Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Ich bin so sehr dabei Podcast

Episoden

58 Minuten
Ich liebe dich. Aber ich laufe dir nicht mehr hinterher.

Vielleicht ist genau das der Unterschied zwischen Festhalten und echter Liebe. Menschen dürfen kommen. Menschen dürfen gehen. Und trotzdem darf ich entscheiden, mit wem ich meine Zeit verbringen möchte.

Heute sitze ich zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in Dortmund – kurz vor dem Vollmond, mitten in einem ziemlich intensiven inneren Prozess.

Ich erzähle dir von meinem Abschied aus dem Ashram, meiner Rückkehr nach Hause und davon, warum ich trotz eines Lebens, das sich dort teilweise richtig gut angefühlt hat, wusste: Ich muss gehen.

Nicht, weil alles schlecht war.

Sondern weil ich nicht mehr bereit bin, mich mit „ganz okay“ zufriedenzugeben.

Es geht um Menschen, die bei mir plötzlich ihre Masken ablegen können. Um Nähe und Distanz. Um Commitment. Um die Frage, warum es manchen Menschen leichter fällt, eine Maske zu tragen, als wirklich gesehen zu werden.

Und es geht um mich.

Darum, wie ich früher für Menschen viel zu viel gegeben habe – bezahlt, organisiert, eingeladen, gewartet, festgehalten – und wie sich etwas verändert hat.

Heute frage ich mich:

Ist mir meine eigene Zeit das wert?

Ich spreche über meinen Selbstwert, über bedingungslose Liebe, über Angst und darüber, warum ich glaube, dass wir nicht weniger lieben müssen, um weniger Angst zu haben – sondern vielleicht mehr.

Und dann ist da noch Thailand.

Ich habe einen Flug nach Koh Phangan gebucht, obwohl ich nicht weiß, was mich dort erwartet. Ich weiß nicht, wer mitkommt. Ich weiß nicht, wie lange ich bleibe. Ich weiß nur: Ich gehe.

Vielleicht ist genau das Vertrauen.

Am Ende lese ich noch einen längeren Text über das Neue, Mut, Liebe, Angst, Ego und die Frage, was passiert, wenn wir aufhören, unser Leben aus der Vergangenheit heraus zu gestalten.

Und vielleicht ist das die eigentliche Message dieser Folge:

Liebe so viel und so tief du kannst.

Nicht um jemanden zu bekommen.

Sondern weil Liebe dein eigener Zustand sein darf.

Schön, dass du hier bist.

Und schreib mir gerne:

Was würdest du tun, wenn du aufhörst, Menschen festhalten zu wollen?

Alles Liebe,

Mara
52 Minuten
Morgen verlasse ich den Ashram.

Und während ich eigentlich kurz davor bin, nach Dortmund zu fahren, meinen Koffer zu packen und mich auf meine nächste Reise vorzubereiten, merke ich: Ich möchte gerade gar nichts mehr forcieren.

Ich möchte nicht mehr alles alleine machen.

Ich kann alleine auf einem fremden Kontinent ein Auto mieten. Ich kann alleine reisen. Ich kann mich alleine orientieren. Ich kann ziemlich viel alleine.

Aber manchmal möchte ich einfach Beifahrer sein.

Ich möchte meine Füße aus dem Fenster hängen lassen, die Welt anschauen und mich für einen Moment von jemand anderem mitnehmen lassen. Nicht, weil ich mich nicht selbst tragen kann. Sondern weil ich gerade entdecke, wie schön es sein kann, wenn jemand freiwillig ein Stück des Weges mitgeht.

In den letzten zehn Tagen im Ashram ist etwas passiert, das ich so nicht kenne: Menschen kommen auf mich zu. Menschen öffnen sich. Menschen sagen Dinge, die ich nicht erwartet habe. Und plötzlich erlebe ich etwas, worüber ich selbst so lange gesprochen habe:

Dass man geliebt, gesehen und angenommen werden kann, ohne vorher etwas leisten oder jemanden davon überzeugen zu müssen.

Da ist ein Mensch, mit dem ich gerade sehr viel Zeit verbringe. Es gibt keine romantische Beziehung zwischen uns. Ich weiß nicht einmal genau, welche Beziehung es ist. Wir hängen zusammen ab, spiegeln uns, geben uns unglaublich viel Raum – und trotzdem fühlt es sich nah an.

