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Werkspost. Der politische Salzburg-Kommentar. Newsletter & Podcast Archiv

84 Episoden
46 Minuten
Über 1,7 Millionen Tourist:innen besuchen jedes Jahr die Mozartstadt. Während das für Touristiker ein Grund zur Freude ist, werden Anwohner*innen immer wieder mit den negativen Seiten konfrontiert: steigende Immobilienpreise, eine Flut an Reisebussen und heillos überlaufene Plätze in der Altstadt.

Zudem eine schleichende Homogenisierung des öffentlichen Raums, der sich zunehmend der Bedürfnisbefriedigung der Tourismusindustrie verschrieben hat. Das Ergebnis ist eine Einöde aus immergleichen Geschäften, durchsetzt mit Souvenirramsch.

Die Tourismus Salzburg GmbH (TSG), deren alleiniger Gesellschafter die Stadt Salzburg ist, veröffentlichte im April 2025 das Strategiepapier „Vision Salzburg 2040 – Visitor Economy Strategie für Qualitätstourismus“. Die Visitor Economy – so das Konzept – sei ein ganzheitlicher Ansatz bei dem es darum gehe, „das Zusammenspiel von Einheimischen, Gästen, Unternehmen und die Ausgewogenheit des Wirkens des Tourismus auf den öffentlichen Raum und die Stadtraumgestaltung“ zu berücksichtigen.

Die Stadt sollte, ganz im Sinne des eigenen Anspruchs, dafür Sorge tragen, dass die Altstadt und angrenzende Stadtteile wieder wirklich eine Stadt werden – und sich nicht vollends in ein potemkinsches Dorf mit pittoresken Barockfassaden verwandeln.

Im Gespräch mit Tourismusforscher Kurt Luger und Fremdenführerin Inez Reichel thematisiert David Mehlhart unter anderem die Frage, wie nachhaltiger Tourismus gestaltet werden könnte und geht näher auf das Konzept „Vision Salzburg 2040“ ein.

Mehr dazu könnt ihr im Werkspost-Kommentar „Qualität statt Quantität — löst man so das Tourismusproblem?“ von David Mehlhart lesen.

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Redaktion: David Mehlhart

Technik: Christian Veichtlbauer
23 Minuten
Sprache ist nie neutral, denn sie prägt, wie wir denken. Und unser Denken bestimmt, wie wir handeln. Genau darin liegt ihre Macht – und ihre Verantwortung. Politisches Framing macht es sich zunutze: Mit wenigen Worten wird ein neuer Deutungsrahmen geschaffen – für dieselbe Realität, aber mit ganz anderer Wirkung.

Gleichzeitig ist Sprache immer im Wandel und lebendig. Dialekte sind dabei ein Gegengewicht zum globalen Einheitsbrei. Sie tragen Identität, Humor und Geschichte in sich. Doch geraten sie durch die allgegenwärtige Standardsprache unter Druck.

Der Versuch die Dialekte zu konservieren kann keine Lösung sein – aber sie bewusst zu sprechen, zu leben, das schafft Raum für Wandel ohne Verlust.

Was ist der Unterschied zwischen Standartsprache, Umgangssprache und dem Dialekt? Gibt es so etwas wie Cockney – ein Dialekt, der hauptsächlich in den Arbeitervierteln Londons gesprochen wird – auch im Österreichischen? Was kann man zum Erhalt des Dialekts tun? Ist der Dialekt ein Gegenpol zur globalen Vereinheitlichung? Und hat der Dialekt ein reaktionäres Image?

Diese und weitere Fragen thematisiert Thomas Neuhold im Gespräch mit Sprachwissenschaftler Hannes Scheutz von der Universität Salzburg.

Mehr dazu, wie die Sprache unsere Welt formt, könnt ihr auch im Werkspost-Kommentar „Wir müssen mit unserer Sprache bewusster umgehen“ von Thomas Neuhold lesen.

