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Episoden

59 Minuten
Eigentlich sollte zum Start der neuen Staffel jemand ganz anderes an meinem Küchentisch sitzen. Und dann kam das Leben dazwischen, wie so oft. Zum Glück hatte ich eine Frau in petto, die spontan genug war, diesen Neuanfang mit mir zu wagen: Nicole Engel – Verhaltenstherapeutin im Psychologicum Berlin und Autorin von Woman out of Service. Und vielleicht konnte diese neue Staffel gar nicht besser anfangen. Denn Nicole und ich sprechen darüber, warum es für viele Menschen immer noch ein Tabu ist, sich psychologische Hilfe zu holen. Ich weiß noch genau, wie es mir vor meiner ersten Therapie ging: Ich wollte diesen Dampfdrucktopf bloß nicht öffnen. Aus Angst, dass dann die ganze Scheiße hochsprudelt, die ich so erfolgreich irgendwo verstaut hatte. Aber irgendwann hilft alles nichts, die Büchse der Pandora muss auf. Wir sprechen darüber,
 ️ warum Verletzlichkeit Verbindung schafft
 was es wirklich bedeutet, selbstbewusst zu sein
 welche Menschen uns trotz schwieriger Kindheit fürs Leben prägen können
 und warum es sich manchmal lohnt, bei einer Partnerschaft noch einmal hinzuschauen, bevor wir sie loslassen. Dabei packen wir beide unser Herz auf den Küchentisch. Nicole erzählt von ihrer Kindheit mit einer Mutter mit Borderline-Diagnose. Ich von meinem Vater und dem emotionalen Missbrauch, den ich erlebt habe. Und ich sage etwas ganz offen, das sich für mich mindestens genauso verletzlich anfühlt: Ich habe Sehnsucht nach einer Partnerschaft. Ich habe Sehnsucht nach Liebe. Nach Verbundenheit, Nähe, emotionaler Stabilität, Verständnis – und natürlich auch nach Sex. Und dann landen wir bei der Lebenslust. Nicoles Lebenslust heißt Spontanität. Und weil diese Frau beim Tomorrowland Festival war, steht dank ihr jetzt schon ein neuer Punkt auf meiner Wishlist: Tomorrowland 2027. Ein Gespräch über Therapie, Verletzlichkeit, Liebe, Selbstbewusstsein und darüber, dass wir unsere Geschichte nicht ändern können – aber entscheiden dürfen, wie wir weiterleben. Denn das Leben will gelebt werden.
59 Minuten
️ Zum Abschluss meiner Sommerpause 2026 hole ich noch einmal eine Folge hervor, die mir besonders am Herzen liegt. Eine Folge über Lebensfreude und Trauer – und darüber, dass beides gleichzeitig da sein darf. Ursprünglich erschien die Folge am 03.06.2025. 50 Folgen MILF Life Crisis. Und natürlich sitzt bei dieser Zahl die Frau an meinem Küchentisch, mit der alles angefangen hat: Kristina. Sie war meine Gästin in Folge 1, 10, 20, 30 und 40. Und sie war damals eine der Initialzündungen dafür, dass ich überhaupt den Mut hatte, mit diesem Podcast loszugehen. Mit Sex, mit Scham, mit all den Dingen, über die wir Frauen viel zu lange nicht gesprochen haben. Und diese Folge ist vielleicht das beste Beispiel dafür, was daraus geworden ist. Denn wir sprechen über alles. Team Arschbombe oder Kerze
 eure Leserbriefe und Gleitcreme für Omas
 warum One-Night-Stands einfach nicht unser Vibe sind
 und natürlich: Einbumsen. Und dann sprechen wir über Trauer. Über meinen Papa. Ich habe ihn beim Sterben begleitet, händchenhaltend. Und plötzlich sitzen Lebensfreude und tiefer Schmerz gemeinsam mit uns am Küchentisch. Genau darum geht es in dieser Folge: um die Dualität unserer Gefühle. Darum, dass wir lachen dürfen, obwohl wir trauern. Dass Lebensfreude keinen Verrat an einem Menschen bedeutet, den wir verloren haben. Und dass Trauer genauso zu unserem Leben gehören darf wie Lust, Leichtigkeit und Liebe. Diese Folge erinnert mich daran, dass wir uns für keines unserer Gefühle entscheiden müssen. Wir dürfen alles sein. Laut und leise, traurig und glücklich, schwer und federleicht. Trau dich zu trauern, und trau dich trotzdem zu leben.
