Podcaster
Episoden
02.02.2026
58 Minuten
Wie wollen wir leben? Auf dem Dorf, in Ruhe und Idylle, aber eben
auch weit weg von allem? Oder in der Stadt, wo das Leben pulsiert,
wo wir jedoch Lärm, Enge und wachsende Anonymität ausgesetzt sind
Fest steht: Weltweit werden in Zukunft immer mehr Menschen in
Städten leben – mit den entsprechenden Folgen. Denn das Leben in
der (Groß-)Stadt bedeutet messbaren Stress, der sich nicht nur
körperlich, sondern vor allem auch psychisch bemerkbar macht, sagt
Prof. Bernhard Baune, Direktor der Klinik für Psychische Gesundheit
am UKM. Er ist in dieser Folge unser Gast. Im Rahmen des
EU-Projekts environMENTAL erforscht er zusammen mit anderen die
psychischen Auswirkungen des Lebens in der Stadt. Ziel ist es,
Lösungen zu erarbeiten, an denen sich die Politik orientieren kann,
um das Zusammenleben in Städten zu verbessern.
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05.01.2026
41 Minuten
In dieser Folge von „Risiko und Nebenwirkung“ dreht sich alles um
den Dry January – und darum, was Alkohol eigentlich mit unserem
Körper macht. Viele starten mit einem alkoholfreien Monat ins neue
Jahr. Doch wie sinnvoll ist dieser kurze Verzicht wirklich? Und
welche Auswirkungen hat Alkohol auf unsere Gesundheit, insbesondere
auf unsere Leber? Darüber sprechen wir mit Dr. Kai-Henrik Peiffer,
Leitender Oberarzt in der Medizinischen Klinik B am UKM und
Leberexperte. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf die häufigsten
alkoholbedingten Lebererkrankungen, klären den Unterschied zwischen
einer alkoholbedingten Hepatitis und einer Leberzirrhose und ordnen
ein, ab wann Alkoholkonsum wirklich gefährlich werden kann. Fest
steht: laut WHO kann schon der kleinste Tropfen Alkohol
gesundheitliche Folgen haben. Für viele gehört ein gelegentliches
Glas Wein oder Bier aber dazu. Dr. Peiffer erklärt jedoch, warum
selbst ein kurzer Zeitraum des Verzichts helfen kann, die Effekte
von Alkohol auf den eigenen Körper wahrzunehmen – und weshalb genau
diese Erfahrung für viele ein wichtiger Motivator sein kann, den
eigenen Konsum langfristig bewusster zu gestalten.
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Von der Bühne ins Behandlungszimmer - Opernsänger und Arzt Dr. Philipp Mathmann über Stimmgesundheit
01.12.2025
52 Minuten
2025 war das „Jahr der Stimme“: Da ist der Dezember der
spätestmögliche aber auch beste Anlass, uns in unserer
„Jahresendfolge“ mit einem absoluten Fachmann zum Thema zu
unterhalten. Dr. Philipp Mathmann kennt das Thema „Stimme“ aus
zweierlei Perspektiven: Er ist Oberarzt der Klinik für Phoniatrie
und Pädaudiologie (wir erklären, was das ist) und therapiert kranke
Stimmen – und als Opernsänger ist er privat auf den Bühnen der Welt
zuhause. Eine stimmliche Anomalität, so erzählt er, macht ihn zu
einem der wenigen Countertenöre (auch dazu erfahrt ihr mehr).
Philipp Mathmann erklärt uns, warum es keine „guten“ oder
„schlechten“ Stimmen gibt, warum die Wirkung von Halspastillen
überschätzt wird und was wir generell tun können, damit wir gut bei
Stimme bleiben. Denn unsere Stimme ist eine wesentliche Säule
unserer eigenen Identität.
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03.11.2025
59 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge sprechen wir über Themen rund um
den Tod und die Arbeit in der Rechtsmedizin. Menschen, die nur
schwer mit diesen Themen umgehen können, möchten wir vorwarnen. Wie
sieht eigentlich der Alltag eines Rechtsmediziners aus – jenseits
der TV-Bilder aus „Tatort“ oder True-Crime-Formaten? In dieser
Folge von „Risiko und Nebenwirkungen“ gibt Dr. Maximilian Hagen,
Rechtsmediziner am Institut für Rechtsmedizin des UKM, spannende
Einblicke in seine tägliche Arbeit. Er erzählt, warum ihn
überraschenderweise gerade das Gutachtenschreiben so begeistert,
wie viel Detektivarbeit tatsächlich in der Rechtsmedizin steckt –
und wie er damit umgeht, wenn Fälle emotional besonders nahegehen.
Außerdem spricht er darüber, wie man in einem Beruf, der sich mit
dem Tod beschäftigt, trotzdem eine gesunde Distanz und Lebensfreude
bewahrt. Und natürlich darf auch sein zweites „Einsatzgebiet“ nicht
fehlen: Als Faktenchecker für den Münster-Tatort verrät Maxi Hagen,
wie realistisch die TV-Darstellung der Rechtsmedizin wirklich ist –
und wie viel True Crime tatsächlich in solchen Formaten steckt. Ein
ehrlicher, nachdenklicher und zugleich überraschend Blick hinter
die Kulissen eines Berufs, über den viele reden – aber den nur
wenige wirklich kennen.
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06.10.2025
1 Minute
Beim Wort „Rheuma“ denken viele zuallererst an ältere Menschen, die
über Gelenkschmerzen klagen. Ganz so einfach ist es aber nicht.
Denn Rheuma hat viele Gesichter: Bei seiner Entstehung immer eine
Fehlregulation des eigenen Immunsystems im Spiel – und die kann zu
jedem Zeitpunkt und ohne Vorankündigung jeden treffen. Frauen sind
häufiger betroffen als Männer. Noch dazu gibt es über 200 bekannte
Erkrankungsbilder, die dem rheumatischen Spektrum zugeordnet
werden. Anlässlich des Weltrheumatags am 12. Oktober wollen wir
deswegen genauer hinschauen: Was steckt wirklich hinter dem
Begriff? Wer ist betroffen? Und was bedeutet das für deren Alltag?
Um über all das aufzuklären, sprechen wir heute mit Privatdozentin
Dr. Rebecca Hasseli-Fräbel, Oberärztin der Rheumatologie und
klinischen Immunologie am UKM.
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Über diesen Podcast
Im Mittelpunkt des Podcast der Uniklinik Münster (UKM) stehen wir
alle: Wie bleiben wir lange gesund? Was müssen wir dafür tun?
Welche Entwicklung sollten wir keinesfalls verpassen? Anja
Wengenroth und Felia Holtermann reden nicht mit dem erhobenen
Zeigefinger – sondern mit Expertinnen und Experten, die sich in
ihren Themen wirklich auskennen. Ob Pille für den Mann,
geschlechterspezifische Medizin oder Reisemedizin und Klimawandel:
Auch ohne medizinischen Hintergrund, könnt ihr für Euren Alltag
etwas mitnehmen. Ihr habt ein Thema, das wir in einer unserer
nächsten Folgen behandeln sollten? Dann schickt uns eine E-Mail an
podcast@ukmuenster.de.
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