Podcaster
Episoden
08.01.2026
56 Minuten
Wir wissen noch nicht, was 2026 für die Ukraine und die Europäer
bereithält, aber bei einem sind wir uns recht sicher: Es wird
geprägt sein vom besonderen Verhältnis zwischen Donald Trump und
Wladimir Putin. Denn die beiden sind sich in vielen Punkten
ähnlich: in der Personalisierung ihrer Herrschaft, im Hass auf den
Liberalismus und in ihrem Anspruch auf Einflusssphären, wie das
US-Vorgehen in Venezuela gerade erst gezeigt hat. Mitunter
gehen die Ähnlichkeiten so weit, dass ihre Aussagen schwer
voneinander zu unterscheiden sind. Doch auch Russland und die USA
weisen bemerkenswerte Ähnlichkeiten auf. Die USA waren und sind für
russische Herrscher seit dem 20. Jahrhundert eine
Projektionsfläche, gegen die sie ihr Land definierten und an der
sie es am Ende doch ausrichteten. In der ersten "Ostcast"-Folge im
neuen Jahr wollen wir auf das russisch-amerikanische Verhältnis und
die Folgen für Europa und die Welt schauen. Was verbindet Trump und
Putin? Wie ähnelt sich ihr Verständnis von Macht und Respekt? Was
haben die beiden Großmächte gemeinsam und was trennt sie? Wo
schauen sie sich etwas voneinander ab? Das diskutieren wir mit
unserem Gast Rieke Havertz, Internationale Korrespondentin der
ZEIT, deren Buch "Goodbye, Amerika? Die USA und wir –
eine Neuvermessung" vor Kurzem erschienen ist. Darin beschreibt sie
den Abschied von den Illusionen, die wir uns über die USA als
Sehnsuchtsort und Vorbild für Freiheit, Fortschritt und Demokratie
gemacht haben. Alle drei Wochen sprechen wir im
Ostcast über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen
Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen
in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und
Reisen in Russland und den Nachbarländern. [ANZEIGE] Mehr
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11.12.2025
48 Minuten
2019 wurde Wolodymyr Selenskyj mit historischer Unterstützung zum
Präsidenten der Ukraine gewählt. Auf ihm lasteten große Hoffnungen:
Er war einer von außerhalb und versprach, die Korruption zu
bekämpfen und den Krieg zu beenden. Als am 24. Februar 2022
Wladimir Putin Panzer auf Kyjiw rollen ließ und so ziemlich die
ganze Welt erwartete, dass die Ukraine innerhalb weniger Tage
aufgeben muss, war es Wolodymyr Selenskyj, der sich entschied, im
Land zu bleiben und an die Einheit seiner Landsleute zu
appellieren. Nun, da die Lage für die Ukraine vielleicht die
schwierigste seit vier Jahren ist, appelliert er wieder an die
Einheit seiner Landsleute. Aber Selenskyj ist geschwächt durch
einen Korruptionsskandal – und Donald Trump scheint den Politiker
aus der Ukraine zu verachten. Darüber reden Alice Bota und Michael
Thumann in dieser Folge des Ostcasts: Woher rührt Trumps
Verachtung? Welches sind die geschäftlichen Motive seiner
Vermittler? Und wie konnte Selenskyj zu dieser tragischen Figur
werden? Alle drei Wochen sprechen wir im Ostcast über
Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota
berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa,
Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in
Russland und den Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen
Sie das Team per Mail. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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20.11.2025
53 Minuten
Nicht erst seit Beginn des großen russischen Kriegs gegen die
Ukraine 2022 ist die deutsche Ostpolitik schwer in Verruf geraten.
