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Episoden
21.02.2024
51 Minuten
Franz Fühmann - für die einen ist er der größte Autor der DDR, für andere schlichtweg unbekannt. Mit dem Recherche-Theater-Projekt "Häutungen Franz Fühmanns" vermisst Vajswerk den Lebensweg eines Autors, der sich als Schriftsteller und Parteipolitiker in den Dienst des Neuen Deutschland stellt und mit seinem Staat, seinem Werk, seiner Wandlung zunehmend in Konflikt gerät und sich fortan schreibend die Haut abzieht.
Die vierteilige Podcast-Reihe "Häutungen Franz Fühmanns. Eine Spurensuche" rekonstruiert und kontextualisiert da, wo das Theaterstück verdichten, springen und auslassen muss. Sie taucht ein in Werk und Biografie Fühmanns und beleuchtet den Entstehungsprozess des Theaterabends, den Künstler:innen und Wissenschaftler:innen des Kollektivs bei der Arbeit über die Schulter schauend – nicht als Selbstzweck, sondern um Fühmann besser zu verstehen.
In der vierten und (vorerst) letzten Episode wollen wir der Reflexion unserer wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit Franz Fühmann im Rahmen des Theaterprojekts Raum geben. Wir wollen von einigen zentralen Stationen unsere eigenen Entdeckungsreise entlang von Leben und Werk Fühmanns erzählen. Wir berichten davon, wie die Vajswerker:innen ihren je eigenen Fühmann entdeckt haben. Wir erzählen von unseren Begegnungen mit Menschen aus Märkisch Buchholz, die sich an "ihren" Fühmann erinnern und daran, wie er bleibende Spuren in ihrer Stadt hinterlassen hat. Wir fragen uns: Was bleibt? Was bleibt von unserer Suche auf den Spuren Fühmanns? Aber auch: Was bleibt von Fühmanns Werk, was lohnt es sich heute neu oder wieder zu entdecken?
Die vierteilige Podcast-Reihe "Häutungen Franz Fühmanns. Eine Spurensuche" rekonstruiert und kontextualisiert da, wo das Theaterstück verdichten, springen und auslassen muss. Sie taucht ein in Werk und Biografie Fühmanns und beleuchtet den Entstehungsprozess des Theaterabends, den Künstler:innen und Wissenschaftler:innen des Kollektivs bei der Arbeit über die Schulter schauend – nicht als Selbstzweck, sondern um Fühmann besser zu verstehen.
In der vierten und (vorerst) letzten Episode wollen wir der Reflexion unserer wissenschaftlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit Franz Fühmann im Rahmen des Theaterprojekts Raum geben. Wir wollen von einigen zentralen Stationen unsere eigenen Entdeckungsreise entlang von Leben und Werk Fühmanns erzählen. Wir berichten davon, wie die Vajswerker:innen ihren je eigenen Fühmann entdeckt haben. Wir erzählen von unseren Begegnungen mit Menschen aus Märkisch Buchholz, die sich an "ihren" Fühmann erinnern und daran, wie er bleibende Spuren in ihrer Stadt hinterlassen hat. Wir fragen uns: Was bleibt? Was bleibt von unserer Suche auf den Spuren Fühmanns? Aber auch: Was bleibt von Fühmanns Werk, was lohnt es sich heute neu oder wieder zu entdecken?
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21.02.2024
43 Minuten
Franz Fühmann - für die einen ist er der größte Autor der DDR, für andere schlichtweg unbekannt. Mit dem Recherche-Theater-Projekt "Häutungen Franz Fühmanns" vermisst Vajswerk den Lebensweg eines Autors, der sich als Schriftsteller und Parteipolitiker in den Dienst des Neuen Deutschland stellt und mit seinem Staat, seinem Werk, seiner Wandlung zunehmend in Konflikt gerät und sich fortan schreibend die Haut abzieht.