57 Minuten
In meiner Sommerpause 2026 teile ich noch einmal fünf Folgen, die mich bis heute besonders berühren. Diese Folge erschien ursprünglich am 23.01.2024 – und bekommt jetzt eine kleine, liebevoll remasterte Neuauflage. ️ Für diese Folge lasse ich die Glitzerhose komplett runter. Kein Ausweichen, ein Schönreden, kein "Ich hab das schon verarbeitet." Ich lasse mich live im Podcast von einer der besten Coaches Deutschlands begleiten: Almut Tiba-Ehlers Was als Gespräch über weibliche Solidarität, Mut und Leichtigkeit beginnt, wird zu einer Reise in meine eigene Geschichte. Wir sprechen darüber, wie der frühe Verlust meiner Mutter mein Leben geprägt hat warum die Sehnsucht nach Vaterliebe bis heute Spuren hinterlassen hat ️ weshalb ich mir als Teenagerin nie erlaubt habe, einfach Kind zu sein und wie alte Verletzungen unsere Beziehungen bis heute beeinflussen können Mit unglaublicher Ruhe, Klarheit und ganz viel Herz begleitet Almut mich durch Themen, die ich lange nur mit mir selbst ausgemacht habe. Und plötzlich entsteht etwas, womit ich selbst nicht gerechnet hatte: Eine neue Sicht auf mich. Mein persönlicher Lieblingssatz dieser Folge? **Ich bin die andere Seite der Münze.** Mein Vater hat seinen Schmerz über Frust gelebt, ich lebe meinen über Lebensfreude. Und genau darin liegt vielleicht meine größte Stärke. Ein Gespräch über Trauma, Heilung, Mut – und darüber, warum wir unsere Vergangenheit nicht ändern können, aber sehr wohl entscheiden dürfen, was wir daraus machen.
1 Stunde 3 Minuten
In meiner Sommerpause 2026 teile ich noch einmal fünf Folgen, die mich bis heute besonders berühren. Diese Folge erschien ursprünglich am 11.03.2025 – und bekommt jetzt eine kleine, liebevoll remasterte Neuauflage. ️ Als ich mit MILF Life Crisis angefangen habe, hätte ich niemals geglaubt, dass sie irgendwann einmal an meinem Küchentisch sitzen würde. Und jetzt ist sie da. Verena König – Traumatherapeutin, zweifache SPIEGEL-Bestseller-Autorin, Podcasterin und eine der wichtigsten Stimmen zum Thema Trauma im deutschsprachigen Raum. Schon auf der Podcastpreis-Verleihung hat sie mich beeindruckt. Dass wir heute gemeinsam diese Folge aufnehmen, fühlt sich für mich immer noch ein bisschen unwirklich an. Und dann macht Verena genau das, was sie so besonders gut kann: Sie erklärt. Nicht kompliziert, sondern so, dass plötzlich ganz viele Dinge Sinn ergeben. Wir sprechen darüber, warum unser Nervensystem oft entscheidet, bevor unser Kopf es tut weshalb Trauma so viel stärker mit unserem Alltag verbunden ist, als wir glauben warum Traumaheilung und Sexualität ein hochsensibles Thema sind und weshalb nicht alles, was als Heilung verkauft wird, auch wirklich therapeutisch fundiert ist Dabei wird es auch sehr persönlich. Ich erzähle Verena von meiner Abneigung gegen den Sog im KitKatClub – und plötzlich sprechen wir über Sicherheitsbedürfnis, Verbundenheit und darüber, warum wir auf dieselbe Situation völlig unterschiedlich reagieren können. Diese Folge hat bei mir unzählige **Aha-Momente** ausgelöst. Sie hat Zusammenhänge erklärt, für die mir jahrelang die Worte gefehlt haben. Und genau deshalb gehört sie für mich zu den wichtigsten Gesprächen, die ich bisher führen durfte. Ein Podcast über Trauma, Sicherheit, Sexualität – und darüber, wie befreiend es sein kann, sich selbst endlich ein Stück besser zu verstehen.