Und vielleicht ist genau das gerade meine eigentliche Erfahrung:

Ich muss nichts festhalten.

Er kann mitkommen.

Er kann nicht mitkommen.

Wir können uns morgen zum letzten Mal sehen.

Oder wir sehen uns auf einem anderen Kontinent wieder.

Und ich überlebe beides.

Zum ersten Mal fühlt sich das nicht nach Gleichgültigkeit an. Ich kann traurig sein und trotzdem vertrauen.

Ich erzähle in dieser Folge von meinen letzten Tagen im Ashram, von Spieleabenden, neuen Menschen, alten Mustern, Verletzlichkeit, meinem Bedürfnis nach ehrlicher Kommunikation und von der Frage, was passiert, wenn ich aufhöre, Menschen zu verfolgen oder mich kleiner zu machen.

Außerdem hänge ich zwei Videos aus demselben Mittwoch an: einen ersten Podcast-Versuch und einen sehr persönlichen Moment, in dem ich Gott darum bitte, nicht alleine reisen zu müssen.

Denn vielleicht ist das gerade meine größte Veränderung:

Ich weiß nicht, wer neben mir im Flugzeug sitzen wird.

Aber ich weiß, dass ich meinen Weg gehe.

Und ich muss niemanden mehr dazu zwingen, ihn mit mir zu gehen.

