Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Spirit of Life Podcast Podcast

Episoden

26 Minuten
In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch, um 2 Uhr morgens, ist Herbst-Tagundnachtgleiche, auch Mabon genannt. Tag und Nacht sind gleich lang, Licht und Dunkel gleichwertig. Ein natürlicher Moment, um innezuhalten und nach Balance zu fragen. In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos über diesen Übergang in die ruhigere Jahreszeit. Theo erzählt von seinem Respekt vor dem Herbst und der Idee einer Bucketlist für Herbst und Winter. Hildegard lädt ihn ein, diese Liste auch nach innen zu richten: Wo bin ich gut unterwegs, wo fehlt mir etwas, welche Teile meines Lebens sind in Balance und welche nicht? Es geht um Beziehungen, die nicht mehr im Gleichgewicht sind, um den Mut, Dinge anzusprechen, und darum, wie sehr unser Kopf Aufwand bewertet, ob es eine Autofahrt über den Berg ist oder die Beschäftigung mit dem eigenen Inneren. Dazu ein sehr ehrlicher Austausch über ein herausforderndes Jahr, über Gedankenkarusselle und darüber, wie Dankbarkeit hilft, ohne das Schwere zu beschönigen. Der letzte Teil ist sehr praktisch. Hildegard beschreibt ein Feuerritual zur Tagundnachtgleiche: mit einem Gefühl durch den Wald gehen, Gegenstände sammeln, ein kleines Kunstwerk binden und es dem Feuer übergeben. Denn Gefühle sitzen im Körper, und das Feuer hat eine transformierende Kraft.
34 Minuten
Woran glauben wir eigentlich? Und was gibt uns Halt, wenn im Aussen alles wankt? In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos über den Glauben. Nicht im Sinne einer bestimmten Religion, sondern als innere Kraft, die uns trägt. Ob wir es Quelle nennen, Gott, Liebe, Licht oder den Glauben an uns selbst, für Hildegard führt am Ende alles zu derselben Kraft, die etwas Gutes will. Sie sprechen darüber, dass dieser Halt nicht von aussen kommt, nicht von einer Institution oder einem Guru, sondern im Inneren liegt. Über das göttliche in uns, den Funken, der jeden Menschen einzigartig macht und uns gleichzeitig alle verbindet. Und darüber, wie viele Menschen erst in Krankheit oder Krise wieder zu diesem Glauben an sich selbst zurückfinden, oft über die Natur. Ein zentraler Gedanke ist die Selbstverantwortung. Früher gab die Kirche einen klaren Weg und ein Zugehörigkeitsgefühl. Heute dürfen wir selbst prüfen, was für uns stimmt. Das bedeutet Freiheit und Verantwortung zugleich. Zum Schluss wird es sehr praktisch: Wie kann man für einen Menschen in einer schwierigen Situation da sein? Nicht mit Ratschlägen oder Pseudo-Fürsorge, sondern indem man den Raum hält, das Schweigen aushält und im richtigen Moment einfach eine Umarmung schenkt.
39 Minuten
Das Alte stimmt nicht mehr. Das Neue ist noch nicht da. Und dazwischen sitzt man und weiss nicht weiter. In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos über Übergangsphasen und darüber, wie wir Veränderung aushalten, wenn noch keine Entscheidung möglich ist. Passenderweise begann die Aufnahme mit technischem Chaos. Hildegard beschreibt den Zustand als luftleeren Raum. Das Alte ruft noch, weil es bequem und bekannt ist, das Neue ist noch nicht greifbar. Sie zeigt, wie sich Widerstand anfühlt wie eine geschlossene Faust, und dass Loslassen nichts anderes heisst, als die Hand zu öffnen. Wichtig dabei: Ein Widerstand betrifft meist nur einen Teilbereich des Lebens, nicht das Ganze. Theo bringt ein, wie viel wir bei einem Umzug oder Jobwechsel unbewusst mit loslassen. Nicht nur die Wohnung, sondern