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Business Punk - How to Invest Archiv

33 Episoden
54 Minuten
Wer sagt, dass man für ein Multimillionen-Startup Risikokapital von VCs aufnehmen muss? Marlena Hien beweist das Gegenteil. Gemeinsam mit Laurence Saunier startete sie Bears with Benefits ursprünglich als Nebenprojekt neben dem Agenturjob – mit dem bescheidenen Ziel von 2.000 Euro im Monat. Wenige Jahre später ist daraus eine der erfolgreichsten Consumer-Brands Europas geworden: mit über 50 Millionen Euro Umsatz, internationaler Expansion von Italien bis in die USA und einem erfolgreichen Exit an einen strategischen Partner.

In dieser Folge von How to Invest, live aufgenommen auf der Bits & Pretzels in München, spricht Sherin Maruhn mit Marlena Hien über den bewussten Entschluss gegen Investorengelder und für echtes, profitables Wachstum. Marlena erzählt unverblümt von Vorurteilen gegenüber weiblichen Gründerteams, dem Absprung aus zermürbenden VC-Gesprächen, dem Mut zu lautem, knalligem Packaging im Drogerieregal und dem entscheidenden Douglas-Pitch vor Tina Müller. Eine Folge über Bootstrapping als Mindset, M&A-Prozesse auf Augenhöhe und die Learnings für die eigene Rolle als Business Angel.

Themen dieser Folge

Vom 2.000-Euro-Side-Hustle zu über 50 Millionen Euro Umsatz

Bunt statt beige: Warum Packaging auf dem Smartphone-Screen herausknallen muss

Absage an VCs: Warum Bootstrapping die stärkere Verhandlungsposition schuf

Der Douglas-Moment: Wie ein Spontan-Pitch den Weg in 650 Filialen ebnete

Performance-Influencer-Marketing: Hohe Schlagzahl statt teurer Vanity-Deals

Internationalisierung: Wie Italien zum stärksten Markt der Brand wurde

Vorbereitung auf den M&A-Exit: Saubere Datenräume und realistische Businesspläne

Die Rolle als Business Angel: Kapital und Mentoring für Female Founders

Take-aways

Bootstrapping erzwingt Disziplin und schützt vor ungesundem Hype-Wachstum

Consumer-Brands differenzieren sich über Brand, Packaging und Community – nicht über austauschbare Rezepturen

Offene Türen konsequent nutzen: Mut zur Skalierung schlägt übervorsichtige Planung

Ein lückenloser Datenraum und realistische Planzahlen sind der stärkste Hebel im M&A-Prozess

Wachstum aus eigener Kraft schafft Unabhängigkeit und Freiheit bei strategischen Entscheidungen

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Dies ist eine Produktion von Hypecat Productions.

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59 Minuten
Dreimal angetreten: einmal gescheitert, einmal verkauft und beim dritten Versuch Unternehmensgeschichte geschrieben: Tim Stracke hat Chrono24 zum größten globalen Marktplatz für Luxusuhren und zum ersten Watch-Unicorn der Welt gemacht. Was als vorsichtiger Plan für ein entspanntes, profitables Unternehmen begann, entwickelte sich dank des richtigen Timings, tiefem Vertrauen im Gründerteam und den richtigen Skills zur Skalierung zu einem globalen Phänomen.

Heute ist Tim im Board von Chrono24 und gibt seine Erfahrungen als Business Angel in die richtigen Teams weiter. Im Gespräch mit Host Sherin Maruhn spricht er über seine steile Lernkurve nach ersten Unternehmensgründung und warum er Performance-Marketing oft für Verschwendung hält. Außerdem erklärt er, wie man einen Weltstar wie Cristiano Ronaldo nicht als Testimonial einkauft, sondern als authentischen Investor für sich gewinnt. Eine Folge über die Wichtigkeit, „Nein“ sagen zu können, den Wert von echten Fehlern und warum ein Hype-Thema nicht immer das beste Investment ist.

 Themen dieser Folge

Vom Sauerland zum Unicorn: Warum Tims unternehmerischer Weg mit einer Insolvenz startete und was dieses "Praxis-MBA" ihn lehrte.

Fokus, Fokus, Fokus: Warum es für Gründer am wichtigsten ist zu entscheiden, was sie nicht tun.

Profitabilität vs. VC-Hype: Wie Chrono24 trotz Hunderter Millionen an Funding immer den Fokus auf die eigene Profitabilität hielt.

