Podcaster
Episoden
09.06.2026
43 Minuten
Die 31. Podcast-Folge begann mit einer persönlichen Anmerkung von Moderatorin Elli van Gemmeren: Während die Zahl 31 politisch oder historisch wenig Bedeutung hat, verbindet sie damit ein besonderes Jubiläum – seit 31 Jahren ist sie mit ihrem Mann zusammen. Danach ging es direkt zurück zur Politik.
Ein Schwerpunkt war die Neuwahl des CDU-Stadtverbandsvorsitzes in Kalkar. Nachdem bereits in der vorherigen Folge darüber gesprochen wurde, lag inzwischen die offizielle Pressemitteilung vor. Die Moderatoren kritisierten, dass diese aus ihrer Sicht nur wenige politische Inhalte enthielt und stattdessen stark auf persönliche Würdigungen und emotionale Formulierungen setzte. Informationen über Ziele, Schwerpunkte oder Vorhaben des neuen Vorsitzenden seien kaum enthalten gewesen.
Dabei betonten beide ausdrücklich ihren Respekt für ehrenamtliches Engagement in Parteien. Die Kritik richte sich nicht gegen Personen, sondern gegen die Form der Kommunikation. Pressemitteilungen sollten Bürgerinnen und Bürger vor allem über politische Inhalte informieren und Interesse an den Zielen einer Partei wecken. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass die CDU derzeit die einzige Partei in Kalkar sei, die regelmäßig öffentlich wahrnehmbare politische Kommunikation betreibe.
Daraus entwickelte sich eine grundsätzliche Diskussion über politische Öffentlichkeitsarbeit. Aus Sicht der Moderatoren reicht es nicht aus, lediglich über Termine oder Sitzungen zu berichten. Parteien sollten klar vermitteln, wofür sie stehen, welche Positionen sie vertreten und welche konkreten Ideen sie für die Stadt haben. Gerade in der Kommunalpolitik seien Transparenz und nachvollziehbare Kommunikation entscheidend.
Ein weiteres Thema war der FDP-Bundesparteitag und die Wahl von Wolfgang Kubicki zum Parteivorsitzenden. Diskutiert wurde dabei auch die Gegenkandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Grundsätzlich wurden mehrere Kandidaturen als Ausdruck innerparteilicher Demokratie begrüßt. Gleichzeitig stellten die Moderatoren die Frage, welche politischen Inhalte dahinterstanden und welche Rolle persönliche Motive gespielt haben könnten.
Im Mittelpunkt stand jedoch die Zukunft der FDP. Aus Sicht der Moderatoren fehlt der Partei derzeit ein klares wirtschaftsliberales Profil. Als Beispiel wurde die Erhöhung des Sparer-Pauschbetrags während der Amtszeit von Christian Lindner genannt – eine Maßnahme, die viele Menschen direkt betrifft, aber oft weniger Aufmerksamkeit erhält als gesellschaftspolitische Debatten. Die Forderung: Die FDP sollte sich stärker auf ihre wirtschaftsliberalen Kernkompetenzen konzentrieren.
Anschließend ging es um internationale Politik und Medienberichterstattung. Die Moderatoren betonten, wie schwierig es sei, sich bei komplexen Konflikten ein eigenes Urteil zu bilden. Deshalb plädierten sie dafür, unterschiedliche Informationsquellen zu nutzen und Berichte kritisch zu hinterfragen.
Zum Abschluss stand erneut die Kommunalpolitik im Fokus. Thema war eine seit Monaten ruhende Schulbaustelle in Kalkar. Kritisiert wurde, dass Bürger bislang nur unzureichend über Ursachen, Folgen und mögliche Mehrkosten informiert worden seien. Bei Projekten, die erhebliche öffentliche Mittel binden, sei deutlich mehr Transparenz erforderlich. Hier sehen die Moderatoren insbesondere die Ratsmitglieder in der Verantwortung, regelmäßig nachzufragen und die Öffentlichkeit zu informieren.
