Podcaster
Episoden
18.03.2026
51 Minuten
In dieser Folge von „Die Zukunft baut mit“ trifft Anton Rieder auf Isabella Stickler – Juristin, Immobilientreuhänderin und Obfrau der Alpenland. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie leistbares Wohnen unter den heutigen Rahmenbedingungen überhaupt noch möglich ist. Gemeinsam sprechen sie über steigende Bau- und Finanzierungskosten, den Einfluss von Normen und Vorschriften sowie über die Verantwortung von Bauträgern, nicht nur günstig, sondern vor allem langfristig brauchbar, hochwertig und wirtschaftlich zu bauen.
Ein zentrales Thema ist die Rolle des gemeinnützigen Wohnbaus als gesellschaftlicher Stabilitätsfaktor. Isabella Stickler erklärt, warum gemeinnützige Bauträger weit über ihre eigenen Bestände hinaus auf den Wohnungsmarkt wirken, welche Bedeutung Wohnzufriedenheit, Langlebigkeit und soziale Durchmischung haben und weshalb Wohnbau nicht nach kurzfristigen Trends, sondern nach realem Bedarf geplant werden sollte. Anton Rieder ergänzt die Perspektive des mittelständischen Bauunternehmers und zeigt, warum regionale Partner, Ausführungswissen und kooperative Vertragsmodelle entscheidend sind, um Qualität und Leistbarkeit zusammenzubringen.
Darüber hinaus richtet die Folge den Blick klar nach vorne: auf systematisiertes Bauen, Vorfertigung, neue Wohnformen für junge und ältere Menschen sowie auf die Frage, wie Österreich seinen Wohnraumbedarf strategischer denken könnte. Entstanden ist ein differenziertes Gespräch über Kosten, Qualität, Gemeinnützigkeit, Demografie und die Zukunft des Wohnens — mit dem klaren Fazit, dass guter Wohnbau weit mehr ist als reine Errichtung: Er ist sozialer Auftrag, wirtschaftliche Herausforderung und langfristige Verantwortung zugleich.
Ein zentrales Thema ist die Rolle des gemeinnützigen Wohnbaus als gesellschaftlicher Stabilitätsfaktor. Isabella Stickler erklärt, warum gemeinnützige Bauträger weit über ihre eigenen Bestände hinaus auf den Wohnungsmarkt wirken, welche Bedeutung Wohnzufriedenheit, Langlebigkeit und soziale Durchmischung haben und weshalb Wohnbau nicht nach kurzfristigen Trends, sondern nach realem Bedarf geplant werden sollte. Anton Rieder ergänzt die Perspektive des mittelständischen Bauunternehmers und zeigt, warum regionale Partner, Ausführungswissen und kooperative Vertragsmodelle entscheidend sind, um Qualität und Leistbarkeit zusammenzubringen.
Darüber hinaus richtet die Folge den Blick klar nach vorne: auf systematisiertes Bauen, Vorfertigung, neue Wohnformen für junge und ältere Menschen sowie auf die Frage, wie Österreich seinen Wohnraumbedarf strategischer denken könnte. Entstanden ist ein differenziertes Gespräch über Kosten, Qualität, Gemeinnützigkeit, Demografie und die Zukunft des Wohnens — mit dem klaren Fazit, dass guter Wohnbau weit mehr ist als reine Errichtung: Er ist sozialer Auftrag, wirtschaftliche Herausforderung und langfristige Verantwortung zugleich.
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24.02.2026
39 Minuten
RIEDERBAU stellt die Weichen für die Zukunft: Mit Lukas Hechenblaickner (Wohnbau & öffentlicher Bau) und Raphael Lindermayr (Gewerbe- und Industriebau) rücken zwei langjährige Führungskräfte in die Geschäftsführung auf. Gemeinsam mit Anton Rieder entsteht eine Dreierspitze, die Verantwortung bewusst teilt und strategische Entscheidungen künftig gemeinsam trifft.
Im Gespräch geht es um den richtigen Zeitpunkt für diesen Schritt, um Vertrauen, Unternehmenskultur und die Bedeutung eines frühzeitig geplanten Generationswechsels. Die drei sprechen über organisches Wachstum, klare Verantwortlichkeiten, Kommunikation auf Augenhöhe und darüber, warum Führung heute mehr bedeutet als reine Entscheidungsgewalt.
Zugleich wird deutlich: Die Erweiterung der Geschäftsführung ist kein symbolischer Akt, sondern Teil eines umfassenden Investitions- und Zukunftsprogramms bis 2030 – mit Expansion nach Bayern, dem Aufbau des „Digitalen Handwerks Tirol“, neuen Gewerken und einer klaren strategischen Positionierung im Design-&-Build-Segment.
Im Gespräch geht es um den richtigen Zeitpunkt für diesen Schritt, um Vertrauen, Unternehmenskultur und die Bedeutung eines frühzeitig geplanten Generationswechsels. Die drei sprechen über organisches Wachstum, klare Verantwortlichkeiten, Kommunikation auf Augenhöhe und darüber, warum Führung heute mehr bedeutet als reine Entscheidungsgewalt.
Zugleich wird deutlich: Die Erweiterung der Geschäftsführung ist kein symbolischer Akt, sondern Teil eines umfassenden Investitions- und Zukunftsprogramms bis 2030 – mit Expansion nach Bayern, dem Aufbau des „Digitalen Handwerks Tirol“, neuen Gewerken und einer klaren strategischen Positionierung im Design-&-Build-Segment.
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12.02.2026
50 Minuten
In dieser Podcastfolge treffen mit Anton Rieder und Helmut Spiehs zwei Perspektiven aufeinander, die eines verbindet: der Wunsch, das Bauen grundlegend weiterzuentwickeln. Im Gespräch geht es um industrielle Vorfertigung als Schlüssel zur Produktivitätssteigerung, um den bewussten Umgang mit Komplexität und um die Frage, wie Verantwortung im Bauprozess wieder klar gebündelt werden kann. Der Holzbau wird dabei nicht als Gegenmodell zum Massivbau verstanden, sondern als sinnvolle Ergänzung in hybriden Systemen.
Helmut Spiehs gibt Einblicke in die Entwicklung von Binderholz und B-Solution – von der Rohstoffverarbeitung bis hin zu vorgefertigten Bauteilen und kompletten Gebäudelösungen. Anton Rieder schildert parallel den Weg von RIEDERBAU vom klassischen Hochbau hin zu systematisierten Hybridbauten und erklärt, warum Standardisierung kein Qualitätsverlust, sondern eine Voraussetzung für leistbaren Wohnraum ist.
Deutlich wird: Die Bauwirtschaft steht vor einem Strukturwandel. Themen wie Klimaschutz, Fachkräftemangel, steigende Kosten und gesellschaftliche Verantwortung lassen sich nur mit neuen Denkweisen bewältigen. Die Zukunft des Bauens liegt nicht im Entweder-oder, sondern im intelligenten Zusammenspiel von Materialien, Prozessen und Menschen – pragmatisch, wirtschaftlich und nachhaltig.
Helmut Spiehs gibt Einblicke in die Entwicklung von Binderholz und B-Solution – von der Rohstoffverarbeitung bis hin zu vorgefertigten Bauteilen und kompletten Gebäudelösungen. Anton Rieder schildert parallel den Weg von RIEDERBAU vom klassischen Hochbau hin zu systematisierten Hybridbauten und erklärt, warum Standardisierung kein Qualitätsverlust, sondern eine Voraussetzung für leistbaren Wohnraum ist.
Deutlich wird: Die Bauwirtschaft steht vor einem Strukturwandel. Themen wie Klimaschutz, Fachkräftemangel, steigende Kosten und gesellschaftliche Verantwortung lassen sich nur mit neuen Denkweisen bewältigen. Die Zukunft des Bauens liegt nicht im Entweder-oder, sondern im intelligenten Zusammenspiel von Materialien, Prozessen und Menschen – pragmatisch, wirtschaftlich und nachhaltig.
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14.01.2026
53 Minuten
Struktur statt Stillstand – ein Gespräch über die Stellschrauben, die den Bau wieder in Bewegung bringen.
