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Episoden

1 Stunde 8 Minuten
Max Ammerl kommt nicht aus der Radbranche. Mit 19 hat er als maxliebtsneakers angefangen, Sneaker und Streetwear zu fotografieren, mitten im Hype um Air Max, Yeezys und die großen Kollabos. Danach Head of Marketing bei einer Streetwear-Brand, eigentlich mit dem Plan, nach Asien auszuwandern. Dann kam Corona, und der Weg führte zu uvex. Heute verantwortet er dort als Global Brand Manager die Bereiche Bike und Winter Sports.

Ein junger Kopf aus der Sneakerwelt bei einer Marke, die es seit 100 Jahren gibt.In dieser Folge sprechen wir darüber, wie man eine Traditionsmarke verjüngt, ohne die Stammkundschaft zu verprellen. Max erzählt, wie uvex den Rückweg in den Performance-Radsport gefunden hat und was diese klare Ausrichtung mit der Marke gemacht hat.

Wir reden über die Frage, die jeden beschäftigt, der ein Funktionsprodukt verkauft: Wie macht man ausgerechnet einen Helm begehrlich, ein Produkt, das in erster Linie schützen soll.Ein eigenes Kapitel ist der Erlkönig-Helm bei der Challenge Roth, ein getarntes Design, das gerade dadurch auffällt und Sichtbarkeit erzeugt, ohne dass ein Cent Mediabudget fließt. Max bringt außerdem seinen Außenblick aus der Fashionwelt ein und hält der Bikebranche vor, woran es hakt, vor allem am Mut.

Wir sprechen über Collabs als Wachstumshebel, über Palace, Rapha und Cannondale als das Beispiel, das ihn selbst überzeugt hat, und über seine steile These, dass der Peak eines Sports erreicht ist, sobald die Luxusmarken aufspringen.

Alles über uvex sports findest du unter https://uvex-sports.com.

Diese Folge ist eine Produktion des ADLIPS Branding Studio.

Zwei harte Saisons, volle Lager, und der erste Reflex heißt Rabatt. Die Kampagne läuft, der Content ist da, der Vertrieb erklärt sich die Finger wund, und am Ende klingt trotzdem jede Marke wie die nächste. Innovativ, nachhaltig, premium.

Am Produkt liegt das nicht. Es fehlt die Positionierung, aus der Story, Content und Vertrieb überhaupt erst entstehen. Genau da setzen wir an.

Wir schärfen den Kern deiner Marke, bis klar ist, wofür sie steht und warum das für deine Leute relevant ist.

Wenn du in der Bikebranche arbeitest und keine Lust mehr auf austauschbar hast, dann lass uns reden.

Mehr auf https://adlips.io.
1 Stunde 2 Minuten
Zum Start unseres neuen Formats drehen wir den Spieß mal um. Im GUEST SEAT teilen wir Folgen anderer Podcasts, in denen einer von uns selbst zu Gast war.

Den Anfang macht ein Gespräch, über das wir uns sehr gefreut haben. Tim war bei Norman Bielig am Lagerfeuer des Desire Lines Podcasts.

Danke an Norman, dass Tim dort Platz nehmen und seine Sicht auf die Branche in Ruhe ausbreiten durfte. Es wurde genau die unprätentiöse und trotzdem gehaltvolle Unterhaltung, für die Desire Lines steht.

Tim erzählt, wie er in die Sportartikel- und Fahrradbranche hineingeboren wurde, warum er ihr über zwanzig Jahre treu geblieben ist und wie daraus irgendwann ADLIPS entstand. Im Zentrum steht eine These, die er nicht müde wird zu vertreten.

Unsere Branche stellt die Technik nach vorne und die Emotion nach hinten. Sie spricht über Newtonmeter und Batterien, statt über das Problem, das ein Rad im Leben eines Menschen löst.

Wir hören, warum Herkunft und Haltung die zwei Dinge sind, die keine KI kopieren kann, weshalb Sales-Alignment über Erfolg oder Streuverlust entscheidet, was der Dropbar-Boom darüber verrät, dass Wachstum aus besserer Kommunikation entsteht und nicht aus dem nächsten Motor, und was passiert, wenn Marken sich über fremde Ingredient Brands definieren statt über sich selbst.

Danke noch einmal an Norman für die Einladung.

Mehr zu Norman und seiner Kreativagentur Desire Lines findet ihr auf

https://desire-lines.de

Den Desire Lines Podcast gibt es hier

https://open.spotify.com/show/5WVCumAngf5ZgDNR6J06fK?si=332347c94801421f

Und wer mehr über uns und das ADLIPS Branding Studio erfahren möchte, geht auf

https://adlips.io

Danke für deine Aufmerksamkeit 🫶
1 Stunde 38 Minuten
Tarek Rasouli ist Gründer und Geschäftsführer von Rasoulution, einer Agentur für Sportmarketing und Kommunikation in München. Wer im Mountainbike unterwegs ist, kennt seine Arbeit, auch wenn er seinen Namen vielleicht nicht kennt. Red Bull District Ride, die FMBA und die Weltrangliste im Slopestyle, das Management von Athleten wie Danny MacAskill, Thomas Genon oder Erik Fedko. Vieles von dem, was den Freeride-Sport in den letzten zwanzig Jahren sichtbar gemacht hat, ist durch seine Hände gegangen.

Tim und Tarek kennen sich seit 1995. Damals fuhr Tarek im Sunn BMX Team von Tims Eltern, und Tim stand als Zwölfjähriger am Streckenrand. Genau da fängt das Gespräch an. Es geht um die BMX-Szene der Achtziger und Neunziger, um Sunn und Max Commençal, um die ersten Shows und Fotoshootings, mit denen sich damals ein Sport finanzieren ließ, und um den Moment, in dem aus einem Rider durch einen Film wie Cranked plötzlich eine Person des öffentlichen Interesses wurde.

2002 verunglückt Tarek bei einem Dreh in British Columbia und ist seitdem querschnittsgelähmt. Er erzählt, warum die Frage, ob er der Branche den Rücken kehrt, sich für ihn nie wirklich gestellt hat. Aus einer Kolumne im Bike Magazin wurde das Freeride Magazin, aus einer Filmpremiere ein Event, aus einem Event in Meersburg der Red Bull District Ride in Nürnberg mit 90.000 Zuschauern an einem Finaltag.

Wir sprechen über Athletenmanagement und darüber, wofür Marken tatsächlich bezahlen. Über die Frage, warum Persönlichkeit und Bodenständigkeit für Partner am Ende schwerer wiegen als reine Performance. Über die Entscheidung, den Sport aus den Bergen in die Innenstädte zu holen, und darüber, wie man einen 360 Downside Whip einem Publikum erklärt, das zufällig vorbeikommt. Und wir sprechen über Risiko. Tarek bezieht klar Position zu dem, was bei der Rampage passiert ist, zu Schutzausrüstung, zu Vorverletzungen und zu der Verantwortung, die Veranstalter den Fahrern manchmal abnehmen müssen.

Zum Schluss geht es um Groningen, um die erste eigene Frauenwertung im District Ride und um eine Alpenüberquerung mit dem Handbike, die Tarek gemeinsam mit Danny MacAskill fährt.

Eine Folge über Ausdauer, über Aufbauarbeit und darüber, was passiert, wenn jemand nach dem Ende einer Karriere im Sport bleibt und ihn von der anderen Seite weiterbaut.

Mehr zu Rasoulution und dem Team findet ihr auf

https://rasoulution.com

Infos zum Red Bull District Ride findest du hier:

https://www.redbull.com/int-en/red-bull-district-ride-need-to-know

Mehr zur Wings for Life Foundation

https://wingsforlife.com

Und wer mehr über uns und das ADLIPS Branding Studio erfahren möchte, geht auf

https://adlips.io

Danke für deine Aufmerksamkeit 🫶

Coverfoto: Yorick Carroux
1 Stunde 15 Minuten
20 Jahre Profi, fünf Olympische Spiele, bis zu 22.000km pro Jahr auf dem Bike.

Manuel Fumic hat den Mountainbikesport von innen erlebt wie kaum ein anderer in Deutschland. Erst im großen T-Mobile Team, dann mit dem selbst aufgebauten FBI Team gemeinsam mit seinem Bruder, zuletzt viele Jahre bei Cannondale. Heute arbeitet er auf der anderen Seite, in der Industrie, und beantwortet damit eine Frage, die sich jede Marke stellt, bevor sie einen Vertrag unterschreibt. Was bekommt man eigentlich wirklich für ein Sponsoring.

Für unsere 40. Folge saß Manuel zum ersten Mal live bei uns im Studio in Dortmund. Tim und er kennen sich seit 36 Jahren, das prägt den Ton des gesamten Gesprächs.

Manuels Antwort auf die Ausgangsfrage ist unbequem. Ergebnisse allein reichen nicht mehr. Was eine Marke kauft, ist ein Stück Glaubwürdigkeit, und das lässt sich nur einlösen, wenn das Invest auch aktiviert wird. Genau daran scheitern die meisten. Nicht am Budget, sondern an der fehlenden Kommunikation dahinter. Wir sprechen darüber, warum Win on Sunday und Sell on Monday nicht mehr so funktioniert wie früher, wie viel Produktentwicklung heute tatsächlich noch auf der Rennstrecke passiert und was der Sprung von 26 auf 29 Zoll darüber verrät, was uns beim Thema 32 Zoll gerade bevorsteht.

Im zweiten Teil geht es um alles, was jenseits des Rennsports passiert. Manuel erklärt, warum Gravel Menschen erreicht hat, die vorher nichts mit dem Radfahren zu tun hatten, und warum das nicht am Produkt liegt, sondern an einfacher Sprache, an Kleidung, in der man sich im Spiegel wiedererkennt, und an einer Community, in die man eintreten möchte. Wir diskutieren, ob sich dieses Prinzip auf das Mountainbike übertragen lässt und welche Geschichten dafür noch fehlen.

Am Ende landen wir dort, wo sich alles entscheidet. Im Handel. Bei Läden, die sich als Clubhouse ihrer Community verstehen und eigene Leute dafür einstellen. Bei der Frage, wie eine Frau beraten wird, die zum ersten Mal einen Laden betritt. Und bei der Erkenntnis, dass die meisten Kundinnen und Kunden noch gar nicht wissen, welches Rad sie wollen, wenn sie durch die Tür kommen. Genau darin liegt die größte ungenutzte Chance der Branche.

Eine Folge über Sport, Marken und den Unterschied zwischen investieren und wirken.

Mehr zu Cannondale findet ihr auf

https://cannondale.com

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Danke für deine Aufmerksamkeit 🫶
1 Stunde 37 Minuten
Cassondra Spring is Global Brand Lead at Liv Cycling, the only dedicated women's bike brand in the world. In this episode, Tim and Cassondra talk about what it actually takes to build a brand that serves an audience the industry had largely ignored, and why getting it right required more than good intentions.

We talk about Bonnie Tu, the woman who founded Liv inside one of the world's largest bicycle corporations and had to fight for the idea from day one. About what it means to design a bike brand for women from the ground up, not just adapt what already exists. About retail as the moment where brand promise either gets fulfilled or quietly falls apart. And about why the bike industry still speaks to too narrow an audience, and what it costs us.

Cassondra also shares her perspective on community as a brand tool, the rise of women's professional cycling, and why transformation is what people are really looking for when they walk into a bike shop.

The video about LIV's founder Bonnie we have been talking about https://www.youtube.com/watch?v=m_ySoTZuNGU

More about Liv Cycling at https://liv-cycling.com

To learn more about us and the ADLIPS Branding Studio go to https://adlips.io

Thanks for listening 🫶
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Über diesen Podcast

Together with thought leaders of our industry and branding specialists, we are discussing the art of emotional brand building Gain insights into marketing, positioning, and creativity, get inspired, and broaden your perspective on branding and the bike business with us. There are episodes available either in German or in English. This podcast is brought to you by ADLIPS, a branding studio for the bike industry. We are Marius Burgmann, Tim Teale, and Mike Magduschewski. Learn more at www.adlips.io
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„MOVEMENT - Branding for the bike industry“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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