den Supermarkt, die Nachbarn, das gewohnte Tram. Das Gehirn sucht nach den alten Mustern, und genau das macht Übergänge so anstrengend. Ein Satz trägt durch die ganze Folge: Ich bin im Übergang, nicht im Untergang. Dazu geht es um Selbstfürsorge in Umbruchzeiten. Um Schlaf, gutes Essen, Bewegung in der Natur und den Powernap am Mittag. Um den Körper als Seismograf, der zuverlässiger antwortet als der Kopf. Und darum, wie sich nachts Themen bearbeiten lassen, gegen die wir tagsüber Widerstand haben, weil der Widerstand im Dunkeln kleiner ist. Am Ende steht ein wertfreies Annehmen dessen, was ist, ohne die Bewertung in gut oder schlecht. Und die Erkenntnis, dass ein Schritt pro Tag genügt.
25 Minuten
So bin ich halt, das habe ich von meinen Eltern. Solche Sätze klingen wahr und sind doch oft nur eine Geschichte, die wir immer wieder erzählen. In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos darüber, wie wir alte Muster erkennen und die eigene Geschichte loslassen können. Theo erzählt sehr offen von einem Moment am Sportmatch, als eine Nachricht Wut in ihm auslöste und er im Nachhinein merkte, dass er reagierte wie sein Vater. Genau an diesem Punkt beginnt die Frage: Nehme ich das Muster einfach weiter oder habe ich eine Wahl? Hildegard zeigt, dass wir sehr wohl eine Wahl haben. Nicht weil es einfach wäre, sondern weil unser Gehirn bis zum letzten Atemzug veränderbar bleibt. Je öfter wir anders reagieren, desto mehr bilden sich neue Verbindungen. Der Schlüssel liegt darin, den verletzten Anteil in uns, oft ein Kindanteil, wahrzunehmen und ihm Fürsorge zu geben, statt ihn zu verdrängen. Ein wichtiger Gedanke der Folge: Wut ist erlaubt. Sie ist ein Gefühl wie Freude und darf da sein. Es geht nicht darum, sie wegzudrücken, sondern darum, sie nicht einfach am nächsten Menschen auszulassen. Dazu sprechen die beiden darüber, wie Muster über Generationen weitergegeben werden und wie auch Kinder lernen dürfen, dass sie wählen können, wie sie reagieren.
30 Minuten
Manche Menschen sind dafür geboren, Brücken zu bauen. Von innen nach aussen, zwischen Menschen, zur Natur und über Kulturen hinweg. In dieser Episode spricht Hildegard Leonhard über genau diese Gabe. Sie erzählt von Begegnungen mit Hirschen in Truns, von der feinen Ausstrahlung, die jeder Ort und jedes Lebewesen hat, und davon, wie man lernt, diese Feinheit im Herzbereich wahrzunehmen. Theo bringt die ehrliche Perspektive dessen ein, der am Anfang kopflastig unterwegs ist und erst über eine Brücke lernt, diese feinen Unterschiede überhaupt zu spüren. Es geht darum, wie wir Widerstände und Kontrolle loslassen, um mehr wahrzunehmen als nur die äussere Fassade eines Ortes oder eines Menschen. Und darum, dass diese Wahrnehmung kein mystisches Talent bleiben muss, sondern eine Fähigkeit ist, die fast jeder mit etwas Aufmerksamkeit entdecken kann. Ein berührender Teil der Folge sind Hildegards Geschichten von Verbindungen über die ganze Welt. Vom Himalaya über die Touareg bis zu einem stillen Blickkontakt beim Einkaufen in Luzern, der zehn Minuten lang zum Geschenk für beide wurde. Dazu wird klar: Solche Begegnungen beginnen damit, dass wir uns selbst Liebe schenken und den Mut haben, uns zu öffnen.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Im Spirit of Life Podcast behandeln Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos Themen wie Achtsamkeit, Meditation und deren Anwendung und Präsenz im Alltag.
Podcast melden

„Spirit of Life Podcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz