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Episoden
05.05.2026
1 Stunde 5 Minuten
Diese Folge ist für euch, Männer. Ob ihr es wollt oder nicht. Patrick trägt lila. Nicht als Style-Statement – sondern als Haltung. Feminismus als Mann, und genau damit eckt er an: Bei Männern, und manchmal auch bei Frauen. Patrick macht Content, der Dinge ausspricht, die viele lieber nicht hören wollen.
Damit auch der Letzte versteht: Gleichberechtigung geht uns alle an. Wir sprechen darüber,
warum Männer Wut kennen – aber selten für Frauenrechte
weshalb Gleichstellung für viele Männer wie ein Verlust wirkt
warum privilegierte Strukturen so schwer loszulassen sind
und was es bedeutet, als Mann Verantwortung zu übernehmen Denn ja: Mit Gleichstellung verlieren manche Männer etwas. Macht, Deutungshoheit, den unsichtbaren Rückenwind. Und genau da wird es unbequem. Was mich besonders berührt: Patricks Geschichte, sein Warum. Und der Moment, der alles verändert hat. Seine Frau, nachts auf dem Heimweg, mit geballter Faust um ihren Schlüssel. Für viele Frauen Alltag, für viele Männer ein Schock. Und genau hier beginnt Veränderung. Natürlich wird es auch in dieser Folge wieder persönlich.
Ehrlich, verletzlich. Ich teile einen aktuellen Moment von Belästigung, und frage Patrick um Rat. Seine Antwort? Erschütternd und gleichzeitig stärkend. Am Ende bleibt ein Satz:
Sei Teil der Lösung. Nicht Teil des Problems. Ein Gespräch, das bewegt. Und hoffentlich auch etwas verändert.
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21.04.2026
54 Minuten
Sie wirkt zart, leise, fast unauffällig. Und genau diese Frau nimmt mich mit in eine Welt, die alles andere ist als oberflächlich: Nike Wessel. Autorin, Kulturwissenschaftlerin und seit über 10 Jahren auf einer Reise durch das, was wir oft viel zu schnell nur „Se›‹“ nennen. Angefangen hat alles mit einer Nacktparty. Und der Erkenntnis: Es geht um so viel mehr. Nicht nur um Lust – sondern um Intimität, Verbindung, Körper, Begegnung. Und darum, sich selbst immer wieder neu kennenzulernen. Wir sprechen darüber,
warum es helfen kann, Männern beim nackten Tanzen zuzuschauen
warum Körper eigentlich ziemlich absurd sind – und nie perfekt
weshalb unser klassisches Beziehungsbild uns oft eher frustriert als erfüllt
und wie viel Magie entsteht, wenn wir uns wirklich auf Menschen einlassen Nike und ich teilen eine ähnliche Geschichte: Ein sicheres Leben. Ehe. Struktur. Und trotzdem dieses leise, laute Gefühl: Da muss noch mehr sein. Was sie auf ihrer Reise immer wieder lernt: Äußerlichkeiten sagen nichts, gar nichts. Die echte Verbindung entsteht woanders. Und mit der Offenheit nach außen
kommt auch eine neue Weichheit nach innen. Ein weiches Herz. Ein anderes Fühlen. Selbst Themen wie BDSM bekommen plötzlich eine neue Perspektive – jenseits von Schmerz, hin zu Bewusstsein und Vertrauen. Und dann kommt sie, meine Angst: Wie schütze ich mich auf so einer Reise? In diesem Moment wird es stiller, ehrlicher. Und ich zeige mich – mal wieder – komplett. Diese Folge ist neugierig, offen, und gleichzeitig zutiefst menschlich.
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07.04.2026
56 Minuten
Ich grinse wie ein Honigkuchenpferd, weil diese Frau mir gegenübersitzt: Dr. Vivien Karl. Promovierte Apothekerin, Unternehmerin – und jemand, der mal eben die Intimpflege für Frauen neu gedacht hat. Ja, wir reden hier von einem echten Gamechanger. Mit 32 hat Vivien ein komplettes Intimpflegeprogramm entwickelt, das zeigt, wie viel wir im Bereich Frauengesundheit immer noch übersehen. Der Anfang? Ein ganz einfacher, aber ziemlich entlarvender Moment in der Apotheke: Frauen geben viel Geld für ihr Gesicht aus – aber für den Intimbereich? Vaseline. Warum eigentlich? Wir sprechen darüber, warum auf „da unten“ immer noch so viel Scham liegt
warum unser Intimbereich genauso hochwertige Pflege verdient
wie Vivien angefangen hat, heimlich Rezepturen zu entwickeln
und was passiert, wenn eine junge Frau merkt: Ich kann wirklich was Und dann sagt sie beim Daten einfach:
„Ich mach Muschi Creme.“ Die Reaktionen?
Sagen mehr über unsere Gesellschaft als über sie. Wir klären auf:
Eine Vulva ist ein Organ. Kein Duftbäumchen, und ganz sicher kein Erdbeerfeld. Was mich neben all ihrem Wissen am meisten beeindruckt:
Diese Klarheit, dese Selbstverständlichkeit.