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Redaktion: Thomas Neuhold

Technik: Christian Veichtlbauer
29 Minuten
Ob Student*in, Selbständige*r oder Angestellte*r, wer daheim nicht in Ruhe arbeiten kann, oder einen Tapetenwechsel braucht, dem kommen gemütliche Cafés gelegen. Immer öfter findet man dort aber vor allem in Uni-Nähe Schilder mit durchgestrichenem Computer darauf.  Die steigenden Preise betreffen auch die Gastronomiebetreibenden. Dennoch leiden vor allem Studierende unter den Laptopverboten in Lokalen.

Die Laptopverbote von Lokalbetreiber*innen zeigen, dass es zu wenig konsumfreie Arbeitsräume gibt. Es ist bekannt, dass Ortswechsel beim Lernen sehr förderlich sind und daher betrifft vor allem jene, die keine große Wohnung haben. Sie können sich nicht zu Hause einfach Räume zum Lernen schaffen. Es ist daher sehr wichtig konsumfreie Cafes, Bars und Räume zu schaffen.

In der neuen Werkspost spricht Flora Platzer mit Sonja Danner (m.) und Franziska Kinskofer (r.) vom PLUSTRACK-Team der Uni Salzburg über konsumfreie Räume, was die PLUStrack-Community ist und was sie bietet.

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Redaktion: Flora Platzer

Technik: Christian Veichtlbauer
24 Minuten
Die Geschichte der queeren Community in Salzburg ist eine des Widerstands, der Sichtbarmachung, aber auch des Mutes. Seit den 1980er-Jahren setzen sich Gruppen wie die HOSI Salzburg für Sichtbarkeit, Rechte und Schutz queerer Menschen ein. Diskriminierung erleben queere Menschen jedoch nach wie vor alltäglich, sei es in Beruf, Familie, im Gesundheitsbereich oder bei der Wohnungssuche.

Ende März 2025 wurde nicht nur in Salzburg, sondern österreichweit ein rechtsextremes Hassnetzwerk aufgedeckt, das systematisch queere Menschen jagte. Eine Reaktion der Landesregierung gab es weder politisch noch symbolisch, die Opfer bleiben im Schatten. Diese extremen Gewaltverbrechen müssen ein Wendepunkt sein – für eine Politik, die queere Menschen schützt, und für eine Gesellschaft, die sich dem Hass entgegenstellt.

In der neuen Werkspost spricht Lukas Oberauer mit Conny Felice, der Geschäftsführung der HOSI Salzburg, über das im März 2025 aufgedeckte Hassnetzwerk, den Schutz queerer Menschen und die Reaktion der Salzburger Landesregierung.

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Redaktion: Lukas Oberauer

Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
29 Minuten
Seit Mai 2023 regiert in Salzburg eine Schwarz-blaue Regierung und für die Kinderbetreuung ist FPÖ-Chefin Marlene Svazek zuständig. Ein Vorhaben, das die Freiheitlichen in das Regierungsprogramm gebracht aber noch nicht umgesetzt haben, ist das sogenannte Berndorfer Modell, bei dem Eltern gefördert werden sollen, die ihre Kinder zu Hause betreuen. Kritikerinnen nennen dieses Vorhaben Herdprämie. Was nach Wahlfreiheit klingt, ist ein Rückschritt für Frauen. Denn wo echte Betreuungsangebote fehlen, ist zuhause bleiben oft keine Wahl, sondern die einzige Option.

Durch die ungleiche Verteilung von sogenannter Care Arbeit haben Mütter weniger Karrierechancen und sind viel öfter von Altersarmut betroffen. Auch auf den Arbeitsmarkt und die Kinder hat der Bonus fürs Daheimbleiben Auswirkungen.

Statt in eine altmodische „Herdprämie“ zu investieren, brauchen wir flächendeckende Kinderbetreuung, echte Wahlfreiheit und gerechte Aufteilung von Care-Arbeit. Denn das geplante Modell zementiert Rollenbilder und verschärft die Ungleichheit zwischen Männern und Frauen.

In der neuen Werkspost spricht Stefanie Ruep mit der Referentin für Frauenpolitik der Salzburger Arbeiterkammer Ines Grössenberger darüber, warum die Herdprämie die Frauenpolitik um Jahrzehnte zurückwirft.