50 Minuten
In meiner Sommerpause 2026 teile ich noch einmal fünf Folgen, die mich bis heute besonders berühren. Diese Folge erschien ursprünglich am 31.10.203 – und bekommt jetzt eine kleine, liebevoll remasterte Neuauflage. ️ Diese Folge ist mehr als eine Podcastfolge. Sie ist der eigentliche Grund, warum es MILF Life Crisis heute überhaupt gibt. Anfang 2023 hatte ich einen der einsamsten Momente meines Lebens. Ich saß alleine zu Hause und hatte plötzlich einen absurden Gedanken: „Wenn ich jetzt sterbe, merkt das vielleicht tagelang niemand. Der Hund verhungert, und mein Bruder findet meine Toy-Schatzkiste.“ Und dann würde ich mich dafür vor Scham gleich noch einmal schämen. Genau in diesem Moment wusste ich: Ich muss mit jemandem darüber sprechen. Und dafür kam nur eine Person infrage: Maren. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum echte Freundschaft dort beginnt, wo Scham endet weshalb Selbstbefriedigung für Maren ein Ausdruck von Freiheit und Selbstbestimmung ist warum wir uns viel öfter erlauben sollten, unsere Bedürfnisse ernst zu nehmen und wie ein einziges ehrliches Gespräch ein ganzes Leben verändern kann Maren erzählt außerdem von ihrem ganz persönlichen Befreiungsschlag – und warum ausgerechnet Spanking ihr geholfen hat, sich selbst neu zu begegnen. Nicht meine Welt, aber genau darum geht es. Nicht alles muss für jede:n passen, aber alles darf ausgesprochen werden. Heute weiß ich: Ohne dieses Gespräch hätte es MILF Life Crisis vermutlich nie gegeben. Diese Folge erinnert mich daran, dass hinter unserer größten Scham oft unsere größte Freiheit wartet.
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Über diesen Podcast

Anfang 2023, kurz vor ihrem 50. Geburtstag, hatte Maike Schumacher eine folgenreiche Krise: Die nach außen hin selbstbewusste Frau wird sich ihrer großen Scham in Bezug auf Lust und Sexualität voll bewusst. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich nie (zu)getraut, über diese Themen zu sprechen. Weder mit ihrem Ehemann, noch mit der besten Freundin oder ihrer Therapeutin. Was passiert denn mit mir, wenn ich einfach mal über alles spreche, alles ausspreche? Meine Phantasien, meine Vorlieben, meine Bedürfnisse, aber auch meine Grenzen und die dunklen Seiten der menschlichen Triebe benenne? Diese Fragen stellte sich Maike, und gleich die nächste Frage war: Was, wenn ich meinen wunden Punkt, die Scham, nicht verstecke, sondern mich ihr stelle? Sie hat losgelegt und einen Podcast daraus gemacht. In jeder Folge spricht sie mit Gäst:innen über Scham und Sexualität, und was wir vielleicht alle bei dem Thema gemeinsam haben. Oder eben auch nicht. Und mit jeder Folge verabschiedet sie sich ein Stück mehr von ihrem Schamgefühl.
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„MILF Life Crisis“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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