Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Cybersecurity ist Chefsache Podcast

Episoden

1 Stunde 10 Minuten
„Awareness ist tot.“ Eine provokante Aussage aber dahinter steckt eine Erfahrung, die viele Unternehmen kennen: Mitarbeitende klicken sich durch verpflichtende Web-Based-Trainings, beantworten die Fragen und erhalten ein Zertifikat. Ob sich ihr Verhalten im entscheidenden Moment tatsächlich verändert, bleibt oft offen.

In dieser Folge von „Cybersecurity ist Chefsache“ sprechen Nico Freitag und Ann-Katrin Lange mit Florian Haacke und Marcus Schaper über die Grenzen klassischer Security-Awareness-Programme und die Frage, wie aus vermitteltem Wissen echtes, souveränes Handeln werden kann.

Florian bringt mehr als 20 Jahre Erfahrung als Sicherheitsverantwortlicher in DAX-Konzernen und unterschiedlichen Branchen mit. Seine zentrale These: Die Human Firewall beginnt nicht beim einzelnen Mitarbeitenden, sondern an der Spitze des Unternehmens. Wenn Geschäftsführung und Führungskräfte Cybersicherheit nicht sichtbar vorleben, wird das Thema auch in der Belegschaft nicht nachhaltig verankert.

Marcus und Florian erzählen, wie aus ihren Erfahrungen im Energieumfeld die Idee zu „What the Hack!“ entstand. Statt Menschen allein vor ein weiteres Pflichttraining zu setzen, bringt das Serious Business Game Teams miteinander ins Gespräch. Die Teilnehmenden bewerten reale Situationen, diskutieren unterschiedliche Antworten, sammeln Spielvorteile und versuchen gemeinsam, einen Hacker zu stoppen.

In der Folge bleibt es nicht bei der Theorie: Die Runde startet eine Live-Demo. Dabei wird sichtbar, warum der eigentliche Lerneffekt nicht allein in „richtig“ oder „falsch“ liegt. Er entsteht im Austausch, wenn Menschen ihre Entscheidungen begründen, andere Perspektiven kennenlernen und unter Zeitdruck zu einer gemeinsamen Lösung kommen.

Im Gespräch geht es unter anderem um:

Warum klassische Pflichttrainings häufig keine nachhaltige Verhaltensänderung auslösen

Weshalb „Awareness ist tot“ nicht das Ende von Awareness, sondern das Ende überholter Methoden meint

Warum angstgetriebene Schulungen Mitarbeitende eher zum Problem erklären, als sie zu stärken

Weshalb absolvierte Trainings und Phishing-Klickraten nur begrenzt etwas über Sicherheitskultur aussagen

Warum die Human Firewall bei Vorstand und Geschäftsführung beginnt

Wie „Tone from the Top“ die Haltung der gesamten Organisation beeinflusst

Weshalb Security Ownership nicht einfach an einzelne Mitarbeitende delegiert werden kann

Wie haptische Erlebnisse und gemeinsame Übungen abstrakte Konzepte wie Security by Design verständlich machen

Warum spielerisches Lernen auch im professionellen Umfeld eine ernsthafte Methode ist

Wie „What the Hack!“ aus einer früheren Awareness-Initiative im Energiesektor entstanden ist

Warum Diskussion, Zusammenarbeit und Wiederholung für den Lernerfolg entscheidend sind

Wie Unternehmen eigene Kampagnen, Themen und Schwierigkeitsgrade in das Spiel integrieren können

Welche Rolle aktuelle Angriffslagen, Ransomware, Phishing, Datenschutz und NIS 2 spielen können

Weshalb die beste Lernerfahrung häufig in kleineren Gruppen mit ungefähr acht Personen entsteht

Wie physische, digitale, moderierte und KI-gestützte Spielvarianten funktionieren

Was Serious Gaming leisten kann und welche technischen Sicherheitsprobleme es ausdrücklich nicht löst

Warum eine starke Sicherheitskultur kein Single-Player-, sondern ein Community-Thema ist

Der rote Faden der Folge: Menschen sind nicht einfach „das Problem“. Sie sind ein entscheidender Teil der Sicherheitsorganisation aber nur dann, wenn Führung, Technik, Prozesse und Kultur zusammenspielen. Wissen allein reicht nicht. Menschen müssen Sicherheit erleben, besprechen, anwenden und wiederholen können.