Cristiano Ronaldo als Investor: Wie man internationale Superstars auf den Cap Table holt. Warum authentische Begeisterung besser ist als erkaufte Posts.

Investieren mit kühlem Kopf: Warum Tim Team und Markt für entscheidender hält als die bloße Geschäftsidee.

 Take-aways

Wahre Fokussierung bedeutet Verzicht: Wenn du denkst, du bist fokussiert, überdenke es nochmal – wahrscheinlich bist du es nicht genug.

Demokratie bremst Startups: Zu viele Diskussionen im Gründerteam kosten Zeit. Bedingungsloses Vertrauen in die Kompetenz der Mitgründer macht schnell und effizient.

Performance-Marketing kann trügen: Oft geben Startups Geld für Kunden aus, die durch eine starke Marktposition und SEO ohnehin konvertiert wären.

Vorsicht vor dem Hype-Cycle: Lieber ein paar Jahre zu früh in einen Markt einsteigen als mitten im Hype, wenn es oft schon zu spät ist.

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52 Minuten
Live von der K5 Retail Konferenz: Zehn Jahre solider Großkonzern, internationale Digitalprojekte und die vermeintliche Sicherheit bei Siemens – doch wer Unternehmertum im Blut hat, dem werden 17 Freigabeschleifen irgendwann zu eng. Kristina Schreiner hat den Absprung gewagt, um starre Strukturen gegen radikale Entscheidungsfreude einzutauschen. Heute bewegt sie sich in einer spannenden Doppelrolle: Als Business Angel investiert sie über Netzwerke wie Better Ventures; als Gründerin von chewsome revolutioniert sie den Markt für Babynahrung.

Host Sherin Maruhn spricht mit Kristina über den harten Realitätscheck im Consumer-Markt, das väterliche Family Office und die Frage, warum ein ehrlich begründetes „Nein“ im Fundraising wertvoller sein kann als falsche Hoffnungen. Eine Folge über den schmalen Grat zwischen Investorenbrille und Gründerherz, den Mut zur Lücke und die Kunst, den Worst Case mit spielerischer Leichtigkeit zu nehmen.

 Themen dieser Folge

Vom Siemens-Konzern ins kalte Wasser: Warum Kristina starr erzwungene Geduld verlassen musste

Investieren mit Charakter: Warum Standard-Pitchdecks und KI-Spreadsheets oft trügen

Bootstrapping im Consumer-Markt: Wie chewsome den schwierigen Retail-Markt knackt

Das wertvolle „Nein“: Wie Investoren echtes Feedback geben, das Gründer wirklich weiterbringt

Resilienz im Unternehmeralltag: Warum der rationale Blick auf den Worst Case Leichtigkeit schenkt

 Take-aways

Investieren gestaltet Zukunft: Das ist eine Charakterfrage und kein reines Excel-Spiel.

Ein bisschen Naivität schützt vor Stillstand: Wer alles vorab zerdenkt, läuft niemals los.

Ehrlichkeit schlägt Harmonie: Fundierte Absagen bringen Gründer weiter als weichgespülte Vertröstungen.

Ego aus der Gleichung nehmen: Wenn man akzeptiert, dass im Ernstfall niemand stirbt, weicht die Verkrampfung einer produktiven Gelassenheit.

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45 Minuten
Venture Capital ist kein kühles Excel-Spiel, sondern ein Tanz mit hohem Adrenalinspiegel. Romy Schnelle weiß genau, wie sich beide Seiten des Tisches anfühlen. Die heutige Geschäftsführerin des High-Tech Gründerfonds (HTGF) und der DTCF startete ihre Karriere nicht mit einem Masterplan im Investmentbanking, sondern als rechte Hand des MP3-Miterfinders Professor Brandenburg, um eine radikale Audiotechnologie aus der Fraunhofer-Forschung heraus aufzubauen und erfolgreich zu verkaufen.

Im Gespräch mit Sherin Maruhn live von der Hinterland of Things teilt Romy Schnelle ihre Learnings aus fast zwei Jahrzehnten an der Spitze der europäischen Frühphasenfinanzierung. Sie spricht offen über die psychologische Hürde, als junge Investmentmanagerin das erste Mal fremdes Millionenkapital zu vergeben, und warum es zwei Jahre brauchte, um ihren Frieden damit zu finden, „in der zweiten Reihe“ auf dem Rücksitz der Startups Platz zu nehmen.

