Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast Archiv
36 Episoden
8 Minuten
Kurz nach seinem Start von der Raumstation RAVANA-7 gerät Adolar in eine wilde Weltraumschlacht. Bewaffnete Raumpiraten greifen an! Zwischen Laserschüssen, Explosionen und waghalsigen Ausweichmanövern versucht Adolar, sein Raumschiff und seine kostbare Ladung zu retten.
Während des Gefechts blickt Adolar auf die neuesten Exklusiv-Inhalte zurück: eine Folge über Othering im Alltag und den neuen 18-seitigen Anthronaut-Report „Othering: Die Konstruktion der Anderen“.
Bevor Adolar abtaucht und spurlos verschwindet, macht er noch einen wichtigen Aufruf an die Hörer:innen.
LINKS:
Eigene Folge einreichen
Alle Folgen anhören
Crew-Mitglied werden
Während des Gefechts blickt Adolar auf die neuesten Exklusiv-Inhalte zurück: eine Folge über Othering im Alltag und den neuen 18-seitigen Anthronaut-Report „Othering: Die Konstruktion der Anderen“.
Bevor Adolar abtaucht und spurlos verschwindet, macht er noch einen wichtigen Aufruf an die Hörer:innen.
LINKS:
Eigene Folge einreichen
Alle Folgen anhören
Crew-Mitglied werden
9 Minuten
Nach einem etwas kuriosen "Zwischenfall" in der letzten Folge gönnt sich Adolar erstmal einen Espresso an Bord seines Raumschiffs. Diese kleine Auszeit nutzt er für eine neue Folge von Ethno-Espresso. In dieser Reihe erklärt Adolar einen Espresso lang einen Begriff aus der Ethnologie. Heute fragt er: Was sind Schamkulturen?
Adolar zeigt, woher das Konzept stammt und warum es in der Ethnologie heute als überholt gilt. Außerdem erklärt er, warum Scham kein festes Kulturmerkmal ist, sondern immer dort entsteht, wo gesellschaftliche Ordnung auf den einzelnen Menschen trifft. Und was Scham mit sozialer Ungleichheit zu tun hat.
Für Crew-Mitglieder gibt es dazu außerdem die 20-minütige Exklusiv-Folge "Scham und Schuld - Was Ethnologie und Psychologie darüber wissen".
Hier könnt ihr Crew-Mitglied werden.
Möchtet ihr zum Thema dieser Folge etwas beitragen? Schickt mir eine Sprachnachricht.
Weiterführende ethnologische Literatur zum Thema Scham und Schuld findet ihr auf der Folgen-Seite.
Adolar zeigt, woher das Konzept stammt und warum es in der Ethnologie heute als überholt gilt. Außerdem erklärt er, warum Scham kein festes Kulturmerkmal ist, sondern immer dort entsteht, wo gesellschaftliche Ordnung auf den einzelnen Menschen trifft. Und was Scham mit sozialer Ungleichheit zu tun hat.
Für Crew-Mitglieder gibt es dazu außerdem die 20-minütige Exklusiv-Folge "Scham und Schuld - Was Ethnologie und Psychologie darüber wissen".
Hier könnt ihr Crew-Mitglied werden.
Möchtet ihr zum Thema dieser Folge etwas beitragen? Schickt mir eine Sprachnachricht.
Weiterführende ethnologische Literatur zum Thema Scham und Schuld findet ihr auf der Folgen-Seite.
20 Minuten
Auf der Raumstation New Haven beobachtet Adolar, wie geflüchtete Wesen ohne Aufenthaltsrecht als Leihmütter für wohlhabende Familien eingesetzt werden - ein Tausch von eigenem Körper und Baby für das Recht zu bleiben.
Das bringt ihn zum Thema der Folge: Es geht um die Leihmutterschaft und was der Fall Jens Spahn über kulturelle Widersprüche in unserer Gesellschaft verrät.
Adolar erklärt, warum "Mutter" eine kulturelle Kategorie ist, wie durch moderne Technologien der Reproduktion genetische, gestative und soziale Mutterschaft auseinander fallen können und was die Ethnologie dazu zu sagen hat.
Für Crew-Mitglieder gibt es einen 16-minütigen Teil 2 zu dieser Folge, der das Thema weiter vertieft. Um ihn zu hören, werdet Mitglied der Crew!
