engagement at work - Der Podcast Archiv
39 Episoden
35 Minuten
10 Prozent. So viele Mitarbeitende in Deutschland sind laut Gallup emotional an ihr Unternehmen gebunden. Die Zahl schwankt über die Jahre, aber sie bewegt sich seit über zwei Jahrzehnten auf niedrigem Niveau. In stabilen Zeiten war das ein Rauschen im Hintergrund. In einem Wandel, der immer schneller wird, ist es ein Problem.
Thomas Fritsch verantwortet Führung und Organisationsentwicklung in einem Bosch-Werk mit 4.300 Mitarbeitenden – mitten in der Krise der Automobilindustrie. Vor zehn Jahren führte er den Standort durch ein hartes Sparprogramm und wurde trotzdem Global Award Winner. 2026 gehört das Werk zu Bayerns besten Arbeitgebern. Seit 25 Jahren ist er EFQM-Assessor und schaut deshalb genauer hin, wenn von Mitarbeiterbindung die Rede ist: Für ihn ist sie kein weiches Thema, sondern der Enabler für Erfolg.
Im Gespräch mit Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey geht es um die Frage, die vor dem "Wie" kommt: Wer aktiviert eigentlich Engagement?
Thomas Fritschs Antwort ist unbequem konkret – und sie verschiebt den Blick weg von Programmen und hin zu einer Ebene, die oft überlastet ist, statt befähigt zu werden.
Außerdem sprechen sie über:
Warum 400 Folien kein Bürokratiebeweis sind, sondern eine Führungsentscheidung
Was elf Jahre Bundeswehr über Entscheidungsgeschwindigkeit lehren – und wo Konsenskultur teuer wird
Weshalb Information, die man "zum Schutz" des Teams zurückhält, meist als Vertrauensverlust zurückkommt
Wie Jahresplanung so läuft, dass das Zielgespräch am Ende nichts Neues mehr enthält
Was passiert, wenn Mitarbeitende in zwei Wochen selbst KI-Agenten bauen – und wer dafür aus dem Tagesgeschäft geholt werden muss
Und ein Bild aus dem Urlaub mit dem Wohnmobil, das erklärt, warum zwei Menschen dieselbe Arbeit völlig unterschiedlich erleben
Eine Folge über Engagement als gemeinsame Aufgabe: Rahmenbedingungen von der Organisation, Haltung von den Menschen. Jetzt reinhören.
Thomas Fritsch verantwortet Führung und Organisationsentwicklung in einem Bosch-Werk mit 4.300 Mitarbeitenden – mitten in der Krise der Automobilindustrie. Vor zehn Jahren führte er den Standort durch ein hartes Sparprogramm und wurde trotzdem Global Award Winner. 2026 gehört das Werk zu Bayerns besten Arbeitgebern. Seit 25 Jahren ist er EFQM-Assessor und schaut deshalb genauer hin, wenn von Mitarbeiterbindung die Rede ist: Für ihn ist sie kein weiches Thema, sondern der Enabler für Erfolg.
Im Gespräch mit Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey geht es um die Frage, die vor dem "Wie" kommt: Wer aktiviert eigentlich Engagement?
Thomas Fritschs Antwort ist unbequem konkret – und sie verschiebt den Blick weg von Programmen und hin zu einer Ebene, die oft überlastet ist, statt befähigt zu werden.
Außerdem sprechen sie über:
Warum 400 Folien kein Bürokratiebeweis sind, sondern eine Führungsentscheidung
Was elf Jahre Bundeswehr über Entscheidungsgeschwindigkeit lehren – und wo Konsenskultur teuer wird
Weshalb Information, die man "zum Schutz" des Teams zurückhält, meist als Vertrauensverlust zurückkommt
Wie Jahresplanung so läuft, dass das Zielgespräch am Ende nichts Neues mehr enthält
Was passiert, wenn Mitarbeitende in zwei Wochen selbst KI-Agenten bauen – und wer dafür aus dem Tagesgeschäft geholt werden muss
Und ein Bild aus dem Urlaub mit dem Wohnmobil, das erklärt, warum zwei Menschen dieselbe Arbeit völlig unterschiedlich erleben
Eine Folge über Engagement als gemeinsame Aufgabe: Rahmenbedingungen von der Organisation, Haltung von den Menschen. Jetzt reinhören.
48 Minuten
2022 sitzt ein Musiker an seinem Rechner und kauft einen Krankenwagen. Ohne Verein, ohne Spendengelder, ohne zu wissen, wie das Fahrzeug jemals die Grenze überqueren soll.
Heute sind daraus 18 Fahrzeuge geworden, Konzerte, die live aus der Ukraine in deutsche Stadien geschaltet werden, und Camps für Kinder aus Kriegsgebieten.
Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey haben in dieser Folge Rüdiger Linhof zu Gast – seit 29 Jahren Bassist der Sportfreunde Stiller und Initiator des Kulturkonvoi.
Sie sprechen darüber, warum eine Band nach 30 Jahren noch zusammenhält, weshalb Angebote weiter tragen als Ansagen und was er meint, wenn er sagt, man könne Wahrscheinlichkeiten biegen.
Seine Antwort auf die Frage, wie große Vorhaben entstehen, ist unspektakulär und gerade deshalb unbequem: Es geht immer nur um das kleine Ja – und die erste Tür ist die schwerste.
Aus diesem Blick heraus wird das Gespräch überraschend konkret für Unternehmen und Führung. Es geht um Richtung, die im Kopf existiert, aber nicht ausgesprochen wird, um Entscheidungen, die aus Angst vor Fehlern ausbleiben, und um die Frage, wofür Menschen sich eigentlich engagieren sollen, wenn unklar bleibt, wohin die Reise geht.
Eine Folge über Initialzündung, Vertrauen und Angebote. Und über einen Gedanken, der Mut macht: Unsere Generation muss nicht aus Trümmern aufbauen. Sie muss sich nur aus der Desillusion herausarbeiten.
Weitere Informationen zum Kulturkonvoi sind zu finden unter: https://kulturkonvoi.com
(Bild mit Unterstützung der KI)
Heute sind daraus 18 Fahrzeuge geworden, Konzerte, die live aus der Ukraine in deutsche Stadien geschaltet werden, und Camps für Kinder aus Kriegsgebieten.
Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey haben in dieser Folge Rüdiger Linhof zu Gast – seit 29 Jahren Bassist der Sportfreunde Stiller und Initiator des Kulturkonvoi.
Sie sprechen darüber, warum eine Band nach 30 Jahren noch zusammenhält, weshalb Angebote weiter tragen als Ansagen und was er meint, wenn er sagt, man könne Wahrscheinlichkeiten biegen.
Seine Antwort auf die Frage, wie große Vorhaben entstehen, ist unspektakulär und gerade deshalb unbequem: Es geht immer nur um das kleine Ja – und die erste Tür ist die schwerste.
Aus diesem Blick heraus wird das Gespräch überraschend konkret für Unternehmen und Führung. Es geht um Richtung, die im Kopf existiert, aber nicht ausgesprochen wird, um Entscheidungen, die aus Angst vor Fehlern ausbleiben, und um die Frage, wofür Menschen sich eigentlich engagieren sollen, wenn unklar bleibt, wohin die Reise geht.
Eine Folge über Initialzündung, Vertrauen und Angebote. Und über einen Gedanken, der Mut macht: Unsere Generation muss nicht aus Trümmern aufbauen. Sie muss sich nur aus der Desillusion herausarbeiten.
Weitere Informationen zum Kulturkonvoi sind zu finden unter: https://kulturkonvoi.com
(Bild mit Unterstützung der KI)
39 Minuten
In den nächsten zehn Jahren verlassen rund sieben Millionen Menschen den deutschen Arbeitsmarkt. Und trotzdem hält sich in vielen Organisationen die stille Annahme, mit fünfzig beginne der Rückzug.
Vier Menschen aus Handel, Rundfunk, Konzernlogistik und einem Unternehmensnetzwerk haben daraus keine Klage gemacht, sondern eine Plattform: Was als monatlicher Coffee Break begann, ist heute eine Konferenz mit 1.000 Plätzen. Am 8. Oktober geht Change Maker 50+ ins fünfte Jahr.
In dieser Folge sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Dr. Leonie Koch (OTTO), Susanne Sabisch-Schellhas (Demografienetzwerk Hamburg), Nicole Schmutte (NDR) und Klaus-Peter Mikulla.
Es geht weniger um Programme als um Beharrlichkeit: um den langen Atem in einem Konzern, um einen Sender, in dem bald fünf Generationen gleichzeitig arbeiten, um Mentoring, das Erfahrung und Lernwunsch zusammenbringt wie eine Dating-App.
Und um einen Satz, an dem man nicht vorbeikommt: Arbeiten mit Freude und Leistung bis zum Renteneinstieg müsse gelingen – alles andere sei am Ende eine Rentenkürzung.
Engagement ist keine Einbahnstraße. Unternehmen müssen Rahmen setzen und begleiten. Menschen müssen sich zeigen und neugierig bleiben. Einzeln funktioniert keines von beidem.
Das Programm am 8. Oktober spannt genau diesen Bogen: Prof. Dr. Jutta Allmendinger eröffnet mit dem gesellschaftlichen Blick, warum Wirtschaft und Politik die Generation 50+ stärker in den Fokus nehmen müssen.
Von dort geht es weiter zu Zukunftskompetenzen und der Frage, warum Berufserfahrung im Zeitalter von KI an Bedeutung gewinnt statt verliert. Zwei Podien, zwölf Unternehmen, die in Themenräumen offenlegen, was bei ihnen tatsächlich funktioniert – von Wissenstransfer über pflegende Angehörige bis zu generationenübergreifendem Mentoring.
Ihr könnt euch kostenfrei registrieren unter https://www.ddn-hamburg.de/change-maker-50plus
Vier Menschen aus Handel, Rundfunk, Konzernlogistik und einem Unternehmensnetzwerk haben daraus keine Klage gemacht, sondern eine Plattform: Was als monatlicher Coffee Break begann, ist heute eine Konferenz mit 1.000 Plätzen. Am 8. Oktober geht Change Maker 50+ ins fünfte Jahr.
In dieser Folge sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Dr. Leonie Koch (OTTO), Susanne Sabisch-Schellhas (Demografienetzwerk Hamburg), Nicole Schmutte (NDR) und Klaus-Peter Mikulla.
Es geht weniger um Programme als um Beharrlichkeit: um den langen Atem in einem Konzern, um einen Sender, in dem bald fünf Generationen gleichzeitig arbeiten, um Mentoring, das Erfahrung und Lernwunsch zusammenbringt wie eine Dating-App.
Und um einen Satz, an dem man nicht vorbeikommt: Arbeiten mit Freude und Leistung bis zum Renteneinstieg müsse gelingen – alles andere sei am Ende eine Rentenkürzung.
Engagement ist keine Einbahnstraße. Unternehmen müssen Rahmen setzen und begleiten. Menschen müssen sich zeigen und neugierig bleiben. Einzeln funktioniert keines von beidem.
Das Programm am 8. Oktober spannt genau diesen Bogen: Prof. Dr. Jutta Allmendinger eröffnet mit dem gesellschaftlichen Blick, warum Wirtschaft und Politik die Generation 50+ stärker in den Fokus nehmen müssen.
Von dort geht es weiter zu Zukunftskompetenzen und der Frage, warum Berufserfahrung im Zeitalter von KI an Bedeutung gewinnt statt verliert. Zwei Podien, zwölf Unternehmen, die in Themenräumen offenlegen, was bei ihnen tatsächlich funktioniert – von Wissenstransfer über pflegende Angehörige bis zu generationenübergreifendem Mentoring.
Ihr könnt euch kostenfrei registrieren unter https://www.ddn-hamburg.de/change-maker-50plus
38 Minuten
Was brauchen Menschen, bevor sie sich bei der Arbeit wirklich engagieren können? In dieser Folge von EngagementAtWork - der Podcast sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit dem Unternehmensberater Stefan Oppelt. Der Geschäftsführer der BPAV-Unternehmensberatung begleitet seit mehr als 35 Jahren mittelständische Unternehmen bei Fragen rund um Personal, Mitarbeiterbindung und Motivation.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die These, dass Sicherheit eine entscheidende Voraussetzung für Engagement ist. Dabei geht es um weit mehr als Vergütung oder einzelne Benefits. Im Gespräch geht es auch darum, wie der demografische Wandel, dünne Personaldecken, steigende Fehlzeiten und Unsicherheit im Arbeitsalltag zusammenhängen.
Auch Recruiting und Personalarbeit im Mittelstand werden kritisch betrachtet: Warum werden Stellenanzeigen immer länger und gleichzeitig austauschbarer? Welche Rolle kann KI bei der Entlastung von HR spielen? Und was können mittelständische Unternehmen von Konzernen lernen, ohne ihre eigene Identität aufzugeben?
Die Folge behandelt unter anderem:
- Sicherheit, Wertschätzung und Führung als Grundlagen für Engagement
- die Folgen des demografischen Wandels für mittelständische Unternehmen
- Mitarbeiterbindung zwischen Vergütung, Gesundheit, Vorsorge und Benefits
- Fehlzeiten, Überlastung und die Risiken dünner Personaldecken
- neue Perspektiven auf Stellenanzeigen und Recruiting
- KI als mögliche Unterstützung für HR und Personalauswahl
- die Frage, warum einzelne Maßnahmen noch keine Personalstrategie ergeben
Eine Folge für alle, die Personalmanagement nicht nur taktisch betreiben, sondern langfristig denken möchten – und erfahren wollen, was Menschen brauchen, damit Engagement überhaupt entstehen kann.
Im Mittelpunkt des Gesprächs steht die These, dass Sicherheit eine entscheidende Voraussetzung für Engagement ist. Dabei geht es um weit mehr als Vergütung oder einzelne Benefits. Im Gespräch geht es auch darum, wie der demografische Wandel, dünne Personaldecken, steigende Fehlzeiten und Unsicherheit im Arbeitsalltag zusammenhängen.
Auch Recruiting und Personalarbeit im Mittelstand werden kritisch betrachtet: Warum werden Stellenanzeigen immer länger und gleichzeitig austauschbarer? Welche Rolle kann KI bei der Entlastung von HR spielen? Und was können mittelständische Unternehmen von Konzernen lernen, ohne ihre eigene Identität aufzugeben?
Die Folge behandelt unter anderem:
- Sicherheit, Wertschätzung und Führung als Grundlagen für Engagement
- die Folgen des demografischen Wandels für mittelständische Unternehmen
- Mitarbeiterbindung zwischen Vergütung, Gesundheit, Vorsorge und Benefits
- Fehlzeiten, Überlastung und die Risiken dünner Personaldecken
- neue Perspektiven auf Stellenanzeigen und Recruiting
- KI als mögliche Unterstützung für HR und Personalauswahl
- die Frage, warum einzelne Maßnahmen noch keine Personalstrategie ergeben
Eine Folge für alle, die Personalmanagement nicht nur taktisch betreiben, sondern langfristig denken möchten – und erfahren wollen, was Menschen brauchen, damit Engagement überhaupt entstehen kann.
27 Minuten
„Lieber frei als gleich“
Inklusion gilt in Deutschland meist als soziale Aufgabe. Der Staat regelt, Verbände fordern ein, Unternehmen erfüllen. Unser Gast in dieser Folge argumentiert anders.
Dr. Carsten Dethlefs ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler, Dozent, Berater und Kommunalpolitiker. Seit seinem vierten Lebensjahr ist er blind. Er fordert keine Fürsorge, sondern stellt eine betriebswirtschaftliche Frage: Was kostet es ein Unternehmen, vorhandenes Potenzial nicht zu nutzen?
Wir sprechen mit ihm über einen Bildungsweg, der so nicht vorgesehen war. Über eine frühe Anstellung, bei der Zuschüsse mehr zählten als seine Qualifikation. Und über die Frage, warum gut gemeinte Inklusionsprogramme Engagement eher bremsen als wecken.
Es geht um Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil statt als Pflichtübung. Um rund zehn Prozent der Bevölkerung, die als Kundinnen, Kunden und Fachkräfte selten mitgedacht werden. Und um steigende Arbeitslosenzahlen bei Menschen mit Schwerbehinderung, mitten im Fachkräftemangel.
Carsten Dethlefs widerspricht auch dort, wo Widerspruch unbequem wird: bei Gleichstellungsgesetzen, bei Interessenverbänden und bei der Politik quer durch alle Parteien.
Diese Folge zeigt, wie Engagement entsteht, wenn Menschen etwas leisten dürfen. Und wie schnell es verschwindet, wenn sie stattdessen verwaltet werden.
Weitere Informationen zu Dr. Carsten Dethlefs:
Buch: Teilhabe durch Marktwirtschaft:
https://www.metropolis-verlag.de/Teilhabe-durch-Marktwirtschaft/1607/book.do;jsessionid=A75CB38B486A6C04A71C6793DE95E4B6
Buch: Bei Lichte betrachtet
https://www.bod.de/buchshop/bei-lichte-betrachtet-carsten-dethlefs-9783749447411
Rede bei einer Veranstaltung in Bad Segeberg:
https://youtu.be/CRoRGUhtTx0
Inklusion gilt in Deutschland meist als soziale Aufgabe. Der Staat regelt, Verbände fordern ein, Unternehmen erfüllen. Unser Gast in dieser Folge argumentiert anders.
Dr. Carsten Dethlefs ist promovierter Wirtschaftswissenschaftler, Dozent, Berater und Kommunalpolitiker. Seit seinem vierten Lebensjahr ist er blind. Er fordert keine Fürsorge, sondern stellt eine betriebswirtschaftliche Frage: Was kostet es ein Unternehmen, vorhandenes Potenzial nicht zu nutzen?
Wir sprechen mit ihm über einen Bildungsweg, der so nicht vorgesehen war. Über eine frühe Anstellung, bei der Zuschüsse mehr zählten als seine Qualifikation. Und über die Frage, warum gut gemeinte Inklusionsprogramme Engagement eher bremsen als wecken.
Es geht um Barrierefreiheit als Wettbewerbsvorteil statt als Pflichtübung. Um rund zehn Prozent der Bevölkerung, die als Kundinnen, Kunden und Fachkräfte selten mitgedacht werden. Und um steigende Arbeitslosenzahlen bei Menschen mit Schwerbehinderung, mitten im Fachkräftemangel.
Carsten Dethlefs widerspricht auch dort, wo Widerspruch unbequem wird: bei Gleichstellungsgesetzen, bei Interessenverbänden und bei der Politik quer durch alle Parteien.
Diese Folge zeigt, wie Engagement entsteht, wenn Menschen etwas leisten dürfen. Und wie schnell es verschwindet, wenn sie stattdessen verwaltet werden.
Weitere Informationen zu Dr. Carsten Dethlefs:
Buch: Teilhabe durch Marktwirtschaft:
https://www.metropolis-verlag.de/Teilhabe-durch-Marktwirtschaft/1607/book.do;jsessionid=A75CB38B486A6C04A71C6793DE95E4B6
Buch: Bei Lichte betrachtet
https://www.bod.de/buchshop/bei-lichte-betrachtet-carsten-dethlefs-9783749447411
Rede bei einer Veranstaltung in Bad Segeberg:
https://youtu.be/CRoRGUhtTx0
22 Minuten
Neue Tools eingeführt, Prozesse digitalisiert, erste KI-Initiativen gestartet – und trotzdem bleibt das Gefühl: Irgendwie kommt das alles im Alltag nicht an. Die Maßnahmen sind da, die Wirkung fehlt. Und die Menschen? Laut Gallup sind gerade einmal 10 % der Mitarbeitenden hoch engagiert.
In dieser Folge tauschen Rüdiger Frey und Alexander Hildenbrand die Rollen: Rüdiger moderiert, Alexander ist zu Gast – und bringt eine These mit, die den Blick auf Digitalisierung verändert: Die meisten Unternehmen haben kein Ressourcenproblem. Sie haben ein Aktivierungsproblem.
Es geht um die Frage, warum so viel Potenzial in Unternehmen bereits vorhanden ist – in Erfahrung, Kompetenz, Daten und engagierten Menschen – und warum es trotzdem so oft ungenutzt bleibt. Warum Motivation nicht das Thema ist, sondern Rahmenbedingungen. Warum viele KI-Projekte auf dem „Pilotfriedhof" landen. Und warum Digital Fitness kein Zustand ist, den man einmal erreicht, sondern eine Fähigkeit, die man trainiert – wie im Sport.
Alexander stellt außerdem eine Landkarte vor, mit der Unternehmen ihre verborgenen Potenziale systematisch sichtbar machen können: DRIVE. Was dahintersteckt und wie ein Unternehmer mit 50 Mitarbeitenden damit eine Dynamik ausgelöst hat, die er „selbst so nicht hätte planen können" – das hört ihr in dieser Folge.
Für alle, die sich fragen: Wir machen doch schon so viel – warum kommt trotzdem so wenig auf die Straße?
Weitere Informationen zu DRIVE und dem Digital Fitness Framework von ConnectiveX findet ihr unter: https://connectivex.de
In dieser Folge tauschen Rüdiger Frey und Alexander Hildenbrand die Rollen: Rüdiger moderiert, Alexander ist zu Gast – und bringt eine These mit, die den Blick auf Digitalisierung verändert: Die meisten Unternehmen haben kein Ressourcenproblem. Sie haben ein Aktivierungsproblem.
Es geht um die Frage, warum so viel Potenzial in Unternehmen bereits vorhanden ist – in Erfahrung, Kompetenz, Daten und engagierten Menschen – und warum es trotzdem so oft ungenutzt bleibt. Warum Motivation nicht das Thema ist, sondern Rahmenbedingungen. Warum viele KI-Projekte auf dem „Pilotfriedhof" landen. Und warum Digital Fitness kein Zustand ist, den man einmal erreicht, sondern eine Fähigkeit, die man trainiert – wie im Sport.
Alexander stellt außerdem eine Landkarte vor, mit der Unternehmen ihre verborgenen Potenziale systematisch sichtbar machen können: DRIVE. Was dahintersteckt und wie ein Unternehmer mit 50 Mitarbeitenden damit eine Dynamik ausgelöst hat, die er „selbst so nicht hätte planen können" – das hört ihr in dieser Folge.
Für alle, die sich fragen: Wir machen doch schon so viel – warum kommt trotzdem so wenig auf die Straße?
Weitere Informationen zu DRIVE und dem Digital Fitness Framework von ConnectiveX findet ihr unter: https://connectivex.de
35 Minuten
Viele Unternehmen suchen händeringend Nachwuchs. Gleichzeitig brechen viele junge Menschen ihre Ausbildung früh wieder ab. Woran liegt das?
In dieser Episode sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Monika Koch – Gründerin von Startraum, Seniorpartnerin bei Justament, Inhaberin von Koch Consulting und Generationenstrategin. Sie kennt beide Seiten: die Anforderungen der Unternehmen und die Unsicherheit junger Menschen beim Einstieg in die Arbeitswelt.
Denn genau darum geht es: Der Start in eine Ausbildung ist nicht einfach nur der Beginn eines Jobs. Für viele Jugendliche ist es der Schritt in ein völlig neues Leben. Plötzlich zählen Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Kommunikation, Auftreten und Eigenverantwortung auf eine Weise, die im schulischen Umfeld oft kaum eingeübt wurde.
Wir sprechen mit Monika darüber, warum dieser Übergang so häufig unterschätzt wird. Warum viele Auszubildende nicht am Beruf selbst scheitern, sondern an fehlender Orientierung, unausgesprochenen Erwartungen und mangelnder Begleitung. Und warum Unternehmen es sich in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel nicht mehr leisten können, junge Menschen einfach „ins kalte Wasser“ zu werfen.
Ein weiterer Schwerpunkt: Altersbilder. Monika beschreibt, wie stark Vorurteile über junge und ältere Menschen den Arbeitsalltag prägen. Die einen gelten schnell als unreif oder unzuverlässig, die anderen als bald weg oder nicht mehr entwicklungsfähig. Dabei verschwenden Unternehmen gerade an diesen beiden Rändern enorme Potenziale.
Mit Azubi-Startraum setzt Monika genau dort an: vor und zu Beginn der Ausbildung. Es geht um Vorbereitung, Orientierung, Kommunikation, Lernorganisation und um ein besseres Verständnis zwischen Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen.
Diese Folge ist für alle relevant, die ausbilden, führen, Nachwuchs gewinnen oder Fachkräfte halten wollen. Und für alle, die verstehen möchten, warum erfolgreiche Ausbildung heute mehr braucht als einen Ausbildungsvertrag.
Weitere Informationen zum Startraum gibt es unter: https://startraum.info
In dieser Episode sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Monika Koch – Gründerin von Startraum, Seniorpartnerin bei Justament, Inhaberin von Koch Consulting und Generationenstrategin. Sie kennt beide Seiten: die Anforderungen der Unternehmen und die Unsicherheit junger Menschen beim Einstieg in die Arbeitswelt.
Denn genau darum geht es: Der Start in eine Ausbildung ist nicht einfach nur der Beginn eines Jobs. Für viele Jugendliche ist es der Schritt in ein völlig neues Leben. Plötzlich zählen Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Kommunikation, Auftreten und Eigenverantwortung auf eine Weise, die im schulischen Umfeld oft kaum eingeübt wurde.
Wir sprechen mit Monika darüber, warum dieser Übergang so häufig unterschätzt wird. Warum viele Auszubildende nicht am Beruf selbst scheitern, sondern an fehlender Orientierung, unausgesprochenen Erwartungen und mangelnder Begleitung. Und warum Unternehmen es sich in Zeiten von Fachkräftemangel und demografischem Wandel nicht mehr leisten können, junge Menschen einfach „ins kalte Wasser“ zu werfen.
Ein weiterer Schwerpunkt: Altersbilder. Monika beschreibt, wie stark Vorurteile über junge und ältere Menschen den Arbeitsalltag prägen. Die einen gelten schnell als unreif oder unzuverlässig, die anderen als bald weg oder nicht mehr entwicklungsfähig. Dabei verschwenden Unternehmen gerade an diesen beiden Rändern enorme Potenziale.
Mit Azubi-Startraum setzt Monika genau dort an: vor und zu Beginn der Ausbildung. Es geht um Vorbereitung, Orientierung, Kommunikation, Lernorganisation und um ein besseres Verständnis zwischen Auszubildenden und Ausbildungsverantwortlichen.
Diese Folge ist für alle relevant, die ausbilden, führen, Nachwuchs gewinnen oder Fachkräfte halten wollen. Und für alle, die verstehen möchten, warum erfolgreiche Ausbildung heute mehr braucht als einen Ausbildungsvertrag.
