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resilient company podcast Archiv

36 Episoden
27 Minuten
Werte stehen in vielen Unternehmen auf der Website, in Präsentationen oder an der Wand. Aber wann hast du das letzte Mal einen Unternehmenswert genutzt, um eine Entscheidung zu treffen oder ein Problem zu lösen? Wir sind überzeugt: Werte sind weit mehr als ein Kulturthema. Sie gehören zu den wirkungsvollsten Führungsinstrumenten, die uns zur Verfügung stehen. Direkt nach dem ersten Modul unserer Resilient Company Academy diskutieren wir eine Frage, die auch unsere Kursteilnehmenden beschäftigt hat: Wie schaffen wir es, dass Werte im hektischen Führungsalltag nicht einfach wieder vergessen gehen? Wir zeigen anhand konkreter Beispiele, wie Werte helfen, Feedback zu geben, Verantwortung abzugeben, eigenständige Entscheidungen zu ermöglichen und die richtigen Menschen für ein Team zu gewinnen. Denn der entscheidende Unterschied liegt nicht darin, ob ein Unternehmen Werte definiert hat. Sondern darin, ob es tatsächlich mit ihnen arbeitet. Werte sind kein Zusatzprogramm. Sie sind Teil des Betriebssystems einer erfolgreichen Organisation.
34 Minuten
Ein Mitarbeitender missbraucht das Vertrauen. Die Reaktion? Neue Regeln, mehr Kontrolle, weniger Freiheiten. Und zwar für alle. Klingt vernünftig. Aber was, wenn wir damit einen ziemlich teuren Fehler machen? Vertrauen ist eine der wichtigsten Grundlagen erfolgreicher Teams. Trotzdem versuchen viele Führungskräfte, das Risiko von Vertrauensmissbrauch möglichst vollständig auszuschliessen. Was dabei oft vergessen geht: Auch Misstrauen hat seinen Preis. Und der könnte deutlich höher sein. In dieser Folge diskutieren Sabrina und Schelbi eine unbequeme Frage: Wie viel Vertrauensmissbrauch muss ein erfolgreiches Unternehmen aushalten können? Es geht um Vertrauen als Führungsinstrument, um die versteckten Kosten von Kontrolle, um Verantwortung und Konsequenzen und um die Frage, weshalb wir manchmal gerade dann mehr Vertrauen brauchen, wenn wir enttäuscht wurden. Eine Folge für alle, die Menschen nicht nur kontrollieren, sondern mit ihnen Höchstleistungen erreichen wollen.
33 Minuten
Wir wollen Mitarbeitende, die mitdenken, Verantwortung übernehmen und selbstständig gute Entscheidungen treffen. Doch dafür müssen sie mehr wissen als nur, was sie tun sollen. Sie müssen verstehen, warum. Kontext ist deshalb weit mehr als gute Kommunikation. Er ist ein Leadership-Tool: Er schafft Orientierung, ermöglicht Autonomie, stärkt Vertrauen und hilft dabei, Entscheidungen auf mehrere Schultern zu verteilen. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Führungskräfte durch mehr Kontext sogar Kontrolle abgeben können, ohne die Richtung zu verlieren. Warum fehlender Kontext Führungskräfte selbst zum Flaschenhals macht und weshalb mehr Information nicht automatisch besser ist. Denn: Regeln ermöglichen regelkonformes Verhalten. Kontext ermöglicht unternehmerisches Denken.
36 Minuten
Jede Führungskraft kennt diesen Moment. Ein Fehler passiert. Ein Projekt gerät ins Stocken. Erwartungen werden nicht erfüllt. Und plötzlich ist er da dieser Gedanke: «Wie kann man das nur so machen?» Doch was, wenn das eigentliche Problem gar nicht der Mitarbeitende ist? In dieser Folge sprechen wir über einen der grössten Denkfehler im Leadership. Gemeinsam analysieren wir, weshalb wir Menschen so schnell die Schuld geben, welche Rolle Selbstreflexion für erfolgreiche Führung spielt und warum schlechte Ergebnisse oft auf unklare Prozesse, fehlende Rollen oder mangelhafte Kommunikation zurückzuführen sind. Ausgehend vom TED Talk von Leadership-Experte Michael Timms diskutieren wir seine drei Leadership-Gewohnheiten und entwickeln daraus ein einfaches Resilient-Company-Tool mit vier Reflexionsfragen, das Führungskräften hilft, schwierige Situationen besser zu analysieren, Verantwortung richtig zuzuordnen und nachhaltigere Entscheidungen zu treffen. Denn High Performance entsteht nicht dort, wo Schuldige gesucht, sondern dort, wo gemeinsam Lösungen entwickelt werden.
