Podcaster
Episoden
08.07.2026
11 Minuten
Die KI-Welle wirkt überwältigend. Dabei ist sie zu großen Teilen eine Bubble. In diesem Quickie von Digital Matters räumen Michi und Robert mit dem Druck auf, dem sich gerade Führungskräfte ausgesetzt fühlen: LinkedIn und Instagram sind voll mit „7 Prompts, die deine Abteilung ersetzen", und trotzdem hat die überwältigende Mehrheit der Menschen KI noch nie ernsthaft genutzt. Die gute Nachricht lautet also: Du bist nicht zu spät.
Michi und Robert zeigen, wie der Einstieg wirklich gelingt – nicht mit einem Riesenstrategieprojekt, sondern mit echten Alltagsaufgaben. Eine 30-seitige PDF zu Einfuhrbestimmungen mit Lieferantenverträgen abgleichen, eine Excel-Tabelle bauen lassen, die Spesenabrechnung automatisieren: Aufgaben, die früher einen ganzen Tag gekostet haben und heute in Minuten erledigt sind. Michi erzählt von einer Führungskraft, die nach einer einzigen Schulung jeden Tag ein Stück Arbeit an KI abgibt und davon, warum Demut („Zeig mir das mal, das kann ich noch nicht") die stärkste Führungsstrategie im KI-Zeitalter ist.
Außerdem in dieser Folge: warum du dem ständigen Modell-Hype gelassen begegnen kannst (99 % der Anwendungen laufen mit einem Modell von vor einem Jahr – wenn es funktioniert, don't touch), weshalb das „KI ist mehr als nur Effizienz"-Narrativ Einsteiger eher verschreckt als motiviert, und warum sich drei Stunden Schulung schon in der ersten Woche auszahlen. Ein Plädoyer für kleine Schritte, echte Anwendungsfälle und die Multiplikatoren im eigenen Team.
Wenn dir die Folge gefällt: Folge Digital Matters für ehrliche Einordnung zu KI und Digitalisierung im Mittelstand – ohne Hype.
digital-matters.io
Michi und Robert zeigen, wie der Einstieg wirklich gelingt – nicht mit einem Riesenstrategieprojekt, sondern mit echten Alltagsaufgaben. Eine 30-seitige PDF zu Einfuhrbestimmungen mit Lieferantenverträgen abgleichen, eine Excel-Tabelle bauen lassen, die Spesenabrechnung automatisieren: Aufgaben, die früher einen ganzen Tag gekostet haben und heute in Minuten erledigt sind. Michi erzählt von einer Führungskraft, die nach einer einzigen Schulung jeden Tag ein Stück Arbeit an KI abgibt und davon, warum Demut („Zeig mir das mal, das kann ich noch nicht") die stärkste Führungsstrategie im KI-Zeitalter ist.
Außerdem in dieser Folge: warum du dem ständigen Modell-Hype gelassen begegnen kannst (99 % der Anwendungen laufen mit einem Modell von vor einem Jahr – wenn es funktioniert, don't touch), weshalb das „KI ist mehr als nur Effizienz"-Narrativ Einsteiger eher verschreckt als motiviert, und warum sich drei Stunden Schulung schon in der ersten Woche auszahlen. Ein Plädoyer für kleine Schritte, echte Anwendungsfälle und die Multiplikatoren im eigenen Team.
Wenn dir die Folge gefällt: Folge Digital Matters für ehrliche Einordnung zu KI und Digitalisierung im Mittelstand – ohne Hype.
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17.06.2026
15 Minuten
Das SaaS-Versprechen war lange unangefochten: Der Anbieter kennt den besten Prozess, du übernimmst ihn einfach. Doch dieses Modell gerät ins Wanken. Wenn KI die Kosten für individuelle Softwareentwicklung massiv senkt, verlieren SaaS-Anbieter genau das, womit sie sich bisher verteidigt haben: die Prozesshoheit.
Robert und Michi diskutieren, warum Unternehmen im Mittelstand ihre Software-Strategie grundlegend überdenken müssen. Kundenkritische Prozesse, also alles, was Differenzierung schafft, gehören nicht in eine Standardlösung. Wer seinen Kundenkontakt in HubSpot oder Salesforce presst, verschenkt Wettbewerbsvorteile an einen Standardprozess, den der Wettbewerber genauso nutzt.