Weitere Informationen zum Startraum gibt es unter: https://startraum.info
38 Minuten
Was braucht es, damit Vielfalt im Unternehmen nicht nur sichtbar ist – sondern wirklich wirkt?
In der neuen Folge von „Engagement at Work“ sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Magnus Bolten, DEI-Berater bei Mitt Liv in Schweden. Gemeinsam werfen sie einen internationalen Blick auf Diversity, Equity & Inclusion – und darauf, warum Zugehörigkeit, psychologische Sicherheit und gute Strukturen entscheidend sind, wenn Unternehmen Engagement wirklich stärken wollen.
Magnus bringt dabei nicht nur seine fachliche Perspektive ein, sondern auch seine persönliche Geschichte: Als Erster in seiner Familie ging er an die Universität – und erlebte dort, was es bedeutet, sich in einem System zurechtfinden zu müssen, dessen Regeln einem niemand erklärt hat. Genau aus solchen Erfahrungen entsteht ein besonders greifbarer Blick auf Inklusion: Es geht nicht um schöne Schlagworte, sondern darum, Menschen echte Teilhabe zu ermöglichen.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
warum Vielfalt allein noch keinen Mehrwert schafft
weshalb Inklusion aktive Strukturen braucht
was psychologische Sicherheit im Arbeitsalltag konkret bedeutet
wie Unternehmen Meetings inklusiver gestalten können – zum Beispiel durch Silent Brainstorming
warum Generationenvielfalt manchmal Reibung erzeugt, aber enormes Lernpotenzial bietet
weshalb Talente Unternehmen oft schon im ersten Jahr wieder verlassen
warum Zugehörigkeit ein entscheidender Faktor für Engagement, Leistung und Bindung ist
Besonders spannend: Magnus zeigt, dass DEI nicht als einmalige Initiative verstanden werden sollte, sondern als langfristige Transformationsarbeit. Denn Menschen bleiben nicht wegen schöner Werte auf der Website – sondern weil sie sich gesehen, gehört und sicher fühlen.
Wer sich dafür interessiert, wie Unternehmen echte Zugehörigkeit schaffen, Engagement stärken und Vielfalt praktisch nutzbar machen können, sollte diese Folge nicht verpassen.
Jetzt reinhören in die neue Folge von Engagement at Work.
Wir freuen uns auf eure Gedanken:
Wie erlebt ihr Vielfalt, Zugehörigkeit und Inklusion in eurem Arbeitsalltag?
Mehr zu Mitt Liv findet ihr unter https://mittliv.com/se/en/
In der neuen Folge von „Engagement at Work“ sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Magnus Bolten, DEI-Berater bei Mitt Liv in Schweden. Gemeinsam werfen sie einen internationalen Blick auf Diversity, Equity & Inclusion – und darauf, warum Zugehörigkeit, psychologische Sicherheit und gute Strukturen entscheidend sind, wenn Unternehmen Engagement wirklich stärken wollen.
Magnus bringt dabei nicht nur seine fachliche Perspektive ein, sondern auch seine persönliche Geschichte: Als Erster in seiner Familie ging er an die Universität – und erlebte dort, was es bedeutet, sich in einem System zurechtfinden zu müssen, dessen Regeln einem niemand erklärt hat. Genau aus solchen Erfahrungen entsteht ein besonders greifbarer Blick auf Inklusion: Es geht nicht um schöne Schlagworte, sondern darum, Menschen echte Teilhabe zu ermöglichen.
In dieser Folge geht es unter anderem um:
warum Vielfalt allein noch keinen Mehrwert schafft
weshalb Inklusion aktive Strukturen braucht
was psychologische Sicherheit im Arbeitsalltag konkret bedeutet
wie Unternehmen Meetings inklusiver gestalten können – zum Beispiel durch Silent Brainstorming
warum Generationenvielfalt manchmal Reibung erzeugt, aber enormes Lernpotenzial bietet
weshalb Talente Unternehmen oft schon im ersten Jahr wieder verlassen
warum Zugehörigkeit ein entscheidender Faktor für Engagement, Leistung und Bindung ist
Besonders spannend: Magnus zeigt, dass DEI nicht als einmalige Initiative verstanden werden sollte, sondern als langfristige Transformationsarbeit. Denn Menschen bleiben nicht wegen schöner Werte auf der Website – sondern weil sie sich gesehen, gehört und sicher fühlen.
Wer sich dafür interessiert, wie Unternehmen echte Zugehörigkeit schaffen, Engagement stärken und Vielfalt praktisch nutzbar machen können, sollte diese Folge nicht verpassen.
Jetzt reinhören in die neue Folge von Engagement at Work.
Wir freuen uns auf eure Gedanken:
Wie erlebt ihr Vielfalt, Zugehörigkeit und Inklusion in eurem Arbeitsalltag?
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38 Minuten
In dieser Folge von Engagement at Work sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit dem Unternehmer Hansjörg Lienert.
Er ist Gründer von Draeger Lienert GmbH & Co. KG und Entwickler von Technologien für blinde und sehbehinderte Menschen.
Hansjörg erzählt von seiner Kindheit in Siebenbürgen, seiner Sehbehinderung, der Trennung von seiner Familie und seinem Weg über die Schweiz nach Marburg.
Aus einer persönlichen Herausforderung wurde im Laufe der Jahre eine unternehmerische Mission: Technologien zu entwickeln, die blinden und sehbehinderten Menschen echte berufliche Möglichkeiten eröffnen.
Dahinter steht eine klare Haltung: Menschen mit Behinderung brauchen kein Mitleid, sondern passende Werkzeuge, funktionierende Technik und echte Chancen im Arbeitsleben.
Im Gespräch geht es um assistive Technologien, barrierefreie Software und die Frage, warum Inklusion in Unternehmen oft nicht an den Fähigkeiten der Betroffenen scheitert, sondern an Vorurteilen, Unsicherheit oder fehlender Barrierefreiheit.
Diese Folge zeigt, wie viel möglich ist, wenn Arbeitsplätze richtig gestaltet werden – und warum technologische Barrierefreiheit kein Zusatzthema, sondern ein echter Produktivitätsfaktor ist.
Reinhören lohnt sich, weil dieses Gespräch Mut macht, den Blick auf Inklusion zu verändern: weg vom Defizit, hin zu Können, Engagement und praktischen Lösungen.
Mehr zum Wirken von Hansjörg Lienert findet ihr unter: https://dlinfo.de
Er ist Gründer von Draeger Lienert GmbH & Co. KG und Entwickler von Technologien für blinde und sehbehinderte Menschen.
Hansjörg erzählt von seiner Kindheit in Siebenbürgen, seiner Sehbehinderung, der Trennung von seiner Familie und seinem Weg über die Schweiz nach Marburg.
