Markeding - Marken, Menschen & andere Merkwürdigkeiten
Marken, Menschen & andere Merkwürdigkeiten
Podcaster
Episoden
27.01.2026
50 Minuten
Millennials, lineares Fernsehen und die große Frage: Kann man
„Wetten, dass..?“ wirklich rebooten – oder ist das einfach nur ein
Bahlsen-Keks? Wir sprechen über – die Kaulitz-Brüder als neue Hüter
der Samstagabendunterhaltung – warum Boykott-Aufrufe auf LinkedIn
ungefähr so wirksam sind wie ein Nerfgun-Aufstand – wie Lufthansa
zeigt, dass Heritage kein Staubfänger sein muss – und warum Pamela
Anderson gerade mehr Markenführung betreibt als die halbe
Marketingbranche Eine knackige Folge über Nostalgie,
Markenidentität, politische Aufgeregtheit und die unterschätzte
Kraft von Haltung statt Trendhopping. Ohne Make-up. Ohne
Moralkeule. Mit Meinung. Also alles wie immer. Quellen:
https://www.instagram.com/reel/DTxK40tjMIE/?igsh=Z3k0Z2tueWs0Y216
https://www.wuv.de/Themen/Marke/Heritage-als-Marketingstrategie-Warum-die-Lufthansa-Kampagne-mehr-ist-als-Nostalgie
https://www.instagram.com/p/DTui638iNjE/?igsh=MWdpZmd5ejdqb3cweQ%3D%3D
https://www.linkedin.com/posts/michael-hobusch-6806402a6_yes-we-can-activity-7418361753551634432-iy4k/
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15.01.2026
1 Stunde 18 Minuten
Viviane und Stephanie arbeiten sich heute einmal komplett durch die
Mampf-Ecke: Robert F. Kennedy dreht die Ernährungspyramide auf
links (weil warum nicht), UK verbietet Fastfood-Werbung vor 21 Uhr
(als ob Kinder noch lineares TV gucken), und die SPD will uns mit
dem „Deutschlandkorb“ erklären, dass wir alle kurz vor der
Butter-Insolvenz stehen. Danach wird’s tierisch: Eine Schafherde
marschiert in einen Penny – und Penny macht daraus in Rekordzeit
eine Content-Offensive, die LinkedIn kollektiv in Dopamin taucht.
Plus: Rügenwalder recycelt den 90er-Reiterspot für den Veganuary,
nur diesmal mit Vespa, TikTok-Gesichtern und der Frage: Für wen
genau ist das eigentlich? Und weil das noch nicht reicht: KI-Block
mit OpenAI-Report, ein Tennisonkel dreht in Berlin seine Runden,
und irgendwo zwischen Jogginganzug und Weltpolitik taucht Maduro
auf – inklusive Marken, die plötzlich meinen, sie müssten sich
positionieren. Wie immer gilt: Wir lesen NUR Headlines. Manchmal
sogar mit beiden Augen. Quellen:
https://www.aerzteblatt.de/news/us-regierung-veroffentlicht-neue-ernahrungsrichtlinie-und-stosst-auf-geteiltes-echo-da799570-3e76-41cf-8888-a4ae35550bc8
https://www.womenshealthmag.com/uk/food/a69916291/junk-food-advertising-ban-uk-explained/
https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/spd-vorschlag-lebensmittelpreise-deutschland-100.html
https://www.business-punk.com/tech/openai-report-enthuellt-die-5-prozent-elite-arbeitet-sechsfach-schneller-der-rest-verliert-den-anschluss/#google_vignette
https://www.wuv.de/Themen/Marke/Schafsinvasion-Gefundenes-Fressen-fuer-bei-Penny
https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/interview-mit-cmo-steffen-zeller-warum-ruegenwalder-im-veganuary-mit-retro-marketing-punkten-will-232700
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14.10.2025
1 Stunde 7 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über das, was Markenführung heute
ausmacht oder eben nicht. 80 % aller Werbebotschaften verpuffen
binnen 24 Stunden. Es sei denn, sie triggern Emotion. Das sagt die
Forschung. Und trotzdem sehen wir immer wieder: strategisch gute
Kampagnen sind selten – und noch seltener emotional ohne peinlich
zu sein. Beispiel Bahn: Die Ausschreibung über 120 Millionen läuft
und parallel dazu gibt’s die neue Contentreihe „Boah Bahn“ mit Anke
Engelke. Comedy soll Vertrauen schaffen. Oder ist es schon
Resignation in Serienform? Passend dazu: Die Kölner Oper soll 2026
(wirklich) eröffnen. 15 Jahre Sanierung, jetzt darf Jung von Matt
kommunizieren. Viel Spaß in der Stadt, in der Lokalpatriotismus
eine eigene Marketingdisziplin ist. Dann wäre da noch das
EU-Parlament, das sich an der Bezeichnung „Veggie-Wurst“
abarbeitet. Als gäbe es keine anderen Probleme. Währenddessen
diskutiert die Branche, ob bei Mammut Arroganz oder
Zielgruppenfilterung im Spiel ist – vielleicht beides? Und das
alles unter dem Eindruck eines Kommentars, der auf den Punkt
bringt, wie wenig die Branche an ihren eigenen Maßstäben misst:
Gute Kampagnen tun weh, weil sie zeigen, wie viel oft möglich
gewesen wäre. Aber wie schon Loddar Matthäus einst sagte: Wäre,
wäre, Fahrradkette. Quellen:
https://www.wuv.de/Themen/Marke/Mammut-Wie-viel-Ueberheblichkeit-vertraegt-eine-Marke
https://www.wuv.de/Themen/Marke/Verbot-der-Veggie-Wurst-Europa-verliert-das-Mass-der-Vernunft
https://www.horizont.net/agenturen/nachrichten/oeffentliche-ausschreibung-deutsche-bahn-startet-mega-pitch-230651
https://www.ksta.de/koeln/koelner-innenstadt/nach-14-jahren-koelner-oper-soll-im-september-2026-eroeffnen-2-1119176
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28.09.2025
1 Stunde 20 Minuten
In dieser Episode ist Schluss mit Sommerloch. Viviane und Stephanie
zerlegen die Aufreger der letzten Wochen: ein Baby im Bundestag
(ernsthaft, 2025?), der Mythos Vereinbarkeit, der so alt ist wie
die Branche selbst, und die schöne neue KI-Welt, die Junioren
schneller überflüssig macht, als man „Praktikum“ sagen kann.