Eine Folge für Geschäftsführungen, Vorstände, CISOs, Security- und Awareness-Verantwortliche, Personalentwicklung, Compliance-Teams sowie alle, die Cybersecurity-Trainings wirksamer und menschlicher gestalten möchten.

Hinweis: Die Vorstellung von „What the Hack!“ erfolgt aus Überzeugung der Beteiligten und ist keine bezahlte Werbung.

____________________________________________

Mehr Informationen

Florian Haacke - LinkedIn Profil

What the Hack - SBG Gaming

____________________________________________

Reinschauen lohnt sich!

Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache

Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority

Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber

Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.

____________________________________________

Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:

Instagram: cybersec_ist_chefsache

TikTok: cybersec_ist_chefsache

LinkedIn - Nico: nicofreitag

LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin

Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache

____________________________________________

Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
50 Minuten
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache“ sprechen Nico und Ann-Katrin mit Marie-Luise Wegg, Co-Founderin und Geschäftsführerin der NeoMINT GmbH. Knapp ein Jahr nach ihrem ersten Besuch im Podcast zieht Marie eine schonungslose Zwischenbilanz: Was ist aus der Idee geworden, ein eigenes Cybersecurity-Unternehmen aufzubauen und wie fühlt sich Unternehmertum an, wenn die LinkedIn-Erfolgsgeschichten auf die Realität treffen?

Marie erzählt offen von einer angespannten Marktlage, finanziellen Rückschritten und der Erkenntnis, dass eine GmbH kein Selbstläufer ist. Sie spricht darüber, warum Selbstständigkeit nicht automatisch ein dickes Auto, mehr Geld oder völlige Freiheit bedeutet und weshalb die entscheidende Frage vor der Gründung lautet: Was möchte ich mit diesem Unternehmen eigentlich erreichen?

Im Gespräch geht es auch um den Schritt von der Selbstständigen zur Arbeitgeberin. Marie beschreibt, wie schwer es ist, Erwartungen, Qualitätsansprüche und Unternehmenskultur in einer vollständig remote arbeitenden Firma zu vermitteln. Dabei wird deutlich: Gute Mitarbeitende brauchen nicht nur Aufgaben und moderne Werkzeuge, sondern Klarheit, Orientierung, Vertrauen und Raum zum Lernen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf künstlicher Intelligenz. NeoMINT nutzt KI nicht als Ersatz für Menschen, sondern um Expertenwissen zu strukturieren, wiederholbar zu machen und Beratungsleistungen effizienter zu erbringen. Marie erklärt, weshalb Junior Consultants dadurch nicht überflüssig werden, warum KI Schwächen ausgleichen kann und weshalb ein Unternehmen trotzdem Verantwortung für Einarbeitung und Kompetenzaufbau übernehmen muss.

Gleichzeitig zeigt sie die Grenzen: Wer KI grundsätzlich ablehnt, passt nicht zu einem Geschäftsmodell, dessen Abläufe gezielt auf Datenmodelle und Automatisierung ausgerichtet sind. Doch auch ein KI-affines Unternehmen darf Unsicherheit nicht mit Unfähigkeit verwechseln. Führung bedeutet deshalb auch, Fragen zuzulassen und Menschen bei der Veränderung ihrer Arbeit mitzunehmen.