Aus einer persönlichen Herausforderung wurde im Laufe der Jahre eine unternehmerische Mission: Technologien zu entwickeln, die blinden und sehbehinderten Menschen echte berufliche Möglichkeiten eröffnen.
Dahinter steht eine klare Haltung: Menschen mit Behinderung brauchen kein Mitleid, sondern passende Werkzeuge, funktionierende Technik und echte Chancen im Arbeitsleben.
Im Gespräch geht es um assistive Technologien, barrierefreie Software und die Frage, warum Inklusion in Unternehmen oft nicht an den Fähigkeiten der Betroffenen scheitert, sondern an Vorurteilen, Unsicherheit oder fehlender Barrierefreiheit.
Diese Folge zeigt, wie viel möglich ist, wenn Arbeitsplätze richtig gestaltet werden – und warum technologische Barrierefreiheit kein Zusatzthema, sondern ein echter Produktivitätsfaktor ist.
Reinhören lohnt sich, weil dieses Gespräch Mut macht, den Blick auf Inklusion zu verändern: weg vom Defizit, hin zu Können, Engagement und praktischen Lösungen.
Mehr zum Wirken von Hansjörg Lienert findet ihr unter: https://dlinfo.de
32 Minuten
In dieser Folge von „Engagement at Work – der Podcast“ sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Tatiana Kitschke, Projektmanagerin Expert Plus bei Hays, über eine Lücke im Arbeitsmarkt, über die selten offen gesprochen wird: erfahrene Fachkräfte ab 55 – und insbesondere ab 60 Jahren.
Ausgangspunkt: Unser Arbeitsmarktsystem funktioniert auf den ersten Blick gut. Die Arbeitslosenquote ist niedrig, die Erwerbsquote hoch. Aber genau dort, wo Erfahrung eigentlich besonders wertvoll wäre, hakt es: beim Übergang in die letzten Berufsjahre und in den Ruhestand.
Gemeinsam gehen die drei unter anderem diesen Fragen nach:
Warum steigen die Arbeitslosenzahlen gerade bei den 60- bis 64-Jährigen so deutlich an – trotz Fachkräftemangel?
Wie werden klassische Altersteilzeit-Programme zur „ATZ-Falle“ – für Unternehmen und Beschäftigte?
Welche Rolle spielen Mindset, Strukturen und Förderinstrumente wie Eingliederungszuschüsse oder Aktivrente tatsächlich?
Wo eröffnen projektbasierte Einsätze und Arbeitnehmerüberlassung neue Spielräume für Fachkräfte 55+?
Tatjana bringt konkrete Fälle aus ihrer Praxis mit: von Menschen, die weiterarbeiten wollen, Unternehmen, die Erfahrung halten möchten – und Systemgrenzen, die flexible Übergänge oft verhindern.
Eine Folge für alle, die sich mit Fachkräftemangel, Altersdiversität und der Frage beschäftigen, wie wir das Potenzial erfahrener Mitarbeitender im Arbeitsmarkt halten können.
Ausgangspunkt: Unser Arbeitsmarktsystem funktioniert auf den ersten Blick gut. Die Arbeitslosenquote ist niedrig, die Erwerbsquote hoch. Aber genau dort, wo Erfahrung eigentlich besonders wertvoll wäre, hakt es: beim Übergang in die letzten Berufsjahre und in den Ruhestand.
Gemeinsam gehen die drei unter anderem diesen Fragen nach:
Warum steigen die Arbeitslosenzahlen gerade bei den 60- bis 64-Jährigen so deutlich an – trotz Fachkräftemangel?
Wie werden klassische Altersteilzeit-Programme zur „ATZ-Falle“ – für Unternehmen und Beschäftigte?
Welche Rolle spielen Mindset, Strukturen und Förderinstrumente wie Eingliederungszuschüsse oder Aktivrente tatsächlich?
Wo eröffnen projektbasierte Einsätze und Arbeitnehmerüberlassung neue Spielräume für Fachkräfte 55+?
Tatjana bringt konkrete Fälle aus ihrer Praxis mit: von Menschen, die weiterarbeiten wollen, Unternehmen, die Erfahrung halten möchten – und Systemgrenzen, die flexible Übergänge oft verhindern.
Eine Folge für alle, die sich mit Fachkräftemangel, Altersdiversität und der Frage beschäftigen, wie wir das Potenzial erfahrener Mitarbeitender im Arbeitsmarkt halten können.
28 Minuten
Jedes Jahr veröffentlicht Gallup den Engagement Index für Deutschland. Jedes Jahr sind die Ergebnisse ernüchternd. Und jedes Jahr passiert – wenig. Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey haben sich die aktuelle Ausgabe vorgenommen. Was sagen die Zahlen wirklich aus? Wo widersprechen sie dem, was in Unternehmen erzählt wird? Und wo bestätigen sie genau das Bauchgefühl, das viele Führungskräfte längst haben, aber selten aussprechen?
Die beiden sprechen darüber, warum Zufriedenheit und Bindung zwei grundverschiedene Dinge sind – obwohl sie in vielen Unternehmen gleichgesetzt werden. Sie benennen, was das die deutsche Wirtschaft jährlich kostet, und setzen die Summe in ein Verhältnis, das man so schnell nicht vergisst. Sie schauen auf 25 Jahre Datenhistorie und stellen fest: Der Tanker treibt. Mal ein Prozent rauf, mal eins runter – aber strukturell bewegt sich wenig.
Neu in diesem Jahr: Gallup hat KI in den Bericht aufgenommen. Die Nutzung ist explodiert, aber die Begleitung durch Führungskräfte hält nicht Schritt.
Am Ende liefert die Folge keine Appelle, sondern einen Beleg: Unternehmen, die Führung ernst nehmen, erzielen Ergebnisse, die in einer völlig anderen Liga spielen. Wer wissen will, wie groß der Unterschied tatsächlich ist – reinhören.
Die beiden sprechen darüber, warum Zufriedenheit und Bindung zwei grundverschiedene Dinge sind – obwohl sie in vielen Unternehmen gleichgesetzt werden. Sie benennen, was das die deutsche Wirtschaft jährlich kostet, und setzen die Summe in ein Verhältnis, das man so schnell nicht vergisst. Sie schauen auf 25 Jahre Datenhistorie und stellen fest: Der Tanker treibt. Mal ein Prozent rauf, mal eins runter – aber strukturell bewegt sich wenig.
Neu in diesem Jahr: Gallup hat KI in den Bericht aufgenommen. Die Nutzung ist explodiert, aber die Begleitung durch Führungskräfte hält nicht Schritt.
Am Ende liefert die Folge keine Appelle, sondern einen Beleg: Unternehmen, die Führung ernst nehmen, erzielen Ergebnisse, die in einer völlig anderen Liga spielen. Wer wissen will, wie groß der Unterschied tatsächlich ist – reinhören.