Fazit: Die Folge macht deutlich, dass politische Kommunikation mehr ist als (schlechte) Pressemitteilungen oder Social-Media-Beiträge. Entscheidend ist, ob Bürger nachvollziehen können, welche Ziele Parteien verfolgen, welche Positionen sie vertreten und wie sie sich für ihre Kommune einsetzen. Transparenz und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit bleiben wichtige Voraussetzungen für eine lebendige Demokratie.
Ein Schwerpunkt war die Neuwahl des CDU-Stadtverbandsvorsitzes in Kalkar. Nachdem bereits in der vorherigen Folge darüber gesprochen wurde, lag inzwischen die offizielle Pressemitteilung vor. Die Moderatoren kritisierten, dass diese aus ihrer Sicht nur wenige politische Inhalte enthielt und stattdessen stark auf persönliche Würdigungen und emotionale Formulierungen setzte. Informationen über Ziele, Schwerpunkte oder Vorhaben des neuen Vorsitzenden seien kaum enthalten gewesen.
Dabei betonten beide ausdrücklich ihren Respekt für ehrenamtliches Engagement in Parteien. Die Kritik richte sich nicht gegen Personen, sondern gegen die Form der Kommunikation. Pressemitteilungen sollten Bürgerinnen und Bürger vor allem über politische Inhalte informieren und Interesse an den Zielen einer Partei wecken. Gleichzeitig wurde hervorgehoben, dass die CDU derzeit die einzige Partei in Kalkar sei, die regelmäßig öffentlich wahrnehmbare politische Kommunikation betreibe.
Daraus entwickelte sich eine grundsätzliche Diskussion über politische Öffentlichkeitsarbeit. Aus Sicht der Moderatoren reicht es nicht aus, lediglich über Termine oder Sitzungen zu berichten. Parteien sollten klar vermitteln, wofür sie stehen, welche Positionen sie vertreten und welche konkreten Ideen sie für die Stadt haben. Gerade in der Kommunalpolitik seien Transparenz und nachvollziehbare Kommunikation entscheidend.
Ein weiteres Thema war der FDP-Bundesparteitag und die Wahl von Wolfgang Kubicki zum Parteivorsitzenden. Diskutiert wurde dabei auch die Gegenkandidatur von Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Grundsätzlich wurden mehrere Kandidaturen als Ausdruck innerparteilicher Demokratie begrüßt. Gleichzeitig stellten die Moderatoren die Frage, welche politischen Inhalte dahinterstanden und welche Rolle persönliche Motive gespielt haben könnten.
Im Mittelpunkt stand jedoch die Zukunft der FDP. Aus Sicht der Moderatoren fehlt der Partei derzeit ein klares wirtschaftsliberales Profil. Als Beispiel wurde die Erhöhung des Sparer-Pauschbetrags während der Amtszeit von Christian Lindner genannt – eine Maßnahme, die viele Menschen direkt betrifft, aber oft weniger Aufmerksamkeit erhält als gesellschaftspolitische Debatten. Die Forderung: Die FDP sollte sich stärker auf ihre wirtschaftsliberalen Kernkompetenzen konzentrieren.
Anschließend ging es um internationale Politik und Medienberichterstattung. Die Moderatoren betonten, wie schwierig es sei, sich bei komplexen Konflikten ein eigenes Urteil zu bilden. Deshalb plädierten sie dafür, unterschiedliche Informationsquellen zu nutzen und Berichte kritisch zu hinterfragen.
Zum Abschluss stand erneut die Kommunalpolitik im Fokus. Thema war eine seit Monaten ruhende Schulbaustelle in Kalkar. Kritisiert wurde, dass Bürger bislang nur unzureichend über Ursachen, Folgen und mögliche Mehrkosten informiert worden seien. Bei Projekten, die erhebliche öffentliche Mittel binden, sei deutlich mehr Transparenz erforderlich. Hier sehen die Moderatoren insbesondere die Ratsmitglieder in der Verantwortung, regelmäßig nachzufragen und die Öffentlichkeit zu informieren.
