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Episoden

1 Stunde 8 Minuten
Heute sprechen wir über einen Mann, dessen Lebensgeschichte kaum unglaublicher sein könnte: Henry Jaeger. Geboren in Frankfurt-Bornheim als Karl-Heinz Jäger, wurde er zunächst als Kopf der berüchtigten Jäger-Bande bekannt. Nach zahlreichen spektakulären Überfällen wurde er gefasst und zu zwölf Jahren Zuchthaus verurteilt. In der Zelle schrieb er seinen ersten Roman heimlich auf Toilettenpapier. Das Buch wurde ein Bestseller und Jaeger zu einem gefeierten Schriftsteller. Mehrere seiner Romane wurden hochkarätig besetzt und auch verfilmt.. Diese außergewöhnliche Geschichte hat den Frankfurter Autor Jakob Stein zu seinem neuen Roman „Schuld und Unschuld – Die Wandlung des Henry Jaeger“ inspiriert. Wie viel Wahrheit in dem Roman steckt, wer Henry Jaeger wirklich war und warum seine Geschichte bis heute fasziniert – darüber sprechen wir in dieser Folge.
56 Minuten
Es ist der 27. Juni 1926 als es zur größten Jugendaktion in der Geschichte der Stadt kommt: Ein riesiger Demonstrationszug zieht von der Innenstadt bis ins Waldstadion - und das mit einem Ziel: Aufmerksamkeit schaffen und Geld sammeln für ein „Haus der Jugend“. An der Demonstration beteiligen werden sich viele - bis zu 30 Tausend Menschen sollen damals dabei gewesen sein. Und ihre Forderung wird war: 1930 wird am Dornbusch das erste „Haus der Jugend“ eröffnet - und das soll Jugendzentrum und Jugendherberge zugleich sein. Doch mit der "Machtergreifung" der Nationalsozialisten folgt der Einschnitt: der Verein hinter dem "Haus der Jugend" wird gleichgeschaltet - und auch nach dem Zweiten Weltkrieg geht es am Dornbusch nicht weiter. Denn nach 1945 beschlagnahmen die US-Amerikaner den Bau - doch zeitgleich helfen diese beim Bau eines neuen "Haus der Jugend" am Sachsenhäuser Mainufer. Ein Bau, der weit mehr sein wird als nur eine reine Jugendherberge: Hier trifft sich die iranische studentische Opposition, hier tagt der erste Bundesfrauenkongress – und hier findet sogar die erste internationale Wikipedia-Konferenz statt. In den 1990er Jahren kehrt dann auch das erste Haus am Dornbusch zurück in den Besitz des Vereins - und der wiederum vermietet das Haus seitdem unter anderem an die Jugendbildungssstätte Anne Frank und den Frankfurter Jugendring. Da ist also eine Menge passiert in den letzten 100 Jahren - und intensiv damit auseinandergesetzt hat sich der Stadtführer und Stadthistoriker Dieter Wesp, der uns all das was in diesem einem Jahrhundert passiert ist, heute noch einmal genauer erzählen wird. Dass Dieter heute in meinem Podcast ist - das bedeutet mir total viel. Denn er war es, der mit einer anderen Geschichte - der Villa Speyer in Sachsenhausen, die später als Villa Kennedy bekannt wurde - mein Interesse an Frankfurts Geschichte erst so richtig geweckt hat.
1 Stunde 10 Minuten
In dieser Episode bin ich live vor Ort an der Volksbühne - genauer gesagt im Cantate-Saal. Ein Ort, der mir total viel bedeutet, weil ich hier in der Vergangenheit und auch in der Zukunft mit meiner Show „Damals in Frankfurt LIVE“ auftreten durfte und darf – und weil dieser Ort auch einfach wirklich so, so cool ist. Im Stil der 1950er Jahre erbaut, versprüht er wirklich einen ganz besonderen Charme. Und das mein ich auch so. Schon länger wollte ich mal über diesen Ort hier erzählen. Denn die Anfänge gehen bis in die 1950er Jahre zurück. Und um all das zu erfahren: Also was das eigentlich für ein Ort ist, habe ich mich mit Michael Quast getroffen. Michael ist eigentlich gebürtiger Heidelberger, studierte in Stuttgart an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst. Danach folgten deutschlandweit zahlreiche Engagements als Regisseur und Schauspieler an den unterschiedlichsten Theatern und Bühnen. 2008 gründete er die „Fliegende Volksbühne Frankfurt“. Und vielleicht habt ihr ihn hier in Frankfurt sogar schon mal live gesehen – denn er ist nicht nur Intendant der Volksbühne, sondern steht nach wie vor regelmäßig auf der Bühne des Cantate-Saals. Er weiß viel über die Geschichte und Geschichten dieser Stätte – und wir hoffentlich nach dieser Folge auch. Die Geschichte des Cantate-Saals, Spielstätte der Fliegenden Volksbühne Frankfurt – heute das Thema bei Damals in Frankfurt mit meinem Gast, dem Schauspieler, Regisseur und Theaterleiter Michael Quast.
1 Stunde 1 Minute
Seit über 100 Jahren gibt es das Gesundheitsamt Frankfurt am Main bereits. Es hat schon viel gesehen und miterlebt, doch seine Geschichte reicht sogar noch weiter zurück. Die ganze Geschichte des Frankfurter Gesundheitsamtes haben Prof. Dr. Gine Elsner und Dr. Peter Tinnemann, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt, im Buch „Bevölkerungsmedizin & Öffentlicher Gesundheitsdienst“ aufgeschrieben. Genau darum dreht sich auch der Live-Podcast, der am Montag, 29. September, im Gesundheitsamt, Breite Gasse 28, stattgefunden hat und nun als Aufzeichnung hier zur Verfügung steht. Gemeinsam mit Mirco Becker von „Damals in Frankfurt“ spricht Dr. Tinnemann über Historie und Zukunft und darüber, wie die öffentliche Gesundheit das Leben in der Stadt prägt.
55 Minuten
100 Jahre Waldstadion – Die unglaubliche Geschichte einer Frankfurter Ikone! Fast wäre alles ganz anders gekommen: Ursprünglich sollte das Stadion gar nicht im Wald stehen, sondern auf dem Rebstockgelände. Doch das war nur die erste von vielen überraschenden Wendungen in der Geschichte dieses legendären Ortes. Wusstet ihr, dass das Waldstadion früher mehr mit einem modernen Fitnessstudio als mit einem klassischen Fußballstadion gemeinsam hatte? Oder dass in den Räumen der Haupttribüne einst Künstler ihre Ateliers hatten? Und in den 1930er Jahren - da stand sogar plötzlich die Idee im Raum, direkt gegenüber ein zweites Stadion zu bauen! Von kuriosen Plänen über sportliche Meilensteine bis hin zu seiner heutigen Bedeutung – in dieser Folge tauchen wir tief in die Geschichte des Waldstadions ein. Damals in Frankfurt - Der Podcast - 100 Jahre Waldstadion mit Matthias Thoma vom Eintracht Museum. Jetzt reinhören!
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Über diesen Podcast

Damals in Frankfurt - Der Podcast, in dem ich, Mirco Becker, mit Menschen spreche, die zu Frankfurt Geschichte ihr ganz eigenes, individuelles – aber wichtiges – Puzzleteil beigetragen haben.
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„Damals in Frankfurt“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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