38 Minuten
Warum bleibt in so vielen Unternehmen am Ende doch alles an der Führung hängen? Die Antwort liegt oft nicht bei den Menschen, sondern im System. Solange Organisationen hauptsächlich in Stellen denken, entstehen Abhängigkeiten, Flaschenhälse und unklare Verantwortlichkeiten. In dieser Folge zeigen wir, weshalb wir bei Resilient Company konsequent in Rollen statt in Stellen denken. Wir sprechen darüber, wie Rollen Verantwortung dorthin bringen, wo sie hingehört, warum Führungskräfte dadurch wieder Zeit für echte Führung gewinnen und weshalb Unternehmen dadurch gleichzeitig agiler, resilienter und wirtschaftlich erfolgreicher werden. Natürlich diskutieren wir auch die Herausforderungen: Rollen funktionieren nicht von allein. Sie brauchen Klarheit, Vertrauen und den Mut, Verantwortung wirklich zu teilen. Eine Folge für alle, die ihre Organisation so aufstellen möchten, dass sie auch dann stark bleibt, wenn sich Menschen, Märkte oder Rahmenbedingungen verändern.
39 Minuten
Viele Führungskräfte kennen das Problem: Sie möchten Verantwortung abgeben, enden aber immer wieder als Flaschenhals im eigenen Unternehmen. Die Erklärung scheint einfach: «Meine Mitarbeitenden sind noch nicht so weit.» Doch stimmt das wirklich? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Feedback eine der wichtigsten Leadership-Kompetenzen überhaupt ist. Denn Verantwortung kann man nicht einfach delegieren. Man muss Menschen befähigen, sie zu übernehmen. Und genau dafür braucht es eine Kultur, in der Feedback gegeben und angenommen wird. Wir diskutieren, weshalb Feedback so unangenehm ist, warum fehlendes Feedback die Entwicklung von Menschen verhindert und wie Führungskräfte ihre eigenen blinden Flecken erkennen können. Ausserdem stellen wir mit der WWW-Regel und dem 5A-Feedback zwei einfache Werkzeuge vor, die helfen, Feedback konstruktiv und wirksam einzusetzen. Eine Folge für alle, die weniger Flaschenhals sein und mehr Verantwortung ins Team bringen wollen.
19 Minuten
Unternehmen stehen heute unter Druck wie selten zuvor. Fachkräftemangel, Unsicherheit in den Märkten, Digitalisierung, künstliche Intelligenz und immer komplexere Anforderungen fordern Führungskräfte täglich heraus. Doch wie baut man ein Unternehmen, das auch in turbulenten Zeiten erfolgreich bleibt? Wie schafft man eine Organisation, die wirtschaftliche Leistung und menschliche Stärke miteinander verbindet? In dieser Folge stellt Andreas Cueni erstmals das Resilient Company House vor – unser Modell für menschenzentrierte Führung und nachhaltigen Unternehmenserfolg. Wir zeigen, welche Rolle Purpose, Werte, Vision, Prioritäten und Rollen dabei spielen und warum Resilienz kein Wohlfühlprogramm, sondern ein entscheidender Wettbewerbsvorteil ist. Eine Folge für alle, die Führung neu denken und Unternehmen zukunftsfähig gestalten wollen.