Möchtet ihr diese Folge kommentieren oder ergänzen? Schickt mir eine Sprachnachricht.
Ethnologische Literatur zum Thema Leihmutterschaft:
· Marilyn Strathern: Reproducing the Future. Essays on Anthropology, Kinship and the New Reproductive Technologies (1992)
· Helena Ragoné: Surrogate Motherhood. Conception in the Heart (1994)
· Sarah Franklin & Helena Ragoné (Hg.): Reproducing Reproduction. Kinship, Power, and Technological Innovation (1998)
· Elly Teman: Birthing a Mother. The Surrogate Body and the Pregnant Self (2010)
· Amrita Pande: Wombs in Labor. Transnational Commercial Surrogacy in India (2014)
· Daisy Deomampo: Transnational Reproduction. Race, Kinship, and Commercial Surrogacy in India (2016)
· König, Anika, Andrea Whittaker, Trudie Gerrits, and Virginie Rozée (Eds.). 2022. Shifting Surrogacies: Comparative Ethnographies. Special Issue. International Journal of Comparative Sociology 63 (5-6)
Das bringt ihn zum Thema der Folge: Es geht um die Leihmutterschaft und was der Fall Jens Spahn über kulturelle Widersprüche in unserer Gesellschaft verrät.
Adolar erklärt, warum "Mutter" eine kulturelle Kategorie ist, wie durch moderne Technologien der Reproduktion genetische, gestative und soziale Mutterschaft auseinander fallen können und was die Ethnologie dazu zu sagen hat.
Für Crew-Mitglieder gibt es einen 16-minütigen Teil 2 zu dieser Folge, der das Thema weiter vertieft. Um ihn zu hören, werdet Mitglied der Crew!
Möchtet ihr diese Folge kommentieren oder ergänzen? Schickt mir eine Sprachnachricht.
Ethnologische Literatur zum Thema Leihmutterschaft:
· Marilyn Strathern: Reproducing the Future. Essays on Anthropology, Kinship and the New Reproductive Technologies (1992)
· Helena Ragoné: Surrogate Motherhood. Conception in the Heart (1994)
· Sarah Franklin & Helena Ragoné (Hg.): Reproducing Reproduction. Kinship, Power, and Technological Innovation (1998)
· Elly Teman: Birthing a Mother. The Surrogate Body and the Pregnant Self (2010)
· Amrita Pande: Wombs in Labor. Transnational Commercial Surrogacy in India (2014)
· Daisy Deomampo: Transnational Reproduction. Race, Kinship, and Commercial Surrogacy in India (2016)
· König, Anika, Andrea Whittaker, Trudie Gerrits, and Virginie Rozée (Eds.). 2022. Shifting Surrogacies: Comparative Ethnographies. Special Issue. International Journal of Comparative Sociology 63 (5-6)
19 Minuten
Bier ist eines der ältesten und am weitesten verbreiteten Kulturprodukte der Menschheit. Aber was steckt eigentlich dahinter? In dieser Folge schauen wir mit unserer ethnologischen Brille auf eine kulturelle Praxis, die viel mehr ist als Handwerk: Bierbrauen als soziales, politisches und symbolisches Ereignis.
Wir sprechen darüber, warum Bier in vielen Gesellschaften nicht aus Überfluss gebraut wird, sondern um Überfluss zu erzeugen. Wir schauen uns an, wie Macht durch Bewirtung ausgeübt wird und warum das Bierbrauen in vielen Kulturen Frauenarbeit war - und was die Kolonisierung damit gemacht hat.
Außerdem: Was verbindet die Tarahumara in Nordmexiko mit der Craft-Beer-Bewegung in Berlin oder Wien? Und was verrät uns das Getränk in unserem Glas über die Gesellschaft, in der wir leben?
Prost!
Ihr könnt den Anthronaut-Podcast mitgestalten. Besucht die Community-Sektion auf der Anthronaut-Website.