Zwischen Panik und Heilsversprechen stellen sie die Frage: Welche
Jobs verschwinden wirklich – und welche entstehen gerade erst?
Außerdem geht’s um den Adventskalender-Wahnsinn, der längst mehr
Trigger als Freude ist: Von Luxusmarken, die für 700 Euro 24
Mini-Proben verkaufen, bis hin zu Supermärkten, die jede noch so
absurde Nische mit Schokolade füllen. Klar, dass da niemand mehr
den Überblick hat – geschweige denn Lust auf noch ein Türchen.
Natürlich darf das Influencer-Marketing nicht fehlen: zwischen
Heilsversprechen, Fremdscham und der ewigen Hoffnung, dass der
nächste Swipe-up doch endlich den ROI rettet. Dazu: Fehlerkultur,
die zwar in jedem Leitbild auftaucht, in der Praxis aber eher
Folklore bleibt. Und Generationenkonflikte, die jedes Meeting
sabotieren – weil Babyboomer noch immer PowerPoint feiern, während
Gen Z längst lieber Miro-Boards malt. Viviane und Stephanie
sprechen auch über Selbstwirksamkeit – warum sie kein fancy
Buzzword ist, sondern Überlebensstrategie – und drehen am Ende das
große Rad: Klimakrise, Aktivismus und die unbequeme Wahrheit, dass
wir alle lieber Storys posten, als selbst welche zu schreiben.
QUELLEN:
https://www.horizont.net/tech/nachrichten/us-studie-junge-menschen-bekommen-wegen-ki-immer-weniger-jobs-230018
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/gruenen-politikerin-hanna-steinmueller-wo-kann-man-mit-baby-auftreten-und-wo-nicht-110704523.html
https://www.glamour.de/beauty/artikel/beauty-adventskalender
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02.07.2025
1 Stunde 8 Minuten
Diese Woche bei MARKEDING: Marken zwischen Bedeutungssehnsucht und
Bedeutungsverlust. Madonna trägt Strumpfhosen vom Berliner Start-up
Saint Sass – die Reichweite? Geisteskrank. Und kaum ist der Hype
da, steht Temu bereit mit 1-Euro-Kopie. Originalität als Einladung
zum Nachmachen. Die Geissens werden überfallen. Und das Erste, was
Robert Geiss tut? Das Handy zücken. Die neue Medienrealität in drei
Worten: Kamera statt Konsequenz. De Beukelaer bringt für die
Prinzenrolle einen KI-generierten Spot auf den Markt. Inhaltlich
irrelevant, ästhetisch mittel – aber der eigentliche Aufreger: Die
halbe Kreativbranche bekommt Schnappatmung. Nicht wegen der Idee,
sondern aus Angst, selbst bald überflüssig zu sein. Brax macht
Schluss – mit Schweinsteiger und Ivanović. Weil es nicht zur Marke
passt, eine kaputte Beziehung weiter zu inszenieren. Eine seltene
Form von Konsequenz und Klarheit in der Testimonial-Logik. Respekt.
Und dann noch: Die Bildungsministerin will den Zugang zu Social
Media auf 14 bzw. 16 Jahre begrenzen. Der Fall „White Tiger“ zeigt,
wie dringend wir Kinder schützen – und endlich Medienkompetenz
ernst nehmen müssten. Enjoy! QUELLEN:
https://www.focus.de/kultur/stars/robert-geiss-teilt-taeterfotos-nach-brutalem-ueberfall_a3c60e1b-03d6-4c82-bc89-abb5eba73232.html
https://www.rnd.de/politik/fall-white-tiger-20-jaehriger-draengte-jugendlichen-im-netz-zum-selbstmord-NMIVV6AUUBFGRJHZTPUQOUCB4Y.html
https://www.tagesschau.de/inland/gesellschaft/jugendliche-kinder-social-media-tiktok-100.html
https://www.horizont.net/marketing/nachrichten/-prinzen-rolle-kampagne-grieseon-de-beukelaer-setzt-sich-mit-ki-werbespot-in-die-nesseln-228360
https://www.textilwirtschaft.de/business/news/markenbotschafter-brax-beendet-zusammenarbeit-mit-bastian-schweinsteiger-und-ana-ivanovi-250899
https://www.business-punk.com/brand/saint-sass-madonna-moment-berlin-startup/
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Über diesen Podcast
Herzlich Willkommen zu dem Podcast von zwei Beraterinnen, die
elfengleich von Fettnäpfchen zu Fettnäpfchen hüpfen. In „Markeding“
beschäftigen sich Stephanie Verch und Viviane Wilde-Skibicki mit
den Untiefen und den seichten Pfützen ihres Lebens als Beraterinnen
für Irgendwas mit Internet. Sie laden die Zuhörenden dazu ein, die
News der Woche ihrer ganz eigenen Babbel-Bubble mit ihnen Revue
passieren zu lassen, ziehen liebevoll vom Leder ziehen und scheren
zärtlich über den Kamm.
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