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Episoden
13.01.2026
3 Minuten
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20.12.2025
57 Minuten
Es ist die Sure 19, die Maria, der Mutter Jesu, gewidmet ist. Sie
erzählt, wie Maria ihren Sohn auf die Welt bringt – und sofort kann
er sprechen. Ein Wunder. Doch wer ist dieser Jesus des Korans
eigentlich und wie führte sein Weg in Mohammeds Offenbarung? Welche
Rolle spielt seine Mutter Maria? Die neue Folge von Wie war das
noch mal? begibt sich auf eine geschichtlich-theologische Suche in
die Welt der Spätantike, nach Mekka und Medina, in die Lebenszeit
Mohammeds zu Beginn des siebten Jahrhunderts. Gemeinsam mit dem
islamischen Theologen und Religionspädagogen Mouhanad Khorchide aus
Münster spüren wir der Frage nach, welche Rolle das Christentum der
arabischen Halbinsel für die ersten Muslime spielte, was Mohammed
von Jesus gehört hatte und welche Rolle Jesus in seiner Offenbarung
spielte. Wir entdecken, dass Christentum und Islam nicht
immer in Konkurrenz und Feindschaft zueinander standen, sondern
dass Mohammed sich und seine Botschaft vielmehr in einer Tradition
mit Jesus, aber auch mit den jüdischen Urvätern Abraham und Mose
sieht. Und wir wollen wissen, was wir heute daraus lernen
können, dass "Jesus, Sohn der Maria", eine prominente Figur im
Koran ist. Unser neues Heft Christentum und Islam bekommen Sie
online im ZEIT Shop oder im Handel. Die Redaktion erreichen
Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de. Für unsere
Sendung haben wir folgende Literatur benutzt, die wir gerne
empfehlen möchten: - Mouhanad Khorchide: Der andere Prophet. Jesus
im Koran, Herder Verlag - Martin Bauschke: Der Sohn Marias: Jesus
im Koran, Lambert Schneider/WBG - Karl-Josef Kuschel: "Dass wir
alle Kinder Abrahams sind ...": Helmut Schmidt begegnet Anwar
as-Sadat, Herder Verlag - Gudrun Krämer: Geschichte des Islam, C.H.
Beck Verlag Hier können Sie eine aktuelle Gratisausgabe von ZEIT
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29.11.2025
1 Stunde 4 Minuten
Im November 1095 ruft Papst Urban II. zum Kreuzzug auf. Auf dem
Konzil von Clermont hält er eine Predigt vor fast 200
Erzbischöfen, Bischöfen und Äbten, immer wieder wird er von
Rufen unterbrochen: „Deus lo vult!“, „Gott will es!“ In
mehreren großen Gruppen finden sich Ritter, Bauern oder Tagelöhner
zusammen, um Richtung Jerusalem zu ziehen. Rund dreieinhalb Jahre
später erobert ein christliches Heer die Heilige Stadt von den
muslimischen Fatimiden, verübt ein grausames Massaker an den
muslimischen und jüdischen Einwohnern und errichtet einen
Kreuzfahrerstaat: das Königreich Jerusalem. Immer wieder wird
der Kreuzzug als tiefer Einschnitt in die Beziehung von Islam und
Christentum gewertet, als blutiger Dreh- und Angelpunkt ihrer
gemeinsamen Geschichte. Doch stimmt dieser Befund? Welches Echo
fanden die Kreuzzüge damals in der islamischen Welt? In der neuen
Folge von „Wie war das noch mal?“ gehen wir dieser Frage
nach. Auch das aktuelle Heft von ZEIT Geschichte dreht sich
um die Geschichte von Christentum und Islam, die oft zu einer
Erzählung von ewiger Feindschaft stilisiert wird. Was ist echter
Konflikt, was Mythos? Vom Leben Mohammeds bis in die Gegenwart
spüren wir dieser Frage nach: Wieso büßte die muslimische Welt
ihren zivilisatorischen Vorsprung ein? Was dachte Luther über den
Islam? Und trug der europäische Kolonialismus zur Entstehung des
Islamismus bei? Die Einspielung des Palästinalieds von
Walther von der Vogelweide stammt von der Sängerin Korydwenn. Es
ist hier zu finden. Sie bekommen das Heft online im ZEIT Shop oder
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25.10.2025
56 Minuten
Am 20. Januar 1956 haben sich die ersten etwa 1000 Soldaten der
neuen westdeutschen Streitkräfte in Andernach in Rheinland-Pfalz
versammelt. Sie erwarten hohen Besuch, der Bundeskanzler hat sich
angekündigt. Konrad Adenauer kann die Visite in Andernach als
großen Erfolg verbuchen: Nur zehn Jahre nach dem Ende des Zweiten
Weltkriegs darf die Bundesrepublik im Rahmen der Nato eigene
Streitkräfte aufstellen. Das Besatzungsstatut ist aufgehoben worden
und Westdeutschland mit wenigen Einschränkungen wieder souverän.
"Soldaten", hebt Adenauer in seiner Ansprache an die noch namenlose
Truppe an: "Sie stehen vor einer Aufgabe, die durch manche Schatten
der Vergangenheit und Probleme der Gegenwart besonders schwierig
ist. Das deutsche Volk erwartet von Ihnen, dass Sie in treuer
Pflichterfüllung Ihre ganze Kraft einsetzen für das über allem
stehende Ziel, in Gemeinschaft mit unseren Verbündeten den Frieden
zu sichern." Den "Schatten der Vergangenheit", die über der
Gründung der Bundeswehr liegen, spüren wir in diesem ersten Teil
unserer Doppelfolge von "Wie war das noch mal" nach. Denn deutsche
Soldaten nur wenige Jahre nach Kriegsende, das bedeutet
zwangsläufig, dass man beim Aufbau der Streitkräfte auf ehemalige
Angehörige der Wehrmacht angewiesen ist. Aber wie viel Wehrmacht
genau steckt in der neuen Bundeswehr? Um diese Frage zu
beantworten, lernen wir Hans Speidel und Adolf Heusinger kennen,
zwei ehemalige Generäle Hitlers, die schon im Jahr 1950 bei ersten
konspirativen Planspielen für eine bundesdeutsche Armee
mitmischen und die bald Führungsposten in der neuen
Bundeswehr bekleiden. Wir erzählen von der geheimen Schnez-Truppe,
einer Schattenarmee ehemaliger Wehrmachtssoldaten, die gegen den
Kommunismus kämpfen wollte, und davon, wie der Wehrmachtsveteran
Wolf Graf von Baudissin ein neues Soldatenbild entwirft, das den
Geist des Grundgesetzes atmet und die Bundeswehr bis heute prägt.
Und wir beleuchten, wie beinahe alles anders gekommen wäre: Bevor
die Bundeswehr gegründet wurde, verhandeln Adenauer und die
Alliierten über eine europäische Armee. Der zweite Teil
dieser Doppelfolge wird sich mit den großen Debatten nach der
Gründung der Bundeswehr beschäftigen. Denn schon vor 70 Jahren
stand die Bundesrepublik vor der Aufgabe, aus dem Stand Tausende
neue Soldaten aufzustellen. Ob es dazu einer Wehrpflicht bedürfe,
darüber haben sich schon in den Fünfzigerjahren die Geister
geschieden. Der zweite Teil ist im Abobereich zu finden, wo Sie
unsere Arbeit unterstützen können. Auch das aktuelle Heft von ZEIT
Geschichte dreht sich um die Geschichte der Bundeswehr seit ihrer
Gründung vor 70 Jahren und um die Fragen, die seit Putins zweitem
Überfall auf die Ukraine wieder mit Wucht auf die Tagesordnung
zurückgekehrt sind. Wir zeigen in der neuen Ausgabe, dass es in der
Geschichte der Bundeswehr nicht nur eine, sondern viele
Zeitenwenden gegeben hat. Nach dem Ende des Kalten Krieges wurde
aus einer Truppe zur Landes- und Bündnisverteidigung eine weltweit
operierende Einsatzarmee. Und zum ersten Mal seit 1945 starben nun
auch wieder Soldaten im Gefecht, so wie der Hauptgefreite Sergej
Motz, dessen Geschichte unser Heft erzählt. Unter
www.zeit.de/geschichte-bundeswehr können Sie uns abonnieren. Das
Heft über die Bundeswehr bekommen Sie dann als erste Ausgabe
gratis. Alle Folgen des Podcasts hören Sie hier. Die Redaktion
erreichen Sie per Mail unter zeitgeschichte@zeit.de Hier
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08.07.2025
46 Minuten
Christine Schmitz arbeitet im Juli 1995 als Krankenschwester
für Ärzte ohne Grenzen in Bosnien. Dort wird sie Zeugin des
Völkermords von Srebrenica. Und sie erlebt einen Moment, der sie
danach ihr Leben lang begleitet. Ein junger Bosnier übergibt ihr
seine einjährige Tochter, bevor er von einem serbischen Soldaten
abgeführt wird. Christine bringt das Mädchen in Sicherheit und
hilft bei der Evakuierung. In den Jahren danach fragt sie sich: Was
ist aus dem Mädchen geworden? Und was aus dem Vater?
Lange bekommt sie keine Antwort auf die Fragen. Dann bekommt sie
plötzlich eine Email. Lob, Kritik und Anregungen gerne per Mail an
irma@zeit.de Moderation, Skript und Recherche: Bastian Berbner und
Simone Gaul Projektleitung: Ole Pflüger, Constanze Kainz
Produktion: Ole Pflüger, Bony Stoev Redaktionelle Mitarbeit:
Konstantin Hadži-Vuković, Magdalena Inou, Markus Gläser
Sounddesign: Alexander Krause, Bony Stoev Übersetzungen: Samra
Halilovic, Tanja Kosic, Lejla Krilić, Branislav Šovljanski
Voiceover Irma: Senita Huskić Voicover Mevlida: Lisa Hrdina
Bildredaktion: Michael Pfister Fotos: Vedad Divović Cover: Lea
Dohle Vielen Dank an Nedzad Avdić, Hans Blom, Barbara Matejčić,
Hidayeta Mujkić,, Alma Mustafić, Abdurahman Omić, Miralem
Smajlović, Nemanja Stjepanović, Liesbeth Zegveld Alle Folgen
von "Irma" können Sie mit einem Digital-Abo oder Podcast-Abo der
ZEIT hören. Alle Infos dazu gibt es unter www.zeit.de/podcastabo.
Ein kostenloses Probeabo können Sie abschließen unter
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Über diesen Podcast
Wo war die Varusschlacht? Was steckt hinter dem Mythos der Hanse?
War Helmut Kohl ein großer Kanzler? Und wo sind eigentlich die
Frauen in der Geschichte? Wir stellen Fragen an die Vergangenheit,
beleuchten Ereignisse und Persönlichkeiten – und zeigen, was das
alles mit heute zu tun hat. Jeden Monat neu zum Thema des aktuellen
Hefts von ZEIT Geschichte. Die Hosts von "Wie war das noch mal?",
Markus Flohr und Judith Scholter, haben zusammen in Hamburg
Geschichte studiert, Geschichten geschrieben und sind nun Redakteur
und Redakteurin bei ZEIT Geschichte. Falls Sie uns nicht nur hören,
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