Podcaster
Episoden
31.01.2026
1 Minute
In dieser Folge sprechen wir mit Selina Schröter
und Rainer Karcher darüber, wie Zusammenarbeit
zwischen Generationen gelingen kann - und warum sie im Kern kein
Organisations- oder Kommunikationsthema ist, sondern ein
psychologisches.
Wenn Menschen mit unterschiedlichen Lebensrealitäten,
Bedürfnissen und Unsicherheiten zusammenkommen, entstehen
innere Spannungen:
Bin ich gesehen?
Werde ich ernst genommen?
Bin ich hier willkommen?
Darf ich etwas beitragen?
Wir beleuchten, wie frühe Beziehungserfahrungen,
Erwartungshaltungen, Leistungsbilder und Selbstwertprägungen in
Teams weiterwirken - oft unbewusst.
Und wir fragen, was Sicherheit, Vertrauen und echtes Zuhören in
uns verändern.
Denn die Frage ist nicht:
Welche Generation hat Recht?
Sondern:
Wie können wir Räume gestalten, in denen jede Person innerlich
ankommen und wirken kann?
Ein Gespräch darüber, wie Beziehungen wachsen - und wie wir
selbst dazu beitragen können.
Zu Gast:
Selina Schröter · Gen Z · Talententwicklung ·
Kommunikation
Rainer Karcher · Führung · Nachhaltigkeit ·
Vater von drei Kindern
Was Hörer:innen aus dieser Folge mitnehmen
können:
Wie man wahrnimmt, wann man in Bewertungen rutscht -
und wieder ins Zuhören findet.
Was psychologische Sicherheit in Teams konkret
bedeutet (und wie man sie spürt).
Wie man Grenzen anerkennt, ohne Menschen
abzuwerten.
Wie Mentoring & Reverse Mentoring als echte
Beziehungserfahrungen wirken können.
Wie du im Kontakt bleibst, auch wenn Erwartungen
aufeinanderprallen.
Konkrete Reflexionsimpulse für den Alltag
Stopp-Moment: Bevor du eine Haltung über „die Jungens“ oder
„die Älteren“ formulierst eine echte Person vor Augen
rufen.
Zuhören statt Bewerten: Eine Frage stellen, bevor man eine
Meinung äußert: „Wie erlebst du das aus Deiner Perspektive?“
Selbstklärung: Sich fragen: „Was hat mich gerade getriggert?“
Beziehung statt Beweis: Nicht: Ich erkläre dir, wie es ist.
Sondern: Ich möchte verstehen, wie es für dich ist.
***
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27.01.2026
3 Minuten
In diesem Trailer erfahrt ihr, worum es in den ersten Folgen
(1-15) geht! Hört rein und bekommt einen Überblick über die
Vielfalt der Themen in unserem Podcast für (mehr) weibliche
Stärke und Sichtbarkeit.
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13.12.2025
32 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Isabel
Lenuck – Biografin, Redakteurin und Storytellerin -
über das Erzählen von Geschichten, Selbstwahrnehmung und
gesellschaftliche Zuschreibungen von Wert. Isabel beschreibt, wie
sie im Laufe ihrer Arbeit immer wieder auf die Frage gestoßen
ist: „Wer ist es eigentlich wert, seine Geschichte zu
erzählen?“
Wir sprechen über Zweifel, die viele kennen: Bin ich wichtig
genug? Interessant genug? Und darüber, warum gerade die
unscheinbaren, alltäglichen Geschichten so berühren und verbinden
können.
Gemeinsam mit Michaela und Tanja lotet Isabel aus, wie
Storytelling zur Selbstermächtigung beiträgt, wie man narrative
Räume öffnet - und warum es gesellschaftlich so bedeutsam ist,
dass mehr Menschen, besonders Frauen, ihre Perspektive sichtbar
machen.
Shownotes
Isabel Lenuck - Biografin, Redakteurin
& Storytellerin:
https://wee-tell.com/
LinkedIn: Isabel Lenuck
Themen der Folge
Wer darf erzählen - und wer glaubt, keine Stimme zu haben?