Die vierteilige Podcast-Reihe "Häutungen Franz Fühmanns. Eine Spurensuche" rekonstruiert und kontextualisiert da, wo das Theaterstück verdichten, springen und auslassen muss. Sie taucht ein in Werk und Biografie Fühmanns und beleuchtet den Entstehungsprozess des Theaterabends, den Künstler:innen und Wissenschaftler:innen des Kollektivs bei der Arbeit über die Schulter schauend – nicht als Selbstzweck, sondern um Fühmann besser zu verstehen.
Episode 3 widmet sich dem Thema "Heimat", der Suche nach Heimat, die Fühmanns Leben geprägt hat und sich durch sein gesamtes Werk zieht. Warum verbot sich Fühmann schreibend seine böhmische Heimat? Warum konnte ihm der Märkische Wald nur Ersatz, nicht die Landschaft seines Herzens werden? Warum konnte ihm die DDR, in der zu leben er sich so hoffnungsvoll entschieden hatte, dauerhaft keine geistige Heimat sein? Und warum wollte und konnte er sie dennoch, anders als viele seiner Schriftstellerkolleg*innen nie verlassen? Was hoffte er auf seinen Studienreisen nach Österreich zu finden, die er zur Vorbereitung des Trakl-Essays „Vor Feuerschlünden“ machte? Und was in den Bergwerkstollen, in die er sich am Fragment gebliebenen „Im Berg“ schreibend tiefer und tiefer hineingrub? Fühmanns Leben – lässt es sich als Versuch beschreiben, Heimat, den verlorenen Ort, in der Literatur, als geistige Heimat, zurück zu gewinnen?
Die vierteilige Podcast-Reihe "Häutungen Franz Fühmanns. Eine Spurensuche" rekonstruiert und kontextualisiert da, wo das Theaterstück verdichten, springen und auslassen muss. Sie taucht ein in Werk und Biografie Fühmanns und beleuchtet den Entstehungsprozess des Theaterabends, den Künstler:innen und Wissenschaftler:innen des Kollektivs bei der Arbeit über die Schulter schauend – nicht als Selbstzweck, sondern um Fühmann besser zu verstehen.
Episode 3 widmet sich dem Thema "Heimat", der Suche nach Heimat, die Fühmanns Leben geprägt hat und sich durch sein gesamtes Werk zieht. Warum verbot sich Fühmann schreibend seine böhmische Heimat? Warum konnte ihm der Märkische Wald nur Ersatz, nicht die Landschaft seines Herzens werden? Warum konnte ihm die DDR, in der zu leben er sich so hoffnungsvoll entschieden hatte, dauerhaft keine geistige Heimat sein? Und warum wollte und konnte er sie dennoch, anders als viele seiner Schriftstellerkolleg*innen nie verlassen? Was hoffte er auf seinen Studienreisen nach Österreich zu finden, die er zur Vorbereitung des Trakl-Essays „Vor Feuerschlünden“ machte? Und was in den Bergwerkstollen, in die er sich am Fragment gebliebenen „Im Berg“ schreibend tiefer und tiefer hineingrub? Fühmanns Leben – lässt es sich als Versuch beschreiben, Heimat, den verlorenen Ort, in der Literatur, als geistige Heimat, zurück zu gewinnen?
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08.12.2023
1 Stunde 4 Minuten
Franz Fühmann - für die einen der größte Autor der DDR, anderen schlichtweg unbekannt. Mit dem Recherche-Theater-Projekt "Häutungen Franz Fühmanns" vermisst Vajswerk den Lebensweg eines Autors, der sich als Schriftsteller und Parteipolitiker in den Dienst des Neuen Deutschland stellt und mit seinem Staat, seinem Werk, seiner Wandlung zunehmend in Konflikt gerät und sich fortan schreibend die Haut abzieht, den Ort der Seele suchend. Die vierteilige Podcast-Reihe "Häutungen Franz Fühmanns. Eine Spurensuche" rekonstruiert und kontextualisiert da, wo das Theaterstück verdichten, springen und auslassen muss. Sie taucht ein in Werk und Biografie Fühmanns und beleuchtet den Entstehungsprozess des Theaterabends, den Künstler:innen und Wissenschaftler:innen des Kollektivs bei der Arbeit über die Schulter schauend – jedoch nicht als Selbstzweck, sondern um Fühmann besser zu verstehen. Episode 2 untersucht die Entwicklung des Schreibens Fühmanns von den ersten lyrischen Veröffentlichungen in den Parteizeitungen der NDPD und der vom Bitterfelder Weg inspirierten Reportage "Kabelkran und Blauer Peter" bis hin zu Fühmanns "Märchen auf Bestellung" und seiner Auseinandersetzung mit dem Mythos.