35 Minuten
Deutschland auf Platz 18 internationalen Digitalisierungsranking. In Schweden hältst du deine Kreditkarte hin und fährst 90 Minuten durch die ganze Stadt. In Deutschland diskutieren wir noch über die App dafür.
Dan Bauer hat irgendwann aufgehört, darauf zu warten, dass jemand anderes etwas ändert. Als Senator der Wirtschaft und Vorsitzender der Kommission Digitale Zukunft hat er die Mission Top 5 ins Leben gerufen – Deutschlands größte Digitaloffensive mit einem klaren Ziel:
Raus aus dem Mittelfeld, rein in die Spitzengruppe. Nicht durch politische Programme, sondern aus der Wirtschaft heraus.
Mit mittlerweile über 100 Engagierten, die aktiv mitgestalten.
In dieser Folge von engagement@work spricht Dr. Alexander Hildebrand mit Dan Bauer darüber:
Warum es Deutschland weder an Tools noch an Wissen mangelt – sondern an Struktur
Was er mit acht Jahren von Matchbox-Autos über Transformation gelernt hat
Warum engagierte Mitarbeiter trotzdem nicht performen – und das kein Motivationsproblem ist
Weshalb er Tugenden für wirksamer hält als Werte – und was Pünktlichkeit mit Unternehmenskultur zu tun hat
Wie er Geschäftsführern hilft, in den nächsten Gang zu schalten, statt den Motor zu drosseln
Und was Schlagzeugspielen mit Führung verbindet: „Wenn der Drummer aufhört, ist der Song vorbei."
Eine Folge für alle, die spüren, dass Engagement da ist – aber der Rahmen fehlt, um es wirksam zu machen. Und für alle, die nicht länger warten wollen, bis jemand anderes den ersten Schritt tut.
Was hält Deutschland wirklich zurück – fehlende Technologie oder fehlende Struktur? Schreib deine Perspektive in die Kommentare.
Weitere Informationen zu Dan Bauer und der Wirtschaftskommission sind zu finden unter:
https://www.dan-bauer.com
https://www.wirtschaftsinnovation.de
Dan Bauer hat irgendwann aufgehört, darauf zu warten, dass jemand anderes etwas ändert. Als Senator der Wirtschaft und Vorsitzender der Kommission Digitale Zukunft hat er die Mission Top 5 ins Leben gerufen – Deutschlands größte Digitaloffensive mit einem klaren Ziel:
Raus aus dem Mittelfeld, rein in die Spitzengruppe. Nicht durch politische Programme, sondern aus der Wirtschaft heraus.
Mit mittlerweile über 100 Engagierten, die aktiv mitgestalten.
In dieser Folge von engagement@work spricht Dr. Alexander Hildebrand mit Dan Bauer darüber:
Warum es Deutschland weder an Tools noch an Wissen mangelt – sondern an Struktur
Was er mit acht Jahren von Matchbox-Autos über Transformation gelernt hat
Warum engagierte Mitarbeiter trotzdem nicht performen – und das kein Motivationsproblem ist
Weshalb er Tugenden für wirksamer hält als Werte – und was Pünktlichkeit mit Unternehmenskultur zu tun hat
Wie er Geschäftsführern hilft, in den nächsten Gang zu schalten, statt den Motor zu drosseln
Und was Schlagzeugspielen mit Führung verbindet: „Wenn der Drummer aufhört, ist der Song vorbei."
Eine Folge für alle, die spüren, dass Engagement da ist – aber der Rahmen fehlt, um es wirksam zu machen. Und für alle, die nicht länger warten wollen, bis jemand anderes den ersten Schritt tut.
Was hält Deutschland wirklich zurück – fehlende Technologie oder fehlende Struktur? Schreib deine Perspektive in die Kommentare.
Weitere Informationen zu Dan Bauer und der Wirtschaftskommission sind zu finden unter:
https://www.dan-bauer.com
https://www.wirtschaftsinnovation.de
37 Minuten
Wenn der Samstag der schönste Tag der Woche ist.
In dieser Folge von Engagement at Work sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Andreas Sterthaus – Handballtrainer, Familienvater und der Kopf hinter den Krokos beim TV Emsdetten.
Die Krokos, das ist ein Handballteam für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen. Keine Tabellen, keine Torschützenlisten, kein Leistungsdruck. Einfach Sport. Einfach Freude.
Wie es dazu kam? Ein Podcast im Auto, eine Idee, die nicht mehr losgelassen hat – und ein Trainer, der eigentlich nur eines wollte: wieder glücklich sein in dem, was er tut. Ohne Erfahrung mit gehandicapten Kindern. Ohne Halle. Ohne Team. Ohne ein einziges Kind auf der Liste.
Andreas erzählt, wie aus dieser Idee eine feste Mannschaft im Verein geworden ist. Warum bewusst keine Inklusion im klassischen Sinne stattfindet – und warum genau das funktioniert. Was passiert, wenn Eltern plötzlich loslassen können und sich am Hallenrand ein eigener Kosmos entwickelt. Und wo die Grenzen liegen, wenn aus fünf Kindern plötzlich siebenundzwanzig werden.
Eine Geschichte über Mut, Haltung und die Frage, was Sport eigentlich ausmacht – jenseits von Pokalen und Platzierungen.
Reinhören lohnt sich. Nicht nur für Sportbegeisterte.
Wer Kontakt mit Andreas Sterthaus aufnehmen möchte für die Unterstützung als Betreuer, Geld oder Sachspenden: er ist erreichbar unter 0178-1027996
Mehr Informationen zu den Krokos findet ihr unter: https://www.tvemsdetten.de/handball/mannschaften/gluecksliga-die-krokos/
Infos zur Glücksliga bekommt ihr auf der Webseite: https://Gluecksliga.com
Link zu Instagram: https://www.instagram.com/die_krokos_tv_emsdetten?igsh=eWpoeTFqY2VhZmJv&utm_source=qr
In dieser Folge von Engagement at Work sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit Andreas Sterthaus – Handballtrainer, Familienvater und der Kopf hinter den Krokos beim TV Emsdetten.
Die Krokos, das ist ein Handballteam für Kinder mit Entwicklungsverzögerungen und Behinderungen. Keine Tabellen, keine Torschützenlisten, kein Leistungsdruck. Einfach Sport. Einfach Freude.
Wie es dazu kam? Ein Podcast im Auto, eine Idee, die nicht mehr losgelassen hat – und ein Trainer, der eigentlich nur eines wollte: wieder glücklich sein in dem, was er tut. Ohne Erfahrung mit gehandicapten Kindern. Ohne Halle. Ohne Team. Ohne ein einziges Kind auf der Liste.
Andreas erzählt, wie aus dieser Idee eine feste Mannschaft im Verein geworden ist. Warum bewusst keine Inklusion im klassischen Sinne stattfindet – und warum genau das funktioniert. Was passiert, wenn Eltern plötzlich loslassen können und sich am Hallenrand ein eigener Kosmos entwickelt. Und wo die Grenzen liegen, wenn aus fünf Kindern plötzlich siebenundzwanzig werden.
Eine Geschichte über Mut, Haltung und die Frage, was Sport eigentlich ausmacht – jenseits von Pokalen und Platzierungen.
Reinhören lohnt sich. Nicht nur für Sportbegeisterte.
Wer Kontakt mit Andreas Sterthaus aufnehmen möchte für die Unterstützung als Betreuer, Geld oder Sachspenden: er ist erreichbar unter 0178-1027996
Mehr Informationen zu den Krokos findet ihr unter: https://www.tvemsdetten.de/handball/mannschaften/gluecksliga-die-krokos/
Infos zur Glücksliga bekommt ihr auf der Webseite: https://Gluecksliga.com
Link zu Instagram: https://www.instagram.com/die_krokos_tv_emsdetten?igsh=eWpoeTFqY2VhZmJv&utm_source=qr
35 Minuten
Über 70.000 schwerbehinderte Beschäftigte, mehr als 8.500 Schwerbehindertenvertretungen – und trotzdem halten sich hartnäckige Vorurteile: Schwerbehinderte seien unkündbar, hätten mehr Krankheitstage und genössen besondere Vorteile. Aber stimmt das wirklich?
In dieser Folge von engagement@work sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit dem ehrenamtlichen Vorstand der BSD (Bundesarbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretung in Deutschland) Frau Heidi Stuffer und Herrn Heinz Weixelbaum. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf über hundert Jahre Geschichte – von der Exklusion über die Separation bis hin zur Inklusion – und fragen: Wo stehen wir heute wirklich?
Die Zahlen vom Arbeitsmarkt überraschen. Denn in 14 von 16 Bundesländern liegt die Arbeitslosenquote von Menschen mit Schwerbehinderung unter dem Gesamtschnitt. Doch ausgerechnet zwei wirtschaftsstarke Bundesländer fallen aus dem Rahmen – mit teils doppelt so hohen Quoten.
Der Podcast geht der Frage nach, warum besser qualifizierte Fachkräfte mit Schwerbehinderungen es auf dem Arbeitsmarkt trotzdem schwerer haben – und welche Rolle Bürokratie, Glaubenssätze und fehlender Mut dabei spielen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein Thema, das strategische Relevanz hat.
Eine Folge, die mit Vorurteilen aufräumt – und zeigt, warum Inklusion nicht nur fair, sondern klug ist.
In dieser Folge von engagement@work sprechen Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey mit dem ehrenamtlichen Vorstand der BSD (Bundesarbeitsgemeinschaft der Schwerbehindertenvertretung in Deutschland) Frau Heidi Stuffer und Herrn Heinz Weixelbaum. Gemeinsam werfen sie einen Blick auf über hundert Jahre Geschichte – von der Exklusion über die Separation bis hin zur Inklusion – und fragen: Wo stehen wir heute wirklich?
Die Zahlen vom Arbeitsmarkt überraschen. Denn in 14 von 16 Bundesländern liegt die Arbeitslosenquote von Menschen mit Schwerbehinderung unter dem Gesamtschnitt. Doch ausgerechnet zwei wirtschaftsstarke Bundesländer fallen aus dem Rahmen – mit teils doppelt so hohen Quoten.
Der Podcast geht der Frage nach, warum besser qualifizierte Fachkräfte mit Schwerbehinderungen es auf dem Arbeitsmarkt trotzdem schwerer haben – und welche Rolle Bürokratie, Glaubenssätze und fehlender Mut dabei spielen. Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels ein Thema, das strategische Relevanz hat.
Eine Folge, die mit Vorurteilen aufräumt – und zeigt, warum Inklusion nicht nur fair, sondern klug ist.
17 Minuten
Mit dieser Folge des engagement@work Podcasts startet eine mehrteilige Serie, die sich einem Thema widmet, das viele spüren – aber selten so klar benannt wird: Bayerns Personallücke und die Frage, was sie langfristig für Staat, Schulen und Wirtschaft bedeutet.
Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey sprechen über eine umfangreiche Datenbasis aus dem Bayerischen Landtag: Tausende Dienststellen, viele Kennzahlen – und gleichzeitig auffällige Leerstellen in den Informationen. Genau daraus entsteht die zentrale Spannung dieser Episode: Was zeigen die Zahlen wirklich? Und was lässt sich (noch) nicht sauber beantworten?
Im Gespräch geht es unter anderem um:
warum Demografie nicht nur ein abstrakter Begriff ist, sondern sich sehr konkret in Organisationen „aufsummiert“
weshalb der Blick in den öffentlichen Dienst wie eine Art Frühindikator wirken könnte
welche Rolle Schulen und Bildung in diesem Zusammenhang spielen – und warum das nicht nur ein „Staatsthema“ ist
und welche Fragen sich stellen, wenn man zwar viele Prozentwerte hat, aber entscheidende Bezugsgrößen fehlen
Diese Folge ist der Auftakt: Fakten, Beobachtungen, offene Punkte – und der Plan, tiefer zu bohren. Wer verstehen will, warum das Thema über Personalstatistik hinausgeht und wie daraus eine wirtschaftliche Herausforderung werden könnte, bekommt hier den Einstieg in die Serie.
Dr. Alexander Hildenbrand und Rüdiger Frey sprechen über eine umfangreiche Datenbasis aus dem Bayerischen Landtag: Tausende Dienststellen, viele Kennzahlen – und gleichzeitig auffällige Leerstellen in den Informationen. Genau daraus entsteht die zentrale Spannung dieser Episode: Was zeigen die Zahlen wirklich? Und was lässt sich (noch) nicht sauber beantworten?
Im Gespräch geht es unter anderem um:
warum Demografie nicht nur ein abstrakter Begriff ist, sondern sich sehr konkret in Organisationen „aufsummiert“
weshalb der Blick in den öffentlichen Dienst wie eine Art Frühindikator wirken könnte
welche Rolle Schulen und Bildung in diesem Zusammenhang spielen – und warum das nicht nur ein „Staatsthema“ ist
und welche Fragen sich stellen, wenn man zwar viele Prozentwerte hat, aber entscheidende Bezugsgrößen fehlen
Diese Folge ist der Auftakt: Fakten, Beobachtungen, offene Punkte – und der Plan, tiefer zu bohren. Wer verstehen will, warum das Thema über Personalstatistik hinausgeht und wie daraus eine wirtschaftliche Herausforderung werden könnte, bekommt hier den Einstieg in die Serie.