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784 Episoden
13 Minuten
Unter einem Flashback versteht man ein Wiedererleben traumatischer Erlebnisse. Es ist ein psychologisches Phänomen, welches durch einen Schlüsselreiz hervorgerufen wird. Die Betroffenen haben dann ein plötzliches und kraftvolles Wiedererleben eines vergangenen Ereignisses oder früherer Gefühlszustände. Flashbacks können z.B. durch realitätsprüfende Maßnahmen wie zwicken oder kneifen, die Hände unter kaltes Wasser halten unterbrochen werden. Je länger ein Ereignis zurückliegt, desto komplexer kann die Trauma Bewältigung eines Flashbacks sein. Es braucht Zeit, um die Intensität, Dauer und Häufigkeit von Flashbacks zu verringern. Wirkliche Heilung ist ein langsamer Prozess. Daher ist es in diesen Fällen besonders ratsam, professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.
13 Minuten
Ein Trauma ist eine tiefe, seelische Verletzung, die durch ein intensives und bedrohliches Ereignis, das die Person nicht mehr verarbeiten kann, ausgelöst wird. Damit verbunden sind heftige emotionale Reaktionen wie Angst, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Für Körper und Psyche stellt ein Trauma eine Situation von extremen Stress dar. In Folge entstehen seelische und körperliche Beschwerden – sogenannte Belastungsstörungen. Diese sind normale Reaktionen auf hohe, nicht mehr integrierbare Stressbelastung. Die Posttraumatische Belastungsstörung kann als verzögerte psychische Reaktion auf eine extrem belastende Situation, ein Ereignis außergewöhnlicher Bedrohung oder katastrophenartigen Ausmaßes auftreten.
12 Minuten
Die Sozialphobie gehört innerhalb der Angststörungen zur Gruppe der Phobien. Das markante Merkmal sind ausgeprägte Ängste in sozialen Situationen, wobei Betroffene Angst davor haben sich peinlich oder beschämend zu verhalten. Die Ausprägungen reichen vom Empfinden leichten Unbehagens bis hin zu panischer Angst. Obwohl dem Betroffenen im Regelfall bewusst ist, dass seine Ängste übertrieben sind, ist er nicht in der Lage diese zu beeinflussen und zu bewältigen. Die jeweiligen Situationen oder Objekte werden in der Folge gemieden oder voller Angst ertragen. Für den Betroffenen entsteht eine deutliche emotionale Belastung und Beeinträchtigung der Lebensqualität.
10 Minuten
Konflikte können viele Ursachen haben, die von Streit über Betrug bis hin zum Misstrauensbruch gehen. Konflikte können zu schwerwiegenden Problemen in einer Partnerschaft führen. Deshalb ist die Verzeihung und Versöhnung so wichtig, um den Frieden wieder herzustellen. Verzeihung und Versöhnung bedeutet für den Vergebenden oft eine Herausforderung. Vor allem, wenn die Verletzungen schwer waren und noch tief sitzen. Doch auch wenn es schwer fällt - Verzeihung und Vergebung lohnt sich in den meisten Fällen, denn dadurch können Sie mit einer Sache abschließen, Verletzungen können wieder heilen und Sie gelangen zu inneren Frieden.
10 Minuten
Eine Beziehung ohne gegenseitiges Vertrauen zu führen, ist nahezu unmöglich. Je größer das Vertrauen zu einem Menschen, desto stärker ist die Bindung. Leider kann es in einer Beziehung vorkommen, dass ein Partner das Vertrauen des anderen Partners enttäuscht oder sogar missbraucht hat. Hat ein Mensch das Vertrauen eines anderen Menschen missbraucht, braucht es zumeist viel Zeit, um wieder Zuversicht zu gewinnen. Wieder Vertrauen aufzubauen fällt schwer, doch mit Geduld, Ehrlichkeit und gegenseitiger Wertschätzung lassen sich Misstrauen, Ärger und Ängste abbauen.