Es geht um die gigantische Transformation des HTGF zur Phasen-übergreifenden Milliarden-Plattform, die Herausforderungen des deutschen Startup-Ökosystems im globalen Wettbewerb und die Anatomie von Mega-Exits wie den Multimilliarden-Verkäufen von Cardior oder Tubulis. Ein Deep Dive in harte Verhandlungstaktiken, die Mobilisierung von Mittelstandskapital und die Frage, warum man am Verhandlungstisch niemals zu früh die Seiten wechseln darf.

Wir reden über 

Von Fraunhofer ins Tech-Business: Ausgründungen erfolgreich finanzieren

Die Psychologie des Investors: Vom Fahrersitz in die zweite Reihe wechseln

Die Kunst des Exits: Warum man in Verhandlungen stets einen kühlen Kopf bewahren muss

 Standort Europa: Warum 80 % der großen Exits ins Ausland gehen und wie wir das ändern

Deep Tech & Life Sciences: Warum die größten Fund-Returner oft im Labor entstehen

Der Blick nach vorn: Der neue Fonds 5 und die Brücke zwischen Mittelstand und Innovation

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43 Minuten
Venture Capital ist bis heute eine Branche, in der Kapital, Macht und Netzwerke meist nach den gleichen, männlich geprägten Regeln verteilt werden. Anne Biedermann will dieses System nicht mehr nur von außen betrachten, sondern von innen heraus aufbrechen. Als Independent Wealth Partner for Women & Family Capital und Ex- Partnerin bei Marvelous VC bringt sie jahrelange Praxiserfahrung aus Fundraising, Family Offices und dem Fondsaufbau mit, um Frauen den Zugang zur Assetklasse Venture Capital überhaupt erst zu ermöglichen.

Im Gespräch mit Sherin Maruhn räumt Anne mit den Mythen der VC-Welt auf und spricht offen über strukturelle Probleme in der klassischen Vermögensberatung. Sie erklärt, warum wohlhabenden Frauen Risikokapital oft ausgeredet wird, wie sich das Pitch- und Investmentverhalten zwischen Männern und Frauen unterscheidet und warum echter Wandel erst durch Bildung und neue Zugänge entsteht. Eine Episode über den Weg vom „klein klein“ zum globalen Denken, Pooling-Strukturen als Hebel und die Frage, wie Kapitalströme diverser werden.

Wir reden über

 Vom Fundraising zum Fondsaufbau: Wie man einen VC-Fonds von Grund auf hochzieht – und wie es sich als einzige Frau im Raum anfühlt.

 Das Beratungsproblem: Warum Frauen in der klassischen Vermögensberatung Venture Capital oft ausgeredet wird und ab welcher Vermögensgrenze Männer übernehmen.

 Risiko vs. Upside: Warum Männer beim Investieren oft nach Rechten und Gewinnmaximierung fragen, während Frauen auf Downside Protection und Impact schauen.

 Bildung statt Romantisierung: Wie Anne mit Workshops und Pooling-Modellen (von 2.000 bis 100.000 Euro) die Einstiegshürden für Investorinnen senkt.

 Global Denken: Was die europäische Startup-Szene in Sachen Mentalität und Langfristigkeit von großen Family Offices lernen kann.

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50 Minuten
Erfolg im E-Commerce wird oft in eingesammeltem Venture Capital gemessen. Dr. Dennis Schmoltzi hat mit Emma – The Sleep Company bewiesen, dass es auch anders geht. Statt der klassischen Startup-Blaupause mit dreistelligen Millionen-Runden folgten Dennis und sein Mitgründer Manuel einem radikal datengetriebenen, profitablen Weg: Mit nur 5 Millionen Euro an kleinen Tickets skalierten sie das Unternehmen in über 25 Märkte und knackten die Marke von 750 Millionen Euro Umsatz – und das in einer der traditionellsten Industrien überhaupt.

Heute schlagen die Gründer mit ihrem Family Office Syntropy ein neues Kapitel auf, um die nächste Generation von Consumer-Gründern zu unterstützen. Doch sie investieren nicht einfach nur Geld. Sie bringen das mit, was dem europäischen Ökosystem oft fehlt: echte, schmerzhafte operative Erfahrung.

Im Gespräch mit Sherin Maruhn spricht Dennis offen über die harte Anfangsphase, in der er seine Eltern um ein Darlehen bitten musste, über folgenschwere Fehler bei der Produkt- und Marktexpansion und warum die persönliche Weiterentwicklung eines Gründers der eigentliche Hebel für das Wachstum eines Unternehmens ist. Ein ehrlicher Deep Dive in die Realität zwischen Micromanager-Tendenzen, radikalem Performance-Marketing und dem Mut, unrentable Märkte auch wieder zu schließen.

