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  3. Die Großen Fragen in 10 Minuten Podcast

Episoden

11 Minuten
Ein Hörer schrieb uns: Was ist Antimaterie und was kann man damit anfangen? Das hört sich an wie eine einfache Frage. Aber sobald man das Thema Antimaterie "anfasst", wird's heftig. Dann geht es um die Frage, warum es überhaupt etwas gibt, warum wir nur "unsere" Materie um uns herum haben, und die Frage, warum sich das Universum statt für die perfekte Symmetrie zwischen Materie und Antimaterie auf eine Seite geschlagen hat. Das möchte auch Prof. Stefan Ulmer wissen. Er stellt Antimaterie her und sucht nach Unterschieden zwischen Protonen und Antiprotonen. Bisher nicht der Hauch eines Unterschieds – außer eben der Ladung. Ulmer erklärt, warum wir niemals eine Antimaterie-Bombe und auch niemals einen Antimaterie-Raketenantrieb haben werden und dass alle Antimaterie, die die Menschheit bisher hergestellt hat, eine lauwarme Tasse Kaffee etwas lauwärmer machen würde. Er sucht weiter nach Unterschieden, um herauszufinden, warum die Symmetrie kurz nach dem Urknall gekippt sein muss. Und warum es Galaxien, Sterne, unsere Erde und uns Menschen überhaupt gibt.

Protagonisten:

Prof. Dr. Stefan Ulmer, Lehrstuhl für Quantentechnologien und Fundamentale Symmetrien an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:

"Ready for Liftoff! Der Raumfahrt-Podcast"

Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

DLR: "Antimaterie – oder: der Rest von allem..."

Welt der Physik: "Antimaterie"

Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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11 Minuten
Epstein-Files, geheime Netzwerke, gefühlt täglich neue Enthüllungen darüber, wer im Hintergrund was ausgehandelt und vertuscht hat. Und dann spitzt man plötzlich die Ohren, wenn es wieder heißt: Irgendwo sitzt eine Elite, die die Fäden zieht – und der Rest wird für dumm verkauft. Aber was ist da dran? Wird tatsächlich überall nur noch gelogen und betrogen? Woher kommt dieses Gefühl, das Misstrauen und Zweifeln? Diese Folge geht dem Zweifel selbst auf den Grund. Wann ist er ein sinnvolles Warnsystem und wann wird er zur eigenen Falle? Mit der Sozialpsychologin Dr. Pia Lamberty und dem Philosophen Prof. Martin Hartmann zieht diese Folge die Grenzlinien zwischen Vertrauen und Misstrauen, Lüge und Wahrheit, Zweifel und blindem Gehorsam nach. Und vielleicht liegt das Problem gar nicht bei den vielen Lügnern da draußen. Sondern darin, dass sich kaum noch jemand traut, zu glauben, zu vertrauen, verletzlich zu sein.

Protagonisten:

Prof. Dr. Martin Hartmann, Philosoph, Rektor und Professor für Praktische Philosophie an der Universität Luzern

Dr. Pia Lamberty, Autorin und Sozialpsychologin, promoviert an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, forscht zu Verschwörungsideologien

Ihr wollt tiefer ins Thema eintauchen?:

Onlineartikel von MDR WISSEN: "Fake-Account war gestern – jetzt bedrohen KI-Schwärme den öffentlichen Diskurs"

Lange Faktenchecksammlung zu Donald Trump

Unsere Podcast-Tipps aus der ARD Sounds App:

Das Wissen, Folge: "Faszination Oktoberfest – Mehr als Massenrausch in Tracht"

"REICH – Das Geschäft mit dem Zweifel"

Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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11 Minuten
Am Anfang stand die Frage: Sind die Öffentlich-Rechtlichen neutral? Die Wissenschaft sagt: weitgehend ja. Doch viele Menschen sehen das ganz anders. Warum vertrauen wir manchen Berichten mehr als anderen? Prof. Marcus Maurer, Kommunikationsexperte an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat diese Phänomene untersucht: Wie wir Medien bewerten, hängt demnach stark von unseren Voreinstellungen ab. Berichterstattung, die unserer Sicht widerspricht, betrachten wir oft kritischer als Informationen, denen wir grundsätzlich zustimmen. Anhand eines wissenschaftlichen Experiments erklärt Maurer, wie diese Wahrnehmung entsteht. Der wichtigste Rat aus dieser Folge: Misstraue nicht nur den Medien. Misstraue gelegentlich auch deiner eigenen Wahrnehmung.