Weiterführende Literatur zum Thema:
· Wulf Schiefenhövel und Helen Macbeth (Hg.): Liquid Bread: Beer and Brewing in Cross-Cultural Perspective (Berghahn Books, 2011)
· Michael Dietler: Alcohol: Anthropological/Archaeological Perspectives (Annual Review of Anthropology, 2006)
· Michael Dietler: Theorizing the Feast: Rituals of Consumption, Commensal Politics, and Power in African Contexts (in: Feasts, hg. von Dietler und Hayden, Smithsonian Institution Press, 2001)
· Michael Dietler: Driven by Drink: The Role of Drinking in the Political Economy and the Case of Early Iron Age France (Journal of Anthropological Archaeology, 1990)
· John G. Kennedy: The Role of Beer in Tarahumara Culture (American Anthropologist, 1963)
· Igor de Garine und Valerie de Garine (Hg.): Drinking: Anthropological Approaches (Berghahn Books, 2001)
· Alexandre Enkerli: Brewing Cultures: Craft Beer and Cultural Identity (2006, unveröffentlichtes Konferenzpapier, zitiert in antropologi.info)
· Frances Hayashida: Ancient Beer and Modern Brewers: Ethnoarchaeological Observations of Chicha Production in Peru (Journal of Anthropological Archaeology, 2008)
Wir sprechen darüber, warum Bier in vielen Gesellschaften nicht aus Überfluss gebraut wird, sondern um Überfluss zu erzeugen. Wir schauen uns an, wie Macht durch Bewirtung ausgeübt wird und warum das Bierbrauen in vielen Kulturen Frauenarbeit war - und was die Kolonisierung damit gemacht hat.
Außerdem: Was verbindet die Tarahumara in Nordmexiko mit der Craft-Beer-Bewegung in Berlin oder Wien? Und was verrät uns das Getränk in unserem Glas über die Gesellschaft, in der wir leben?
Prost!
Ihr könnt den Anthronaut-Podcast mitgestalten. Besucht die Community-Sektion auf der Anthronaut-Website.
Weiterführende Literatur zum Thema:
· Wulf Schiefenhövel und Helen Macbeth (Hg.): Liquid Bread: Beer and Brewing in Cross-Cultural Perspective (Berghahn Books, 2011)
· Michael Dietler: Alcohol: Anthropological/Archaeological Perspectives (Annual Review of Anthropology, 2006)
· Michael Dietler: Theorizing the Feast: Rituals of Consumption, Commensal Politics, and Power in African Contexts (in: Feasts, hg. von Dietler und Hayden, Smithsonian Institution Press, 2001)
· Michael Dietler: Driven by Drink: The Role of Drinking in the Political Economy and the Case of Early Iron Age France (Journal of Anthropological Archaeology, 1990)
· John G. Kennedy: The Role of Beer in Tarahumara Culture (American Anthropologist, 1963)
· Igor de Garine und Valerie de Garine (Hg.): Drinking: Anthropological Approaches (Berghahn Books, 2001)
· Alexandre Enkerli: Brewing Cultures: Craft Beer and Cultural Identity (2006, unveröffentlichtes Konferenzpapier, zitiert in antropologi.info)
· Frances Hayashida: Ancient Beer and Modern Brewers: Ethnoarchaeological Observations of Chicha Production in Peru (Journal of Anthropological Archaeology, 2008)
25 Minuten
„Und was machst du damit, wenn du fertig bist?" Wer Ethnologie studiert, kennt diese Frage. In dieser Folge stattet Adolar dem Job-Center auf Ysillia III einen Besuch ab. Er schaut sich an, welche Berufsfelder Ethnolog:innen derzeit offen stehen: von der Wissenschaft über den öffentlichen Sektor bis zur Privatwirtschaft.
Es geht um eher unschöne Arbeitsverhältnisse in klassischen Berufen, attraktive Stellen bei Tech-Firmen, den Nutzen von LinkedIn und KI, die Möglichkeit, als Ethnolog:in freiberuflich oder selbstständig zu arbeiten - und darum, welche Fähigkeiten Ethnolog:innen auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig machen.
Spoiler: Adolar findet, die Berufschancen sind besser als ihr Ruf.
Ihr könnt den Anthronaut-Podcast mitgestalten. Besucht die Community-Sektion auf der Anthronaut-Website.
Wenn euch das Thema dieser Folge interessiert, könnte euch auch die Exklusiv-Folge "Als Ethnologe in die Selbstständigkeit - Das habe ich erlebt!" und der Anthronaut Report #1 "Berufschancen für Ethnolog:innen" gefallen.