 Themen dieser Folge:

Vom Webdesign-Gewerbe zum Weltmarktführer: Dennis’ erste unternehmerische Schritte mit zwölf Jahren und der unkonventionelle Weg über McKinsey zur Matratze.

First-Order-Profitabilität statt Cash-Burn: Warum negatives Working Capital der beste Wachstumsbeschleuniger ist und wie man ohne Riesen-Budgets skaliert.

Die Schattenseiten des Hyper-Growth: 3.600 Produktvarianten, unprofitable Lerneffekte im Bettengeschäft und die harte Transformation in der Post-Corona-Phase.

Syntropy – Das Family Office von Operatoren für Operatoren: Warum Gründer keine Excel-Analysten brauchen, sondern Investoren, die in der Krise Ruhe bewahren.

Persönliches Wachstum als CEO: Vom Kontrollzwang zum Vertrauen – wie Coaching dabei hilft, die eigenen „reaktiven Tendenzen“ zu überwinden.

 Take-aways:

Am Ende gewinnt das Team, nicht die ursprüngliche Idee – Pivots gehören zum Erfolg.

Es ist extrem teuer, sich gegen schrumpfende Umsätze mit künstlichem Marketing-Budget zu stemmen. Manchmal ist der Schritt zurück der einzig richtige.

Gutes Marketing im D2C-Bereich skaliert nur das, was ab Tag eins profitabel messbar ist. Alles andere wird gekappt.

Ein gesundes Ökosystem braucht Investoren, die selbst im Schlamm standen, statt Teams zum unüberlegten Geldverbrennen zu drängen.

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20 Minuten
Was wäre, wenn man nicht mehr ganze Immobilien, Kunstwerke oder Weinbestände kaufen müsste, sondern sich einfach digitale Anteile davon sichert – und das sekundenschnell? Die Tokenisierung von Real World Assets (RWA)verspricht genau das: die Brücke zwischen der traditionellen Finanzwelt und der Effizienz der Blockchain.

In dieser Folge von How to Invest spricht Max (in Vertretung für Sherin Maruhn) mit Julian Hötzel, Sr. Business Development Specialist bei Bitvavo. Julian erklärt, warum Krypto längst den Kinderschuhen der „Affen-Bilder“ entwachsen ist und warum globale Schwergewichte wie Blackrock den Markt gerade fundamental verändern.

Es geht um die technologische Überlegenheit europäischer Player, die Sicherheit durch EU-Regulierung (MiCA) und die Frage, warum ein Settlement in 40 Minuten statt zwei Tagen die Finanzwelt revolutioniert. Julian gibt Einblicke, wie reale Werte – vom Wasserglas bis zum Investment-Wein – fälschungssicher auf die Chain kommen und warum „Nerd-Kram“ zur neuen Infrastruktur des globalen Handels wird.

Wir reden über:

 Tokenisierung erklärt: Wie reale Vermögenswerte liquide und teilbar werden

️ Regulierung als Chance: Warum Stabilität durch MiCA das Vertrauen der Institutionellen stärkt

 Efficiency First: Settlement in Echtzeit statt T+2 – der Abschied vom alten Banken-Backend

 Europa vs. USA: Warum der europäische Fokus auf Sicherheit und Regeln ein Wettbewerbsvorteil ist

 Use Cases der Zukunft: Von Wein-Investments per Smartphone bis zu tokenisierten ETFs

 Blackrock & Co.: Was passiert, wenn die größten Asset Manager der Welt auf die Blockchain setzen

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54 Minuten
Was passiert, wenn man genau das erreicht, wovon alle träumen? Wenn man ein Imperium aufbaut, Marken wie HelloBody und Banana Beauty skaliert und schließlich für 300 Millionen Euro an einen Weltkonzern wie Henkel verkauft? Björn Keune hat genau das erlebt – und musste feststellen, dass ein hoher Kontostand nicht automatisch Freiheit bedeutet.

In dieser Folge von How to Invest spricht Sherin Maruhn mit dem Co-Founder von Invincible Brands über seine radikale Transformation. Björn gibt entwaffnend ehrliche Einblicke in eine Zeit, die sich von außen wie eine perfekte Wachstumsreise anfühlte, von innen aber ein permanenter „Krieg“ war. Er spricht über seine Flucht in ungesunde Kompensationsmechanismen, den Moment, als er in einer Meditation zum ersten Mal bedingungslose Liebe spürte, und warum er heute als Investor einen völlig anderen Ansatz verfolgt.