13 Minuten
Stirbt der jemand aus dem Umfeld an einem Herzinfarkt, einem Schlaganfall oder an Krebs, machen sich Angehörige unweigerlich Gedanken darüber, ob Sie unter Umständen auch darunter leiden könnten. Jetzt stellt sich die Frage, ob es verwerflich ist, Angst vor Krankheiten oder gar dem Tod zu haben? Die Antwort darauf lautet: Nein! Im schlimmsten Fall ist diese Art von Angst selbst eine Krankheit namens Hypochondrie. Ist die Angst vor Krankheiten aber zu belastend für den Einzelnen, sollte eine Angsttherapie in Betracht gezogen werden. Ein Therapeut kann dabei unterstützen, der Angst auf den Grund zu gehen und diese zu relativieren!
13 Minuten
Der Verlust eines nahen Angehörigen, der Verlust des Arbeitsplatzes oder der Verlust des körperlichen Wohlbefindens können uns in eine schwere Lebenskrise stürzen. Nichtsdestotrotz müssen wir uns diesen Herausforderungen stellen, um den Mut des Lebens nicht zu verlieren. Krisen können auf lange Sicht auch etwas Gutes haben, indem sie unser Leben verändern. Wir bekommen neue Denkanstöße oder können uns persönlich weiterentwickeln und beginnen das Leben mehr zu schätzen. Krisen können eine Chance sein, wenn wir diese akzeptieren und annehmen. Entscheidend ist, was Sie aus solch einer Situation machen und ob Sie den Wunsch haben, Ihr Leben zum Positiven zu ändern!
12 Minuten
Wenn uns Geschehnisse negativ belasten, sollten wir davon loslassen. Das Festhalten daran bedeutet nämlich innerer Schmerz. Deshalb sollten wir uns immer wieder mit unseren eigenen Handlungen beschäftigen und unser Verhalten und das anderen Menschen reflektieren. Die Selbstdistanzierung ist die Fähigkeit von sich selbst und von anderen Menschen Abstand nehmen zu können. Dann kommen wir oftmals zur Erkenntnis, dass wir unsere eigenes Verhalten überdenken sollten oder dass wir uns von gewissen Dingen, Situationen oder sogar Menschen distanzieren sollten. Um Glücklich zu werden, müssen wir lernen, im Hier und Jetzt zu leben und zerstörerischen Handlungen, Worten oder Gefühlen keinen Platz einzuräumen.
16 Minuten
Eine Beziehung zwischen einem Borderliner und einem Narzissten ist nicht einfach, aber nicht unmöglich. Borderline ist eine psychische Störung und bezeichnet Menschen, die impulsiv sind, starke Stimmungsschwankungen aufweisen und meist eine instabile Beziehung führen. Die Betroffenen leiden unter ihren unkontrollierbaren Gefühlsschwankungen und Gefühlsausbrüchen. Der Narzisst zeichnet sich durch einen Mangel an Empathie, Überschätzung der eigenen Fähigkeiten und gesteigertes Verlangen nach Anerkennung aus. Typisch ist, dass Betroffene sich ständig damit beschäftigen, wie sie anderen Menschen, aber selbst kein zwischenmenschliches Einfühlungsvermögen besitzen. Für eine stabile Beziehung ist es hilfreich, wenn sich die Betroffenen auf Hilfe von außen (z.B. eine Therapie) einlassen. Spätestens dann, wenn selbst verletzendes Verhalten oder Suizidabsichten bestehen.
13 Minuten
Borderline ist eine psychische Störung und bezeichnet Menschen, die impulsiv sind, starke Stimmungsschwankungen aufweisen und meist eine instabile Beziehung führen. Die Betroffenen leiden unter ihren unkontrollierbaren Gefühlsschwankungen und Gefühlsausbrüchen. In zwischenmenschlichen Beziehungen sind sie sehr stürmisch und aufbrausend. Für Borderliner gibt es kein Mittelmaß und aufgrund dieses Verhaltens kann sich der Umgang miteinander schwierig gestalten. Eine Beziehung zu einem Borderliner ist eine große Herausforderung. Ist die Liebe stark und können beide Partner Rücksicht aufeinander nehmen, ist es dennoch möglich, eine glückliche Beziehung zu führen. Eine Therapie kann hierbei sehr unterstützend sein.
