Podcaster
Episoden
09.06.2026
41 Minuten
Der Sommer verlangsamt vieles von selbst. Weniger Verkehr, wärmere Temperaturen, mehr Raum für Gedanken, die im Alltag keinen Platz finden. In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos darüber, wie wir diese Zeit wirklich nutzen können. Nicht zur Selbstoptimierung, sondern zur liebevollen Selbstwahrnehmung. Theo meldet sich aus Athen, wo er nach zwei Wochen Griechenland gerade erlebt, wie Stille, Hitze und das Fehlen von Ablenkungen alte Gedankenmuster sichtbar machen. Hildegard bringt das Bild der Taschenlampe: Welche Bereiche des Lebens brauchen gerade Licht? Körper, Nervensystem, Beruf, Beziehungen? Nicht um alles zu reparieren, sondern um hinzuschauen, was sich vielleicht schon länger meldet. Die beiden sprechen darüber, wie Mittagspausen, Powernaps und bewusste Ernährung das Nervensystem unterstützen, warum man Gedanken aus den Ferien aufschreiben sollte bevor sie nach der Rückkehr wieder platgedrückt werden, und wie der Moment kurz vor dem Wiedereinstieg in den Alltag ein wichtiger Indikator ist.
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02.06.2026
41 Minuten
Manchmal merken wir gar nicht mehr, dass wir nur noch funktionieren. Dass wir nicht mehr leben, sondern überleben. In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos über den Unterschied zwischen diesen zwei Zuständen. Theo meldet sich aus Griechenland, wo er gerade auf einer autofreien Insel unterwegs ist und langsam aus dem Alltag herausfindet. Hildegard bringt Tiefe, Wärme und sehr konkrete Gedanken dazu, wie Überlebensphasen entstehen und wie wir wieder ins echte Leben zurückfinden. Ein zentraler Gedanke ist, dass der nächste Moment reicht. Nicht der ganze Berg. Nur der nächste Schritt. Genau darin liegt Bewusstsein und genau darin liegt Präsenz. Die beiden sprechen auch über Pausen, echte Pausen, nicht Swipen auf dem Handy, und darüber, wie Routine, Stress und People Pleasing uns unmerklich in den Überlebensmodus ziehen. Und wie manchmal ein einziger Mensch, der einfach fragt wie es geht, alles verändern kann.
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26.05.2026
29 Minuten
Manchmal kommt der Sturm von innen. Manchmal von aussen. Und manchmal von beidem gleichzeitig. In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos darüber, wie wir in stürmischen Momenten die Verbindung zu uns selbst nicht verlieren. Aufgenommen draussen im Eigental, mitten in der Natur, die selbst schon eine Antwort auf die Frage ist. Sie sprechen über den Sog, den Stürme ausüben, ob es der innere Gedankenwirbel ist, ein Konflikt mit einem Menschen oder die Flut an Nachrichten und sozialen Medien. Und darüber, wie wir lernen können, den Sturm wahrzunehmen, ohne von ihm mitgerissen zu werden. Ein zentrales Bild der Folge ist der Drohnenblick: aus dem Sturm heraustreten, die Situation von oben betrachten und wieder erkennen, was wirklich los ist. Hildegard zeigt auch, wie wir jemandem helfen können, der gerade mitten im Sturm steckt, ohne selbst hineingezogen zu werden. Dazu gibt es sehr ehrliche Gedanken zur Selbstfürsorge in schwierigen Zeiten. Von Spaghetti-Tagen über Musik im Auto bis hin zu dem, was unser Nervensystem wirklich braucht.
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19.05.2026
37 Minuten
Was ist innerer Frieden eigentlich? Und wie finden wir ihn wieder, wenn das Leben uns aus der Bahn wirft? In dieser sehr persönlichen Episode spricht Hildegard Leonhard offen über ihre schwere Krankheit im März 2024, über die Intensivstation und über den tiefen, stillen Frieden, den sie genau dort erlebt hat. Nicht trotz der Situation, sondern mitten darin. Gemeinsam sprechen Hildegard und Theofilos Sidiropoulos darüber, wie Frieden kein Zustand ist, den man einmal erreicht und dann hält. Sondern etwas, das immer wieder neu gefunden werden will. In der Rolltreppe am Zürich HB, in der Basler Bahnhofshalle, im Morgenlicht auf den Häusern der Stadt. Ein zentrales Bild der Folge ist das der Brio-Bahn: Gedanken und Gefühle fahren rund um uns herum. Wir dürfen wählen, ob wir mitfahren oder in der Mitte sitzen bleiben.
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12.05.2026
31 Minuten
Was macht Freude eigentlich aus? Und warum übersehen wir sie so oft, obwohl sie direkt vor uns ist? In dieser Episode sprechen Hildegard Leonhard und Theofilos Sidiropoulos über Freude als innere Haltung, nicht als flüchtiges Hochgefühl. Hildegard beschreibt, wie der Blick aus dem Bettfenster über sanfte Hügel und einen sich verfärbenden Himmel ihren ganzen Tag trägt. Theo erinnert sich an einen gemeinsamen Moment auf einem Bänkchen im Schwarzenberg, der Wochen später noch nachhallt. Es geht darum, wie innere Bilder als Kraftquelle wirken, warum unser Gehirn keinen Unterschied macht zwischen einem echten Erlebnis und einer lebhaften Erinnerung, und wie wir uns diese Momente jederzeit zurückholen können. Die beiden sprechen auch darüber, wie weniger Planen manchmal mehr Freude bringt, wie Frustkäufe ein Signal sein können und wie es ist, sich selbst etwas Schönes zu gönnen, einfach weil es sich gut anfühlt.
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Über diesen Podcast
Im Spirit of Life Podcast behandeln Hildegard Leonhard und
Theofilos Sidiropoulos Themen wie Achtsamkeit, Meditation und deren
Anwendung und Präsenz im Alltag.
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