Was hat es mit Fühmanns Märchen-Konzeption auf sich und warum hat sie keinen Bestand? Welche Umgebung bevorzugt Fühmann beim Schreiben? Und welches Verhältnis pflegt er mit zu seinen Leser:innen?
Was hat es mit Fühmanns Märchen-Konzeption auf sich und warum hat sie keinen Bestand? Welche Umgebung bevorzugt Fühmann beim Schreiben? Und welches Verhältnis pflegt er mit zu seinen Leser:innen?
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23.11.2023
36 Minuten
Franz Fühmann - für die einen der größte Autor der DDR, anderen schlichtweg unbekannt. Mit dem Recherche-Theater-Projekt "Häutungen Franz Fühmanns" vermisst Vajswerk den Lebensweg eines Autors, der sich als Schriftsteller und Parteipolitiker in den Dienst des Neuen Deutschland stellt und mit seinem Staat, seinem Werk, seiner Wandlung zunehmend in Konflikt gerät und sich fortan schreibend die Haut abzieht, den Ort der Seele suchend. Die vierteilige Podcast-Reihe "Häutungen Franz Fühmanns. Eine Spurensuche" rekonstruiert und kontextualisiert da, wo das Theaterstück verdichten, springen und auslassen muss. Sie taucht ein in Werk und Biografie Fühmanns und beleuchtet den Entstehungsprozess des Theaterabends, den Künstler:innen und Wissenschaftler:innen des Kollektivs bei der Arbeit über die Schulter schauend – jedoch nicht als Selbstzweck, sondern um Fühmann besser zu verstehen. Episode 1 begleitet den jungen Franz Fühmann, einen überzeugten Hitlerjungen und Wehrmachtssoldaten, in den Zweiten Weltkrieg, in sowjetische Kriegsgefangenschaft und an die Antifa-Schule.
Wie stand Fühmann zum Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953? Wie zum Mauerbau? Und warum machte er einen Unterschied zwischen roten und braunen Panzern?
Wie stand Fühmann zum Arbeiteraufstand am 17. Juni 1953? Wie zum Mauerbau? Und warum machte er einen Unterschied zwischen roten und braunen Panzern?
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Über diesen Podcast
Franz Fühmann - für die einen ist er der größte Autor der DDR, für
andere schlichtweg unbekannt. Mit dem Recherche-Theater-Projekt
"Häutungen Franz Fühmanns" vermisst Vajswerk den Lebensweg eines
Autors, der sich als Schriftsteller und Parteipolitiker in den
Dienst des Neuen Deutschland stellt und mit seinem Staat, seinem
Werk, seiner Wandlung zunehmend in Konflikt gerät und sich fortan
schreibend die Haut abzieht, den Ort der Seele suchend. Die
vierteilige Podcast-Reihe "Häutungen Franz Fühmanns. Eine
Spurensuche" rekonstruiert und kontextualisiert da, wo das
Theaterstück verdichten, springen und auslassen muss. Sie taucht
ein in Werk und Biografie Fühmanns und beleuchtet den
Entstehungsprozess des Theaterabends, den Künstler:innen und
Wissenschaftler:innen des Kollektivs bei der Arbeit über die
Schulter schauend – jedoch nicht als Selbstzweck, sondern um
Fühmann besser zu verstehen. Mit: Christian Erdt, Laura Mitzkus,
Isabel Fargo Cole, Silas Dörken, Katja Lehmann, Kristin Schulz und
Christian Tietz (Inszenierung) "Häutungen Franz Fühmanns" wird
gefördert mit Mitteln der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der
SED-Diktatur sowie mit freundlicher Unterstützung der Zentral- und
Landesbibliothek Berlin.
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