Episoden

Wenn zwei Gefühle gleichzeitig wahr sind
08.03.2026
33 Minuten
Diese Folge entsteht – wie so oft bei Sternenwege – ganz spontan aus dem, was das Leben gerade mit sich bringt. Nicole und ich sitzen an unserem eigentlichen Pärchenabend vor den Mikrofonen und merken schnell: Das Thema dieser Woche ist Gleichzeitigkeit. Mich erreicht eine lange Nachricht eines Vaters, dessen Sternenkind-Geschichte erschütternd ist – eine Geschichte, in der gefühlt alles schiefgelaufen ist, was nur schieflaufen kann. Kurz danach sitze ich mit meinem Regenbogensohn auf dem Wohnzimmerboden und spiele. Zwei völlig unterschiedliche Gefühlswelten – direkt hintereinander. Genau darüber sprechen wir in dieser Folge:
Warum Trauer und Freude gleichzeitig existieren können. Warum sich dieses Gefühl manchmal seltsam oder sogar „falsch“ anfühlt – und warum es trotzdem ein ganz natürlicher Teil des Lebens nach einem Verlust ist. Außerdem geht es um Routinen, die mir gerade guttun, um kleine Gewohnheiten wie meine Abendspaziergänge und darum, warum es wichtig ist, Dinge anzunehmen, die wir nicht verändern können. Denn Akzeptanz bedeutet nicht, einen Verlust gut zu finden – sondern zu akzeptieren, dass unsere Gefühle da sein dürfen. Song der Woche: Waves – Dean Lewis (https://open.spotify.com/intl-de/track/6w8pFOKn42O418qwcQElZ3?si=9a4c03e9e71743d1)
Ein Lied, das perfekt beschreibt, wie Gefühle kommen und gehen – wie Wellen. Widmung dieser Folge: Vicky Passt auf euch auf. Und wenn sich das Leben gerade widersprüchlich anfühlt:
Trauer und Hoffnung dürfen gleichzeitig existieren. 🤍 Support für Roll-up/Flyer zur Messe: https://www.paypal.com/pool/9mGsokE4Hb?sr=wccr Mehr zu Sternenwege findest du hier: Song Song Song der Woche Playlist: https://open.spotify.com/playlist/4v7g588nu5tl7x5HtzAtOt?si=cbed643658034d65 Sternenenwege - Die Playlist: https://open.spotify.com/playlist/0gNdYX4ZEEoXJrUpw6IWLY?si=fa2a31d0eb5b4117 www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de
Mehr
„Bin ich schon drin?“ – Mein ehrlicher Hypnose-Realitätscheck
01.03.2026
44 Minuten
Diese Folge sollte eigentlich „live“ aus dem Auto entstehen. Hat aber nicht geklappt (Müdigkeit auf der Hinfahrt, Dunkelheit & Regen auf dem Rückweg). Also berichte ich mit ein paar Tagen Abstand und mit Nicole als „neutraler Zuhörerin“ von meiner ersten Hypnose-Erfahrung bei Karin. Hypnose ist bei ihr kein TV-Hokuspokus. Es gibt ein ausführliches Gespräch/Anamnese, danach die Session und anschließend Nachsorge mit Aktivierungsübungen (u. a. Kopfrechnen) plus Follow-up-Telefonat nach einer Woche. Inhaltlich haben wir festgestellt: Ich habe kein „akutes Trauerproblem“, das gelöst werden muss. Stattdessen haben wir eine hypnotische Begegnung mit Lou wahrgenommen und das Format „Sammeln & Loslassen“ (z. B. Wut loslassen, als Gegenpol Gleichgültigkeit stärken). Spannend war für mich als sehr analytischer Mensch: Ich konnte zwischendurch noch denken und trotzdem hat das Unterbewusstsein gearbeitet. Spätestens als ich in Hypnose laut mit Lou gesprochen habe, wurde mir klar, dass das ein echter Zustand ist. Beim „Sammeln & Loslassen“ wurde es richtig eindrucksvoll: Meine Arme blieben oben, senkten sich später wie in Zeitlupe und das ohne Schmerzen der Anstrengung danach. Mein Fazit: Du bist nicht ausgeliefert, eher geführt in einem Zustand wie kurz vorm Einschlafen. Nur mit Wirkung. Und ich glaube, ich habe bereits einen direkten Effekt gemerkt: weniger „Handy-Alarmmodus“ mit dem Firmentelefon. Mehr Ruhe. Song der Woche: „Recovery“ – Aaron Carter (https://open.spotify.com/intl-de/track/0NGZw4DlbNAlyaVzGcVlsI?si=1a200d0b4d724632)
 Widmung: Jonte
 Support für Roll-up/Flyer zur Messe: https://www.paypal.com/pool/9mGsokE4Hb?sr=wccr Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de
Mehr
Anonym im Netz – warum sprechen wir über Sternenkinder nur im Verborgenen?
22.02.2026
27 Minuten
Zum ersten Mal seit über einem Jahr sitze ich vor dem Mikro und habe kein fertiges Thema. Also entsteht die Folge aus einer Beobachtung: In Sternenkinder-Facebookgruppen posten erstaunlich viele Betroffene anonym. Warum ist das so?
Geht es um Schutz vor Bewertungen und Profilklicks? Um Angst vor Kommentaren? Oder zeigt sich hier, dass Sternenkinder trotz Social Media noch immer ein Tabuthema sind? Wir sprechen über Anonymität, gesellschaftliche Missstände und darüber, was es bedeutet, sich selbst schützen zu müssen – selbst in geschlossenen Gruppen. Außerdem gibt es einen Ausblick: Ich begebe mich in Frankfurt selbst in Hypnose. In der nächsten Folge nehme ich euch „live“ mit. Die Messevorbereitungen laufen, und Sternenwege sucht Unterstützung im Bereich Social Media. Song der Woche: „Indigo“ von Madeline Juno – ein Lied über Verlust, Erinnerung und das langsame Verblassen. Habt eine gute Woche – mit so viel Sichtbarkeit oder Schutz, wie ihr gerade braucht. 🤍 Song der Woche: https://open.spotify.com/intl-de/track/4KbNgQzGyrodC4MSPZVjsZ?si=ba179e788a384498 Sammelpool für die Messe: https://www.paypal.com/pool/9mGsokE4Hb?sr=wccr Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
Mehr
Regenbogen im Stau & warum Routinen uns retten können
15.02.2026
31 Minuten
In dieser etwas kürzeren Sonntagsfolge nehmen wir euch mit nach Frankfurt – und wieder zurück. Ich berichte von einer besonderen Regenbogen-Begegnung im Feierabendstau, die sich alles andere als zufällig angefühlt hat. Auf der Rückfahrt führte eine Umleitung mich außerdem am Friedwald vorbei – ein Moment, der sich fast so anfühlte, als wäre Lou mitgereist und wieder nach Hause gebracht worden. Manchmal sind es diese kleinen, stillen Augenblicke, die mehr sagen als große Worte. Außerdem geht es um die Kraft von Musik – warum lautes Singen im Auto tatsächlich helfen kann, Angst und Grübelschleifen zu unterbrechen – und um ein Thema, das im Alltag wie auch in der Trauer enorm wichtig ist: Routinen. Warum Gewohnheiten entlasten, Entscheidungen sparen und Stabilität geben können. Und warum ein einzelner „Ausrutscher“ noch lange nicht bedeutet, dass alles umsonst war. In diesem Zusammenhang sprechen wir auch über die 1%-Methode von James Clear – kleine Schritte, die langfristig große Veränderungen bewirken können. Nicole teilt ihre Erfahrung, wie tägliche Spaziergänge nach dem Verlust geholfen haben, wieder in Bewegung zu kommen – körperlich wie emotional. Manchmal beginnt Stabilität mit etwas so Einfachem wie: Schuhe anziehen und losgehen. Außerdem starten wir eine neue Kategorie: den „Song der Woche“. Den Anfang macht „An alle da draußen“ von Sophia – ein Lied über Zweifel, Scheitern und das Trotzdem-Weitermachen. Habt eine gute Woche – mit oder ohne Karneval. Und denkt daran: Manchmal reicht ein Prozent mehr. 🤍 Song der Woche: https://open.spotify.com/intl-de/track/34DdFveJLvGljBwagZv3qd?si=122f9f0660964a80 Sammelpool für die Messe: https://www.paypal.com/pool/9mGsokE4Hb?sr=wccr Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
Mehr
Der kritische Wächter im Kopf - Teil 2
08.02.2026
1 Minute
In Teil 2 sprechen Karin und ich darüber, warum unser Leben heute oft wie ein Dauer-Hamsterrad wirkt – und was passiert, wenn ein Verlust (z. B. ein Sternenkind) alles aus der Bahn reißt. Karin beschreibt, wie stark Trauer von außen begrenzt wird („Rede nicht mehr darüber“) und wie daraus schnell das Gefühl entsteht: Ich bin selbst eine Belastung. Sie erklärt, wie Hypnose in der Trauerarbeit unterstützen kann: nicht um Trauer „wegzumachen“, sondern um Schuldgefühle, Selbstzweifel und innere Blockaden zu lösen – damit wieder Ruhe, Perspektive und auch ein vorsichtiger Blick Richtung Zukunft möglich werden (z. B. bei einer Folgeschwangerschaft). Ich teile offen eigene Erfahrungen mit Angst, Panikattacken und psychosomatischen Symptomen nach dem Verlust – und ermutige: Gebt euch nicht auf. Holt euch Hilfe, wenn ihr feststeckt. Außerdem räumen wir mit Mythen auf: Hypnose bedeutet keinen Kontrollverlust. Sie ist ein kooperativer Prozess, bei dem das kritische Denken nicht ausgeschaltet wird. Zum Schluss geht’s auch praktisch um Vorgespräch, Vertrauen, Kosten (Kassenleistung vs. privat) und warum es so wichtig ist, dass es menschlich „matcht“. https://kh-hypno.de/ https://www.instagram.com/karin_hofmann_hypnose Mehr zu Sternenwege findest du hier: www.instagram.com/sternenwege.life hallo@sternenwege-life.de www.sternenwege-life.de paypal.me/VaticD
Mehr