Um Zugang zu diesen Inhalten zu bekommen, werdet Crew-Mitglieder und unterstützt diesen Podcast. Vielen Dank!
Es geht um eher unschöne Arbeitsverhältnisse in klassischen Berufen, attraktive Stellen bei Tech-Firmen, den Nutzen von LinkedIn und KI, die Möglichkeit, als Ethnolog:in freiberuflich oder selbstständig zu arbeiten - und darum, welche Fähigkeiten Ethnolog:innen auf dem Arbeitsmarkt wettbewerbsfähig machen.
Spoiler: Adolar findet, die Berufschancen sind besser als ihr Ruf.
Ihr könnt den Anthronaut-Podcast mitgestalten. Besucht die Community-Sektion auf der Anthronaut-Website.
Wenn euch das Thema dieser Folge interessiert, könnte euch auch die Exklusiv-Folge "Als Ethnologe in die Selbstständigkeit - Das habe ich erlebt!" und der Anthronaut Report #1 "Berufschancen für Ethnolog:innen" gefallen.
Um Zugang zu diesen Inhalten zu bekommen, werdet Crew-Mitglieder und unterstützt diesen Podcast. Vielen Dank!
11 Minuten
Adolar hängt in seiner Lieblingsbar auf Ysillia III ab, denn es gibt etwas zu feiern!
Eigentlich gibt es am heutigen Tag sogar mehrere gute Gründe, die Sektkorken knallen zu lassen. Welche das sind und warum einer davon einen echten Wendepunkt für den Anthronaut-Podcast markiert, das erzählt euch Adolar in dieser Folge.
Besucht die neue Website: https://anthronaut.de
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Eigentlich gibt es am heutigen Tag sogar mehrere gute Gründe, die Sektkorken knallen zu lassen. Welche das sind und warum einer davon einen echten Wendepunkt für den Anthronaut-Podcast markiert, das erzählt euch Adolar in dieser Folge.
Besucht die neue Website: https://anthronaut.de
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
21 Minuten
Was haben eine verlorene Schraube und ein Ethnologie-Klassiker gemeinsam? In dieser Folge stellt Adolar Igor Kopytoffs einflussreichen Text „The Cultural Biography of Things" vor - und berichtet dann, was mit der Schraube passiert ist, die sich bei seinem allerersten Flug mit seinem Raumschiff gelöst hatte und jahrelang durchs All trieb.
Adolars Schraube hat nämlich eine Geschichte, die Kopytoffs Kerngedanken wie kaum ein anderes Beispiel illustriert: Dinge sind keine stummen Objekte. Sie wechseln ihren Wert, ihre Bedeutung, ihren Status - je nachdem, wer sie gerade in der Hand hält.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Kopytoff, Igor 1986: „The Cultural Biography of Things: Commoditization as Process“. In: Arjun Appadurai (Hrsg.): The Social Life of Things. Commodities in Cultural Perspective. Cambridge University Press, S. 64–92
Adolars Schraube hat nämlich eine Geschichte, die Kopytoffs Kerngedanken wie kaum ein anderes Beispiel illustriert: Dinge sind keine stummen Objekte. Sie wechseln ihren Wert, ihre Bedeutung, ihren Status - je nachdem, wer sie gerade in der Hand hält.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Kopytoff, Igor 1986: „The Cultural Biography of Things: Commoditization as Process“. In: Arjun Appadurai (Hrsg.): The Social Life of Things. Commodities in Cultural Perspective. Cambridge University Press, S. 64–92
11 Minuten
In dieser Folge meldet sich Adolar mit einer großen Ankündigung: Der Anthronaut-Podcast soll künftig ein Community-Podcast werden.
Nach knapp zwei Jahren und vielen schönen Folgen möchte Adolar den Podcast für andere Stimmen öffnen, um der Vielfalt der Perspektiven besser gerecht zu werden.
Adolars Wunsch: Hörer:innen sollen eigene Audiobeiträge einreichen können, die im öffentlichen Podcast-Feed erscheinen. Keine Angst vor der Technik: ein Smartphone reicht dafür völlig aus.
Wenn ihr diese Folge gehört habt, macht bitte bei der neuen Umfrage mit. Damit möchte Adolar herauszufinden, wie ihr diese Idee findet und ob ihr euch vorstellen könnt, eigene Beiträge einzureichen.