Fazit: Die Folge macht deutlich, dass politische Kommunikation mehr ist als (schlechte) Pressemitteilungen oder Social-Media-Beiträge. Entscheidend ist, ob Bürger nachvollziehen können, welche Ziele Parteien verfolgen, welche Positionen sie vertreten und wie sie sich für ihre Kommune einsetzen. Transparenz und kontinuierliche Öffentlichkeitsarbeit bleiben wichtige Voraussetzungen für eine lebendige Demokratie.
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02.06.2026
32 Minuten
30 Folgen Podcast – Anlass genug für einen kurzen Blick zurück und eine Diskussion über ein Thema, das Politik seit jeher prägt: Machtkämpfe innerhalb von Parteien.
In der Jubiläumsfolge sprechen Elli van Gemmeren und Korkut Berdi über die aktuelle Debatte in der CDU und die Frage, wie fest Bundeskanzler Friedrich Merz noch im Sattel sitzt. Dabei geht es um die wachsenden Spekulationen über Hendrik Wüst als möglichen zukünftigen Kanzlerkandidaten der Union und die strategische Ausrichtung der CDU zwischen konservativem Anspruch und pragmatischer Machtpolitik.
Die beiden diskutieren, warum Wüst für viele in der Partei als attraktive Alternative gilt, welche Rolle Koalitionsoptionen dabei spielen und weshalb politische Debatten häufig stärker von Personalfragen als von Sachthemen bestimmt werden.
Außerdem werfen sie einen Blick auf die SPD, den innerparteilichen Zusammenhalt in schwierigen Zeiten und die Auswirkungen der veränderten Parteienlandschaft auf Regierungsbildungen in Deutschland.
Zum Abschluss geht es nach Kalkar: Dort wurde ein neuer neuer Vorsitzenden bei der CDU Kalkar gewählt. Elli und Korkut sprechen über die Herausforderungen kommunaler Parteiarbeit und darüber, welche Bedeutung ein Ortsverbandsvorsitz jenseits der öffentlichen Wahrnehmung tatsächlich hat.
Eine Folge über Loyalitäten, politische Ambitionen, parteiinterne Konkurrenz und die Frage, wie viel Machtpolitik hinter den Kulissen moderner Parteien steckt.
In der Jubiläumsfolge sprechen Elli van Gemmeren und Korkut Berdi über die aktuelle Debatte in der CDU und die Frage, wie fest Bundeskanzler Friedrich Merz noch im Sattel sitzt. Dabei geht es um die wachsenden Spekulationen über Hendrik Wüst als möglichen zukünftigen Kanzlerkandidaten der Union und die strategische Ausrichtung der CDU zwischen konservativem Anspruch und pragmatischer Machtpolitik.
Die beiden diskutieren, warum Wüst für viele in der Partei als attraktive Alternative gilt, welche Rolle Koalitionsoptionen dabei spielen und weshalb politische Debatten häufig stärker von Personalfragen als von Sachthemen bestimmt werden.
Außerdem werfen sie einen Blick auf die SPD, den innerparteilichen Zusammenhalt in schwierigen Zeiten und die Auswirkungen der veränderten Parteienlandschaft auf Regierungsbildungen in Deutschland.
Zum Abschluss geht es nach Kalkar: Dort wurde ein neuer neuer Vorsitzenden bei der CDU Kalkar gewählt. Elli und Korkut sprechen über die Herausforderungen kommunaler Parteiarbeit und darüber, welche Bedeutung ein Ortsverbandsvorsitz jenseits der öffentlichen Wahrnehmung tatsächlich hat.
Eine Folge über Loyalitäten, politische Ambitionen, parteiinterne Konkurrenz und die Frage, wie viel Machtpolitik hinter den Kulissen moderner Parteien steckt.
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12.05.2026
60 Minuten
In dieser Folge unseres Podcasts treffen sich Elli und Korkut zum entspannten Gespräch über Alltagsthemen, Politik jenseits der Schlagzeilen und den Vergleich zwischen Kalkar und Grünstadt. Das lockere Gespräch zeigt, wie persönliche Lebenswelten und kommunale Gegebenheiten miteinander verwoben sind.
Worum geht’s?
