Podcaster
Episoden
06.06.2026
1 Stunde 37 Minuten
Cassondra Spring is Global Brand Lead at Liv Cycling, the only dedicated women's bike brand in the world. In this episode, Tim and Cassondra talk about what it actually takes to build a brand that serves an audience the industry had largely ignored, and why getting it right required more than good intentions.
We talk about Bonnie Tu, the woman who founded Liv inside one of the world's largest bicycle corporations and had to fight for the idea from day one. About what it means to design a bike brand for women from the ground up, not just adapt what already exists. About retail as the moment where brand promise either gets fulfilled or quietly falls apart. And about why the bike industry still speaks to too narrow an audience, and what it costs us.
Cassondra also shares her perspective on community as a brand tool, the rise of women's professional cycling, and why transformation is what people are really looking for when they walk into a bike shop.
The video about LIV's founder Bonnie we have been talking about https://www.youtube.com/watch?v=m_ySoTZuNGU
More about Liv Cycling at https://liv-cycling.com
To learn more about us and the ADLIPS Branding Studio go to https://adlips.io
Thanks for listening 🫶
We talk about Bonnie Tu, the woman who founded Liv inside one of the world's largest bicycle corporations and had to fight for the idea from day one. About what it means to design a bike brand for women from the ground up, not just adapt what already exists. About retail as the moment where brand promise either gets fulfilled or quietly falls apart. And about why the bike industry still speaks to too narrow an audience, and what it costs us.
Cassondra also shares her perspective on community as a brand tool, the rise of women's professional cycling, and why transformation is what people are really looking for when they walk into a bike shop.
The video about LIV's founder Bonnie we have been talking about https://www.youtube.com/watch?v=m_ySoTZuNGU
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29.05.2026
1 Stunde 34 Minuten
Sebastian Meinecke ist Gründer und Geschäftsführer der URWAHN Engineering GmbH in Magdeburg, an die die Marke URWAHN Bikes angedockt ist. Seit über acht Jahren entwickelt er Fahrräder, die er mit metallischem 3D-Druck in Deutschland fertigt, mit Lieferzeiten, die die Branche nicht für möglich hält, und einem Vertriebsmodell, das den Handel vom Lagerdruck befreit.
In dieser Episode geht es um eine Frage, die sich die europäische Fahrradbranche lange nicht gestellt hat: Warum eigentlich nicht hier produzieren? Nicht aus Romantik, nicht aus Idealismus, sondern weil es funktioniert. Sebastian erklärt, wie URWAHN aus einer Studenten-Manufaktur im WG-Keller zu einer Smart Bike Factory geworden ist, die Stahlrahmen in zehn Tagen liefert und bald Titanrahmen zu Stahlpreisen anbieten will.
Wir sprechen darüber, warum Made in Germany als Label seinen Wert verloren hat, was es braucht, damit es wieder eines bekommt, und warum die Fähigkeiten längst da sind, wenn man bereit ist, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Sebastian erzählt von Partnern aus der Schutzblechproduktion, die in sechs Wochen qualifiziert waren und heute mit zwei Wochen Lieferzeit fertigen. Von einem Händler in Hamburg, der in weniger als einem Jahr alle klassischen Fachhandelspartner überholt hat. Und von dem Moment, in dem URWAHN aufgehört hat, es allen recht machen zu wollen.
Denn genau das ist der eigentliche Kern dieser Folge: Ein Produktionsmodell, das nur funktioniert, weil eine Marke irgendwann klar entschieden hat, wer sie ist. Und was sie nicht ist. Das ist keine Logistikgeschichte. Es ist eine Positionierungsgeschichte.
Mehr zu URWAHN und der Smart Bike Factory findet ihr unter https://urwahn.com
Einen Blick hinter die Kulissen von URWAHN bekommst du hier
https://www.youtube.com/watch?v=czDChU-oj9g
Wenn deine Marke gerade an dem Punkt steht, an dem Sebastian damals war, also viel Substanz, aber keine klare Linie nach außen, dann lass uns darüber sprechen.
Wir bieten einen kostenlosen 30-minütigen Brand Clarity Call an. Kein Pitch, kein Druck. Nur ein ehrliches Gespräch darüber, wo du stehst, wo du hin willst und ob wir dir gegebenenfalls dabei helfen können.
Schreibe uns einfach eine kurze Email mit dem Betreff CALL an info@adlips.io - wir melden uns dann kurzfristig
Danke für deine Aufmerksamkeit 🫶
In dieser Episode geht es um eine Frage, die sich die europäische Fahrradbranche lange nicht gestellt hat: Warum eigentlich nicht hier produzieren? Nicht aus Romantik, nicht aus Idealismus, sondern weil es funktioniert. Sebastian erklärt, wie URWAHN aus einer Studenten-Manufaktur im WG-Keller zu einer Smart Bike Factory geworden ist, die Stahlrahmen in zehn Tagen liefert und bald Titanrahmen zu Stahlpreisen anbieten will.
Wir sprechen darüber, warum Made in Germany als Label seinen Wert verloren hat, was es braucht, damit es wieder eines bekommt, und warum die Fähigkeiten längst da sind, wenn man bereit ist, sich gemeinsam an einen Tisch zu setzen. Sebastian erzählt von Partnern aus der Schutzblechproduktion, die in sechs Wochen qualifiziert waren und heute mit zwei Wochen Lieferzeit fertigen. Von einem Händler in Hamburg, der in weniger als einem Jahr alle klassischen Fachhandelspartner überholt hat. Und von dem Moment, in dem URWAHN aufgehört hat, es allen recht machen zu wollen.
Denn genau das ist der eigentliche Kern dieser Folge: Ein Produktionsmodell, das nur funktioniert, weil eine Marke irgendwann klar entschieden hat, wer sie ist. Und was sie nicht ist. Das ist keine Logistikgeschichte. Es ist eine Positionierungsgeschichte.
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11.05.2026
1 Stunde 53 Minuten
Jan Sallawitz kam kurz nach der Gründung zu EVOC* und hat die Marke fast 17 Jahre lang als Head of Brand von innen heraus geprägt. Jan Sallawitz kam kurz nach der Gründung zu EVOC und hat die Marke fast 17 Jahre lang als Head of Brand von innen heraus geprägt. Bevor das passiert ist, stand er in Freiburg hinter der Theke eines Titus-Skateshops, hat Fanatic Snowboards mitaufgebaut und auf Reisen durch Thailand, den Himalaya und die Arktis gemerkt, dass der richtige Rucksack fürs Mountainbiken noch nicht existiert.
Was dann folgte, war keine klassische Gründungsgeschichte. Kein Business-Plan, kein Investor, kein Markt. Nur drei Freerider, ein Schneeball aus zufälligen Aufträgen und die Überzeugung, dass das Produkt, das sie selbst brauchten, auch anderen fehlen würde.
Auf der Eurobike 2008 hat ihnen die Branche das Gegenteil erklärt. Zu teuer. Braucht kein Mensch. Unterm Rucksack schwitzt man sowieso.
In dieser Folge sprechen wir mit Jan darüber, was Skateboarding ihm über Marken beigebracht hat, lange bevor er selber die Verantwortung für eine hatte. Warum so viele Menschen bis heute glauben, EVOC* sei eine kanadische Marke. Was der Trailbuilder Backpack und die Foto-Bag-Serie wirklich über die Identität der Marke aussagen. Und was es bedeutet, fast zwei Jahrzehnte lang an einer Marke zu bauen und sie dann loszulassen.
Mehr zu EVOC findest du auf
https://evocsports.com
Mehr zu Merchant and Friends findest du auf
https://merchantandfriends.com
Wer mehr über uns und das ADLIPS Branding Studio erfahren möchte, geht auf
https://adlips.io
Danke für deine Aufmerksamkeit ️
Was dann folgte, war keine klassische Gründungsgeschichte. Kein Business-Plan, kein Investor, kein Markt. Nur drei Freerider, ein Schneeball aus zufälligen Aufträgen und die Überzeugung, dass das Produkt, das sie selbst brauchten, auch anderen fehlen würde.
Auf der Eurobike 2008 hat ihnen die Branche das Gegenteil erklärt. Zu teuer. Braucht kein Mensch. Unterm Rucksack schwitzt man sowieso.
In dieser Folge sprechen wir mit Jan darüber, was Skateboarding ihm über Marken beigebracht hat, lange bevor er selber die Verantwortung für eine hatte. Warum so viele Menschen bis heute glauben, EVOC* sei eine kanadische Marke. Was der Trailbuilder Backpack und die Foto-Bag-Serie wirklich über die Identität der Marke aussagen. Und was es bedeutet, fast zwei Jahrzehnte lang an einer Marke zu bauen und sie dann loszulassen.
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04.05.2026
1 Minute
Alex Thusbass ist Managing Director bei Hepha E-Bikes, einem der auffälligsten Newcomer der Branche. Als studierter Industriedesigner hat er das erste kommerzielle E-Mountainbike für Haibike mitentwickelt, kennt den Markt aus drei Perspektiven: als Kind eines Fahrradhändlers, aus der Industrie und als Gründer eines Digitalisierungsunternehmens für den Fachhandel. Seit 2021 baut er bei Hepha eine Marke auf, die in der schwersten Krise der Branche über 400 neue Händler in Deutschland gewinnen konnte. Mit eigenem Antrieb.
In dieser Folge sprechen Tim und Alex darüber, was wirklich hinter Hephas Händlerorientierung steckt und warum echte Marktforschung nicht im Konferenzraum stattfindet, sondern am Point of Sale. Alex erzählt, warum er seine eigenen Räder kauft, was ein Kinderbike-Online-Kauf ihm über seine eigene Branche beigebracht hat und wieso die meisten Produktmanager das E-Bike für einfach halten, obwohl es das für den Otto-Normal-Kunden alles andere als ist.
Wir reden über kognitive Überforderung als das eigentliche Wachstumsproblem der E-Bike-Branche, über den Unterschied zwischen Händlerorientierung als Slogan und als gelebter Unternehmenskultur, und über die Frage, warum der Newtonmeter-Wettbewerb ein Symptom von Orientierungslosigkeit ist und keine Innovation. Und dann stellt Alex eine These auf, die es in sich hat: Das echte E-Bike wurde noch nie gebaut. Was er damit meint, und welchen nächsten Schritt Hepha auf der Eurobike ankündigen wird, hört ihr in dieser Folge.
Ein Gespräch über Marke von innen nach außen, über die Vespa als Blaupause für Produktentwicklung und darüber, was die Fahrradindustrie von Tesla lernen kann. Und von einem Menschen, dem man in jeder Minute anmerkt, dass er nicht spielt.
Mehr zu Hepha E-Bikes findet ihr auf https://hepha.com
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Die Folge gibt es auf Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer und YouTube. Alle Folgen des MOVEMENT Podcasts findet ihr unter https://adlips.io/movement
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In dieser Folge sprechen Tim und Alex darüber, was wirklich hinter Hephas Händlerorientierung steckt und warum echte Marktforschung nicht im Konferenzraum stattfindet, sondern am Point of Sale. Alex erzählt, warum er seine eigenen Räder kauft, was ein Kinderbike-Online-Kauf ihm über seine eigene Branche beigebracht hat und wieso die meisten Produktmanager das E-Bike für einfach halten, obwohl es das für den Otto-Normal-Kunden alles andere als ist.
Wir reden über kognitive Überforderung als das eigentliche Wachstumsproblem der E-Bike-Branche, über den Unterschied zwischen Händlerorientierung als Slogan und als gelebter Unternehmenskultur, und über die Frage, warum der Newtonmeter-Wettbewerb ein Symptom von Orientierungslosigkeit ist und keine Innovation. Und dann stellt Alex eine These auf, die es in sich hat: Das echte E-Bike wurde noch nie gebaut. Was er damit meint, und welchen nächsten Schritt Hepha auf der Eurobike ankündigen wird, hört ihr in dieser Folge.
Ein Gespräch über Marke von innen nach außen, über die Vespa als Blaupause für Produktentwicklung und darüber, was die Fahrradindustrie von Tesla lernen kann. Und von einem Menschen, dem man in jeder Minute anmerkt, dass er nicht spielt.
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22.04.2026
36 Minuten
This episode was recorded live, in front of an audience, at the VELO Berlin - one of Europe's biggest cycling consumer events, held at the iconic Tempelhof Airport in Berlin.
Annemiek van Vleuten needs no long introduction. Four-time world champion, Olympic gold medallist, and the first woman ever to win all three Grand Tours in a single season. But this conversation goes well beyond the victories.
We talk about what it actually took to get here, the late start, the crash in Rio, and the mindset that turned setbacks into fuel.
We talk about where women's cycling stands today, what the industry still gets wrong, and what genuine commitment from a sponsor actually looks like. And we ask her what she wants her movement to be - beyond the results.
You can find the full MOVEMENT episode catalogue at https://adlips.io/movement
Listen on Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music, Deezer and YouTube.
If you want to learn more about Annemiek visit:
https://www.annemiekvanvleuten.nl
If it doesn't move people - it won't move product.
Many bike brands invest in great products, smart campaigns and endless content. But without a clear positioning and a story that connects marketing and sales, none of it generates the revenue it should.
That is exactly what we work on at ADLIPS. We have spent over 20 years in the bike industry — as sales agents, brand strategists and content producers. We know both sides: the story and the sell. If you want to find out what ADLIPS can do for your brand, reach out to us at info@adlips.io or visit https://adlips.io
Thanks for listening 🫶
Annemiek van Vleuten needs no long introduction. Four-time world champion, Olympic gold medallist, and the first woman ever to win all three Grand Tours in a single season. But this conversation goes well beyond the victories.
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We talk about where women's cycling stands today, what the industry still gets wrong, and what genuine commitment from a sponsor actually looks like. And we ask her what she wants her movement to be - beyond the results.
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Über diesen Podcast
Together with thought leaders of our industry and branding
specialists, we are discussing the art of emotional brand building
Gain insights into marketing, positioning, and creativity, get
inspired, and broaden your perspective on branding and the bike
business with us. There are episodes available either in German or
in English. This podcast is brought to you by ADLIPS, a branding
studio for the bike industry. We are Marius Burgmann, Tim Teale,
and Mike Magduschewski. Learn more at www.adlips.io
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