Warum Alltagsgeschichten genauso wertvoll sind wie
Heldengeschichten
Selbstzweifel und innere Wertung beim Sichtbarwerden
Storytelling als Werkzeug für Selbstermächtigung
Gesellschaftliche Narrative und weibliche Sichtbarkeit
Mentale Takeaways
Jede Geschichte hat Relevanz, wenn sie authentisch erzählt
wird
Sichtbarkeit beginnt im Kleinen - mit Mut, sich zu zeigen
Zuhören ist politisch
***
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29.11.2025
34 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Sexualpädagogin
Katharina Bonk von Liebelei darüber, wie
Sexualität von Rollenbildern, frühen Erfahrungen und
gesellschaftlicher Sozialisation geprägt wird.
Viele von uns haben auch im Bereich der Sexualität gelernt,
Bedürfnisse zurückzustellen und Grenzen
weich zu halten – daraus können sich leicht
Grenzüberschreitungen ergeben - auch in vertrauten Beziehungen.
Wir schauen gemeinsam darauf, was es braucht, um diesen Mustern
mit Selbstwahrnehmung, Erlaubnis und liebevoller
Neugier zu begegnen.
Es geht um Lust, die nicht funktionieren muss.
Um Grenzen, die Raum verdienen.
Und um Beziehung, die auf Empathie statt
Erwartungsdruck beruht. Auch mit sich selbst!
Ein Gespräch über Würde, Selbstwirksamkeit und
die feine Arbeit, sich selbst Raum zu geben.
Darüber, wie Beziehungen sich verändern, wenn Authentizität
wichtiger wird als Anpassung und wenn wir in den Dialog
miteinander gehen!
Und letztlich um Kraft und das Potential authentischer
Liebe.
Show Notes
Zu Gast:
Katharina Bonk · Sexualpädagogin · Autorin · Gründerin von
Liebelei
Website: https://liebelei.co
Instagram: @liebelei.reloaded
In dieser Folge sprechen wir darüber,
wie Sozialisation Lust und “Verfügbarkeit” prägen
wie Grenzüberschreitungen entstehen – oft leise
über
„Brav sein“ als Körpermuster
Genuss als Form von Selbstfürsorge
Lust als Ressource, nicht als Pflicht
Beziehungspflege und Kommunikation im Alltag
wie Frauen zu der Erfahrung kommen, dass sie o.k. sind wie
sie sind
und: die Kraft der Liebe!
***
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15.11.2025
44 Minuten
In dieser Folge erfahr ihr mit der Linguistin und Expertin für
inklusive Kommunikation Dr. Simone Burel
was Sprache mit Sichtbarkeit von Frauen zu tun hat
welche Sprache der Machterhaltung dient und welche
Verbindungen schafft
was Sprachverantwortung ist und was wir von gendersensibler
Sprache haben - auch wirtschaftlich
wodurch Selbstzweifel bei Frauen durch die Sprache bereits in
der Kindheit angelegt werden
warum sich Frauen UND Männer tendenziell in Gesprächen mit
Frauen wohler fühlen
Links:
Dr. Simone Burel: https://lub-mannheim.de/
Buch: Sprache denkt (fe)male - Intelligente Sprache für
selbstbewusste und wertschätzende Kommunikation, Dr. Simone
Burel, Springer Verlag, 2021.
Korrektur und Nachtrag für Minute 26:35: Simone spricht über die
"vier Konverstationsmaximen" von Edward Grice, gemeint war
natürlich Paul Grice ;-)
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Über diesen Podcast
Es geht um Empowerment, Stärkung und (weibliches)
Selbst-Bewusstsein. Regelmäßig unterhalten sich Michaela Bergner
und Tanja Stiegler mit interessanten Gesprächspartner:innen und
entwickeln zeitgemäße Ideen, für eine Gesellschaft, in der sich
alle gleichermaßen wiederfinden. Die beiden sprechen vor ihrem
Hintergrund als Psychotherapeutinnen und beleuchten die Selbstsicht
der Frauen und blinde Flecken in der Gesellschaft. Unterhaltsam,
erfrischend und motivierend greifen sie drängende Fragen unserer
Zeit auf. Mal geht es um pragmatische Impulse, mal um gebündeltes
Wissen. Immer aktuell und alle relevant, die wirklich an einer
gesunden Gesellschaft interessiert sind. Denn nachhaltige
Veränderung der Gesellschaft braucht mindestens zwei Seiten.
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