Rückblick auf unsere Podcast-Reise: Folge 29 – warum gerade diese Nummer? Zwar wirkt das Thema Schaltjahr wenig spannend, doch beim Blick auf Politik, Gesellschaft und Alltagsleben lässt sich viel erzählen. Unser Anspruch bleibt: präsent zu sein – auch zwischen Wahlperioden – und unabhängig von Partei-Politik Inhalte zu liefern.
Persönliche Verortung: Kalkar vs. Grünstadt: Elli berichtet, dass ihr Sohn nach Grünstadt in Rheinland-Pfalz gezogen ist, einer Stadt mit ca. 14.700 Einwohnern, ähnlich groß wie Kalkar. Grünstadt präsentiert sich als regionales Zentrum mit langer Fußgängerzone, gutem Gewerbe und mehr Restaurants. Die Lage an der A6 ist für Gewerbebetriebe vorteilhaft. Kalkar ist flächenmäßig deutlich größer, hat aber weniger Einwohner. Die ländliche Gegend um Kalkar benötigt eine andere Infrastruktur, vor allem im Verkehr, bei Schulen und öffentlichen Einrichtungen.
Infrastruktur, Finanzen & Lebensqualität: Grünstadt: Drei Schulen, eine lebendige Fußgängerzone, positive Gewerbesteuereinnahmen (von ca. 5 Mio. auf 10 Mio. EUR in den letzten Jahren). Kalkar: Insgesamt fünf Schulen (inkl. Realschule und Gymnasium), mehr Fläche, mehrere Dörfer, längere Straßen. Die ärztliche Versorgung gilt als stabil, aber die zukünftige Entwicklung ist ungewiss. Beide Städte kämpfen mit Leerstand in der Innenstadt – in Kalkar stärker betroffen –, außerdem sind die Kosten für Bildung, Infrastruktur und Sicherheit hoch.
Alltag & Parken: Die Parkplatzsituation in Kalkar wird als besser eingeschätzt als in Großstädten. Kritik gibt’s an Falschparkern und unsachgemäßer Nutzung von Garagen. Ehrenamtliches Engagement und die Durchsetzung von Gesetzen bei knappen Personalressourcen sind weiterhin Thema.
Politik & Gesellschaft: Die Diskussionen reichen von Koalitionen, Kanzlerwahlen, Medienschelte bis hin zur Rolle der AfD als Sammelbewegung. Kritisch wird die Kommunikation und Transparenz von Spitzenpolitikern wie Merz, Bas oder Klingbeil gesehen. Wichtig sind echte Bürgernähe, klare Sprache und Verantwortungsbewusstsein – weniger Parteipfade, mehr Substanz.
Ausblick & Zukunft: Elli und Korkut betonen, wie Parteien als Projektionsflächen fungieren und wie wichtig es ist, Themen zu finden, die auch politisch Unaktive ansprechen. Sie wollen weiterhin zwischen Politik, Alltag und Kultur pendeln – mit Fokus auf Gesundheit und Kultur in zukünftigen Folgen.
Lichtblicke & Dank: Der Spaß am Podcast wird hervorgehoben: Regelmäßige Folgen, auch mit dem beliebten Hunde-Podcast, der positive Resonanz erhält. Für die Zukunft sind Themen wie Gesundheit und Kino geplant. Abschließend bitten Elli und Korkut die Hörer, den Podcast zu abonnieren, Kommentare zu hinterlassen und ihn weiterzuempfehlen.
Worum geht’s?
Rückblick auf unsere Podcast-Reise: Folge 29 – warum gerade diese Nummer? Zwar wirkt das Thema Schaltjahr wenig spannend, doch beim Blick auf Politik, Gesellschaft und Alltagsleben lässt sich viel erzählen. Unser Anspruch bleibt: präsent zu sein – auch zwischen Wahlperioden – und unabhängig von Partei-Politik Inhalte zu liefern.