Wir reden über

 Der Antrieb Freiheit: Warum Björn schon mit 14 auf eBay handelte, um unabhängig zu werden.

️ Unternehmen als Schlachtfeld: Warum sich seine Gründerjahre wie ein permanenter Krieg anfühlten.

 Die Krise nach dem Exit: Weshalb 300 Millionen Euro seine inneren Probleme nicht lösen konnten.

 Spiritualität & Business: Wie Tools wie Breathwork und Meditation sein Nervensystem regulieren.

 New Investing: Warum Björn heute nur noch in Menschen investiert, die sich auf eine Reise zu sich selbst begeben.

 Identifikation: Weshalb es gefährlich ist, wenn der eigene Selbstwert zu 100 % am Erfolg der Company hängt.

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43 Minuten
Vom Studium direkt in die Gründung, zwei erfolgreiche Fintech-Exits (Penta & Pile) im Gepäck und jetzt auf der Mission, die europäische Finanzlandschaft grundlegend zu verändern: Jessica Holzbach ist eine der profiliertesten Köpfe der europäischen Fintech-Szene. Als Partner & CEO Germany bei 0TO9 (Bank of Entrepreneurship) wechselt sie nun die Seiten – vom reinen Gründer-Dasein hin zur Investorin und Venture Builderin.

In dieser Folge von How to Invest spricht Shirin Maruhn mit Jessica über den „Full Circle Moment“ ihrer Karriere. Jessica teilt exklusive Einblicke in den Aufbau von Penta, erklärt, warum Regulatorik in Deutschland kein Hindernis, sondern ein Wettbewerbsvorteil sein kann, und weshalb sie sich gegen eine reine Board-Karriere und für das „Hands-on“-Modell von 0TO9 entschieden hat. Eine Folge über den Mut zu großen Problemen, das Management von Ungewissheit und die Frage, warum Europa mehr unternehmerische Souveränität braucht.

Wir reden über

 Vom Studium zum Exit: Die Reise von Penta und wie man das Banking für KMU revolutioniert.

 Die Frankfurter Skyline als Inspiration: Warum Jessica schon früh von der großen Finanzwelt fasziniert war.

️ Penta vs. Pile: Was man beim zweiten Mal gründen bewusst anders macht (und warum man trotzdem neue Fehler macht).

️ Regulatorik als Burggraben: Wie 0TO9 Startups hilft, die BaFin-Hürden zu meistern.

 Hiring für das „Blank Paper“: Wie man Menschen findet, die in der Ungewissheit brillieren, statt gemanagt werden zu wollen.

 Europas Souveränität: Die Vision von 1.000 profitablen Fintechs bis 2045.

Key Take-aways

Herausforderungen suchen: Man lernt am meisten, wenn man die größten Probleme löst.

Resilienz ist alles: Man braucht etwas, das einen auch an Tagen mit wenig Energie zurückholt.

Kein Laborexperiment: Gründung lässt sich nicht im luftleeren Raum planen – Gelassenheit gegenüber eigenen Fehlern ist entscheidend.

Venture Building: Warum die Kombination aus Investment, Credit-Lizenz und Company Building das Fintech-Modell der Zukunft ist.

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49 Minuten
Was passiert, wenn man 15 Jahre lang auf beiden Seiten des Verhandlungstisches saß und sich dann entscheidet, selbst als Investor in die Tech-Welt einzusteigen? Christophe Aumaitre, General Partner bei Wenvest Capital, bringt genau diese seltene Kombination mit: Tiefes M&A-Handwerkszeug aus der Beratung, strategische Erfahrung bei ProSiebenSat.1 und die operative Realität als Geschäftsführer mit über 100 Reports.

Im Gespräch mit Sherin Maruhn erklärt Christophe, warum Venture Capital für ihn ein „Peoples Business“ ist und weshalb Wenvest als Evergreen-Struktur einen entscheidenden Vorteil bietet. Statt unter dem Druck starrer Fonds-Laufzeiten Dinge „abverkaufen“ zu müssen, investiert Wenvest mit unternehmerischer Freiheit und einem langen Atem. Christophe gibt ehrliche Einblicke, warum viele Transaktionen an banaler Datenqualität scheitern, wie er den aktuellen Markt zwischen KI-Disruption und Fundraising-Herausforderungen sieht und warum er heute jedes Investment konsequent vom potenziellen Exit her denkt.