10 Minuten
Immer mehr Menschen verletzen sich selbst. Die Gründe dafür können vielfältig sein. Das sogenannte Ritzen ("Cutting") der Unterarmen oder Beinen mit spitzen Gegenständen stellt die häufigste Methode zur Selbstverletzung dar. Das Selbstverletzende Verhalten, oder auch autoaggressives Verhalten, beschreibt verschiedene Verhaltensweisen, bei denen sich Betroffene absichtlich wiederholt selbst verletzen. Zumeist handelt sich dabei um keine lebensbedrohlichen Wunden, sondern um kleine bis mittelgroße Verletzungen. Dies kann unterschiedliche Ursachen haben, weshalb eine Individuelle Behandlung wichtig ist. Am besten wendet man sich an einen Therapeuten, Psychotherapeut, der die Möglichkeit hat abhängig von der Grunderkrankung oder Störung, spezielle therapeutische Verfahren zur Behandlung einzusetzen.
5 Minuten
Wenn uns Erfahrungen negativ belasten, sollten wir davon loslassen. Das Festhalten an der negativen Vergangenheit bedeutet nämlich innerer Schmerz in der Gegenwart. Um loslassen zu können, müssen wir unsere negative Erfahrung innerlich akzeptieren. Festhalten ist keine Lösung! Denn erst wenn wir die Situation akzeptieren, können wir loslassen. Ein würdiger und versöhnlicher Abschluss mit sich selbst, ist sehr hilfreich, um mit einer negativen Erfahrung abschließen zu können. Hierbei spielt Vergebung eine wichtige Rolle, um dem Problem die Macht zu nehmen und uns selbst wieder frei zu machen.
11 Minuten
Zweifel und Unsicherheit kennt wahrscheinlich jeder Mensch. Sollten diese Selbstzweifel aber chronisch werden, sind sie ein ernstzunehmendes Problem. Menschen mit überwiegenden Selbstzweifel haben den Glauben an sich selbst und ihren Fähigkeiten verloren. Sogar nach einer bestandenen Prüfung, Präsentation in der Arbeit fokussieren sie das Negative. Ein Grund dafür können negative Kindheitserfahrungen sein, wenn ihnen als Kind vermittelt wurde, dass sie nur geliebt werden, wenn sie bestimmte Leistungen erzielen. Anhaltende Selbstzweifel können zum Beispiel überwunden werden, wenn wir das tun, woran wir zweifeln und dann erkennen, dass unsere Zweifel völlig unbegründet waren.
14 Minuten
Ein Trauma ist eine tiefe, seelische Verletzung, die durch ein intensives und bedrohliches Ereignis, das die Person nicht mehr verarbeiten kann, ausgelöst wird. Damit verbunden sind heftige emotionale Reaktionen wie Angst, Hilflosigkeit und Ohnmacht. Für Körper und Psyche stellt ein Trauma eine Situation von extremen Stress dar. In Folge entstehen seelische und körperliche Beschwerden – sogenannte Belastungsstörungen. Diese sind normale Reaktionen auf hohe, nicht mehr integrierbare Stressbelastung. Deshalb ist es wichtig mit einer Traumatherapie das Erlebte zu verarbeiten und loszulassen.
7 Minuten
Machen Sie sich häufig Sorgen? Können Sie häufig nicht einschlafen, weil Sie sich zu viel Sorgen machen? Erwarten Sie meistens das Schlimmste? Wenn ja, dann neigen Sie wahrscheinlich dazu, sich zu viele Sorgen zu machen! Das Problem an der ganzen Sache ist aber, dass Ihre begründeten oder unbegründeten Sorgen meistens zu keiner Lösung führen. Im Gegenteil, Sie sorgen dafür, dass Ihr Körper und Geist sich ständig in Angst und Panik befindet. Die Folgen können von Anspannungen, schnelle Atmung, Konzentrationsprobleme bis hin zu Herzrasen oder Einschlafschwierigkeiten reichen. Aber sich zu sorgen bedeutet nicht zwangsläufig etwas schlechtes.