Gleichzeitig muss die IT neu denken: Weg vom reinen Support-Dienstleister, hin zur internen Produktfunktion. Das bedeutet, Anforderungen nicht nur weiterzureichen, sondern echte Produktverantwortung zu übernehmen: mit Roadmap, Priorisierung und unternehmerischem Urteil.
Dazu kommt das Datenproblem: Wer KI sinnvoll einsetzen will, braucht saubere, einheitliche Stammdaten. Datengovernance ist keine IT-Spielerei, sondern die Grundlage für jede Automatisierung. Und am Ende steht die Erkenntnis: Ein guter interner Produktmanager ist wertvoller als ein ganzes externes Entwicklungsteam.
Robert und Michi diskutieren, warum Unternehmen im Mittelstand ihre Software-Strategie grundlegend überdenken müssen. Kundenkritische Prozesse, also alles, was Differenzierung schafft, gehören nicht in eine Standardlösung. Wer seinen Kundenkontakt in HubSpot oder Salesforce presst, verschenkt Wettbewerbsvorteile an einen Standardprozess, den der Wettbewerber genauso nutzt.
Gleichzeitig muss die IT neu denken: Weg vom reinen Support-Dienstleister, hin zur internen Produktfunktion. Das bedeutet, Anforderungen nicht nur weiterzureichen, sondern echte Produktverantwortung zu übernehmen: mit Roadmap, Priorisierung und unternehmerischem Urteil.
Dazu kommt das Datenproblem: Wer KI sinnvoll einsetzen will, braucht saubere, einheitliche Stammdaten. Datengovernance ist keine IT-Spielerei, sondern die Grundlage für jede Automatisierung. Und am Ende steht die Erkenntnis: Ein guter interner Produktmanager ist wertvoller als ein ganzes externes Entwicklungsteam.
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27.05.2026
40 Minuten
Lena Weirauch ist zurück bei Digital Matters — diesmal mit einer großen News: Ihr Start-up Aromatic ist jetzt Teil von KSB, einem der größten Pumpenhersteller der Welt.
Wir sprechen über die Mechanik des Deals, was eine strategische Beteiligung von einem klassischen VC-Investment unterscheidet, und warum Lenas Verkaufsreichweite über Nacht von ein paar hundert auf 60.000 Industriekunden gesprungen ist.
Dazu: warum Deutschland beim Thema KI „umprogrammieren" muss und drei sehr konkrete Empfehlungen, wie Mittelständler heute noch anfangen können.
Wir sprechen über die Mechanik des Deals, was eine strategische Beteiligung von einem klassischen VC-Investment unterscheidet, und warum Lenas Verkaufsreichweite über Nacht von ein paar hundert auf 60.000 Industriekunden gesprungen ist.
Dazu: warum Deutschland beim Thema KI „umprogrammieren" muss und drei sehr konkrete Empfehlungen, wie Mittelständler heute noch anfangen können.
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06.05.2026
41 Minuten
Irgendwo in deinem Unternehmen liegen Produktdaten, die fragmentiert, unvollständig oder schlicht falsch sind. Das war lange ein lästiges Operativproblem – heute ist es ein strategisches Risiko. Denn KI macht aus schlechten Daten kein gutes Ergebnis. KI beschleunigt, was schon da ist. Shit in, shit out.
In dieser Folge sprechen wir mit Niklas Schultes, Geschäftsführer von 4beyond und Produktdatenspezialist mit über 15 Jahren Projekterfahrung im Mittelstand. Gemeinsam gehen sie durch, warum Produktstammdaten das unsichtbarste und in vielen Fällen unterschätzteste Fundament jeder Digitalisierung sind: von E-Commerce über Compliance bis hin zu Agentic Commerce, wo demnächst Agenten statt Menschen einkaufen. Wer dort nicht auffindbar ist, macht das Geschäft nicht.