Protagonisten:

Prof. Dr. Marcus Maurer, Lehrstuhl für Politische Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:

"7 Tage wach"

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Journalistikon: "Hostile-Media-Effekt"

Ursache des Hostile-Media-Effekts: "'Lügenpresse' und der Hostile Media Effekt"

Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteure: Peggy Grunwald, Daniel Vogelsberg, Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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11 Minuten
Neutral? Was ist eigentlich neutral? Die Wissenschaft kann mit dem Begriff nichts anfangen. So geht der Podcast schon mal los. Und trotzdem lässt sich Prof. Marcus Maurer auf unsere Frage ein. Maurer hat den Lehrstuhl für politische Kommunikation an der Uni Mainz und ist Autor einer der größten Studien zu der Frage, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk ausgewogen ist. Genau wie neutral sind auch die Begriffe "links" oder "rechts" politisch nicht mehr wirklich klar definierbar. Deshalb denkt Maurer in Begrifflichkeiten wie "sozialstaatlich und marktliberal", wie "progressiv und konservativ". Und er hat festgestellt, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk eher "sozialstaatlich progressiv" berichtet – so wie die meisten deutschen Medien auch. Aber eben lange nicht so stark, wie man es ihm vorwirft. Er diagnostiziert eine leichte Tendenz in diese Richtung, auf die der Öffentlich-Rechtliche schon aufpassen sollte. Host Karsten Möbius will wissen, wie man so was misst und wie genau diese Messungen sind. Viel stärker als die Kritik aus der Wissenschaft ist die Kritik aus Teilen der Gesellschaft. Aber woher kommt diese Diskrepanz? Maurer sagt, das kommt auch daher, dass wir Voreinstellungen haben, und die beeinflussen die Bewertung der Medien. Und schon ist Host Karsten Möbius bei der nächsten Großen Frage: Welchen Medien vertraue ich und warum?

Protagonisten:

Prof. Dr. Marcus Maurer, Lehrstuhl für Politische Kommunikation an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:

"MDR Investigativ – Hinter der Recherche"

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Studie: "Öffentlich-rechtliche Medien auf dem Prüfstand: Wie ausgewogen berichten ARD, ZDF und Co. wirklich?"

Telepolis: "Öffentlich-rechtlicher Rundfunk: Wer bestimmt, was ausgewogen ist?"

Neue Studie der Uni Mainz: "Wie vielfältig und ausgewogen berichten Nachrichtenformate des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?"

SWR Wissen: "Müssen ARD und ZDF "neutral" sein?"

Redaktion und Host: Karsten Möbius / Abnehmende Redakteure: Peggy Grunwald, Daniel Vogelsberg, Matthias Vorndran / Produktion: Thomas Jähn

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In manchen Regionen Spaniens – dort, wo schon die Römer ihr Getreide angebaut haben – ist der Ackerboden heute einfach weg. Nicht erschöpft, nicht unfruchtbar, einfach weg. Für die meisten von uns unvorstellbar, für ganze Landstriche und ihre Bevölkerung eine Katastrophe. Wir alle sind von der Landwirtschaft abhängig, da ist der Gedanke, dass Äcker verschwinden können, beunruhigend. Und dann gibt es diese These, dass wir nur noch 60 Ernten haben und der Boden dann aufgebraucht ist. Aber was heißt eigentlich aufgebraucht? Wie funktioniert der Boden? In dieser Episode geht es um das Thema Bodenerosion, darum, wie Boden aufgebaut ist, was ihn zusammenhält und was alles passieren muss, damit er verschwindet. Es geht um den Superkleber Humus, der die gesamte obere Bodenschicht zusammenhält, und es geht um die Folgen, wenn der Humusaufbau in der Landwirtschaft nicht mitgedacht wird, wenn Nährstoffe nur noch über Dünger zugefügt werden und gleichzeitig schützende Hecken und Wäldchen durch die Flurbereinigung verschwinden.

Protagonisten:

Prof. Ingrid Kögel-Knabner, Bodenwissenschaftlerin (emeritiert) – Lehrstuhl für Bodenkunde an der TU München

Unser Podcast-Tipp aus der ARD Sounds App:

"63 Hektar" – der Landwirtschaftspodcast von NDR Niedersachsen

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MDR WISSEN: "Bessere Böden: Neues digitales Werkzeug hilft Landwirten auf dem Feld"

ARD Mediathek: "Die Bodenretter – Ackern mit Zukunft"

Campus Talks: "Nanokosmos Boden – Wozu brauchen wir den Dreck?"

Leschs Kosmos: "Die Erde, die unsere Welt rettet – Landwirtschaft neu denken"

Redaktion und Host: Maike zum Hoff / Abnehmender Redakteur: Karsten Möbius / Produktion: Thomas Jähn

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Über diesen Podcast

Was, wenn die größten Fragen der Menschheit in nur 10 Minuten zu außergewöhnlichen Antworten führen? Persönlich, überraschend, tiefgründig. Ein Podcast, der zum Weiterdenken einlädt.
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„Die Großen Fragen in 10 Minuten“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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