Persönliche Verortung: Kalkar vs. Grünstadt: Elli berichtet, dass ihr Sohn nach Grünstadt in Rheinland-Pfalz gezogen ist, einer Stadt mit ca. 14.700 Einwohnern, ähnlich groß wie Kalkar. Grünstadt präsentiert sich als regionales Zentrum mit langer Fußgängerzone, gutem Gewerbe und mehr Restaurants. Die Lage an der A6 ist für Gewerbebetriebe vorteilhaft. Kalkar ist flächenmäßig deutlich größer, hat aber weniger Einwohner. Die ländliche Gegend um Kalkar benötigt eine andere Infrastruktur, vor allem im Verkehr, bei Schulen und öffentlichen Einrichtungen.
Infrastruktur, Finanzen & Lebensqualität: Grünstadt: Drei Schulen, eine lebendige Fußgängerzone, positive Gewerbesteuereinnahmen (von ca. 5 Mio. auf 10 Mio. EUR in den letzten Jahren). Kalkar: Insgesamt fünf Schulen (inkl. Realschule und Gymnasium), mehr Fläche, mehrere Dörfer, längere Straßen. Die ärztliche Versorgung gilt als stabil, aber die zukünftige Entwicklung ist ungewiss. Beide Städte kämpfen mit Leerstand in der Innenstadt – in Kalkar stärker betroffen –, außerdem sind die Kosten für Bildung, Infrastruktur und Sicherheit hoch.
Alltag & Parken: Die Parkplatzsituation in Kalkar wird als besser eingeschätzt als in Großstädten. Kritik gibt’s an Falschparkern und unsachgemäßer Nutzung von Garagen. Ehrenamtliches Engagement und die Durchsetzung von Gesetzen bei knappen Personalressourcen sind weiterhin Thema.
Politik & Gesellschaft: Die Diskussionen reichen von Koalitionen, Kanzlerwahlen, Medienschelte bis hin zur Rolle der AfD als Sammelbewegung. Kritisch wird die Kommunikation und Transparenz von Spitzenpolitikern wie Merz, Bas oder Klingbeil gesehen. Wichtig sind echte Bürgernähe, klare Sprache und Verantwortungsbewusstsein – weniger Parteipfade, mehr Substanz.
Ausblick & Zukunft: Elli und Korkut betonen, wie Parteien als Projektionsflächen fungieren und wie wichtig es ist, Themen zu finden, die auch politisch Unaktive ansprechen. Sie wollen weiterhin zwischen Politik, Alltag und Kultur pendeln – mit Fokus auf Gesundheit und Kultur in zukünftigen Folgen.
Lichtblicke & Dank: Der Spaß am Podcast wird hervorgehoben: Regelmäßige Folgen, auch mit dem beliebten Hunde-Podcast, der positive Resonanz erhält. Für die Zukunft sind Themen wie Gesundheit und Kino geplant. Abschließend bitten Elli und Korkut die Hörer, den Podcast zu abonnieren, Kommentare zu hinterlassen und ihn weiterzuempfehlen.
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13.04.2026
58 Minuten
Was hat die Umlaufzeit des Mondes mit der Kalkarer Kommunalpolitik zu tun? In der 28. Folge ihres Podcasts wagen Elli van Gemmeren und Korkut Berdi einen spannenden Perspektivwechsel. Inspiriert von aktuellen Mondmissionen blicken die beiden erst von ganz oben auf unsere Welt, um dann tief in die Details der Kalkarer Ratssitzungen und die Fallstricke der Bundespolitik einzutauchen.
Hier sind die Highlights der aktuellen Folge:
1. Kampf gegen den Leerstand: Ein „stumpfes Schwert“?
Die SPD hat mit einem Antrag zum Leerstandskataster ein kritisches Thema für die historischen Kerne von Kalkar und Grieth auf die Tagesordnung gebracht. Häuser, die über Jahre verfallen, blockieren dringend benötigten Wohnraum.
Die Kritik: Die Verwaltung lehnte das Kataster ab, da die Leerstände bekannt seien. Elli und Korkut sehen hier eine verpasste Chance und fordern mehr Mut: Statt nur zu listen, müsse man über Satzungen gegen Zweckentfremdung nachdenken, um Eigentümer durch Ordnungsgelder oder höhere Steuern zum Handeln zu bewegen.
