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Episoden

33 Minuten
Was tun, wenn Hassgewalt nicht nur verletzt, sondern auch ganz konkrete Kosten verursacht? Und wie können sich bedrohte Menschen, Initiativen und Einrichtungen besser schützen?

In dieser Folge von "Berlin – Solidarisch gegen Hass" stellen wir zwei konkrete Unterstützungsangebote für Betroffene von Hassgewalt in Berlin vor: den Berliner Soforthilfefonds und den Schutzfonds.

Wir klären, wer Unterstützung beantragen kann, welche Kosten übernommen werden, wie das Antragsverfahren funktioniert und worin sich die beiden Fonds unterscheiden. Dabei geht es sowohl um schnelle Hilfen nach einem Angriff oder einer Bedrohung – etwa für psychologische Unterstützung, Anwaltskosten oder Selbstverteidigungskurse – als auch um längerfristige Schutzmaßnahmen wie Alarmanlagen, Sicherheitstüren oder geschützte Fenster.

Eine Folge über konkrete Hilfe, Sicherheit und die Frage, wie Solidarität mit Betroffenen von Hassgewalt praktisch werden kann.

Weitere Infos:

Berliner Soforthilfefonds: www.berlin-gegen-hassgewalt.de

Berliner Schutzfonds: www.amadeu-antonio-stiftung.de/schutzfonds-schutzraeume-ermoeglichen-und-bewahren/

Tagung am 14. Oktober 2026 in Berlin: „Betroffene schützen, bedrohte Räume stärken: Verantwortung bündeln gegen Hassgewalt.“: www.amadeu-antonio-stiftung.de/termine/betroffene-schuetzen-bedrohte-raeume-staerken-verantwortung-buendeln-gegen-hassgewalt/
40 Minuten
In dieser Folge von „Berlin – Solidarisch gegen Hass“ spreche ich mit Mina und Matthias vom Register Neukölln über ihre Arbeit, das Meldeverfahren und darüber, was mit gemeldeten Vorfällen passiert.

Die Berliner Register dokumentieren diskriminierende und extrem rechte Vorfälle in den Berliner Bezirken, werten sie aus und machen gesellschaftliche Entwicklungen sichtbar. Im Gespräch erfahren wir außerdem, warum es wichtig ist, Vorfälle zu melden, und welchen Beitrag die Register damit für ein solidarisches Berlin leisten.

Kontakt und Infos:

Berliner Register: www.berliner-register.de

Vorfall melden: 

https://berliner-register.de/vorfall-melden/

register-nk@yekmal.de

+49 157 392 85 358
43 Minuten
In dieser Folge des Podcast "Berlin - Solidarisch gegen Hass" spricht Michaela Bechtel-Hirsh mit Fatma Keser über ein Thema, das oft übersehen oder tabuisiert wird: Gewalt im Namen der Ehre.

Fatma Keser ist u.a. Aktivistin, Feministin, Publizistin, Mitgründerin von "Migrantinnen für Säkularität und Selbstbestimmung" und des jüdisch-kurdischen Frauenvereins "Pek Koach". Sie setzt sich unter anderem für die Rechte von Frauen und Mädchen ein, die unter patriarchalen Normen leiden. Im Gespräch teilt sie ihre persönlichen Erfahrungen, beleuchtet blinde Flecken des Feminismus und spricht über die Notwendigkeit eines universellen Feminismus. Gemeinsam diskutieren die beiden Frauen über Gewalt im Namen der Ehre, gesellschaftliche Verantwortung und Wege, um Gewalt entgegenzuwirken - nicht nur am 08. März, dem internationalen Frauentag, sondern an jedem Tag.

"Papatya" bietet Schutz und Beratung in Fällen von familiärer Gewalt, Zwangsverheiratung und Verschleppung: http://www.papatya.org/
24 Minuten
In dieser Folge trifft Michaela Bechtel-Hirsh die Aktivist*innen Sarah, Hagar und Shay von "Civilwatch against Antisemitism" an der Humboldt-Universität Berlin. Sie erzählen von ihrem aktuellen Projekt „I’m from Israel, ask me anything“, das Dialoge zwischen Israelis und Studierenden fördert, um Vorurteile abzubauen und Antisemitismus entgegenzuwirken. Dabei berichten sie von ihren Erfahrungen als Aktivist*innen und den Herausforderungen für Israelis, jüdische Menschen und ihre Allies in Berlin und sie zeigen auf, wie Solidarität aktiv gelebt werden kann.

Wenn Ihr mehr über „Civilwatch agaginst Antisemitism“ erfahren möchtet, folgt ihnen am besten auf Instagram: @civilwatch.de
45 Minuten
Das israelisch-deutsche Jarock Ensemble aus Berlin übersetzt und vertont Werke israelischer Dichter*innen mit deutschen Wurzeln, welche israelische Literatur maßgeblich prägten, aber hierzulande kaum bekannt sind: Jehuda Amichai, Lea Goldberg, Dan Pagis und Nathan Zach. Die Stücke erzählen von Einsamkeit, Natur und Liebe. Die Musik ist emotional, eindringlich, leise wie auch laut.

Im Gespräch erzählen die Ensemblemitglieder Irene Aselmeier (Rezitation), Tal Koch (Komposition und Gesang), Raphael Isaac Landzbaum (Oboe) und Guy Woodcock (Gitarre) sowie der Filmemacher und Maler Oded Arad auch über ihr Engagement im Bereich Erinnerungskultur und deutsch-israelische Verständigung.

Weitere Infos findet Ihr hier:

Musikvideo Yarok ירוק: https://www.youtube.com/watch?v=965n7AymgSgTal Koch: http://www.talkoch.com/

Oded Arad: www.odedarad.com

BücherboXX: https://buecherboxx.info/category/standorte/grunewald-nahe-mahnmal-gleis17/
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Über diesen Podcast

Wir sind Berlinerinnen und Berliner. Wir sind vielfältig – und eine Gemeinschaft. "Wir verteidigen unsere gemeinsamen Grundwerte als bürgerschaftliche Solidargemeinschaft. Denn wer antisemitische, rassistische oder andere chauvinistische Vorurteile in Gewalt- oder sonstige Straftaten umsetzt, greift damit in der Tat die Menschenwürde und uns alle an. Daher stellen wir uns einig solchen Angriffen auf Menschenwürde, Recht und Freiheit entgegen." Dieses Zitat aus dem Fundament der Kampagne, der "Berliner Erklärung bürgerschaftlichen Solidarität", beschreibt gut, worum es uns geht. Wir möchten in unserem Podcast Menschen aus allen Bereichen der Berliner Zivilgesellschaft zu Wort kommen lassen - zu aktuellen Geschehnissen, zu Erfahrungen, als Betroffener oder auch als Sprecher für eine gesellschaftlich relevante Gruppe.
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„Berlin - Solidarisch gegen Hass“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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