Im Gespräch geht es außerdem um:

Warum die Realität der Selbstständigkeit wenig mit den Erfolgsbildern auf LinkedIn zu tun hat

Weshalb Marie zu Beginn finanziell deutlich zurückstecken musste

Warum Selbstwirksamkeit für sie wichtiger ist als möglichst schnelles Wachstum

Wie sich ein vollständig remote arbeitendes Team führen lässt

Weshalb eine Unternehmenskultur nicht allein durch Benefits und flexible Arbeitszeiten entsteht

Warum People Pleasing zugleich Antrieb und Stolperfalle sein kann

Wie Unternehmer lernen, Ratschläge, Angebote und Netzwerke bewusst auszusortieren

Warum Junior Consultants nicht durch KI ersetzt werden

Welche Tätigkeiten automatisiert werden können und wo menschliche Verantwortung unverzichtbar bleibt

Wie NeoMINT Expertenwissen in ein gemeinsames Datenmodell überführt

Warum gute KI-Ergebnisse immer eine klare Vorstellung vom gewünschten Ergebnis voraussetzen

Wie kleine Beratungshäuser mithilfe von KI auch größere Aufträge bewältigen können

Weshalb Kunden nicht nur für Dokumente, sondern für Qualität, Kontext und nachvollziehbare Entscheidungen bezahlen

Warum viele Menschen unbewusst auf das Scheitern anderer warten

Welche persönlichen Fragen man sich vor einer Gründung stellen sollte

Der rote Faden: Selbstständigkeit ist kein fertiges Erfolgsmodell, sondern ein dauernder Lernprozess. KI kann Arbeit beschleunigen und Wissen skalierbar machen. Sie nimmt Unternehmern aber weder Entscheidungen noch Verantwortung ab.

Eine Folge für Gründerinnen und Gründer, Geschäftsführungen, Beratungsunternehmen, Führungskräfte sowie alle, die verstehen möchten, wie KI, Unternehmenskultur und persönliche Resilienz in der Praxis zusammenwirken.

____________________________________________

Mehr Informationen

Marie-Luise Wegg - LinkedIn Profil

____________________________________________

Reinschauen lohnt sich!

Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache

Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority

Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber

Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.

____________________________________________

Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:

Instagram: cybersec_ist_chefsache

TikTok: cybersec_ist_chefsache

LinkedIn - Nico: nicofreitag

LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin

Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache

____________________________________________

Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
37 Minuten
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache“ setzt Nico das Gespräch mit Ronny Bodach fort. Ronny ist Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und war mehr als 15 Jahre bei der Kriminalpolizei tätig, zuletzt in der Leitung der IT-Forensik.

Nachdem es im ersten Teil um Spurensicherung, flüchtige Daten und gerichtsfeste Beweise ging, richtet sich der Blick nun auf die Fälle, in denen die entscheidenden Daten nicht mehr auf einer lokalen Festplatte liegen. Was passiert, wenn sich der digitale Tatort in einer Cloud befindet, der Anbieter im Ausland sitzt oder verschlüsselte Kommunikation den Zugriff verhindert?

Ronny erklärt, welche Möglichkeiten Ermittler über Cloud-Konten, Zugriffstokens und internationale Rechtshilfe haben und wo selbst ein identifizierter Täter unerreichbar bleiben kann. Manchmal kennen die Ermittler den Namen, die Straße und sogar die Hausnummer, können aber nicht zugreifen, weil das betreffende Land nicht mit deutschen Behörden zusammenarbeitet.

Auch die politische Debatte über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung wird bewusst nicht ausgespart. Strafverfolgungsbehörden benötigen Möglichkeiten zur Aufklärung schwerer Straftaten. Gleichzeitig schafft jede technische Hintertür ein neues Risiko für Unbefugte und gefährdet die Vertraulichkeit privater Kommunikation. Eine einfache Antwort gibt es nicht.

Im weiteren Verlauf geht es um die Frage, wie lange Unternehmen ihre Logs aufbewahren sollten, warum eine möglichst große Datenmenge nicht automatisch zu besseren Ermittlungen führt und weshalb schlecht konfigurierte Systeme entscheidende Spuren innerhalb kürzester Zeit überschreiben können.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die internationale Strafverfolgung. Ronny berichtet, wie sich die Zusammenarbeit über Europol und gemeinsame Ermittlungsgruppen verbessert hat, weshalb große Operationen gegen Ransomware-Gruppen trotzdem Monate oder Jahre benötigen und warum Unternehmen auch dann Strafanzeige erstatten sollten, wenn der laufende Betrieb zunächst wichtiger erscheint.