Über diesen Podcast

Willkommen bei Sternenwege – dem Podcast für Eltern von Sternenkindern, Regenbogenkindern und alle, die den Mut aufbringen, nach unvorstellbarem Verlust wieder nach vorn zu schauen. Hier sprechen wir über die stillen Themen, die oft keinen Raum finden: den Schmerz des Abschieds, die Narben der Seele und den Weg zurück ins Leben. Gemeinsam beleuchten wir die psychologischen Herausforderungen, die Trauer und Verlust mit sich bringen, und schaffen Raum für offene, ehrliche Gespräche. Du erfährst, wie du mit deiner Trauer umgehen kannst, wie du Hoffnung nach einem Verlust finden und dein Leben Schritt für Schritt wieder in Balance bringen kannst. Wir klären Mythen und Irrtümer auf, zeigen dir, dass du nicht allein bist, und begleiten dich einfühlsam auf deinem Weg. Ob PTBS, der Unterschied zwischen Trauer und Depression oder der Zauber und die Herausforderung eines neuen Lebens mit einem Regenbogenkind – jede Folge bietet dir Inspiration, Wissen und Verbundenheit. Sternenwege ist nicht nur ein Podcast – es ist ein sicherer Ort, eine Gemeinschaft und ein Licht in der Dunkelheit. Hör rein, atme durch und finde deinen Weg zwischen den Sternen.

Kommentare (0)

Lade Inhalte...

Abonnenten

15
15