Namaste. 🤍
40 Minuten
Ich habe gerade Angst davor, mich zu verlieren.In der Liebe.Im Loslassen.Wenn ich den Ashram verlasse.Wenn ich nicht mehr jeden Tag Yoga mache.Wenn ich alleine irgendwo neu anfange.Und dann dachte ich:Vielleicht kann ich mich gar nicht verlieren.Vielleicht finde ich mich immer wieder.Diese Woche habe ich außerdem etwas über Intuition verstanden, was gerade unglaublich viel in mir bewegt.Und ich habe eine kleine Wildblume kennengelernt, die Osho benutzt, um etwas zu erklären, das ich gerade selbst immer mehr erfahre:**Das Außergewöhnliche liegt im Gewöhnlichen.**Und vielleicht ist sie genau für dich, wenn du gerade auch irgendwo zwischen Festhalten und Loslassen stehst.Namaste 🤍
34 Minuten
Was, wenn dein Leben nie gegen dich war?Ich habe in den letzten Tagen sehr viel darüber nachgedacht, wie schnell wir andere Menschen beurteilen – obwohl wir selbst wissen, dass jeder Mensch immer mit den Strategien handelt, die ihm gerade zur Verfügung stehen.Auch das, was wir heute vielleicht nicht mehr verstehen, war irgendwann einmal unsere beste Möglichkeit, mit dem Leben umzugehen.Und genau da beginnt diese Folge.Ich erzähle dir von einem Moment, in dem ich gemerkt habe: Ich muss nicht die Beziehung anderer Menschen retten. Ich muss nicht wissen, was für mein Gegenüber das Beste wäre. Ich darf lieben, Grenzen setzen und trotzdem akzeptieren, dass jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen macht.Und dann geht es um etwas, das für mich noch viel tiefer geht:meinen Vater.Mein Papa ist gestorben, als ich sieben Jahre alt war.Jahrelang habe ich geglaubt, Gott hätte mir meinen Vater genommen. Als Kind habe ich Gott Briefe geschrieben und ihn immer wieder gebeten, mir meinen Papa zurückzubringen.In einer Familienaufstellung kam irgendwann die Erkenntnis, dass mein Vater nicht mehr leben wollte.Heute ist eine weitere Schicht dazugekommen.Eine, die ich selbst nie erwartet hätte.Was, wenn mein Vater nicht gegen mich gestorben ist?Was, wenn er für mich gegangen ist?Was, wenn sein Tod nicht bedeutet hat, dass er weg war – sondern dass er auf eine andere Weise bei mir sein konnte?Und plötzlich war da dieses kleine Mädchen, das ich seit Jahren immer wieder in meinen inneren Kind-Arbeiten gesucht habe.Früher saß die kleine Mara verschüchtert irgendwo in der Ecke. Es hat lange gedauert, bis sie überhaupt zu mir kommen konnte.Heute rennt sie mir entgegen.Sie sitzt auf meinem Schoß.Sie vertraut mir.Und vielleicht ist genau das Heilung.Nicht, dass wir irgendwann nichts mehr fühlen.Sondern dass wir uns selbst nicht mehr verlassen.Ich spreche außerdem über Selbstregulation, unsere Schutzstrategien, den Umgang mit Schmerz, meine Angst vor dem nächsten großen Sprung, meine letzten Wochen im Ashram, Dominic, meine Reisepläne und darüber, warum ich gerade immer mehr versuche, nicht mein Leben zu optimieren, sondern mich daran zu erinnern, wer ich eigentlich bin.Und natürlich landen wir irgendwann auch beim Neumond in der Jungfrau. Aber vielleicht ist die wichtigste Erkenntnis dieser Folge viel einfacher:Du musst nicht alles verstehen.Du musst nicht alles reparieren.Du musst nicht einmal glauben, dass gerade alles perfekt ist.Vielleicht darfst du einfach anfangen, deinem Leben wieder zu vertrauen.Und wenn du gerade jemanden vermisst, der nicht mehr hier ist:Vielleicht bist du nicht so allein, wie du denkst. 🤍
48 Minuten
Wie schnell kann sich ein Leben verändern?Vor drei Stunden wusste ich nicht einmal, wie ich den Tag überstehen soll. Ich hatte Fieber, Schüttelfrost, war völlig durchgeschwitzt und konnte kaum schlucken. Und gleichzeitig hatte ich eine Massage, die ich eigentlich überhaupt nicht wollte.Also bin ich losgegangen, um sie abzusagen.Und genau da begann wieder einmal etwas, das ich inzwischen fast nur noch als Wunder bezeichnen kann.Ich erzähle dir von meinen Grenzen, davon, warum ich mich manchmal selbst dabei ertappe, meine „Krankheit“ beweisen zu wollen, und von einem Tag, der innerhalb weniger Stunden komplett seine Richtung verändert hat.Von Dominic.Von Sven. (Sumitri, Leiter des Yoga Vidya Center in Hamm)Von einer schamanischen Heilung.Von drei inneren Kindern, die plötzlich nicht mehr vor mir weggelaufen sind.Von alten Glaubenssätzen wie „Ich bin nicht geliebt“, „Ich bin nicht gut genug“ und „Ich werde nicht gesehen“.Und von der vielleicht wichtigsten Erkenntnis:Vielleicht geht es gar nicht darum, den Schmerz nicht mehr zu fühlen.Vielleicht geht es darum, die Schönheit des gegenwärtigen Moments wieder aushalten zu können.Denn manchmal ist das Leben gerade dann wunderschön, wenn wir aufgehört haben, es schön finden zu wollen.Ich erzähle dir auch von meinen vier Geschenken: Ganesha – Weisheit und das Überwinden von Hindernissen Durga – Kraft, Selbstermächtigung und klare Grenzen Der Hai – Instinkt, Urvertrauen und ursprüngliche Kraft Das Känguru – Mut, Bewegung und der nächste SprungUnd dann ist da noch dieser kleine Schmetterling, der während der Aufnahme immer wieder durch mein Bild fliegt.Vielleicht ist das Leben manchmal einfach genau das:Ein Schmetterling.Ein Frosch.Ein Mantra.Ein Körper, der wieder spürt.Ein inneres Kind, das zurück in deine Arme läuft.Und die Erkenntnis, dass du nicht gegen dein Leben kämpfen musst.Du darfst dich ihm auch hingeben.Danke, dass du da bist. Danke fürs Zuhören. 🤍
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

In meinem Prozess des Erwachsens darfst du Teil davon sein, dafür bin ich unfassbar dankbar. Ich teile Licht und Schatten und das es doch sehr nah beieinander ist und warum Humor in der Spiribubble so verpönt ist, weiß ich auch nicht, für mich ist es Heilung so wie alles eigentlich Heilung ist und auch das teile ich mit dir. Kleine und auch große Hacks die deinen Alltag erleichtern. Folge mir gerne bei instagram: ichbinsosehrdabei
Podcast melden

„Ich bin so sehr dabei“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz