühl als unterschätzten
Entscheidungsfaktor und um die Frage, warum Resilienz oft
wichtiger ist als der perfekte Pitch. Zöller teilt seine
Learnings aus über 20 Beteiligungen, erklärt seine Strategie als
Limited Partner und macht klar, warum echte Unterstützung genau
dann zählt, wenn es nicht gut läuft.
Themen dieser Folge
Gründererfahrungen zwischen frühen Fehlern und späterem
Wachstum
Warum Bauchgefühl oft der beste Investmentfilter ist
Unternehmerische Investoren vs. reine Finanzlogik
Direktinvestments, VC-Fonds und die Rolle von Emerging
Managern
Family Offices, Netzwerk-Effekte und strategisches
Co-Investieren
Resilienz als unterschätzter Erfolgsfaktor für Gründer und
Investoren
Wie Marktzyklen Investmententscheidungen verändern
Take-aways
Gute Investoren bleiben, wenn es schwierig wird, nicht wenn
alles läuft
Bauchgefühl ist oft verdichtete Erfahrung, kein Zufall
Kleine Fonds und Emerging Manager können strukturelle
Vorteile haben
Netzwerke sind kein Bonus, sondern Teil der Rendite
Durchhalten und Iterieren schlagen perfekte Planung
How to Invest – powered by Business Punk
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27.01.2026
54 Minuten
Was passiert, wenn man Startup-Wachstum nicht nur aus Pitchdecks
kennt, sondern selbst durchlebt hat. Emanuel war Mitgründer und
CEO von Foodora, hat mit Aitme Robotik in Großküchen gebracht und
ist heute Partner bei 468 Capital. In How to
Invest spricht er über seine Reise vom operativen Aufbau
schnell wachsender Unternehmen hin zur Investorenseite und
darüber, wie sehr diese Erfahrungen seinen Blick auf
Gründerteams, Märkte und Risiken prägen.
Im Gespräch mit Sherin Maruhn geht es um die frühen Tage von Food
Delivery in Deutschland, um Skalierung unter Wettbewerbsdruck, um
Hardware als deutlich härteres Business als Software und um die
Frage, worauf es beim Investieren in der Frühphase wirklich
ankommt. Emanuel erklärt, warum Nähe zum Produkt unverzichtbar
ist, wie Intuition entsteht und weshalb gutes Essen für ihn mehr
ist als nur ein Markt, nämlich ein emotionaler Anker für
Lebensqualität.
Themen dieser Folge
Die Gründung und Skalierung von Foodora
Wachstum unter Wettbewerbsdruck und der Zusammenschluss mit
Delivery Hero
Robotik und Automatisierung in Großküchen mit Aitme
Unterschiede zwischen Software- und Hardware-Startups
Der Wechsel von der Gründer- zur Investorenseite
Early-Stage-Investing zwischen Bauchgefühl und Erfahrung
Warum Consumer-Modelle weiterhin relevant bleiben
Take-aways
Nähe zum Produkt ist gerade in der frühen Phase entscheidend
Geschwindigkeit ist wichtig, aber saubere Prozesse zahlen
sich langfristig aus
Hardware braucht Geduld, Kapital und starke Partner
Gründererfahrung schärft den Blick für realistische
Einschätzungen
Intuition entsteht aus vielen operativen Datenpunkten
Gute Teams sind wichtiger als perfekte Businesspläne
Ein Gespräch über Lernen durch Machen, Verantwortung und die
Lust, immer wieder Neues aufzubauen.
How to Invest – powered by Business Punk
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Vom Zalando-Scale zum Angel-Netzwerk – Julius Göllner über B2B SaaS, Fokus & Investieren mit Haltung
16.12.2025
49 Minuten
Julius Göllner ist einer der aktivsten Business Angels im
deutschen B2B-SaaS-Ökosystem. Nach Stationen bei
McKinsey und einer prägenden Zeit im Hypergrowth
von Zalando investiert er heute als Angel in
über 60 Startups – mit klarem Fokus, operativer
Nähe und einem tiefen Verständnis für Go-to-Market, Sales und
Teamdynamiken.
Neben seinen Investments ist Julius Mitgründer von
ARRtist (Artist), dem führenden Netzwerk und
Summit für B2B-SaaS-Founder:innen und Investor:innen im
deutschsprachigen Raum. Was als Nebenprojekt begann, ist heute
eine der wichtigsten Austauschplattformen für
Software-Unternehmer:innen entlang aller Wachstumsphasen.
Im Gespräch mit Sherin Maruhn spricht Julius
über seinen Weg vom Corporate ins Unternehmertum, seine
Angel-Investment-Philosophie, warum Fokus wichtiger ist als jede
Trendwette – und weshalb Investieren für ihn vor allem eines ist:
Zugang zu außergewöhnlichen Menschen.
Themen dieser Folge
Von Görlitz nach Berlin: Wie Julius’ Weg über
McKinsey und Zalando seine unternehmerische Haltung geprägt
hat.
Hypergrowth als Schule: Was man lernt, wenn
ein Unternehmen von 150 auf 9.000 Mitarbeitende skaliert – und
warum nicht jeder dafür gemacht ist.
Vom Gründer zum Angel Investor: Warum sein
erstes Investment aus Neugier entstand – und was daraus folgte.
