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16.02.2026
1 Stunde 7 Minuten
Ein Gefühl galt in Deutschland lange Zeit als vergessen: der
ängstliche Blick auf den Arbeitsmarkt. Seit gut einem Jahrzehnt
mussten meist nicht die Beschäftigten um ihren Arbeitsplatz
fürchten, viel mehr hatten die Unternehmen große Mühe, überhaupt
geeignetes Personal zu finden. Fachkräftemangel, gar allgemeiner
Arbeitskräftemangel war das Problem. Jetzt aber scheint sich der
Arbeitsmarkt zu drehen. Drei Millionen Arbeitslose, Stellenabbau in
vielen Unternehmen und eine anhaltende Wirtschaftskrise – das sind
die Nachrichten, die viele Menschen umtreiben. Gleichzeitig
durchläuft der Arbeitsmarkt eine Neuausrichtung. Berufsanfängern
fällt der Einstieg schwerer, selbst Hochqualifizierte müssen
momentan länger neue Stellen suchen. Die Unternehmen klagen über
viel zu hohe Kosten und Sozialabgaben. Auch der Faktor KI spielt
eine immer wichtigere Rolle. Ist der deutsche Arbeitsmarkt kaputt?
Darüber diskutieren wir in dieser neuen Folge von Ist das eine
Blase?, dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld, Macht und
Gerechtigkeit. Eingeladen haben wir dazu die
Arbeitswissenschaftlerin Katharina Hölzle, Leiterin
des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und
Organisation IAO in Stuttgart. Klare Worte findet die Forscherin
für die Forderung des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder
(CSU) nach einer Stunde Mehrarbeit, um die Konjunktur anzukurbeln.
"Was für ein Quatsch“, sagt Hölzle, "nur weil wir alle eine Stunde
mehr vor dem Computer sitzen, heißt das nicht, dass es der
deutschen Wirtschaft besser geht.“ Mit Blick auf die Debatte
darum, ob die Deutschen zu wenig arbeiten, sagt sie: "Wenn man es
wirklich runterrechnet und schaut, wie es auch mit den Überstunden
aussieht, kann man nicht pauschal sagen, die Deutschen sind faul.“
Gibt es also überhaupt zu viel Teilzeit, zu viele Krankmeldungen,
zu viel Faulheit in Deutschland? Brauchen wir eher andere
Rahmenbedingungen für die Arbeit als einfach mehr davon? Wird KI
uns wirklich Jobs wegnehmen – oder macht sie uns vielleicht so viel
produktiver, dass die hohen Lohnnebenkosten am Ende gar kein
Problem mehr sind? Zu Gast ist außerdem die
ZEIT-Wirtschaftsredakteurin Tina Groll, die sich die Details und
Zahlen des Arbeitsmarktes für uns genauer angesehen hat und
erklärt, wie schlimm die Lage wirklich ist und wo die Sorgen um den
Jobverlust am größten sind. Ist das eine Blase? ist der
Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren
die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis
über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und
Gerechtigkeit. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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02.02.2026
50 Minuten
Tausende Haushalte ohne Strom, für mehrere Tage, im tiefsten
Winter: Der Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin Anfang
Januar hat gezeigt, wie schnell es zu Ausnahmesituationen kommen
kann. Wie sind die Menschen in Deutschland auf solche Notfälle
vorbereitet? Wie sieht vernünftige Vorsorge aus? Sollten wir alle
zu Preppern werden – und was steckt eigentlich hinter dem Begriff?
Oder ist das alles gerade etwas überbewertet? Darum geht es in der
neuen Folge von "Ist das eine Blase?", dem Wirtschaftspodcast der
ZEIT über Geld, Macht, Gerechtigkeit. Darin sprechen die Hosts
Carla Neuhaus und Jens Tönnesmann über eine aktuelle Studie
der TU Kaiserslautern-Landau (PDF), die zeigt, wie schlecht die
Deutschen auf eine Katastrophe vorbereitet sind. Sei es, weil sie
sich damit nicht beschäftigen wollen oder ihnen der Platz für
Vorräte fehlt. Was Menschen dazu bringt, sich vorzubereiten, und
welche Rolle dabei zum Beispiel das fehlende Vertrauen in den Staat
spielt, auch das thematisiert diese Folge. Zu Gast ist der
Kulturwissenschaftler Julian Genner, der sich in den vergangenen
Jahren für sein Buch "Im Prepperkeller" intensiv mit der
Prepperszene beschäftigt hat. Im Podcast berichtet er von seinen
Besuchen bei Preppern und erklärt, warum Preppen kein Randphänomen
mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen ist. Genner
erklärt auch, was Preppen von vernünftiger Vorsorge unterscheidet:
Den Preppern gehe es eher egoistisch darum, "den Zusammenbruch der
Gesellschaft" zu überleben, während in sinnvoller Vorsorge ein
Solidaritätsgedanke stecke: Man bereitet sich vor, um im Krisenfall
das System und die Einsatzkräfte zu entlasten. Kritisch sieht
Genner allerdings, dass auch in der normalen Krisenvorsorge
übersehen werde, wie wichtig soziale Kontakte und Beziehungen im
Notfall seien. "Ich kann noch so viele Konservendosen und
Survivalausrüstungen zu Hause haben", sagt Genner, mit einer Krise
werde man kaum alleine fertig. "Man ist auf andere angewiesen."
"Ist das eine Blase?" ist der Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle
zwei Wochen montags diskutieren die Hosts Carla Neuhaus, Jens
Tönnesmann und Zacharias Zacharakis über das, was die Welt im
Innersten zusammenhält: Geld, Macht und Gerechtigkeit. [ANZEIGE]
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19.01.2026
58 Minuten
Ihr Zug fährt ein auf Gleis acht statt zwölf. Heute leider ohne
Bordbistro, dafür mit umgekehrter Wagenfolge und 120 Minuten
Verspätung. Wer häufig mit der Deutschen Bahn unterwegs ist, kennt
das. "Die Bahn ist zum Synonym eines dysfunktionalen Landes
geworden", sagt selbst Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder.
Jetzt aber soll es aufwärtsgehen. Wieder einmal, muss man sagen.
Schließlich sind daran schon viele Minister und Bahnchefs
gescheitert. Seit Herbst hat der Staatskonzern eine neue
Chefin. Evelyn Palla hat versprochen, die Deutsche Bahn von Grund
auf zu sanieren. Schon vor dem Wechsel an der Spitze aber hat das
Unternehmen ein ambitioniertes Projekt gestartet. Es läuft die
größte Erneuerung der Infrastruktur, von Schienen, Weichen,
Stellwerken, in der Geschichte der Deutschen Bahn. Nur, wann bringt
das auch eine Verbesserung für die Fahrgäste? Wann kommt die Bahn
endlich wieder pünktlich? Darüber sprechen wir in der neuen Folge
von "Ist das eine Blase?", dem ZEIT-Wirtschaftspodcast über Geld,
Macht und Gerechtigkeit. Eingeladen haben die beiden Hosts Carla
Neuhaus und Zacharias Zacharakis dieses Mal Jonas Schulze Pals,
einen Kollegen aus dem ZEIT-Wirtschaftsressort, der sich so gut wie
niemand anderes in der Redaktion mit der Deutschen Bahn auskennt.
Er hat die neue Bahnchefin kürzlich zum Interview getroffen
und sagt: "Mein Eindruck ist, dass die große Veränderung, die
Evelyn Palla vorantreibt, zumindest hoffnungsvoll macht." Außerdem
sei nun endlich das Geld vom Bund für die notwendigen Sanierungen
vorhanden. Auch die Umbauten im Konzern, die Palla angestoßen habe,
könnten bald Wirkung zeigen. "Ist das eine Blase?" ist der
Wirtschaftspodcast der ZEIT. Alle zwei Wochen montags diskutieren
die Hosts Carla Neuhaus, Jens Tönnesmann und Zacharias Zacharakis
über das, was die Welt im Innersten zusammenhält: Geld, Macht und
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10.01.2026
4 Minuten
In einigen Tagen werden wir das Archiv von "Ist das eine Blase?"
und vielen weiteren Podcasts der ZEIT exklusiv für unsere
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kostenlos und frei verfügbar. Alle älteren Folgen können Sie
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13.11.2023
58 Minuten
Milliardensummen fließen in KI-Startups, aber manche haben nicht
mal ein Produkt. Der Investor Adrian Locher warnt: Da ist ganz viel
Unsinn draußen unterwegs. [ANZEIGE] Mehr über die Angebote unserer
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Über diesen Podcast
Immer montags sprechen wir über das, was die Welt im Innersten
zusammenhält: Geld, Macht, Gerechtigkeit. Warum kann ich mir kein
Haus leisten? Wie wird eine Stadt klimaneutral? Kann ich Cannabis
bald im Laden kaufen? Und muss die Wirtschaft wirklich ständig
wachsen? Alle 14 Tage untersuchen Carla Neuhaus, Zacharias
Zacharakis und Jens Tönnesmann ein wirtschaftliches Phänomen und
fragen sich: Ist das eine Blase? Oder bleibt das? Immer mit einem
Gast – und einem Tier. Falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch
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