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Redaktion: Stefanie Ruep

Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
23 Minuten
Wolfgang Porsche, Milliardär und einflussreicher Automobilmanager, will sich einen Tunnel samt Garage für etwa zehn Fahrzeuge in den Kapuzinerberg bauen lassen, um so seine Liegenschaft, das Paschinger-Schlössl — besser bekannt als die Stefan-Zweig-Villa — bequem per Automobil erreichen zu können.

Kostenpunkt für diese Bewilligung: einmalig 40.000 €. Die Baukosten von rund zehn Millionen Euro will Wolfgang Porsche aus der Privatschatulle stemmen.

Ab 2023 wurden bereits entsprechende Vereinbarungen mit der Stadt getroffen. Doch im Februar dieses Jahres kam das Projekt ins Stocken. Immer mehr Details wurden der Öffentlichkeit bekannt, die sämtliche Beteiligte nicht im besten Licht erscheinen ließen. Seitdem avancierte der Porsche-Tunnel zu einem Symbol dafür, wie ökonomische Potenz demokratische Standards hintertreiben kann.

Warum dieses Vorhaben nicht nur Aktivisten auf den Plan ruft, sondern auch die Stadtpolitik spaltet, was an den Vorwürfen von Hinterzimmer-Deals dran ist – und warum das Projekt längst zum Symbol für die Macht der Superreichen geworden ist – darüber spricht David Mehlhart in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Gisela Zeindlinger, der Initiatorin der Petition gegen den Tunnel.

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Redaktion: David Mehlhart

Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
35 Minuten
Unabhängige Medien gehören zu den großen gesellschaftlichen Errungenschaften. Zurecht gelten sie als eine wichtige Säule der Demokratie, welcher die Aufgabe zukommt, gesellschaftsrelevante Themen anzusprechen und kritisch zu beleuchten.

Doch was ist, wenn diese Säule angesichts politischer und ökonomischer Herausforderungen zu bröckeln beginnt? Wie können österreichische Medien unabhängig arbeiten? Und welche Rolle spielen dabei sogenannte freie, nicht-kommerzielle Medien?

Darüber spricht Natalija Traxler in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Martin Wassermair, Generalsekretär Reporter ohne Grenzen Österreich und Politikredakter bei dorfTV, sowie mit Sophie Huber-Lachner, Geschäftsführerin bei FS1.

Die Videoaufzeichnung des Gesprächs gibt es übrigens von Samstag, 3. Mai 2025 bis Fr 9. Mai 2025 auch im TV-Programm bei FS1. (Weitere Infos: https://fs1.tv/tv-programm/)

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Redaktion: Natalija Traxler

Technik/Produktion: Carla Stenitzer
29 Minuten
Kurzstreckenflüge sind eines der klimaschädlichsten Fortbewegungsmittel. Trotzdem steht der Einsatz für den Flug Salzburg-Wien im Regierungsübereinkommen der schwarz-blauen Salzburger Landesregierung. Die Flugverbindung nach Wien wird von Wirtschaftskammer, Industriellenvereinigung und zuletzt auch der Salzburger SPÖ immer wieder gefordert.

Doch erst im März 2020 mussten die Austrian Airlines alle Inlandsflüge unter 300 Kilometer streichen, wenn die Strecke in drei Stunden mit dem Zug zurückgelegt werden kann. Das war die Bedingung für 450 Millionen Euro, die der Bund zahlte, um die Fluggesellschaft vor dem Konkurs zu retten.

Wie ist die Sinnhaftigkeit der Flugverbindung Wien-Salzburg? Wie ist deren Klimabilanz? Welche Auswirkungen hat der Flughafen auf Stadt und Region? Kann der Salzburger Flughafen einfach aufgelassen werden und welche Faktoren wären dabei zu beachten?

Darüber spricht Flora Platz in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Martin Loidl vom Mobility Lab der Universität Salzburg und Erik Schnaitl, Mitbegründer des Vereins Fairkehr.