38 Minuten
Was passiert, wenn Führungskräfte spüren, dass Entscheidungen gegen ihre eigenen Werte gehen? Warum dominieren in vielen Unternehmen trotz Purpose, Kulturprogrammen und schönen Leitbildern am Ende doch oft kurzfristige Ziele und Drucksysteme? In dieser Folge des Resilient Company Podcasts sprechen wir mit Prof. Dr. Christian Vögtlin von der ZHAW über verantwortungsvolle Führung, Ethical Leadership und die grosse Frage, wie Unternehmen heute wirtschaftlichen Erfolg mit gesellschaftlicher Verantwortung verbinden können. Gemeinsam diskutieren wir, weshalb viele Führungskräfte in moralische Dilemmata geraten, warum verantwortungsvolle Führung weit mehr bedeutet als «nett» zu sein und weshalb Unternehmen langfristig nur resilient bleiben, wenn sie Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden, Gesellschaft und Unternehmen gleichzeitig wahrnehmen. Eine Folge über Werte, Macht, Druck, Verantwortung und den Mut, Führung neu zu denken.
49 Minuten
Wann kippt Führung in Machtmissbrauch? Und warum fällt es uns oft so schwer, aufzustehen, obwohl wir spüren, dass etwas nicht mehr mit unseren Werten übereinstimmt? In dieser Folge sprechen wir über genau diese Spannungsfelder: Über wirtschaftlichen Druck, moralische Verantwortung, Sicherheitsfragen, gesellschaftliche Dynamiken und über persönliche Entscheidungen, die oft alles andere als einfach sind. Ausgehend von aktuellen Beispielen diskutieren wir, was passiert, wenn Profit wichtiger wird als Menschen, warum Unternehmen häufig an fehlendem Widerspruch scheitern und weshalb echtes Leadership manchmal genau dort beginnt, wo Menschen den Mut haben, unbequem zu werden. Eine persönliche, ehrliche und teilweise sehr emotionale Folge über Wertehaltung, Verantwortung und die Frage: Wann ist genug eigentlich genug?
40 Minuten
Ein Moment kann reichen und das Bild einer Führungsperson kippt. In dieser Folge sprechen wir über den Fall Patrick Fischer. Aber wir diskutieren nicht über Corona und nicht über richtig oder falsch, sondern über das, was dahinterliegt: Was passiert, wenn Führungskräfte Entscheidungen treffen, die nicht zu ihren eigenen Werten passen? Wir analysieren, was das mit Glaubwürdigkeit macht, mit Vertrauen im Team und wie Organisationen reagieren, wenn sie plötzlich unter Druck geraten. Eine ehrliche, emotionale Folge über Führung, die genau dann auf die Probe gestellt wird, wenn es darauf ankommt.
51 Minuten
High Performance ist kein Zufall. Und schon gar kein Zustand, den man einmal erreicht und dann für immer behält. In dieser Folge machen wir ein Round-up zu unsere Serie zu High-Performance-Teams und beantworten die Frage, die uns am häufigsten gestellt wurde: Wie komme ich konkret dahin? Wir zeigen dir einen strukturierten Weg in vier Phasen und zehn Schritten. Kein starres Framework zum Abhaken, sondern eine Orientierung, die sich an der Realität von Teams orientiert: dynamisch, herausfordernd und manchmal unbequem. Du erfährst, warum ein klares Fundament aus Purpose, Werten und Vision unverzichtbar ist, weshalb psychologische Sicherheit und Vertrauen echte Performance-Booster sind und wie Führung, Rollen und Strukturen zusammenspielen müssen, damit aus Einzelpersonen ein starkes Team wird. Und vor allem: Wie du all das in den Alltag bringst, also dorthin, wo High Performance tatsächlich entsteht. Eine Folge für alle, die nicht nur über starke Teams sprechen wollen, sondern sie wirklich entwickeln möchten.
46 Minuten
Konflikte zu verstehen ist das eine. Sie wirklich anzusprechen das andere. In Teil 2 unseres Gesprächs mit Martina Niggli wird es konkret: Wie gehen wir mit Spannungen im Team um, bevor sie eskalieren? Wie spricht man Dinge an, die unangenehm sind? Und was macht Führung in solchen Momenten eigentlich wirksam? Wir sprechen über Situationen, die viele kennen. Über Gespräche, die man vor sich herschiebt, Unsicherheiten im Umgang mit Emotionen oder die Angst, etwas noch schlimmer zu machen. Und wir zeigen, was stattdessen helfen kann: klare Haltung, echtes Zuhören und der Mut, Dinge frühzeitig anzusprechen. Diese Folge baut auf Teil 1 auf – und übersetzt die Grundlagen in konkrete Ansätze für den Alltag.