Zur Umfrage: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Nach knapp zwei Jahren und vielen schönen Folgen möchte Adolar den Podcast für andere Stimmen öffnen, um der Vielfalt der Perspektiven besser gerecht zu werden.
Adolars Wunsch: Hörer:innen sollen eigene Audiobeiträge einreichen können, die im öffentlichen Podcast-Feed erscheinen. Keine Angst vor der Technik: ein Smartphone reicht dafür völlig aus.
Wenn ihr diese Folge gehört habt, macht bitte bei der neuen Umfrage mit. Damit möchte Adolar herauszufinden, wie ihr diese Idee findet und ob ihr euch vorstellen könnt, eigene Beiträge einzureichen.
Zur Umfrage: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
18 Minuten
Das ist Folge 4 meiner Podcast-Reihe "Dinge, die wir sind".
Zwischen künstlicher Luxuswelt und Mülldeponie erkundet Adolar diesmal die Biografien von Objekten. Vom Wegwerfprodukt bis zum Museumsobjekt, vom Alltagsgegenstand bis zum biografischen Erinnerungsstück zeigt sich: Dinge verändern ihre Bedeutungen im Laufe ihrer "Karriere" - und auch ihren Wert, der nicht zwingend im Material selbst liegt.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Zwischen künstlicher Luxuswelt und Mülldeponie erkundet Adolar diesmal die Biografien von Objekten. Vom Wegwerfprodukt bis zum Museumsobjekt, vom Alltagsgegenstand bis zum biografischen Erinnerungsstück zeigt sich: Dinge verändern ihre Bedeutungen im Laufe ihrer "Karriere" - und auch ihren Wert, der nicht zwingend im Material selbst liegt.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
17 Minuten
Das ist Folge 3 meiner Podcast-Reihe "Dinge, die wir sind".
Diesmal erkundet Adolar die Erinnerungskuppeln am Raumhafen von Adogah. Das sind Räume, in denen Fotos zu lebendigen Erinnerungswelten werden. Dabei wird deutlich, wie sehr vertraute Alltagsgegenstände unser Gefühl von Zuhause prägen und uns Orientierung bieten. Der Ethnologe Hans Peter Hahn erklärt, dass uns vertraute Dinge des Alltags helfen, uns in der Welt zurechtzufinden. Wie das geschieht, schauen wir uns in dieser Folge an.
Gleichzeitig zeigt diese Folge, wie sich die Bedeutungen von Objekten im Laufe der Zeit verändern. Adolar macht klar: Dinge sind Teil unserer kollektiven Identität und ein wesentlicher Baustein unseres Geschichtsbewusstseins.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Diesmal erkundet Adolar die Erinnerungskuppeln am Raumhafen von Adogah. Das sind Räume, in denen Fotos zu lebendigen Erinnerungswelten werden. Dabei wird deutlich, wie sehr vertraute Alltagsgegenstände unser Gefühl von Zuhause prägen und uns Orientierung bieten. Der Ethnologe Hans Peter Hahn erklärt, dass uns vertraute Dinge des Alltags helfen, uns in der Welt zurechtzufinden. Wie das geschieht, schauen wir uns in dieser Folge an.
Gleichzeitig zeigt diese Folge, wie sich die Bedeutungen von Objekten im Laufe der Zeit verändern. Adolar macht klar: Dinge sind Teil unserer kollektiven Identität und ein wesentlicher Baustein unseres Geschichtsbewusstseins.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
15 Minuten
Das ist Folge 2 meiner Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.
Adolar besucht "Blast From The Past", einen kuriosen Ramschladen auf der Raumstation Lako VII. Während er die angebotenen Waren unter die Lupe nimmt (Mann, da sind Sachen dabei, die kannst du dir nicht ausdenken!), realisiert er, wie biografische Lebensgeschichten Objekte an uns binden. Nebenbei erzählt Adolar von einem Gegenstand, der in seiner eigenen Biografie als Anthronaut eine wichtige Rolle spielt.
