Zerstritten gegen Putin – Wie Exilanten für ein "besseres Russland" kämpfen
Viele Vertreter der russischen Opposition haben in Deutschland
Zuflucht gefunden. Hier schmieden sie Pläne für die Rückkehr nach
Russland. Aber viele von ihnen streiten sich auf offener Bühne.
Kann man noch auf die Opposition im Exil hoffen?
51 Minuten
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Beschreibung
vor 1 Woche
Fast alle russischen Politiker, die vor Jahren in Russland gegen
Wladimir Putin arbeiteten, leben heute im Ausland, nicht wenige in
Deutschland. Der wichtigste Oppositionelle war sicherlich Alexej
Nawalny, der vor zwei Jahren mit dem Gift Epibatidin in einem
Gefangenenlager umgebracht wurde. Nun wollen andere eine
Alternative zu Putin, ein "besseres Russland", im Exil vorbereiten.
Doch geht das aus dem Ausland, fern vom russischen Volk,
abgeschnitten durch Internet-Blockaden und Reiseverbote? Die
russischen Politiker versuchen es auf verschiedenen Wegen, mit
Demonstrationen in Berlin, YouTube-Auftritten, Konferenzen – und
neuerdings auch mit einer Vertretung der russischen Opposition in
der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. In
dieser Folge von "Der Ostcast" diskutieren Michael
Thumann und Alice Bota die Möglichkeiten der russischen
Exil-Politikerinnen und Aktivisten, in Russland an Einfluss zu
gewinnen. Sie sprechen über unterschiedliche Strömungen und die
heftigen Streitereien innerhalb der Opposition. Sie fragen nach
ihrer Haltung zu Russlands Krieg gegen die Ukraine, ihrem Ansehen
in der russischen Bevölkerung – und nach ihren Erfolgsaussichten,
Putin vom Thron zu stoßen. Alle drei Wochen sprechen wir
im "Ostcast" über Politik und Gesellschaft der osteuropäischen
Länder. Alice Bota berichtet von ihren Gesprächen und Erfahrungen
in Osteuropa, Michael Thumann erzählt von seinen Begegnungen und
Reisen in Russland und den Nachbarländern. Alle Folgen des
Podcasts finden Sie hier.
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Wladimir Putin arbeiteten, leben heute im Ausland, nicht wenige in
Deutschland. Der wichtigste Oppositionelle war sicherlich Alexej
Nawalny, der vor zwei Jahren mit dem Gift Epibatidin in einem
Gefangenenlager umgebracht wurde. Nun wollen andere eine
Alternative zu Putin, ein "besseres Russland", im Exil vorbereiten.
Doch geht das aus dem Ausland, fern vom russischen Volk,
abgeschnitten durch Internet-Blockaden und Reiseverbote? Die
russischen Politiker versuchen es auf verschiedenen Wegen, mit
Demonstrationen in Berlin, YouTube-Auftritten, Konferenzen – und
neuerdings auch mit einer Vertretung der russischen Opposition in
der Parlamentarischen Versammlung des Europarats. In
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Thumann und Alice Bota die Möglichkeiten der russischen
Exil-Politikerinnen und Aktivisten, in Russland an Einfluss zu
gewinnen. Sie sprechen über unterschiedliche Strömungen und die
heftigen Streitereien innerhalb der Opposition. Sie fragen nach
ihrer Haltung zu Russlands Krieg gegen die Ukraine, ihrem Ansehen
in der russischen Bevölkerung – und nach ihren Erfolgsaussichten,
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