B2B SaaS als Fokus: Weshalb Julius konsequent
auf Software setzt und Consumer-Themen bewusst ausschließt.
Team > Modell: Warum frühe Investments zu
70 % Talent- und Charakterfragen sind – nicht Excel-Cases.
ARRtist: Wie aus einem Beobachtungsproblem
eines der relevantesten SaaS-Netzwerke Europas wurde.
Angel-Realität: Fehler, Biases, externe
Schocks – und warum man als Investor nicht alles kontrollieren
kann.
Investieren mit Haltung: Warum Rendite wichtig
ist, aber Sinn, Energie und Zeit mit den richtigen Menschen
entscheidender sind.
Take-aways
Fokus ist kein Verzicht, sondern Stärke. Wer
alles macht, macht nichts richtig.
Sales ist der wichtigste Gründer-Skill. Ideen
überzeugen nur, wenn Menschen überzeugt werden.
Team schlägt Marktmodell. In der Frühphase ist
Investieren vor allem Menschenarbeit.
Hypergrowth verändert alles. Organisationen
wachsen – und nicht jeder wächst mit.
Investieren ist Beziehung. Kapital ist der
Eintritt, nicht der Mehrwert.
Eine Folge über unternehmerische Klarheit, langfristiges Denken
und die Frage, warum die besten Investments oft dort entstehen,
wo echtes Interesse auf echte Menschen trifft.
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02.12.2025
53 Minuten
Sebastian Heitmann ist Founding Partner von Extantia
Capital – einem Climate-Tech-Fonds, der ausschließlich
in Technologien investiert, die echte, wissenschaftlich messbare
CO₂-Reduktion liefern. Von geothermischen Bohrplattformen über
Carbon-to-Value-Prozesse bis hin zu industrieller
Elektrifizierung: Extantia setzt dort an, wo Klimawirkung nicht
versprochen, sondern berechnet wird.
Im Gespräch mit Sherin Maruhn erklärt Sebastian,
warum Europa ohne technologische Souveränität keine
Energiezukunft hat, wie man im Climate-Tech-Bereich zwischen
Impact und Rendite unterscheidet – und warum nur die Lösungen
gewinnen, die das „Climate Trilemma“ erfüllen:
ökologisch sinnvoll, ökonomisch tragfähig und energiepolitisch
resilient.
Themen dieser Folge
Von Stuttgart nach Spanien: Warum Sebastian
durch Zufall Unternehmer wurde – und warum diese Phase heute
seine Investmentlogik prägt.
Climate-Tech-Investing: Was echte
Dekarbonisierung ausmacht – und warum viele grüne Technologien
nicht zwingend venture-capital-kompatibel sind.
Extantia’s Klimamodell: Wie das Team
CO₂-Reduktion wissenschaftlich berechnet und daraus
Investment-Entscheidungen ableitet.
Das Climate Trilemma: Warum nur Lösungen
skalieren, die ökologisch, ökonomisch und geopolitisch
funktionieren.
Europa zwischen Risiko & Chance: Wie wir
Energieabhängigkeiten abbauen können – und warum wir immer noch
zu langsam sind.
Growth Capital für Climate Tech: Warum
Extantia ein eigenes Growth-Vehicle baut – und Europas
Kapitallücke ein ernstes Risiko darstellt.
KI & Energieverbrauch: Warum jede neue
Rechenlast unsere Energienetze unter Druck setzt – und wo neue
Technologien ansetzen müssen.
Key Take-aways
Impact braucht Physik, nicht Marketing.
Dekarbonisierung ist ein Ingenieurs- und Skalierungsspiel.
Europa muss unabhängiger werden.
Energieimporte sind ein geopolitisches Risiko – und ein
Innovationshemmnis.
Venture ist kein Allheilmittel. Nur
Technologien, die innerhalb von 10 Jahren skalieren können,
funktionieren als VC-Case.
Rendite & Wirkung sind vereinbar. Climate
Tech liefert beides, wenn man sauber rechnet und fokussiert
investiert.
Der größte Hebel: Elektrifizierung &
Industriebasistransformation. Nicht Konsumprodukte,
sondern Fundament-Infrastruktur.
Eine Folge über technologische Realität, energiepolitische
Abhängigkeit und die Frage, wie wir Kapital zum stärksten
Klimainstrument unserer Zeit machen.
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Über diesen Podcast
Wie investieren die besten Investor:innen Deutschlands
wirklich? Was funktioniert – und was eher nicht? In „How to
Invest“ geht Host Sherin Maruhn genau diesen Fragen auf den
Grund.
Alle zwei Wochen spricht sie mit Business Angels, VCs, Family
Offices und Startup-Gründer:innen über ihre Strategien, größten
Fehler und wertvollsten Learnings aus der Welt des
Startup-Investments.
Dabei geht es nicht um graue Theorie oder trockene Finanzfloskeln
– sondern um echte Erfahrungen, klare Tipps und praxisnahe
Insights, die das Investieren verständlicher und zugänglicher
machen.
Ob du gerade über dein erstes Investment nachdenkst, dein
Portfolio optimieren willst oder einfach wissen möchtest, wie die
Szene tickt – „How to Invest“ liefert dir
ehrliches Know-how direkt von den Menschen, die den Markt prägen.
Für alle, die smarter investieren wollen – powered by
Business Punk.
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