Zum Abschluss sprechen Nico und Ronny über eine neue Herausforderung: KI-generierte Bilder, Videos, Dokumente und digitale Spuren. Deepfakes und künstlich erzeugte Inhalte machen es zunehmend schwieriger, die Echtheit vermeintlicher Beweismittel zu beurteilen. Wer versteht, wie Forensiker nach Artefakten suchen, kann theoretisch auch versuchen, passende Spuren zu legen.

Im Gespräch geht es außerdem um:

Warum gelöschte oder überschriebene Spuren nicht immer endgültig verloren sind

Wie schnell Logfiles durch Fehlkonfigurationen unbrauchbar werden können

Welche Möglichkeiten Cloud-Tokens bei einer laufenden Durchsuchung eröffnen

Warum verschlüsselte Cloud-Daten über ein sichergestelltes Endgerät teilweise doch zugänglich werden

Das Spannungsfeld zwischen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, Privatsphäre und Strafverfolgung

Weshalb es keine allgemeingültige Aufbewahrungsfrist für Logs gibt

Warum mehr gesammelte Daten nicht automatisch bessere Forensik bedeuten

Wie Europol und internationale Ermittlungsgruppen die Strafverfolgung verändert haben

Was passiert, wenn Name und Adresse eines Täters bekannt sind, aber kein Zugriff möglich ist

Warum Unternehmen nach einem Cyberangriff trotzdem Strafanzeige erstatten sollten

Wie sich Beweissicherung und die Wiederaufnahme des Geschäftsbetriebs miteinander vereinbaren lassen

Wie KI, Deepfakes und manipulierte Artefakte die digitale Forensik verändern

Warum eine theoretisch mögliche Manipulation noch lange keine plausible Erklärung für Tausende Dateien ist

Eine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Ermittler, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, wo digitale Forensik an technische, rechtliche und internationale Grenzen stößt.

Das ist Teil 2 des Gesprächs. Teil 1 ist bereits im Podcast-Feed verfügbar.

____________________________________________

Mehr Informationen

Ronny Bodach - LinkedIn Profil

____________________________________________

Reinschauen lohnt sich!

Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache

Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority

Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber

Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.

____________________________________________

Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:

Instagram: cybersec_ist_chefsache

TikTok: cybersec_ist_chefsache

LinkedIn - Nico: nicofreitag

LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin

Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache

____________________________________________

Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
27 Minuten
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Katrin mit Ronny Bodach, Professor für IT-Sicherheit und Digitale Forensik an der Hochschule Mittweida und über 15 Jahre bei der Kriminalpolizei, davon zuletzt in der Leitung der IT-Forensik, über ein Feld, das die meisten nur aus dem Fernsehen kennen: digitale Forensik. Was passiert eigentlich wirklich, wenn ein Rechner beschlagnahmt wird, und wie weit ist es von „Ich weiß, was passiert ist" bis „Ich kann es beweisen"?

Ronny räumt zuerst mit zwei verbreiteten Erwartungen auf. Die Polizei ist für die Strafverfolgung zuständig, nicht für die Wiederherstellung von Systemen: „Ich kenne keine Polizei, die für die Wiederherstellung von Daten zuständig ist." Und die Forensik-Abteilungen der Cyberversicherungen sind noch jung und verfolgen ein eigenes Interesse, nämlich unter anderem zu klären, ob fahrlässig gehandelt wurde und ob sich eine Lösegeldzahlung vermeiden lässt. Wer nach einem Vorfall darauf wartet, dass jemand anderes aufräumt, verliert genau die Zeit, in der flüchtige Spuren verschwinden.