Wir reden über:

 Die Schule des M&A: Warum Transaktionsgefühl bei Deloitte und ProSieben die Basis für heutige VC-Deals legte.

️ Operative Realität: Was Christophe als Geschäftsführer bei Jochen Schweizer über People Management und „weinende Mitarbeiter“ gelernt hat.

 Wenvest & die Evergreen-Logik: Warum fehlender Exit-Druck für Gründer ein echtes Asset ist.

 Marktausblick & KI: Warum Investoren in der Series A aktuell vorsichtiger werden und wie AI Geschäftsmodelle disruptiert.

 Der Weg zum Exit: Weshalb Hygiene-Faktoren und Datenqualität oft über Millionen entscheiden.

Take-aways:

Ein guter Investor ist ein Sparringspartner, der die operative Last der Gründer nachempfinden kann.

„Trend is your friend“ – aber ohne saubere Vorbereitung verpufft jedes Momentum im Verkaufsprozess.

Die Statistik schlägt oft die Vision: Warum Wenvest auf solide Firmen baut, die zwischen 50 und 250 Millionen Euro Exit-Value liegen.

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47 Minuten
Venture Capital galt lange als reines „Bauchgefühl-Business“. Doch wer heute global gewinnen will, braucht mehr als nur ein gutes Netzwerk – er braucht einen unfairen technologischen Vorteil. In dieser Folge von How to Invest spricht Sherin Maruhn mit Christian Miele, General Partner bei Headline VC und einer der profiliertesten Köpfe der deutschen Startup-Szene.

Christian nimmt uns mit auf seine Reise: Von seinen ersten Schritten beim Aufbau eines Fonds in Indien über seine Zeit als Operator bei Rocket Internet bis hin zu seiner Rolle als „freche Stimme“ des Startup-Verbands. Er erklärt exklusiv, wie Headline mit eigens entwickelter Software („Searchlight“ und „Deep Dive“) den Markt scannt, warum sie anonymisierte Kreditkartendaten analysieren und weshalb sie heute Firmen finden, bevor diese überhaupt wissen, dass sie Kapital brauchen.

Ein Deep Dive in die Symbiose aus „Dinner-Land“ (menschliche Beziehungen) und „Data-Land“ (algorithmische Analyse) und ein ehrliches Plädoyer für Authentizität im Haifischbecken der Top-VCs.

Wir reden über

 Vom Praktikanten zum VC: Wie ein „Nein“ in Indien den Grundstein für eine Weltkarriere legte

 Data vs. Gut Feeling: Wie Headline mit 20 Entwicklern im Silicon Valley das Sourcing revolutioniert

 Investment-Forensik: Warum Rohdaten Lug und Trug entlarven und Benchmarks alles verändern

 Der „First Call“-Anspruch: Warum die Beziehung zum Gründer wichtiger ist als jede Excel-Tabelle

 Personal Branding & Lobbyismus: Warum VCs heute Storyteller sein müssen und was die Politik noch lernen darf

 Winning the Deal: Was es braucht, um in kompetitiven Runden gegen die Besten der Welt zu bestehen

Take-aways

Venture Capital skaliert nur durch Technologie – reine Generalisten werden es künftig schwer haben.

Authentizität schlägt Harvard-Lebensläufe: Wer im VC gewinnen will, muss „echt“ sein.

Gute Investoren erkennt man daran, dass sie auch dann angerufen werden, wenn es brennt.

Daten sind ein Filter, aber die finale Entscheidung bleibt (noch) menschlich.

Jetzt anhören – How to Invest, der Podcast von Business Punk. Echte Learnings für alle, die das Startup-Ökosystem verstehen und mitgestalten wollen.

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55 Minuten
Investieren ist kein Excel-Spiel. Es ist Charakterfrage. In dieser Folge von How to Invest spricht Sherin Maruhn mit Christoph Zöller, Gründer und CEO von Instaffo und aktiver Investor mit einem breit aufgestellten Portfolio aus Direktinvestments und Venture-Capital-Fonds-Investments. Zöller erzählt offen von seinen eigenen Gründerjahren, frühen Fehlern beim Fundraising und warum er heute sehr genau hinschaut, wen er als Investor an Bord holt.

Es geht um unternehmerische Investoren, die nicht beim ersten Gegenwind verschwinden, um Bauchgefühl als unterschätzten Entscheidungsfaktor und um die Frage, warum Resilienz oft wichtiger ist als der perfekte Pitch. Zöller teilt seine Learnings aus über 20 Beteiligungen, erklärt seine Strategie als Limited Partner und macht klar, warum echte Unterstützung genau dann zählt, wenn es nicht gut läuft.