Wir steigen tiefer in das Buch "Materielle Kultur" des Ethnologen Hans Peter Hahn ein und streifen außerdem das Konzept des "Erweiterten Ich" von Russell W. Belk. Für Crew-Mitglieder gibt es eine Exklusiv-Folge, in der dieses spannende Konzept näher beleuchtet wird.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Adolar besucht "Blast From The Past", einen kuriosen Ramschladen auf der Raumstation Lako VII. Während er die angebotenen Waren unter die Lupe nimmt (Mann, da sind Sachen dabei, die kannst du dir nicht ausdenken!), realisiert er, wie biografische Lebensgeschichten Objekte an uns binden. Nebenbei erzählt Adolar von einem Gegenstand, der in seiner eigenen Biografie als Anthronaut eine wichtige Rolle spielt.
Wir steigen tiefer in das Buch "Materielle Kultur" des Ethnologen Hans Peter Hahn ein und streifen außerdem das Konzept des "Erweiterten Ich" von Russell W. Belk. Für Crew-Mitglieder gibt es eine Exklusiv-Folge, in der dieses spannende Konzept näher beleuchtet wird.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
16 Minuten
Das ist der Auftakt der mehrteiligen Podcast-Reihe „Dinge, die wir sind“.
Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns auslösen?
Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet, Gegenstände zu empfinden.
Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen, in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft werden.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
Nach langem Suchen hat Adolar die Packstation des Galactic Parcel Service gefunden und nimmt sein lange erwartetes Paket in Empfang. Es enthält einen Gegenstand, der etwas mit Adolars eigener Biografie zu tun hat. Dieser Gegenstand löst Gefühle in ihm aus – und Adolar fragt sich: Woher kommt eigentlich diese starke Verbindung zwischen uns Menschen und den Dingen um uns herum? Wie kann das sein, dass Dinge so viel in uns auslösen?
Mit einem Text von Hans Peter Hahn nähern wir uns diesen Fragen an. Wir sprechen über den Substanz-Charakter von Dingen, über Gegenstände als „widerständige Gegenüber“ und was es bedeutet, Gegenstände zu empfinden.
Für Crew-Mitglieder erscheinen zusätzlich vier Exklusiv-Folgen, in denen die Themen der öffentlichen Folgen weiter vertieft werden.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Hahn, Hans Peter 2005: Materielle Kultur. Eine Einführung. Berlin: Reimer Verlag
20 Minuten
Adolar ist auf einem dicht bewachsenen Dschungelplaneten gelandet - eigentlich, um eine wichtige Lieferung abzuholen. Doch zwischen üppigem Gestrüpp und seltsamen Geräuschen stößt er auf ein Thema, das auf der Erde gerade für Schlagzeilen sorgt: unkontaktierte Völker.
In dieser Folge geht Adolar der Frage nach, was hinter diesem Begriff wirklich steckt. Gibt es tatsächlich noch Menschen, die völlig ohne Kontakt zur Außenwelt leben? Oder handelt es sich um ein romantisiertes Bild, das mehr über uns selbst aussagt als über die Betroffenen?
Adolar spricht über die kolonialen Wurzeln eines Narrativs, das heute noch nachwirkt, über Mythen und Medienbilder und über den Wandel in der ethnologischen Forschung hin zum Postkolonialismus.
Eine Folge über Projektionen als koloniales Erbe und die Frage, was „unkontaktiert“ in einer global vernetzten Welt überhaupt noch bedeuten kann.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Wolf, Eric R. 1986: Die Völker ohne Geschichte. Europa und die andere Welt seit 1400. Frankfurt am Main: Campus Verlag
· Survival International 2025: Unkontaktierte Völker. Kampf um Selbstbestimmung. In: Kampagnen-Website unkontaktiert.de (URL abgerufen am 30.10.2025)
In dieser Folge geht Adolar der Frage nach, was hinter diesem Begriff wirklich steckt. Gibt es tatsächlich noch Menschen, die völlig ohne Kontakt zur Außenwelt leben? Oder handelt es sich um ein romantisiertes Bild, das mehr über uns selbst aussagt als über die Betroffenen?
Adolar spricht über die kolonialen Wurzeln eines Narrativs, das heute noch nachwirkt, über Mythen und Medienbilder und über den Wandel in der ethnologischen Forschung hin zum Postkolonialismus.
Eine Folge über Projektionen als koloniales Erbe und die Frage, was „unkontaktiert“ in einer global vernetzten Welt überhaupt noch bedeuten kann.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Wolf, Eric R. 1986: Die Völker ohne Geschichte. Europa und die andere Welt seit 1400. Frankfurt am Main: Campus Verlag
· Survival International 2025: Unkontaktierte Völker. Kampf um Selbstbestimmung. In: Kampagnen-Website unkontaktiert.de (URL abgerufen am 30.10.2025)
20 Minuten
Adolar hebt endlich wieder ab! Nach einer viel zu langen Pause auf der Raumstation New Haven fliegt er zurück ins All - mit frischem Schub und einem spannenden Thema im Gepäck: die DGSKA-Tagung 2025 in Köln.
Adolar nimmt euch mit auf einen Abstecher zu dieser großen und wichtigen Ethnologie-Tagung in Deutschland. Ihr erfahrt, wer diese Tagungen besucht und was dort so passiert. Adolar erklärt auch, was es mit dem sperrigen Tagungsmotto "Un/Commoning Anthropology" tatsächlich auf sich hat.
Für Crew-Mitglieder gibt es zusätzlich die Exklusiv-Folge "Best of DGSKA-Tagung 2025 (rein subjektiv)". Darin erzählt Adolar, welche Sessions ihn am meisten faszinieren - und warum.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· DGSKA 2025: Zeitplan. In: DGSKA Tagungswebsite (URL abgerufen am 16.10.2025)
Adolar nimmt euch mit auf einen Abstecher zu dieser großen und wichtigen Ethnologie-Tagung in Deutschland. Ihr erfahrt, wer diese Tagungen besucht und was dort so passiert. Adolar erklärt auch, was es mit dem sperrigen Tagungsmotto "Un/Commoning Anthropology" tatsächlich auf sich hat.
Für Crew-Mitglieder gibt es zusätzlich die Exklusiv-Folge "Best of DGSKA-Tagung 2025 (rein subjektiv)". Darin erzählt Adolar, welche Sessions ihn am meisten faszinieren - und warum.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· DGSKA 2025: Zeitplan. In: DGSKA Tagungswebsite (URL abgerufen am 16.10.2025)
35 Minuten
Adolars Schiff ist in eine Supernova geraten und wurde schwer beschädigt. Jetzt sitzt er im Reparaturdock von New Haven fest und meldet sich von dort zurück.
Leider ist an spannende Space-Abenteuer gerade nicht zu denken. Damit es aber trotzdem neuen Stoff gibt, hat er eine ältere Aufnahme ausgegraben. Darin erzählt Adolar von seiner Magisterarbeit aus dem Jahr 2008, in der er sich mit Computerspielen aus ethnologischer Perspektive beschäftigte - damals wie heute ein ziemlich ungewöhnliches Thema.
Die Aufnahme knüpft an Folge 15 an ("Speedruns, Mods, First Person Shooter - Spielkultur in der Ethnologie"). Wer mag, hört da vorher nochmal rein.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Wagner, Daniel 2008: „Computerspielen als soziale Praxis. Zur Relevanz ethnografischer Ansätze für eine handlungsorientierte Computerspielforschung am Beispiel der First-Person-Shooter“. [Unveröffentlichte Magisterarbeit, Ludwig-Maximilians-Universität München].
Leider ist an spannende Space-Abenteuer gerade nicht zu denken. Damit es aber trotzdem neuen Stoff gibt, hat er eine ältere Aufnahme ausgegraben. Darin erzählt Adolar von seiner Magisterarbeit aus dem Jahr 2008, in der er sich mit Computerspielen aus ethnologischer Perspektive beschäftigte - damals wie heute ein ziemlich ungewöhnliches Thema.
Die Aufnahme knüpft an Folge 15 an ("Speedruns, Mods, First Person Shooter - Spielkultur in der Ethnologie"). Wer mag, hört da vorher nochmal rein.
Werdet Crew-Mitglied und unterstützt meinen Podcast: https://anthronaut.de/steady/
Zu den Community-Umfragen geht es hier entlang: https://anthronaut.de/umfragen/
Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de
Quellen in dieser Folge:
· Wagner, Daniel 2008: „Computerspielen als soziale Praxis. Zur Relevanz ethnografischer Ansätze für eine handlungsorientierte Computerspielforschung am Beispiel der First-Person-Shooter“. [Unveröffentlichte Magisterarbeit, Ludwig-Maximilians-Universität München].