Podcaster
Episoden
30.03.2026
25 Minuten
Stadtrat Stefan Eitler und Gemeinderätin Mag. Eva Freistetter besprechen die Ergebnisse der jüngsten Gemeinderatssitzung – und erklären, warum die Grünen das neu präsentierte Kulturkonzept der Jeitler-Cincelli-Regierung nicht zur Kenntnis genommen haben. Das 61-seitige Konzept liefert zwar eine umfassende Bestandsaufnahme der Badener Kultureinrichtungen – vom sanierungsbedürftigen Theater am Steg über das nicht barrierefreie Haus der Kunst bis hin zum Rollettmuseum. Doch für Eva Freistetter fehlt das Entscheidende: ein klarer Leitfaden, ein Zeitplan, ein Maßnahmenkatalog. Und ein Alleinstellungsmerkmal wie das feministische Zentrum? Fehlanzeige. Zusätzlich thematisieren die beiden das Projekt Quartier Grabengasse, bei dem die Sparkasse Baden ihr Areal grundlegend umgestaltet und die Stadtregierung ein „Museumsquartier" im ehemaligen Feuerwehrgebäude ankündigt – ohne die bereits vorliegenden Raumstudien zu berücksichtigen. Eine Stadtbücherei, ein Museum und ein Archiv auf 820 Quadratmetern?
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06.02.2026
24 Minuten
In dieser Folge spricht Moderatorin Sabine Macha mit Stadtrat Stefan Eitler über den Plan, Baden zur digitalen Musterstadt zu machen, den Klubobfrau Helga Krismer gemeinsam mit dem Grünen Digitalisierungssprecher im Parlament Süleyman Zorba bei einer Pressekonferenz vorgestellt haben. Wie verändert Social Media das politische Arbeiten? Welche Gefahren bringen KI-generierte Inhalte mit sich? Und wie kann Baden mit klaren Richtlinien und Transparenz zum Vorbild für andere Gemeinden werden? Stefan Eitler erläutert, warum klare Trennungen zwischen amtlicher und parteipolitischer Kommunikation unerlässlich sind, wie die Stadt mit lokalen Facebook-Gruppen umgehen sollte und welche Rolle künstliche Intelligenz in der Verwaltung spielen kann – ohne dabei Datenschutz und Transparenz zu gefährden. Ein Gespräch über digitale Verantwortung und die Vision einer Verwaltung, die moderne Technologien nutzt, ohne demokratische Grundsätze aus den Augen zu verlieren.
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26.12.2025
24 Minuten
Die Welt steht im Umbruch, und viele fühlen sich gelähmt. Zu Gast ist Dr. Cornelia Mooslechner-Brüll, Philosophische Praktikerin aus Baden. Mit Moderatorin Sabine Macha bespricht sie, wie wir verstehen können, was gerade passiert – und vor allem: Wie wir wieder handlungsfähig werden. Ein tiefgründiges und hoffnungsvolles Gespräch über Philosophie, Verantwortung und Gesellschaftsveränderung. Themen dieser Folge: - Polykrise vs. Hoffnung: Wie verstehen wir die aktuelle Krise? - Der Kategorische Imperativ: Warum die kleinste Handlung die Welt verändert - Dialektik der Geschichte: Es gibt Gegenbewegungen – und wir geben Rechte nicht auf! - Doomsday-Stimmung vs. persönliche Macht: Konkrete Schritte raus aus der Lähmung
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19.12.2025
23 Minuten
In dieser Folge von „Stadt und Stimme" sprechen Gemeinderätin Eva Freistetter und Sportstadtrat Stefan Eitler über die neuesten Entwicklungen aus der Gemeinderatssitzung vom 15. Dezember 2025. Die Folge behandelt zwei zentrale Themen, die großen Raum in der Debatte einnahmen: Erster Schwerpunkt: Initiativantrag zu den Basis-Sportsubventionen Nach monatelangen Verzögerungen und großer Unsicherheit bei den Badener Sportvereinen führte ein Initiativantrag mit knapp 300 Unterschriften endlich zu einer Lösung. Die Vereine fürchteten lange, dass ihre Fördergelder für 2026 wegfallen würden – ein Brief der Stadtverwaltung im Herbst hatte für massive Verunsicherung gesorgt. Gut 100.000 Euro für Sportförderungen werden nun mit Beschluss ausgezahlt. Zweiter Schwerpunkt: Allgemeine Förderrichtlinien für Jugend- und Sozialvereine Weiterer Diskussionspunkt war die Überarbeitung der allgemeinen Förderrichtlinien für Basis-Subventionen (religiöse Vereine, Feuerwehren, Jugend- und Sozialvereine). Bei den Sportvereinen gelang es mit dem Initiativantrag, genug Druck auf die Stadtregierung auszuüben, um einen Beschluss zur Auszahlung der Basissubventionen zu erwirken. Mit einem Abänderungsantrag beim Punkt zur Novellierung der Vereinsförderrichtlinien wollten wir dies ebenfalls erreichen. Wenig überraschend wurde der aber abgelehnt.
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05.12.2025
25 Minuten
Jede dritte Frau erfährt ab ihrem 15. Lebensjahr körperliche und/oder sexualisierte Gewalt. Anlässlich der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen sprechen Stefan Eitler und Christian Ecker in dieser Folge über die alarmierende Realität von Frauengewalt und konkrete Forderungen der Grünen in Bund, Land und Baden. Gewaltschutzambulanzen in Niederösterreich: Die Grünen Niederösterreich fordern flächendeckend kostenlose Anlaufstellen in Krankenhäusern, wo Gewaltopfer Spuren sichern und Beweise dokumentieren lassen können – niederschwellig und ohne Anzeigepflicht. Solche Einrichtungen gibt es bereits in Wien und Graz, nicht aber in Niederösterreich. Diese Ambulanzen sind entscheidend, um Opfern die Möglichkeit zu geben, zu einem späteren Zeitpunkt eine Anzeige zu erstatten – mit gesicherten Spuren. Das „Nur-Ja-heißt-Ja"-Prinzip: Ein Dringlichkeitsantrag der Grünen im Nationalrat propagiert einen fundamentalen Paradigmenwechsel im Sexualstrafrecht: Statt „Nein heißt Nein" soll künftig „Ja heißt Ja" gelten. Das bedeutet konkret: Die Beweislast liegt bei dem Mann, der eine aktive, bewusste Zustimmung haben muss – nicht bei der Frau, ihre Ablehnung beweisen zu müssen. Verein Undine in Baden. Professionelle Hilfe unter Druck: Eine kritische Diskussion über die Rolle des Frauenberatungsvereins Undine, der durch Sparmaßnahmen der Stadt Baden gefährdet ist. Der Verein bietet professionelle Unterstützung, Frauennotwohnungen und psychosoziale Begleitung – unverzichtbar für die Stadt.
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Über diesen Podcast
"Stadt & Stimme" bringt Dir die Kommunalpolitik von Baden bei
Wien direkt zu Dir. Alle zwei Wochen diskutieren wir die
aktuellsten Themen und Entwicklungen unserer Stadt und besprechen,
was in unserer Stadt gerade Thema ist. Von Umweltschutz bis
Stadtplanung, von Bürgerbeteiligung bis kulturelle Initiativen -
hier erfährst Du aus erster Hand, was Baden bewegt und wie wir
gemeinsam die Zukunft unserer Stadt gestalten.
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