Themen dieser Folge

Gründererfahrungen zwischen frühen Fehlern und späterem Wachstum

Warum Bauchgefühl oft der beste Investmentfilter ist

Unternehmerische Investoren vs. reine Finanzlogik

Direktinvestments, VC-Fonds und die Rolle von Emerging Managern

Family Offices, Netzwerk-Effekte und strategisches Co-Investieren

Resilienz als unterschätzter Erfolgsfaktor für Gründer und Investoren

Wie Marktzyklen Investmententscheidungen verändern

Take-aways

Gute Investoren bleiben, wenn es schwierig wird, nicht wenn alles läuft

Bauchgefühl ist oft verdichtete Erfahrung, kein Zufall

Kleine Fonds und Emerging Manager können strukturelle Vorteile haben

Netzwerke sind kein Bonus, sondern Teil der Rendite

Durchhalten und Iterieren schlagen perfekte Planung

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54 Minuten
Was passiert, wenn man Startup-Wachstum nicht nur aus Pitchdecks kennt, sondern selbst durchlebt hat. Emanuel war Mitgründer und CEO von Foodora, hat mit Aitme Robotik in Großküchen gebracht und ist heute Partner bei 468 Capital. In How to Invest spricht er über seine Reise vom operativen Aufbau schnell wachsender Unternehmen hin zur Investorenseite und darüber, wie sehr diese Erfahrungen seinen Blick auf Gründerteams, Märkte und Risiken prägen.

Im Gespräch mit Sherin Maruhn geht es um die frühen Tage von Food Delivery in Deutschland, um Skalierung unter Wettbewerbsdruck, um Hardware als deutlich härteres Business als Software und um die Frage, worauf es beim Investieren in der Frühphase wirklich ankommt. Emanuel erklärt, warum Nähe zum Produkt unverzichtbar ist, wie Intuition entsteht und weshalb gutes Essen für ihn mehr ist als nur ein Markt, nämlich ein emotionaler Anker für Lebensqualität.

Themen dieser Folge

Die Gründung und Skalierung von Foodora

Wachstum unter Wettbewerbsdruck und der Zusammenschluss mit Delivery Hero

Robotik und Automatisierung in Großküchen mit Aitme

Unterschiede zwischen Software- und Hardware-Startups

Der Wechsel von der Gründer- zur Investorenseite

Early-Stage-Investing zwischen Bauchgefühl und Erfahrung

Warum Consumer-Modelle weiterhin relevant bleiben

Take-aways

Nähe zum Produkt ist gerade in der frühen Phase entscheidend

Geschwindigkeit ist wichtig, aber saubere Prozesse zahlen sich langfristig aus

Hardware braucht Geduld, Kapital und starke Partner

Gründererfahrung schärft den Blick für realistische Einschätzungen

Intuition entsteht aus vielen operativen Datenpunkten

Gute Teams sind wichtiger als perfekte Businesspläne

Ein Gespräch über Lernen durch Machen, Verantwortung und die Lust, immer wieder Neues aufzubauen.

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49 Minuten
Julius Göllner ist einer der aktivsten Business Angels im deutschen B2B-SaaS-Ökosystem. Nach Stationen bei McKinsey und einer prägenden Zeit im Hypergrowth von Zalando investiert er heute als Angel in über 60 Startups – mit klarem Fokus, operativer Nähe und einem tiefen Verständnis für Go-to-Market, Sales und Teamdynamiken.

Neben seinen Investments ist Julius Mitgründer von ARRtist (Artist), dem führenden Netzwerk und Summit für B2B-SaaS-Founder:innen und Investor:innen im deutschsprachigen Raum. Was als Nebenprojekt begann, ist heute eine der wichtigsten Austauschplattformen für Software-Unternehmer:innen entlang aller Wachstumsphasen.

Im Gespräch mit Sherin Maruhn spricht Julius über seinen Weg vom Corporate ins Unternehmertum, seine Angel-Investment-Philosophie, warum Fokus wichtiger ist als jede Trendwette – und weshalb Investieren für ihn vor allem eines ist: Zugang zu außergewöhnlichen Menschen.

Themen dieser Folge

Von Görlitz nach Berlin: Wie Julius’ Weg über McKinsey und Zalando seine unternehmerische Haltung geprägt hat.

Hypergrowth als Schule: Was man lernt, wenn ein Unternehmen von 150 auf 9.000 Mitarbeitende skaliert – und warum nicht jeder dafür gemacht ist.

Vom Gründer zum Angel Investor: Warum sein erstes Investment aus Neugier entstand – und was daraus folgte.

B2B SaaS als Fokus: Weshalb Julius konsequent auf Software setzt und Consumer-Themen bewusst ausschließt.

Team > Modell: Warum frühe Investments zu 70 % Talent- und Charakterfragen sind – nicht Excel-Cases.

ARRtist: Wie aus einem Beobachtungsproblem eines der relevantesten SaaS-Netzwerke Europas wurde.

Angel-Realität: Fehler, Biases, externe Schocks – und warum man als Investor nicht alles kontrollieren kann.

Investieren mit Haltung: Warum Rendite wichtig ist, aber Sinn, Energie und Zeit mit den richtigen Menschen entscheidender sind.

 Take-aways

Fokus ist kein Verzicht, sondern Stärke. Wer alles macht, macht nichts richtig.

Sales ist der wichtigste Gründer-Skill. Ideen überzeugen nur, wenn Menschen überzeugt werden.

Team schlägt Marktmodell. In der Frühphase ist Investieren vor allem Menschenarbeit.

Hypergrowth verändert alles. Organisationen wachsen – und nicht jeder wächst mit.

Investieren ist Beziehung. Kapital ist der Eintritt, nicht der Mehrwert.

Eine Folge über unternehmerische Klarheit, langfristiges Denken und die Frage, warum die besten Investments oft dort entstehen, wo echtes Interesse auf echte Menschen trifft.

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53 Minuten
Sebastian Heitmann ist Founding Partner von Extantia Capital – einem Climate-Tech-Fonds, der ausschließlich in Technologien investiert, die echte, wissenschaftlich messbare CO₂-Reduktion liefern. Von geothermischen Bohrplattformen über Carbon-to-Value-Prozesse bis hin zu industrieller Elektrifizierung: Extantia setzt dort an, wo Klimawirkung nicht versprochen, sondern berechnet wird.

Im Gespräch mit Sherin Maruhn erklärt Sebastian, warum Europa ohne technologische Souveränität keine Energiezukunft hat, wie man im Climate-Tech-Bereich zwischen Impact und Rendite unterscheidet – und warum nur die Lösungen gewinnen, die das „Climate Trilemma“ erfüllen: ökologisch sinnvoll, ökonomisch tragfähig und energiepolitisch resilient.

Themen dieser Folge

Von Stuttgart nach Spanien: Warum Sebastian durch Zufall Unternehmer wurde – und warum diese Phase heute seine Investmentlogik prägt.

Climate-Tech-Investing: Was echte Dekarbonisierung ausmacht – und warum viele grüne Technologien nicht zwingend venture-capital-kompatibel sind.

Extantia’s Klimamodell: Wie das Team CO₂-Reduktion wissenschaftlich berechnet und daraus Investment-Entscheidungen ableitet.

Das Climate Trilemma: Warum nur Lösungen skalieren, die ökologisch, ökonomisch und geopolitisch funktionieren.

Europa zwischen Risiko & Chance: Wie wir Energieabhängigkeiten abbauen können – und warum wir immer noch zu langsam sind.

Growth Capital für Climate Tech: Warum Extantia ein eigenes Growth-Vehicle baut – und Europas Kapitallücke ein ernstes Risiko darstellt.

KI & Energieverbrauch: Warum jede neue Rechenlast unsere Energienetze unter Druck setzt – und wo neue Technologien ansetzen müssen.

Key Take-aways

Impact braucht Physik, nicht Marketing. Dekarbonisierung ist ein Ingenieurs- und Skalierungsspiel.

Europa muss unabhängiger werden. Energieimporte sind ein geopolitisches Risiko – und ein Innovationshemmnis.

Venture ist kein Allheilmittel. Nur Technologien, die innerhalb von 10 Jahren skalieren können, funktionieren als VC-Case.

Rendite & Wirkung sind vereinbar. Climate Tech liefert beides, wenn man sauber rechnet und fokussiert investiert.

Der größte Hebel: Elektrifizierung & Industriebasistransformation. Nicht Konsumprodukte, sondern Fundament-Infrastruktur.

Eine Folge über technologische Realität, energiepolitische Abhängigkeit und die Frage, wie wir Kapital zum stärksten Klimainstrument unserer Zeit machen.

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