Und dieser Mut, ihren Weg einfach zu gehen. Denn ja – Erfolg als Frau ist und bleibt unbequem für viele.
Auch für sie. Am Ende gibt es eigentlich nur eins zu sagen: Schmiert euch ein, und bleibt bitte geschmeidig.
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24.03.2026
59 Minuten
„Frauen geben 1.600 Euro für Sex mit einem Mann aus, um sich fallen zu lassen.“
Diese Schlagzeile hat gesessen. Und genau diese Frau sitzt jetzt an meinem Küchentisch: Marie, Gründerin der Moonlight Society. Eine Escort-Agentur für Fetisch, BDSM & Kink – und gleichzeitig ein Raum, in dem es um viel mehr geht als nur Sex. Marie kommt ursprünglich aus dem Journalismus. Ihre Abschlussarbeit? Sexarbeit und Feminismus.
Ein Thema, das spaltet wie kaum ein anderes: Ist es Unterdrückung? Oder Selbstbestimmung? Wir sprechen darüber
️ warum Sexarbeit gleichzeitig beides sein kann
wie wichtig es ist, die richtigen Menschen in diesem Bereich zu filtern
warum Escorts nicht „einfach nur Sex“ anbieten
und warum viele Frauen gar nicht wissen, was sie sich wirklich wünschen Denn was passiert, wenn wir unsere Bedürfnisse nie gelernt haben zu fühlen? Marie sagt: Bedürfnisse verschwinden nicht. Sie suchen sich ihren Weg. Und wenn wir keine gesunden Räume dafür schaffen, werden sie sich andere suchen. Was mich am meisten beeindruckt hat: Wie klar, reflektiert und verantwortungsvoll sie ihre Agentur führt. Und ganz am Ende der Folge stelle ich mir selbst die Frage: Würde ich mir das gönnen?
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10.03.2026
53 Minuten
Eigentlich gehört jede volle Folge meinem Lieblingsgast Kristina. Folge 1, 10, 20, 30, 40… ihr kennt das Ritual. Aber diesmal machen wir eine kleine Ausnahme. Kristina steckt gerade im „Wochenbett“ mit ihrem neuen Welpen – und ich habe ein Thema auf den Tisch bekommen, das einfach zu gut ist, um darauf zu warten. Denn heute sitzt Elisabeth Neumann von Womanizer an meinem Küchentisch. Und sie bringt eine Studie mit, die es wirklich in sich hat: Masturbation kann Wechseljahresbeschwerden lindern. Ja, ihr habt richtig gehört. Selbstbefriedigung ist nicht nur schön – sie ist auch gesund. Gemeinsam mit dem Kinsey Institute hat Womanizer Frauen zu ihren Erfahrungen mit den Wechseljahren befragt. Das Ergebnis? 36 % der Frauen berichten, dass Masturbation ihre Symptome verbessert. Jede zehnte nutzt sie bereits als wichtigste Strategie gegen Beschwerden. Elisabeth leitet bei der Lovehoney Group das User-Research-Team und arbeitet mit einer globalen Tester-Community von über 13.000 Menschen. In dieser Folge erklärt sie, was hinter der Studie steckt, und warum Lust plötzlich auch ein Gesundheitsthema wird. Die vielleicht erstaunlichste Zahl der Studie: 79 % der Frauen würden regelmäßig masturbieren, wenn ihre Ärztin oder ihr Arzt es empfehlen würde. Als bräuchten wir eine medizinische Erlaubnis für etwas, das unserem Körper offensichtlich gut tut. Und noch etwas zeigt die Studie ganz klar: Ein Orgasmus macht den Unterschied. Nur masturbieren hilft weniger – der Orgasmus selbst scheint der Schlüssel zu sein. Unser gemeinsamer Wunschtraum am Ende dieser Folge? Der Womanizer auf Krankenschein. Bis dahin bleibt uns zumindest das Wissen: Lust kann heilen.
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Über diesen Podcast
Anfang 2023, kurz vor ihrem 50. Geburtstag, hatte Maike Schumacher
eine folgenreiche Krise: Die nach außen hin selbstbewusste Frau
wird sich ihrer großen Scham in Bezug auf Lust und Sexualität voll
bewusst. Denn bis zu diesem Zeitpunkt hatte sie sich nie
(zu)getraut, über diese Themen zu sprechen. Weder mit ihrem
Ehemann, noch mit der besten Freundin oder ihrer Therapeutin. Was
passiert denn mit mir, wenn ich einfach mal über alles spreche,
alles ausspreche? Meine Phantasien, meine Vorlieben, meine
Bedürfnisse, aber auch meine Grenzen und die dunklen Seiten der
menschlichen Triebe benenne? Diese Fragen stellte sich Maike, und
gleich die nächste Frage war: Was, wenn ich meinen wunden Punkt,
die Scham, nicht verstecke, sondern mich ihr stelle? Sie hat
losgelegt und einen Podcast daraus gemacht. In jeder Folge spricht
sie mit Gäst:innen über Scham und Sexualität, und was wir
vielleicht alle bei dem Thema gemeinsam haben. Oder eben auch
nicht. Und mit jeder Folge verabschiedet sie sich ein Stück mehr
von ihrem Schamgefühl.
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