Anton Rieder begrüßt Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, zum Blick über die Grenze: Warum steigen Genehmigungszahlen zwar leicht, die Bautätigkeit bleibt aber trotzdem schwach? Müller ordnet den „Basiseffekt“ ein und macht klar, dass es nicht den einen Hebel gibt – sondern ein Bündel aus Finanzierung, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, realistischen Anforderungen an Gebäude und dem Abbau bürokratischer Hürden. Rieder ergänzt die österreichische Perspektive: Wohnbauförderung und gemeinnütziger Sektor stabilisieren den Markt, gleichzeitig bremsen Genehmigungsprozesse, hohe Standards und Signale wie Mietendeckel Investitionen aus.
Im zweiten Teil wird’s systemisch: Beide sprechen über Planung und Genehmigung als Kosten- und Zeitfaktor – und warum Digitalisierung „end to end“ gedacht werden muss. Müller skizziert, wie digitale Einreichung, Vollständigkeitschecks und Transparenz im Verfahren aussehen könnten – und warum ohne klaren Push von Auftraggeber- und Staatseite zu wenig passiert. Rieder hält dagegen: Die Branche darf nicht nur warten, sondern muss die Effizienzgewinne moderner Methoden (BIM, integrierte Teams, Standards im eigenen Betrieb) selbst nutzen und vorleben.
Zum Schluss geht es um Infrastruktur, Sondervermögen und Vergaberecht: Müller erklärt, warum die versprochenen Milliarden bisher kaum als echte Zusätzlichkeit wirken und warum Management, Baureife und Vergabefähigkeit entscheidend sind. Beim Vergaberecht plädiert er für mehr Flexibilität jenseits des strengen Losgrundsatzes – damit öffentliche Auftraggeber entlastet werden und Projekte schneller in die Umsetzung kommen. Rieder bestätigt aus der Praxis: GU-/TU-Modelle können Tempo und Kooperation erhöhen – vor allem, wenn Ausführungs-Know-how früh in die Planung eingebunden wird. Ein intensiver Austausch über Verantwortung, Produktivität und den Mut, den Bau wieder konsequent vom Ergebnis her zu denken.
Anton Rieder begrüßt Tim-Oliver Müller, Hauptgeschäftsführer des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie, zum Blick über die Grenze: Warum steigen Genehmigungszahlen zwar leicht, die Bautätigkeit bleibt aber trotzdem schwach? Müller ordnet den „Basiseffekt“ ein und macht klar, dass es nicht den einen Hebel gibt – sondern ein Bündel aus Finanzierung, wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, realistischen Anforderungen an Gebäude und dem Abbau bürokratischer Hürden. Rieder ergänzt die österreichische Perspektive: Wohnbauförderung und gemeinnütziger Sektor stabilisieren den Markt, gleichzeitig bremsen Genehmigungsprozesse, hohe Standards und Signale wie Mietendeckel Investitionen aus.
Im zweiten Teil wird’s systemisch: Beide sprechen über Planung und Genehmigung als Kosten- und Zeitfaktor – und warum Digitalisierung „end to end“ gedacht werden muss. Müller skizziert, wie digitale Einreichung, Vollständigkeitschecks und Transparenz im Verfahren aussehen könnten – und warum ohne klaren Push von Auftraggeber- und Staatseite zu wenig passiert. Rieder hält dagegen: Die Branche darf nicht nur warten, sondern muss die Effizienzgewinne moderner Methoden (BIM, integrierte Teams, Standards im eigenen Betrieb) selbst nutzen und vorleben.
Zum Schluss geht es um Infrastruktur, Sondervermögen und Vergaberecht: Müller erklärt, warum die versprochenen Milliarden bisher kaum als echte Zusätzlichkeit wirken und warum Management, Baureife und Vergabefähigkeit entscheidend sind. Beim Vergaberecht plädiert er für mehr Flexibilität jenseits des strengen Losgrundsatzes – damit öffentliche Auftraggeber entlastet werden und Projekte schneller in die Umsetzung kommen. Rieder bestätigt aus der Praxis: GU-/TU-Modelle können Tempo und Kooperation erhöhen – vor allem, wenn Ausführungs-Know-how früh in die Planung eingebunden wird. Ein intensiver Austausch über Verantwortung, Produktivität und den Mut, den Bau wieder konsequent vom Ergebnis her zu denken.
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10.12.2025
50 Minuten
Von Baumeister zu Baumeister – ein Gespräch über Unternehmertum, Verantwortung und die Zukunft des Bauens.