Danach wird es praktisch. Forensik heißt wörtlich „fürs Gericht arbeiten", und genau daran hängt das Handwerk: Spuren erkennen, sichern, dokumentieren, interpretieren. Ronny erklärt, warum bei einem Ransomware-Fall der Hauptspeicher essenziell ist, weil moderne Schadsoftware oft nur noch im RAM läuft und auf der Festplatte gar nicht mehr auftaucht, warum Verschlüsselung die Reihenfolge der Arbeitsschritte diktiert und wie mit Schreibblockern und einer 1:1-Kopie die Chain of Custody gehalten wird, damit vor Gericht Bestand hat, was man gefunden hat. Dazu ein ehrlicher Blick auf die Grenzen: Nicht alles lässt sich zu 100 Prozent beweisen, oft macht erst die Menge unterschiedlicher Spuren das Indiz.

Im dritten Teil geht es um Ausbildung und Alltag: warum Kriminalistik, Hypothesenbildung und Programmierung für Forensiker genauso dazugehören wie Betriebssystem-Wissen, warum Mittweida eigene Tools entwickelt und frei zur Verfügung stellt, und warum Incident Response im Unternehmenskontext anders arbeitet als die klassische Forensik in der Behörde, wo man auch mal Wochen Zeit hat.

Im Gespräch geht es außerdem um:

Warum die Polizei Spuren sichert, aber keine Systeme wiederherstellt

Welches Interesse Cyberversicherungen bei der Aufklärung eines Vorfalls tatsächlich haben

Was digitale Forensik umfasst, von Smartphone und ERP-System bis 3D-Tatort-Scan

Warum moderne Malware oft nur im RAM existiert und was das für den ersten Zugriff bedeutet

Verschlüsselte Geräte: warum „niemals ausschalten" mehr als eine Faustregel ist

Schreibblocker, 1:1-Kopie und Chain of Custody, also wie Beweiskraft entsteht

Metadaten, Logs, Zeitstempel und gelöschte Dateien und warum sie immer schwerer zu bekommen sind

Der Unterschied zwischen „Ich weiß es" und „Ich kann es beweisen", inklusive Wahrscheinlichkeiten in Gutachten

Incident Response im Unternehmen vs. klassische Forensik in der Behörde

Warum es den goldenen Schlüssel nicht gibt und wo der Rechtsrahmen Grenzen setzt

Wie man Forensiker ausbildet: Kriminalistik, Python, eigene Tools und Durchhaltevermögen

Eine Folge für Geschäftsführungen, IT- und Security-Verantwortliche, Krisenteams und alle, die verstehen wollen, was nach dem Alarm technisch und rechtlich wirklich passiert.

Das ist Teil 1 des Gesprächs, Teil 2 folgt.

____________________________________________

Mehr Informationen

Ronny Bodach - LinkedIn Profil

____________________________________________

Reinschauen lohnt sich!

Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache

Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority

Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber

Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.

____________________________________________

Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:

Instagram: cybersec_ist_chefsache

TikTok: cybersec_ist_chefsache

LinkedIn - Nico: nicofreitag

LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin

Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache

____________________________________________

Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
1 Stunde 8 Minuten
In dieser Folge von „Cyber Security ist Chefsache" sprechen Nico und Ann-Katrin mit Sven Neubert, Seriengründer und Multiunternehmer aus Stuttgart, über ein Thema, das den Mittelstand gerade mit voller Wucht erreicht: künstliche Intelligenz und Automatisierung. Wie nutzt man KI nicht als nächsten Hype, sondern als echten Standort- und Wettbewerbsvorteil ohne dabei Datenschutz und Sicherheit hinten anzustellen?

Svens These ist deutlich: „Die wissen gar nicht, was für ein Tsunami sich im Hintergrund auftürmt." Statt jedem neuen Tool hinterherzulaufen (er nennt es den „Next Shiny Thing"-Reflex), plädiert er dafür, KI von hinten zu denken: erst die Prozesse verstehen und verschlanken, dann automatisieren. Am Beispiel einer Werkstudentin, die eingefahrene Abläufe hinterfragt und Betriebsblindheit aufdeckt, zeigt er, wie viel sich schon vor dem ersten KI-Einsatz gewinnen lässt. Sein Hebel für den Wandel ist dabei bewusst unaufgeregt: nicht kündigen, sondern die natürliche Fluktuation nutzen und frei werdende Aufgaben Schritt für Schritt mit Technologie ersetzen.