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Redaktion: Flora Platzer

Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
20 Minuten
Die Werkspost widmet sich dem 1-jährigen Jubiläum der Cannabis-Legalisierung in Deutschland und deren Auswirkung auf Salzburg. Das illegal halten von Cannabis reicht aber der Politik vor allem der Salzburger Landesregierung mal so gar nicht, panisch wurden zum April 2024 die Grenzen zu Bayern streng kontrolliert, man hatte Angst vor Cannabisschmuggel nach Salzburg.

Dabei stellen sich aber Fragen: Hat man überhaupt mitbekommen, dass der Handel und Verkauf von Cannabis gar nicht erst legalisiert wurden? Kam es nach der Gesetzesänderung in Deutschland zu mehr Abhängigen? Waren die vermehrten Grenzkontrollen nach Bayern berechtigt? Wie sieht es mit dem Jugendschutz aus? kriminalisiert das Verbot hierzulande? Und inwiefern hat die Liberalisierung in zum Beispiel Deutschland, Italien oder der Schweiz Auswirkungen auf Österreich?

Darüber spricht Lukas Oberauer in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Eckhart Falkensteiner, von der Suchthilfe Salzburg.

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Redaktion: Lukas Oberauer

Technik/Produktion: Christian Veichtlbauer
17 Minuten
Die Werkspost widmet sich der Zweckentfremdung von Wohnraum durch Airbnb oder andere Vermietungsplattformen. Die Stadt Salzburg geht mit scharfen Kontrollen und Strafen gegen die illegale Vermietung von Wohnungen vor. Zwei Mitarbeiterinnen der Stadt, zwei Kontrolleure und ein Jurist leisten teils Detektivarbeit, um illegal auf Airbnb und Co. vermietete Wohnungen aufzuspüren und die Vermieter rechtlich zu belangen. Mit strengeren gesetzlichen Regeln könnte sich die Stadt auch die Detektivarbeit sparen.

Wie will die Stadt mit scharfen Kontrollen Wohnungen, die nur kurzzeitig vermietet werden wieder auf den allgemeinen Wohnungsmarkt bringen? Was sind die rechtlichen Folgen für die Vermieter:innen? Wie hoch sind die Strafen und was passiert mit dem so eingenommenen  Geld?

Darüber spricht Stefanie Ruep in der neuen Ausgabe der Werkspost mit Johannes Holztrattner, Jurist im Baurechtsamt der Stadt Salzburg.

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Redaktion: Stefanie Ruep

Technik: Christian Veichtlbauer

Dreckiges Geld

21 Minuten
Wenn es nach der FPÖ geht, soll ab 2026 das kleine Glücksspiel in Salzburg legal sein. Salzburger*innen ab 18 Jahren dürfen ihr Geld dann in bis zu 472 konzessionierte Glücksspielautomaten werfen.

Spätestens aber wenn man abhängig ist, ist es mit der Freiheit nicht mehr weit her. Eher das Gegenteil ist der Fall. Von den privaten, wie gesellschaftlichen Folgekosten ganz zu schweigen.

Auf individueller Ebene stellt die Glückspielabhängigkeit einen Kontrollverlust dar. Das Glücksspiel übernimmt zunehmend die Kontrolle über die Betroffenen, statt umgekehrt. Doch welche Rolle spielt der Staat in diesem Zusammenhang? Wie kann er durch klare gesetzliche Grenzen dazu beitragen, die Gefahren für die Betroffenen zu mindern und das Gemeinwohl vor den Interessen der Anbieter zu schützen?

Darüber und über die Hintergründe des kleinen Glücksspiels spricht David Mehlhart mit Tina Treschnitzer, klinische Psychologin an der CDK, in der neuen Ausgabe der Werkspost.

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Redaktion: David Mehlhart

Technik: Christian Veichtlbauer
23 Minuten
Salzburg braucht mehr öffentliche Toiletten. Jüngste Bemühungen der Stadt sind ein erster Schritt. Toiletten können nicht nur Städte lebenswerter machen, sondern auch das Nutzen öffentlicher Verkehrsmittel erleichtern. Trotzdem fehlen sie ab dem Stadtrand an Haltestellen oft gänzlich.

Auf die Toilette zu gehen, ist ein Grundbedürfnis, das kostenlos sein sollte. Zu wenige WCs schränken die Bewegungsfreiheit ein. Laut der Firma Öklo sind Gemeinden nicht verpflichtet, öffentliche Toiletten bereit zu stellen. Wer in der Öffentlichkeit aufs Klo geht, macht sich aber strafbar. Umso wichtiger ist es, dass Gemeinden in Stadt und Land Toiletten als unverzichtbaren Teil der Infrastruktur fördern.

Wie eine WC-Strategie für Salzburg aussehen kann, thematisiert Flora Platzer im Gespräch mit Katharina Pichler, Mitarbeiterin im Büro des Vizebürgermeisters, die das Projekt „Nette Toilette“ in der Stadt Salzburg abwickelt.

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Redaktion: Flora Platzer

Technik: Christian Veichtlbauer
26 Minuten
Stadt und Land müssen nach der Absage des S-Links beim Verkehr wieder zusammenarbeiten. Sich nun politisch zu beflegeln oder zu schmollen, bringt nichts. So würde man den Stillstand der letzten Jahre beim Stauproblem in der Landeshauptstadt weiter ein zementieren. Nun sollte es zumindest für schnell umsetzbare Verbesserungen einen politischen Schulterschluss geben.

Die rot-rot-grüne Stadtpolitik versucht nach dem aus des S-Links kleine Schritte zu gehen. Und was macht das Land? ÖVP und FPÖ machen die Neutorsperre, für die sie nicht mal zuständig sind zum Thema im Landtag und fordern die Verkehrsberuhigung erneut zu überdenken.

Wie bessere Rahmenbedingungen für den Ausbau der Radwege aussehen könnten, erklärt Verkehrs- und Planungsstadträtin Anna Schiester (Bürgerliste) im Gespräch mit Stefanie Ruep.

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Redaktion: Stefanie Ruep

Technik: Christian Veichtlbauer
19 Minuten
Meist werden für den Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs, der Rad- und Fußgängerinfrastruktur Klima- und Umweltargumente ins Treffen geführt. Fallweise kommt als Argument für die Abkehr von der aufs Automobil fixierten Planung auch die Lebensqualität ins Spiel. Das alles ist richtig, greift aber zu kurz. Verkehrspolitik ist auch ganz wesentlich Sozialpolitik.

Auch wenn sie gerne als Radfahrerstadt bezeichnet wird, ist Salzburg nach wie vor eine Autofahrerstadt. Diese Ausgabe der Werkspost sieht mit Verkehrsplaner Peter Weiss genauer hin: Wie ist der Zustand des Salzburger ÖV-Netzes? Kann die Idee der sogenannten Superblocks eine Lösung für die Verkehrs-Misere sein und welche sonstigen Ideen gibt es für die Verbesserung der Situation? 

Über diese und weitere Fragen spricht Thomas Neuhold mit dem Verkehrsplaner Peter Weiss in der neuen Werkspost.

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Redaktion: Thomas Neuhold

Technik: Christian Veichtlbauer
29 Minuten
Leistungen des Sozialsystems für bestimmte Gruppen zu streichen, diese Diskussionen gibt es in immer wieder. Stichwort: Arbeitslosengeld. Warum funktionieren Aussagen wie diese im Wahlkampf so gut? Wie sinnvoll sind Kürzungen im Sozialbereich überhaupt? Reichen diese aus, um ein Staatsbudget zu sanieren? Welche konkreten Folgen haben Kürzungen in Sozialarbeit und Pflege? Was machen Länder wie Norwegen oder Finnland anders und welche grundsätzlichen Unterschiede lassen sich hier in der politischen Bildung – aber auch in der Art politische Diskussionen zu führen – festmachen? 

Über das Verhältnis zwischen Staat und Markt und das österreichische Sozialsystem spricht David Mehlhart mit dem Rechts- und Politikwissenschaftler Nikolaus Dimmel.

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Redaktion: David Mehlhart

Technik: Jakob Widerin und Christian Veichtlbauer