Podcaster
Episoden
05.05.2026
55 Minuten
In dieser Folge tauche ich gemeinsam mit Edith Meysen in die faszinierende Welt der Tonfeldtherapie ein. Wir sprechen darüber, wie das Arbeiten mit Ton weit über Kreativität hinausgeht und Kindern wie Erwachsenen einen einzigartigen Zugang zu ihren tiefsten Gefühlen und Erfahrungen eröffnet. Edith teilt, warum es nicht um Symptomarbeit geht, sondern darum, innere Bedürfnisse, Schutz und Halt spürbar zu machen – auch wenn Worte fehlen. Wir diskutieren, wie das Tonfeld als geschützter Raum wirkt, in dem Entwicklung, Heilung und Selbstwirksamkeit möglich werden. Wer wissen möchte, wie haptische Erlebnisse das Leben verändern können, ist in dieser Episode genau richtig.
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01.04.2026
52 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Frau Schmitz, Erziehungsleitung im Kinderdorf Betanien, über ihren Weg, ihren Rollenwechsel und den facettenreichen Alltag zwischen Teamberatung, Hilfeplanung und Bürokratie. Gemeinsam tauchen wir in die Herausforderungen der stationären Jugendhilfe ein, beleuchten den Spagat zwischen Nähe, Distanz und Fachlichkeit – und diskutieren, wie christliche Werte und Gemeinschaft auch heute noch spürbar sind. Sandra teilt offen, warum sie nach vielen Jahren den Arbeitgeber wechselte und was Betanien für sie besonders macht. Wir reden über Personalgewinnung, den Umgang mit Behörden und wie sich die Arbeit in der Jugendhilfe verändert hat. Am Ende bleibt die Frage: Wie gelingt es, Kindern ein echtes Zuhause zu bieten – und was braucht es dafür von uns als Team?
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06.03.2026
1 Stunde 1 Minute
In dieser Folge spreche ich mit Leonie, die ihre Bachelorarbeit über Aggression als gruppendynamisches Phänomen in stationären Wohngruppen verfasst hat. Gemeinsam tauchen wir tief in die Frage ein, warum Gewalt und Eskalation auch dort entstehen, wo eigentlich Schutz und Geborgenheit im Vordergrund stehen sollten. Wir diskutieren, wie Gruppenzusammenstellungen, systemische Rahmenbedingungen und die oft unterschätzte Bedeutung von Bezugspersonen das Miteinander prägen – und an welchen Stellen das System selbst Frustration und Aggression befeuert. Mit vielen Praxisbeispielen, ehrlichen Einblicken und kritischen Gedanken zeigen wir, warum es keine einfachen Lösungen gibt, aber jede Menge Ansätze, es im Alltag besser zu machen. Hör rein, wenn du wissen willst, wie wir in der Jugendhilfe tagtäglich zwischen Ideal und Realität balancieren.
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01.02.2026
43 Minuten
Das ist eine echte Premiere: Zum ersten Mal ist ein Gast zum zweiten im Podcast zu Besuch. Petra Rütten arbeitet fast ihr halbes Leben im Kinderdorf und hat hier viele Stellen besetzt. Begonnen als klassische Erzieherin in einer Schichtdienstgruppe, wurde sie mit ihrem leiblichen Kind zu einer sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft. Heute leitet sie die Kidoranch, die im Bethanien Kindesdorf in Schwalmtal heilpädagogisches Reiten anbietet. Über ihren spannenden Weg und ihren besonderen Aufgabenbereich erzählt sie in der neuen Podcast-Folge.
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02.01.2026
54 Minuten
Pascal ist 28 Jahre alt. Die Hälfte seines Lebens hat er im Kinderdorf verbracht - unter anderem bei mir in der Kinderdorffamilie. Nach so vielen Jahren lässt er seine Zeit im Kinderdorf noch einmal Revue passieren - dazu erzählt er auch das ein oder andere Anekdötchen. Wie ihn es weitergebracht hat, Mist zu bauen und dazu zu stehen, und warum gerade dieses Erlebnis auch für sein Leben in der Kinderdorffamilie ein Schlüsselmoment war, ist Teil dieser Geschichte.
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Über diesen Podcast
Für manche ist ein Beruf einfach nur ein Instrument, um sich den
eigenen Lebensstandard zu finanzieren. Für andere ist der Job eine
Berufung und eine einmalige Lebensaufgabe. Nicole Kommer gehört
definitiv zur zweiten Kategorie. Als Kinderdorfmutter lebt sie
gemeinsam mit ihrem Mann Thomas, ihren leiblichen Kindern und bis
zu sieben ihr anvertrauten Kindern und Jugendlichen in Schwalmtal.
Vor fast 30 Jahren hat sich Nicole entschieden, eine
Kinderdorffamilie in den Bethanien Kinderdörfern zu gründen.
Erfrischend ehrlich, angenehm reflektiert und immer mit einer
angemessenen Portion Humor und Selbstironie gibt sie Einblick in
ihren Alltag, räumt mit Vorurteilen auf und zeigt, warum die
Kinderdorffamilie ein Lebensmodell ist, über das viel mehr
gesprochen werden sollte. Dabei lernen wir über die gut
ausgewählten Gäste die stationäre Jugendhilfe und die
Lebensrealität der Kinderdorffamilie kennen und begreifen über
viele amüsante Geschichten aus dem Alltag der Kinderdorffamilie,
wie schön, aber auch wie herausfordernd das Leben als
Kinderdorfmutter sein kann.
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