2. Photovoltaik vs. Denkmalschutz: Ein Sieg für die Vernunft
Positiver verlief die Debatte um den CDU-Antrag zu Photovoltaikanlagen. Dank neuer Rechtsprechung hat der Klimaschutz nun Vorrang vor strengen Gestaltungssatzungen. Ein wichtiger Fortschritt für Bürger, die ihre Energiekosten senken wollen – solange die Verwaltung den Beschluss nicht wieder „verwässert“.
3. Das Finanz-Dilemma: Zwischen Kalkar und Berlin
Ein zentraler Teil des Gesprächs widmet sich der prekären Finanzlage. Elli kritisiert die „Fördermittel-Falle“: Kommunen bauen oft Dinge, die sie nicht brauchen (und deren Eigenanteil sie belastet), nur weil es Fördergelder gibt. Sie fordert stattdessen eine finanzielle Freiheit von etwa 20 % der Zuweisungen zur freien Verfügung.
In diesem Zusammenhang blicken die beiden auf die Pläne aus Berlin, insbesondere auf das Steuer- und Finanzmodell von Lars Klingbeil:
Die Milliarden-Spritze: Klingbeil plant eine Entlastung der Kommunen durch eine jährliche Finanzspritze von einer Milliarde Euro (davon 250 Millionen für Altschulden). Im Podcast wird dies jedoch als „Tropfen auf den heißen Stein“ kritisiert, da allein das Defizit der deutschen Städte im letzten Jahr bei rund 30 Milliarden Euro lag.
Das Klingbeil-Steuermodell: Diskutiert wird auch der Plan des Finanzministers, 95 % der Beschäftigten steuerlich zu entlasten. Die Gegenfinanzierung soll durch eine stärkere Belastung von Top-Verdienern und hohen Vermögen sowie eine Reform des Ehegattensplittings (hin zu einem „fiktiven Realsplitting“) erfolgen. Elli und Korkut hinterfragen, ob solche Reformen ausreichen, um die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen wirklich zu lösen.
4. Weltpolitik am Küchentisch: Der Iran-Konflikt
Zum Ende verlassen die beiden die lokale Ebene komplett. Mit Blick auf die Spannungen im Nahen Osten warnt Korkut vor gefährlicher Rhetorik. Drohungen, ein Land „in die Steinzeit zurückzubomben“, würden die Bevölkerung nur hinter das Regime treiben. Ellis Appell: Wir müssen „runterkochen“. Ohne tiefen Einblick in komplexe Vielvölkerstaaten wie den Iran sollten wir uns mit militärischer Rhetorik zurückhalten.
Fazit
Ob es um Solarpaneele in Kalkar oder Klingbeils Steuerpläne geht: Diese Folge zeigt, dass wir den Blickwinkel weiten müssen. Manchmal hilft es, sich vorzustellen, man betrachte die Erde vom Mond aus – die Probleme wirken dann kleiner, die Notwendigkeit für besonnenes Handeln aber umso klarer.
Hier sind die Highlights der aktuellen Folge:
1. Kampf gegen den Leerstand: Ein „stumpfes Schwert“?
Die SPD hat mit einem Antrag zum Leerstandskataster ein kritisches Thema für die historischen Kerne von Kalkar und Grieth auf die Tagesordnung gebracht. Häuser, die über Jahre verfallen, blockieren dringend benötigten Wohnraum.
Die Kritik: Die Verwaltung lehnte das Kataster ab, da die Leerstände bekannt seien. Elli und Korkut sehen hier eine verpasste Chance und fordern mehr Mut: Statt nur zu listen, müsse man über Satzungen gegen Zweckentfremdung nachdenken, um Eigentümer durch Ordnungsgelder oder höhere Steuern zum Handeln zu bewegen.
2. Photovoltaik vs. Denkmalschutz: Ein Sieg für die Vernunft
Positiver verlief die Debatte um den CDU-Antrag zu Photovoltaikanlagen. Dank neuer Rechtsprechung hat der Klimaschutz nun Vorrang vor strengen Gestaltungssatzungen. Ein wichtiger Fortschritt für Bürger, die ihre Energiekosten senken wollen – solange die Verwaltung den Beschluss nicht wieder „verwässert“.