Das Gespräch wird konkret: Welche Compliance-Risiken entstehen aus fehlerhaften Produktdaten und wann wird daraus persönliche Haftung? Warum investieren Unternehmen lieber in glänzende KI-Projekte als in die Datenbasis darunter? Und was ist eigentlich der erste realistische Schritt raus aus dem Datenchaos – ohne sofort ein neues System einzuführen?
Am Ende steht die Montagmorgen-Frage: Was müsste ein CEO in seiner nächsten Runde fragen, damit sofort klar wird, ob sein Unternehmen auf die nächsten fünf Jahre vorbereitet ist – oder nicht.
In dieser Folge sprechen wir mit Niklas Schultes, Geschäftsführer von 4beyond und Produktdatenspezialist mit über 15 Jahren Projekterfahrung im Mittelstand. Gemeinsam gehen sie durch, warum Produktstammdaten das unsichtbarste und in vielen Fällen unterschätzteste Fundament jeder Digitalisierung sind: von E-Commerce über Compliance bis hin zu Agentic Commerce, wo demnächst Agenten statt Menschen einkaufen. Wer dort nicht auffindbar ist, macht das Geschäft nicht.
Das Gespräch wird konkret: Welche Compliance-Risiken entstehen aus fehlerhaften Produktdaten und wann wird daraus persönliche Haftung? Warum investieren Unternehmen lieber in glänzende KI-Projekte als in die Datenbasis darunter? Und was ist eigentlich der erste realistische Schritt raus aus dem Datenchaos – ohne sofort ein neues System einzuführen?
Am Ende steht die Montagmorgen-Frage: Was müsste ein CEO in seiner nächsten Runde fragen, damit sofort klar wird, ob sein Unternehmen auf die nächsten fünf Jahre vorbereitet ist – oder nicht.
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29.04.2026
15 Minuten
Shadow IT ist längst kein Randphänomen mehr — sondern Realität in fast jedem Unternehmen.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Fachbereiche anfangen, eigene Tools und Prozesse an der IT vorbei aufzubauen, weshalb klassische IT-Strukturen damit oft überfordert sind und warum Shadow IT nicht einfach nur ein Governance-Problem ist.
Es geht um:
den wachsenden Druck auf Fachbereiche fehlende Geschwindigkeit in Unternehmen SaaS-Tools, KI und die Demokratisierung von Technologie die Risiken von Wildwuchs und Intransparenz und die eigentliche Frage: Warum entsteht Shadow IT überhaupt?
Eine ehrliche Diskussion über Kontrolle, Verantwortung, Geschwindigkeit und die Realität moderner Unternehmensorganisationen.
Für alle, die Digitalisierung nicht aus der Theorie kennen, sondern aus dem echten Unternehmensalltag.
In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Fachbereiche anfangen, eigene Tools und Prozesse an der IT vorbei aufzubauen, weshalb klassische IT-Strukturen damit oft überfordert sind und warum Shadow IT nicht einfach nur ein Governance-Problem ist.
Es geht um:
den wachsenden Druck auf Fachbereiche fehlende Geschwindigkeit in Unternehmen SaaS-Tools, KI und die Demokratisierung von Technologie die Risiken von Wildwuchs und Intransparenz und die eigentliche Frage: Warum entsteht Shadow IT überhaupt?
Eine ehrliche Diskussion über Kontrolle, Verantwortung, Geschwindigkeit und die Realität moderner Unternehmensorganisationen.
Für alle, die Digitalisierung nicht aus der Theorie kennen, sondern aus dem echten Unternehmensalltag.
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Über diesen Podcast
Bei Digital Matters machen wir Digitalisierung greifbar! Mit
konkreten, praxisnahen Beispielen zeigen wir, wie Unternehmen den
ersten Schritt in Richtung digitaler Transformation wagen können.
Gemeinsam mit spannenden Gästen teilen wir erprobte Strategien und
inspirieren dazu, den Wandel aktiv anzugehen. Ob innovative
Geschäftsmodelle, erfolgreiche Digitalisierungsprojekte oder
technologische Neuerungen – wir machen komplexe Themen verständlich
und motivieren, selbst aktiv zu werden. Digital Matters – für alle,
die den digitalen Wandel gestalten wollen.
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