Bei den meisten professionellen Beobachtern herrscht Einigkeit über
die Fehler, ob es Pipelines oder fruchtlose Treffen mit Wladimir
Putin betrifft. Doch gerade die Verantwortlichen, zum Beispiel
Angela Merkel und vor allem Gerhard Schröder, fallen immer wieder
durch irritierende Rückblicke auf. Die Ex-Kanzlerin kritisierte vor
Kurzem die Ost- und Mitteleuropäer für ihre Ablehnung von
Gesprächen, der Erdgasmanager Schröder übernimmt völlig kritiklos
russische Erzählungen. Die deutsche Position dagegen wird von
beiden gerechtfertigt. Als habe es so gar keine Fehler
gegeben. Was lief falsch und warum fällt es den
Verantwortlichen heute so schwer, Fehler einzugestehen? Das
diskutieren Alice Bota und Michael Thumann in dieser neuen
Ostcast-Folge. Sie schauen zurück in die vergangenen zwanzig Jahre
und erklären, wie es mit Russland zu Verhandlungen auf Kosten der
Ostmitteleuropäer kam – und zu den Erdgasprojekten, die Deutschland
in ganz Europa isolierten. Sie erklären die falsche Dynamik der
deutsch-russischen Beziehungen über 25 Jahre – die auf vielen
Illusionen, falschen Hoffnungen und scheinbarer Alternativlosigkeit
beruhten – und warum es trotz der vielen Fehler nie zu einem
Untersuchungsausschuss über die Ostpolitik gekommen ist. Alle
drei Wochen sprechen wir im Ostcast über Politik und
Gesellschaft der osteuropäischen Länder. Alice Bota berichtet von
ihren Gesprächen und Erfahrungen in Osteuropa, Michael Thumann
erzählt von seinen Begegnungen und Reisen in Russland und den
Nachbarländern. Unter ostcast@zeit.de erreichen Sie das Team
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08.11.2025
23 Minuten
"Ich allein kann es richten." "Wir werden niemandem erlauben, sich
in unsere inneren Angelegenheiten einzumischen." Wer hat's
gesagt, Wladimir Putin oder Donald Trump? Im Podcast-Club der ZEIT
spielen der Russland-Korrespondent Michael Thumann und die
USA-Expertin Rieke Havertz mit dem Publikum ein
"Putin-Trump-Bingo". Und die Hosts von "Der Ostcast" und "OK,
America?" sprechen über autokratische Strukturen von Moskau bis
Washington, D.C. Diese Aufnahme ist beim ZEIT Podcast-Club am
1.11.2025 in Berlin entstanden. Einen Videomitschnitt des Auftritts
finden Sie hier. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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30.10.2025
54 Minuten
Atemberaubend schnell ändert sich das Kriegsgeschehen in der
Ukraine. Den Stellungskrieg mit den Schützengräben gibt es zwar
noch immer, aber er wird von der Wirklichkeit überholt: Russland
und Ukraine entwickeln Drohnen, testen sie aus, bessern nach – die
Ukraine mit viel Erfindergeist und kleinen Start-ups, Russland mit
chinesischen Bauteilen und iranischer Hilfe. Die Folge: Die
klassische Frontlinie gibt es nicht mehr, sondern eher ein
Frontgebiet, das sich über gut zehn Kilometer erstreckt und zu
einer Todeszone geworden ist. Erst kürzlich wurde der französische
Fotograf Antoni Lallican von einer russischen Drohne gezielt
getötet und sein ukrainischer Kollege schwer verletzt; kurz darauf
brachte eine Drohne zwei ukrainische Journalisten nahe der Front
um. „Der Krieg hat sich komplett verändert“, sagt der ukrainische
Dokumentarfilmer und Oscar-Preisträger Mstyslaw Tschernow, der das
Kriegsgeschehen in der Ukraine einfängt. Und zwar durch den Einsatz
von Drohnen. Olivia Kortas, ZEIT-Korrespondentin in Kyjiw, hat in
den vergangenen Jahren mit Drohnen-Produzenten in der Ukraine
gesprochen; mit Menschen, die Drohnen bauen und solchen, die
Drohnen einsetzen. Sie hat Drohnenpiloten bei ihren Einsätzen an
der Front begleitet und erlebt nahezu jede Nacht in Kyjiw, was es
bedeutet, wenn Wladimir Putin mit Drohnen die ukrainische
Bevölkerung terrorisiert. Mit ihr sprechen Alice Bota und Michael
Thumann in der aktuellen Ostcast-Folge darüber, wie Russland und
Ukraine um die Vorherrschaft bei den Drohnen ringen, wie sich die
Produktion verändert, welche Auswirkungen das auf die Kriegsdynamik
hat und was es für Folgen hat, wenn feindliche Soldaten aus der
Ferne getötet werden können. Alle drei Wochen sprechen wir im
Ostcast über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen Länder.
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Über diesen Podcast
Verspielt Putin seine Macht? Darf man noch Puschkin lesen? Und wie
korrupt ist die Ukraine heute noch? Alice Bota und Michael Thumann
schreiben seit Jahrzehnten für DIE ZEIT über Osteuropa – und in
diesem Podcast sprechen sie darüber. Über Freude und Abscheu beim
Berichten über die Region. Über den Krieg, aber auch über das
Leben, die kleinen Freiheiten und die großen russischen Gefängnisse
– und über Berlin als neue Hauptstadt des Exils. Alice Bota,
geboren Ende 1979 in Polen, ist seit 2007 außenpolitische
Redakteurin der ZEIT, war 2009 das erste Mal in der Ukraine und hat
von 2015 bis Ende 2020 als Korrespondentin der ZEIT aus Moskau
berichtet. Michael Thumann, geboren Ende 1962, ist seit 1992 bei
der ZEIT, war schon als Student in der Sowjetunion, berichtete als
ZEIT-Korrespondent aus Russland und seinen Nachbarländern von 1996
bis 2001, 2014/15 – und seit 2021 wieder vom Standort Moskau. Falls
Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie
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