3. Das Finanz-Dilemma: Zwischen Kalkar und Berlin
Ein zentraler Teil des Gesprächs widmet sich der prekären Finanzlage. Elli kritisiert die „Fördermittel-Falle“: Kommunen bauen oft Dinge, die sie nicht brauchen (und deren Eigenanteil sie belastet), nur weil es Fördergelder gibt. Sie fordert stattdessen eine finanzielle Freiheit von etwa 20 % der Zuweisungen zur freien Verfügung.
In diesem Zusammenhang blicken die beiden auf die Pläne aus Berlin, insbesondere auf das Steuer- und Finanzmodell von Lars Klingbeil:
Die Milliarden-Spritze: Klingbeil plant eine Entlastung der Kommunen durch eine jährliche Finanzspritze von einer Milliarde Euro (davon 250 Millionen für Altschulden). Im Podcast wird dies jedoch als „Tropfen auf den heißen Stein“ kritisiert, da allein das Defizit der deutschen Städte im letzten Jahr bei rund 30 Milliarden Euro lag.
Das Klingbeil-Steuermodell: Diskutiert wird auch der Plan des Finanzministers, 95 % der Beschäftigten steuerlich zu entlasten. Die Gegenfinanzierung soll durch eine stärkere Belastung von Top-Verdienern und hohen Vermögen sowie eine Reform des Ehegattensplittings (hin zu einem „fiktiven Realsplitting“) erfolgen. Elli und Korkut hinterfragen, ob solche Reformen ausreichen, um die strukturelle Unterfinanzierung der Kommunen wirklich zu lösen.
4. Weltpolitik am Küchentisch: Der Iran-Konflikt
Zum Ende verlassen die beiden die lokale Ebene komplett. Mit Blick auf die Spannungen im Nahen Osten warnt Korkut vor gefährlicher Rhetorik. Drohungen, ein Land „in die Steinzeit zurückzubomben“, würden die Bevölkerung nur hinter das Regime treiben. Ellis Appell: Wir müssen „runterkochen“. Ohne tiefen Einblick in komplexe Vielvölkerstaaten wie den Iran sollten wir uns mit militärischer Rhetorik zurückhalten.
Fazit
Ob es um Solarpaneele in Kalkar oder Klingbeils Steuerpläne geht: Diese Folge zeigt, dass wir den Blickwinkel weiten müssen. Manchmal hilft es, sich vorzustellen, man betrachte die Erde vom Mond aus – die Probleme wirken dann kleiner, die Notwendigkeit für besonnenes Handeln aber umso klarer.
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17.03.2026
51 Minuten
Nach einer kurzen Pause sind wir zurück! In dieser umfangreichen Episode spannen wir den Bogen von tragischen Musikmythen über hitzige Debatten im Kalkarer Stadtrat bis hin zur aktuellen Landes- und Bundespolitik.
Der „Club 27“ – Ein morbider Mythos
Die Episodennummer führt uns direkt in die Musikgeschichte. Wir sprechen über den Club 27: Weltstars wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, Kurt Cobain und Amy Winehouse, die alle mit 27 Jahren starben. Warum fasziniert uns dieser Mythos bis heute, und wie blicken wir heute auf den damaligen Lifestyle zwischen Genie und Exzess?
Kalkar im Fokus: Radwege vs. Sanierungsstau
Ein Schwerpunkt liegt wieder auf unserer Heimatstadt. Aktuell sorgt der geplante Umbau rund um die Altkalkarer Straße für Zündstoff. Siehe auch unsere Folge 26 vom 25.Januar 2026!
Der Plan: Neue Fahrradstraßen und Vorrang für den Radverkehr. Die Kritik: Warum werden intakte Straßen für viel Geld umgebaut, während die Jan-Joest-Straße seit Jahrzehnten verfällt? Wir diskutieren über fragwürdige Prioritäten in der Stadtplanung.