In dieser Folge von „Die Zukunft baut mit“ spricht Anton Rieder mit dem oberösterreichischen Baumeister Norbert Hartl über seinen bemerkenswerten Werdegang: vom HTL-Absolventen und Ferialpraktikanten hin zum Eigentümer eines Unternehmens mit heute über 850 Mitarbeiter:innen. Hartl erzählt, wie aus drei Sommermonaten 42 Jahre wurden – und wie er durch ein Management-Buyout vom Angestellten zum Unternehmer wurde. Dabei wird deutlich, was ihn und Rieder verbindet: eine klare Vision und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die großen Hebel der Zukunft: Prozessstandardisierung, Digitalisierung, BIM, Design-&-Build-Modelle und die Frage, wie Bauunternehmen wieder stärker zum Produktdenken zurückfinden können. Beide Baumeister sprechen offen über die Grenzen der aktuellen Systematik – von überbordender Bürokratie über neun unterschiedliche Landesbauordnungen bis zu Normen, die kosteneffizientes Bauen erschweren. Gleichzeitig zeigen sie auf, welche Chancen sich ergeben, wenn Planung, Ausführung und Wertschöpfungskette zusammengeführt werden.
Zentral ist auch die Rolle der Zukunftsagentur Bau, die Hartl und Rieder als „Geburtshelfer“ mit aufgebaut haben. Sie bietet Forschung, Wissenstransfer und Weiterbildung – und unterstützt Unternehmen dabei, am Unternehmen zu arbeiten statt nur im Unternehmen. Zum Abschluss sprechen beide über die Zukunft ihrer eigenen Betriebe: Mitarbeiterentwicklung, Führungsstrukturen, Nachfolge und die Bedeutung einer starken regionalen Verwurzelung.
Ein intensiver, praxisnaher Austausch zweier Unternehmer, die die Branche seit Jahrzehnten prägen – und weiterhin gestalten wollen.
In dieser Folge von „Die Zukunft baut mit“ spricht Anton Rieder mit dem oberösterreichischen Baumeister Norbert Hartl über seinen bemerkenswerten Werdegang: vom HTL-Absolventen und Ferialpraktikanten hin zum Eigentümer eines Unternehmens mit heute über 850 Mitarbeiter:innen. Hartl erzählt, wie aus drei Sommermonaten 42 Jahre wurden – und wie er durch ein Management-Buyout vom Angestellten zum Unternehmer wurde. Dabei wird deutlich, was ihn und Rieder verbindet: eine klare Vision und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen.
Im Mittelpunkt des Gesprächs stehen die großen Hebel der Zukunft: Prozessstandardisierung, Digitalisierung, BIM, Design-&-Build-Modelle und die Frage, wie Bauunternehmen wieder stärker zum Produktdenken zurückfinden können. Beide Baumeister sprechen offen über die Grenzen der aktuellen Systematik – von überbordender Bürokratie über neun unterschiedliche Landesbauordnungen bis zu Normen, die kosteneffizientes Bauen erschweren. Gleichzeitig zeigen sie auf, welche Chancen sich ergeben, wenn Planung, Ausführung und Wertschöpfungskette zusammengeführt werden.
Zentral ist auch die Rolle der Zukunftsagentur Bau, die Hartl und Rieder als „Geburtshelfer“ mit aufgebaut haben. Sie bietet Forschung, Wissenstransfer und Weiterbildung – und unterstützt Unternehmen dabei, am Unternehmen zu arbeiten statt nur im Unternehmen. Zum Abschluss sprechen beide über die Zukunft ihrer eigenen Betriebe: Mitarbeiterentwicklung, Führungsstrukturen, Nachfolge und die Bedeutung einer starken regionalen Verwurzelung.
Ein intensiver, praxisnaher Austausch zweier Unternehmer, die die Branche seit Jahrzehnten prägen – und weiterhin gestalten wollen.
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Über diesen Podcast
Bau-Enthusiasten & Branchenkenner! Gemeinsam tauchen wir ein in
die beeindruckende Welt des Bauens und erkunden, wohin die digitale
Transformation das Bauwesen führen wird: Welche Innovationen werden
sich durchsetzen? Wohin geht die Reise? Im neuen RIEDERBAU-Podcast
"Die Zukunft baut mit" teilt Anton Rieder seine Begeisterung für
Zukunftsthemen und bittet führende Expert*innen der Baubranche vor
das Mikrophon.
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