Gedichte aus der Geschichte

Gedichte aus der Geschichte

Episoden

Beil und Scheit und Würgerluft
01.03.2026
1 Stunde 9 Minuten
Der SPD-Reichstagsabgeordnete Hermann Tempel musste vor den Nazis ins Exil flüchten, stellte sich nach dem Einmarsch der Wehrmacht in die Niederlande jedoch selbst, als die Gestapo auf der Suche nach ihm seinen ehemaligen Vermieter ins Visier nahm. Während seiner Haft im Strafgefängnis Wolfenbüttel schrieb er sein Gedicht „Unter dem Beil“, das neben Tempels Biographie Gegenstand unserer heutigen Folge sein wird. Wenn ihr mehr über das Strafgefängnis Wolfenbüttel erfahren möchtet, besucht die Ausstellung der @gedenkstaettewolfenbuettel – eine sehr lohnenswerte, interessante und vielseitige Ausstellung!
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Zum Erhabenen muss man geboren sein
31.01.2026
43 Minuten
Die heutige Folge widmet sich dem einzig bekannten Gedicht Albert Einsteins „Zu Spinozas Ethik“, in dem er sich mit dem Hauptwerk des bedeutenden Philosophen des 17. Jahrhunderts auseinandersetzt. Die beiden verbindet ein streng deterministisches Weltbild und ein personaler Gottesbegriff. 
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Die meisten Menschen haben einen Schnupfen
31.12.2025
52 Minuten
Wie wir im Januar 2024 begonnen haben, so setzen wir unseren Podcast dieses Jahr fort: Mit einem Gedicht des Expressionismus. Jakob van Hoddis‘ „Weltende“ entstand 1910 unter dem Eindruck der Hysterie, welche die Annäherung des Halleyschen Kometen an die Erde auslöste.
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Aus ihren Liebesbanden/War keine Rettung mehr
30.11.2025
1 Stunde 7 Minuten
Wie letztes Jahr zur Weihnachtszeit steht heute eine Ballade im Vordergrund. Clemens Brentanos „Zu Bacharach am Rheine“ erzählt die Geschichte einer von ihm ureigen erfundenen Figur, der Lore Lay. Mit seinem Gedicht schuf er eine neue Mythologie, die Ovids „Metamorphosen“ mit dem sagenumwobenen Rheinfelsen und romantischer Poetologie verbindet. 
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Weit wallt und wogt der Hader
31.10.2025
1 Stunde 14 Minuten
Auf einen expliziten Hörerwunsch sprechen wir heute zum dritten Mal über ein Gedicht, das im Kontext des Ersten Weltkriegs entstand. Walter Flex’ „Wildgänse rauschen durch die Nacht“ ist eine Mischung aus Volkslied, protestantischem Kirchenlied und naturmagischer Ballade, das in der Vertonung Robert Götz’ bekannt wurde. Das Gedicht steht zu Beginn der Novelle „Der Wanderer zwischen beiden Welten“, in der Flex den Tod seines Kameraden Ernst Wurche literarisch verarbeitet. 
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Über diesen Podcast

Jeden Monat stellen wir euch ein Gedicht vor, das sich auf ein spezielles historisches Ereignis bezieht oder von besonderer historischer Relevanz ist. Wir, das sind Sophie und Franziska, zwei Deutsch- und Geschichtslehrerinnen. Unter diesem Link findet ihr Arbeitsblätter zu jeder Folge, falls ihr unseren Podcast im Unterricht einsetzen wollt. https://www.mediafire.com/folder/yf04v123i3x6u/Arbeitsblätter_GedichteAusDerGeschichte

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