Haushaltsdebatte: Die Fraktionen im Check
Der städtische Haushalt steht. Wir analysieren die Kernforderungen der Parteien:
CDU: Mahnt die hohen Verwaltungskosten an. FORUM: Erinnert an das Wahlversprechen zur Bekämpfung des Ärztemangels. Dazu auch unsere Folge 20 vom 19. September 2025! SPD: Fokus auf Leerstände und bezahlbaren Wohnraum. FDP: Stellt mutige (und heikle) Strukturfragen zu Schulstandorten und Feuerwehrhäusern. Die Linke: Fordert mehr staatliche Investitionen und soziale Programme.
Politik & Personalien: BW-Wahl und Parteienkrise
Zum Abschluss blicken wir über den Tellerrand:
Baden-Württemberg: Der Wahlkampf zwischen Cem Özdemir (Grüne) und Manuel Hagel (CDU) zeigt, wie sehr moderne Politik auf Personen statt auf Inhalte setzt. Parteien im Wandel: Warum tun sich SPD und FDP aktuell so schwer, ihre Stammwählerschaft zu halten?
Fazit: Ob im Kalkarer Rat oder im Landtag – am Ende geht es immer um die ehrliche Frage: Wofür geben wir unser begrenztes Geld wirklich aus?
Viel Spaß beim Hören von Folge 27!
Der „Club 27“ – Ein morbider Mythos
Die Episodennummer führt uns direkt in die Musikgeschichte. Wir sprechen über den Club 27: Weltstars wie Janis Joplin, Jimi Hendrix, Kurt Cobain und Amy Winehouse, die alle mit 27 Jahren starben. Warum fasziniert uns dieser Mythos bis heute, und wie blicken wir heute auf den damaligen Lifestyle zwischen Genie und Exzess?
Kalkar im Fokus: Radwege vs. Sanierungsstau
Ein Schwerpunkt liegt wieder auf unserer Heimatstadt. Aktuell sorgt der geplante Umbau rund um die Altkalkarer Straße für Zündstoff. Siehe auch unsere Folge 26 vom 25.Januar 2026!
Der Plan: Neue Fahrradstraßen und Vorrang für den Radverkehr. Die Kritik: Warum werden intakte Straßen für viel Geld umgebaut, während die Jan-Joest-Straße seit Jahrzehnten verfällt? Wir diskutieren über fragwürdige Prioritäten in der Stadtplanung.
Haushaltsdebatte: Die Fraktionen im Check
Der städtische Haushalt steht. Wir analysieren die Kernforderungen der Parteien:
CDU: Mahnt die hohen Verwaltungskosten an. FORUM: Erinnert an das Wahlversprechen zur Bekämpfung des Ärztemangels. Dazu auch unsere Folge 20 vom 19. September 2025! SPD: Fokus auf Leerstände und bezahlbaren Wohnraum. FDP: Stellt mutige (und heikle) Strukturfragen zu Schulstandorten und Feuerwehrhäusern. Die Linke: Fordert mehr staatliche Investitionen und soziale Programme.
Politik & Personalien: BW-Wahl und Parteienkrise
Zum Abschluss blicken wir über den Tellerrand:
Baden-Württemberg: Der Wahlkampf zwischen Cem Özdemir (Grüne) und Manuel Hagel (CDU) zeigt, wie sehr moderne Politik auf Personen statt auf Inhalte setzt. Parteien im Wandel: Warum tun sich SPD und FDP aktuell so schwer, ihre Stammwählerschaft zu halten?
Fazit: Ob im Kalkarer Rat oder im Landtag – am Ende geht es immer um die ehrliche Frage: Wofür geben wir unser begrenztes Geld wirklich aus?
Viel Spaß beim Hören von Folge 27!
Mehr
Über diesen Podcast
Dieser Podcast eignet sich besonders für alle, die verstehen
möchten, wie Kommunalpolitik funktioniert und warum scheinbar
einfache Entscheidungen in der Praxis oft komplex und bürokratisch
sind. Die Gastgeber Elli van Gemmeren und Korkut Berdi aus Kalkar
bieten dabei einen authentischen und unverfälschten Einblick in die
Herausforderungen der lokalen Politik und freuen sich auf die
Interaktion mit ihren Zuhörern.
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