41 Minuten
Konflikte im Team sind unangenehm – aber unvermeidbar. Und mehr noch: Sie sind eine zentrale Voraussetzung für echte High Performance. In dieser Episode sprechen wir über Konfliktfähigkeit – eine Kompetenz, die in vielen Organisationen unterschätzt wird, aber entscheidend für Vertrauen, Klarheit und Zusammenarbeit ist. Zu Gast ist Martina Niggli, Mediatorin und Konfliktcoach für Teams. Sie arbeitet mit Organisationen, in denen Spannungen blockieren, Gespräche vermieden werden oder Konflikte eskalieren. Gemeinsam gehen wir der Frage nach, warum Konflikte in Teams oft entstehen und weshalb der erste Schritt zur Lösung nicht im Gespräch mit anderen beginnt, sondern bei uns selbst. Die Episode baut auf dem Modell der fünf Dysfunktionen eines Teams von Patrick Lencioni auf und zeigt, warum fehlende Konfliktfähigkeit eine der zentralen Schwächen vieler Teams ist. Da unser Gespräch mit Martina so viele wertvolle Perspektiven und Praxisbeispiele enthält, haben wir es in zwei Episoden aufgeteilt. Teil 1 legt das Fundament für den konstruktiven Umgang mit Konflikten.
45 Minuten
High Performance entsteht nicht durch grosse Strategien. Sondern durch kleine Momente. In dieser Folge des Resilient Company Podcasts sprechen wir über sogenannte Micro-Behaviours – jene unscheinbaren Verhaltensweisen im Alltag, die darüber entscheiden, ob Teams Vertrauen aufbauen oder Stress verstärken. Ausgangspunkt ist eine bekannte NBA-Studie: Teams, die sich früh in der Saison häufiger durch kurze Gesten wie High-Fives oder Schulterklopfen verbinden, performen später signifikant besser. Mehr Kooperation. Weniger Stress. Mehr Teamleistung. Doch was bedeutet das für Unternehmen? Wir zeigen, - wie aus physischem Kontakt psychologischer Kontakt wird - warum kleine Gesten biologisch messbare Effekte haben (Oxytocin vs. Cortisol) - welche Micro-Behaviours im Business echte Wirkung entfalten - und wann Rituale zur leeren Floskel werden Mit konkreten Praxisbeispielen aus Meetings, Feedback-Situationen, Fehlerkultur und Führungsalltag. Diese Folge ist besonders relevant für Führungskräfte, HR-Verantwortliche und alle, die Teamleistung nachhaltig stärken wollen und dies nicht durch Druck, sondern durch bewusste Verhaltensgestaltung. High Performance beginnt im Kleinen.
50 Minuten
Secure Base Leadership klingt nach Kuscheln und Wohlfühlen. Doch genau das ist es nicht. In dieser Episode sprechen wir über ein Führungsmodell, das zwei scheinbar widersprüchliche Elemente vereint: emotionale Sicherheit bieten und gleichzeitig hohe Leistungsansprüche stellen. Angelehnt an die Erkenntnisse über Serial Winning Coaches aus unserer letzten Folge übertragen wir diese Prinzipien in den Unternehmensalltag. George Kohlriesers Secure Base Leadership zeigt, wie Führungskräfte als sichere Basis fungieren – wie beim Klettern: Man fordert die Mitarbeitenden heraus, schwierige Routen zu gehen, sichert sie aber gleichzeitig ab, falls etwas schiefgeht. Wir diskutieren konkrete Alltagssituationen: _Wie gehe ich mit Leistungseinbrüchen um, ohne zu moralisieren? _Was bedeutet es, Verantwortung zu übergeben – und sie wirklich zu begleiten? _Wie schaffe ich eine Feedbackkultur, die sachlich bleibt und trotzdem fordert? _Wie führe ich Teams durch kritische Fehler, ohne Schuldzuweisungen? _Wie gestalte ich Veränderungsprozesse transparent und menschenzentriert? Diese Folge ist für alle, die Human-Centered Leadership nicht als Soft Skill verstehen, sondern als strategischen Erfolgsfaktor.