Podcaster
Episoden
16.01.2026
15 Minuten
Das ist Folge 2 meiner Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.
Adolar besucht "Blast From The Past", einen kuriosen Ramschladen
auf der Raumstation Lako VII. Während er die angebotenen Waren
unter die Lupe nimmt (Mann, da sind Sachen dabei, die kannst du
dir nicht ausdenken!), realisiert er, wie biografische
Lebensgeschichten Objekte an uns binden. Nebenbei erzählt Adolar
von einem Gegenstand, der in seiner eigenen Biografie als
Anthronaut eine wichtige Rolle spielt.
Wir steigen tiefer in das Buch "Materielle Kultur" des Ethnologen
Hans Peter Hahn ein und streifen außerdem das Konzept des
"Erweiterten Ich" von Russell W. Belk. Für Crew-Mitglieder gibt
es eine Exklusiv-Folge, in der dieses spannende Konzept näher
beleuchtet wird.
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Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an
hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung.
Berlin: Reimer Verlag
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12.12.2025
16 Minuten
Das ist der Auftakt der mehrteiligen Podcast-Reihe „Dinge, die
wir sind“.
Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel
Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in
Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars
eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in
ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese
starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns
herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns
auslösen?
Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen
an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über
Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet,
Gegenstände zu empfinden.
Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen,
in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft
werden.
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Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung.
Berlin: Reimer Verlag
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01.11.2025
20 Minuten
Adolar ist auf einem dicht bewachsenen Dschungelplaneten gelandet
- eigentlich, um eine wichtige Lieferung abzuholen. Doch zwischen
üppigem Gestrüpp und seltsamen Geräuschen stößt er auf ein Thema,
das auf der Erde gerade für Schlagzeilen sorgt: unkontaktierte
Völker.
In dieser Folge geht Adolar der Frage nach, was hinter diesem
Begriff wirklich steckt. Gibt es tatsächlich noch Menschen, die
völlig ohne Kontakt zur Außenwelt leben? Oder handelt es sich um
ein romantisiertes Bild, das mehr über uns selbst aussagt als
über die Betroffenen?
Adolar spricht über die kolonialen Wurzeln eines Narrativs, das
heute noch nachwirkt, über Mythen und Medienbilder und über den
Wandel in der ethnologischen Forschung hin zum
Postkolonialismus.
Eine Folge über Projektionen als koloniales Erbe und die Frage,
was „unkontaktiert“ in einer global vernetzten Welt überhaupt
noch bedeuten kann.
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Quellen in dieser Folge:
· Wolf, Eric R. 1986: Die Völker ohne Geschichte. Europa und die
andere Welt seit 1400. Frankfurt am Main: Campus Verlag
· Survival International 2025: Unkontaktierte Völker. Kampf um
Selbstbestimmung. In: Kampagnen-Website unkontaktiert.de (URL
abgerufen am 30.10.2025)
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24.10.2025
20 Minuten
Adolar hebt endlich wieder ab! Nach einer viel zu langen Pause
auf der Raumstation New Haven fliegt er zurück ins All - mit
frischem Schub und einem spannenden Thema im Gepäck: die
DGSKA-Tagung 2025 in Köln.
Adolar nimmt euch mit auf einen Abstecher zu dieser großen und
wichtigen Ethnologie-Tagung in Deutschland. Ihr erfahrt, wer
diese Tagungen besucht und was dort so passiert. Adolar erklärt
auch, was es mit dem sperrigen Tagungsmotto "Un/Commoning
Anthropology" tatsächlich auf sich hat.
Für Crew-Mitglieder gibt es zusätzlich die Exklusiv-Folge "Best
of DGSKA-Tagung 2025 (rein subjektiv)". Darin erzählt Adolar,
welche Sessions ihn am meisten faszinieren - und warum.
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Quellen in dieser Folge:
· DGSKA 2025: Zeitplan. In: DGSKA Tagungswebsite (URL abgerufen
am 16.10.2025)
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04.07.2025
35 Minuten
Adolars Schiff ist in eine Supernova geraten und wurde schwer
beschädigt. Jetzt sitzt er im Reparaturdock von New Haven fest
und meldet sich von dort zurück.
Leider ist an spannende Space-Abenteuer gerade nicht zu denken.
Damit es aber trotzdem neuen Stoff gibt, hat er eine ältere
Aufnahme ausgegraben. Darin erzählt Adolar von seiner
Magisterarbeit aus dem Jahr 2008, in der er sich mit
Computerspielen aus ethnologischer Perspektive beschäftigte -
damals wie heute ein ziemlich ungewöhnliches Thema.
Die Aufnahme knüpft an Folge 15 an ("Speedruns, Mods, First
Person Shooter - Spielkultur in der Ethnologie"). Wer mag, hört
da vorher nochmal rein.
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Quellen in dieser Folge:
· Wagner, Daniel 2008: „Computerspielen als soziale Praxis. Zur
Relevanz ethnografischer Ansätze für eine handlungsorientierte
Computerspielforschung am Beispiel der First-Person-Shooter“.
[Unveröffentlichte Magisterarbeit, Ludwig-Maximilians-Universität
München].
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Über diesen Podcast
Hey Leute! Ich bin Adolar, der Anthronaut. Anfang der 2000er Jahre
habe ich Ethnologie studiert. Das war eine sehr coole Zeit für
mich. Obwohl ich nun seit einer halben Ewigkeit raus bin aus dem
Uni-Betrieb, begeistert mich die ethnologische Forschung noch
immer. Schon seit vielen Jahren schlummert in mir der Wunsch,
mich wieder mehr mit der Ethnologie zu beschäftigen. Deshalb habe
ich den Ethnologie-Podcast Anthronaut gestartet. Für diesen Podcast
lese ich jetzt wieder regelmäßig ethnologische Aufsätze und Bücher
und stelle sie in meinen Folgen vor. Und das auf meine ganz
persönliche Art und Weise: als Anthronaut, der mit seinem
Raumschiff durch ethnologische Welten flitzt und hier und da zur
Landung ansetzt, um herauszufinden, was es dort Spannendes zu
entdecken gibt. Möchtet ihr meine Arbeit unterstützen? Dann kommt
an Bord meines Raumschiffs und begleitet mich auf meiner Reise.
Euer Adolar
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Berlin
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