Im weiteren Verlauf wird es strategisch. Sven spricht über den Pro-Kopf-Umsatz als Gradmesser für das Verhältnis von Mensch und Wertschöpfung, über digitale Souveränität jenseits des Reflexes „alles muss aus Deutschland kommen" und darüber, was passiert, wenn Anbieter erst abhängig machen und dann die Preise anziehen („KI wirkt wie eine Droge"). Gemeinsam ordnen die drei ein, warum Sicherheit und Qualität kein Nachgedanke sein dürfen: „Vibe Coding" ohne Security Layer und Quality Gates rächt sich, der Mensch bleibt Prüf- und Freigabeinstanz und ein Unternehmen ohne digitalen „Nordstern" baut sein Haus ohne Statiker: Man merkt es erst, wenn der Keller feucht wird.

Im Gespräch geht es außerdem um:

Warum KI „von hinten" gedacht gehört: erst Prozesse verschlanken, dann automatisieren

Wieso die natürliche Fluktuation der ideale Hebel ist, um ohne Kündigungen zu automatisieren

Was der Pro-Kopf-Umsatz über das Verhältnis von Mensch und Wertschöpfung verrät

Warum saubere, vernetzte Daten die eigentliche Grundlage jeder KI sind und warum Agenten klare Grenzen brauchen

Wie sich digitale Souveränität von „alles aus Deutschland" unterscheidet und warum Resilienz gegen Preis- und Anbieterabhängigkeit zählt

Bewusste vs. unbewusste Inkompetenz im Management und die Gefahr von Schatten-IT und Tool-Wildwuchs

Weshalb fast kein Unternehmen ein digitales Zielbild hat und wozu der Blick von außen dient

Warum Security und Quality Gates bei jedem KI-Projekt mitfahren müssen, samt Analogien von Hausbau und Versicherung

Ausblick: agentische KI, Sprache als Interface, Robotik und Quantencomputing und die These „mehr Kosten statt mehr Jobs"

Eine Folge für Geschäftsführungen, IT-Verantwortliche und alle im Mittelstand, die KI praktisch nutzen wollen, ohne Prozesse, Daten und Sicherheit aus dem Blick zu verlieren.

____________________________________________

Mehr Informationen

Sven Neubert - LinkedIn Profil

____________________________________________

Reinschauen lohnt sich!

Podcast - Cybersecurity ist Chefsache: @cybersec_ist_chefsache

Podcast - Cybersecurity shall be C-Level priority: @cybersec_clevel_priority

Podcast - Die Zwei Auftrag: Cybersicherheit: @diezweicyber

Schließe dich uns an, um tiefer in die Welt der digitalen Sicherheit einzutauchen.

____________________________________________

Du findest mich auf folgenden Social Media Kanälen:

Instagram: cybersec_ist_chefsache

TikTok: cybersec_ist_chefsache

LinkedIn - Nico: nicofreitag

LinkedIn - Ann-Katrin: annkatrin

Kontaktaufnahme - Podcast: Cybersecurity ist Chefsache

____________________________________________

Deine Reise in die Welt der Cyber Security startet hier – ich freue uns darauf, mich mit dir zu vernetzen.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Der wöchentliche Podcast „Cybersecurity ist Chefsache“ ist eine Plattform, auf der verschiedene Experten aus der Welt der Digitalisierung und Cybersecurity zusammenkommen, um über aktuelle Themen, Trends und praktische Anwendungen zu sprechen. Die Hosts Nico Freitag und Ann-Kathrin Lange laden regelmäßig Freunde, Kollegen und Gleichgesinnte aus unterschiedlichen Branchen ein, um ihre Erfahrungen und Perspektiven zu teilen. Gemeinsam diskutieren sie aktuelle Themen rund um Digitalisierung, Cybersecurity, OT-Sicherheit, Datenschutz und Informationssicherheit sowie deren praktische Umsetzung. Die Themen werden durch die Community mitbestimmt, sodass die Zuhörer:innen relevante, praxisnahe und aktuelle Einblicke erhalten.
Podcast melden

„Cybersecurity ist Chefsache“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz