INNOpulse - INNOVATORS! Not Innovation. Archiv
83 Episoden
41 Minuten
In der Podcast-Folge mit Christian Lorenz, Geschäftsführer der Code_n GmbH, wird das Konzept von regionalen Innovationsökosystemen und Community as a Service am Beispiel von Code_n beleuchtet. Christian Lorenz, ursprünglich aus dem Kulturmanagement kommend, beschreibt seinen Weg zu Code_n und seine Rolle als Community-Manager. Code_n versteht sich als Plattform zur Vernetzung von kreativen und innovativen Köpfen aus Technologie, Wirtschaft und Kunst. Ursprünglich als Halle auf der CeBIT gestartet, bietet Code_n heute Raum für Innovation in Form von physischen Spaces, Events und Services. Ein zentraler Aspekt ist die Schaffung eines vertrauensvollen Rahmens, in dem Unternehmen, von Startups bis zu Großkonzernen, ihre Innovationsprozesse vorantreiben können. Code_n fördert den Austausch und die Horizonterweiterung, indem es Unternehmen dabei unterstützt, über ihre Fachkompetenzen hinauszublicken und datengetriebene Geschäftsmodelle zu entwickeln. Christian Lorenz betont die Bedeutung von Unternehmertum und Risikobereitschaft in der heutigen Zeit und sieht Code_n als einen Ort, der sowohl progressiven Unternehmen als auch Bedürftigen Unterstützung bietet. Christian Lorenz spricht auch über die Herausforderungen, die Unternehmen haben, wenn sie versuchen, innovative Teams innerhalb ihrer Strukturen zu integrieren. Er sieht eine Chance darin, dass solche Teams in externen Ökosystemen wie Code_n arbeiten, um freiere und schnellere Ergebnisse zu erzielen. Abschließend wird die Bedeutung von Unternehmertum und die Notwendigkeit, Risiko einzugehen, hervorgehoben, um in der heutigen wirtschaftlichen Landschaft erfolgreich zu sein.
38 Minuten
Dr. Sascha Theißen, CEO der Reguvis Fachmedien GmbH, spricht in der Podcast-Folge über die digitale Transformation und Innovation im Verlagswesen, insbesondere bei Reguvis. Er beschreibt seinen Werdegang, beginnend als Jurist und später als Leiter der Rechtsabteilung bei Holzbrink, wo er sich mit digitalen und strategischen Weiterentwicklungen beschäftigte. Bei Reguvis setzt er sich für die Integration von digitalen Geschäftsmodellen ein, um den wachsenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden. Reguvis ist ein Fachverlag, der sich auf die Bereitstellung von praktischen Informationen für verschiedene Branchen spezialisiert hat, darunter Außenwirtschaft, Bau und Immobilien sowie Familie und Soziales. Der Verlag bietet eine Vielzahl von Produkten an, von Fachliteratur über digitale Angebote bis hin zu Weiterbildungen und Kongressen. Dr. Theißen betont die Bedeutung der Kundenzentrierung und die Notwendigkeit, die Organisation entlang des Wertstroms zu strukturieren, um die Bedarfe der Kunden besser zu bedienen. Er spricht auch über die Herausforderungen der Digitalisierung und Innovation im Rechtsmarkt, die durch demografische Veränderungen und den Einsatz von KI-Tools verstärkt werden. Reguvis strebt danach, nicht nur als Verlag, sondern auch als Anbieter von digitalen Lösungen und Software zu agieren, um den Kunden bei der Umsetzung von Regulatorik zu unterstützen. Dr. Theißen sieht die Zukunft des Verlags in der Entwicklung von Softwarelösungen und der Bildung von Partnerschaften, um die digitale Transformation voranzutreiben. Er betont, dass die Integration von Kunden in den Entwicklungsprozess entscheidend ist, um praxisnahe Lösungen zu schaffen.
43 Minuten
In der Podcast-Folge mit Thomas Bußhart, Geschäftsführer der Fischertechnik GmbH, wird das Thema Geschäftsmodelle und die Zukunft der Bildung behandelt. Thomas Bußhart stellt sich zunächst vor und beschreibt seinen beruflichen Werdegang, der ihn über Stationen bei Intel, Apple und Lego Education zu Fischertechnik geführt hat. Er betont die Bedeutung von Bildung und sieht seine Rolle bei Fischertechnik als Chance, einen positiven Beitrag zu leisten. Fischertechnik, gegründet 1965 von Professor Arthur Fischer, ist bekannt für seine Nähe zur Technik und hat sich über die Jahre im Bildungs- und Industriebereich etabliert. Bußhart erläutert, wie Fischertechnik sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich tätig ist und beschreibt die Lernfabrik 4.0, die Produktionsabläufe simuliert und in Berufsschulen sowie Hochschulen eingesetzt wird. Ein Schwerpunkt der Diskussion liegt auf der Integration neuer Technologien in Bildungsprodukte, um Future Skills zu fördern. Bußhart spricht über die Herausforderungen des Bildungsmarktes, insbesondere in Deutschland, und die Notwendigkeit, Produkte an die sich wandelnden Anforderungen anzupassen. Er betont die Wichtigkeit von spielerischem Lernen und die Rolle von Fischertechnik bei der Entwicklung von Lösungen, die sowohl haptische als auch digitale Elemente kombinieren. Bußhart geht auch auf globale Bildungsmodelle ein und beschreibt, wie Fischertechnik versucht, mit neuen Technologien am Puls der Zeit zu bleiben. Er spricht über die Bedeutung von Nachhaltigkeit und die Entwicklung von Produkten mit Biokunststoffanteil. Abschließend wird die Rolle von Fischertechnik im Bildungsbereich und die Zusammenarbeit mit Partnern wie OMM Solutions hervorgehoben.
1 Stunde 18 Minuten
In der Podcast-Folge mit Stefan Schicker von SKW Schwarz wird die Digitalisierung und Transformation von Anwaltskanzleien thematisiert. Stefan Schicker, der ehemalige Managing Partner der Kanzlei, spricht über die Herausforderungen und Chancen, die mit der Integration von Technologie in den Rechtsbereich verbunden sind. Er betont die Notwendigkeit, dass Anwälte nicht nur juristische Expertise, sondern auch technisches Verständnis haben müssen, um in der modernen Welt erfolgreich zu sein. Die Kanzlei SKW Schwarz hat sich auf Medien-, IT- und IP-Recht spezialisiert und ist bekannt für ihre innovative Herangehensweise. Schicker beschreibt, wie die Kanzlei sich von einer traditionellen Anwaltskanzlei zu einer modernen, technologieaffinen Organisation entwickelt hat. Er spricht über die Bedeutung von Partnerschaftsgesellschaften und die Flexibilität, die sie bieten, um Fachkompetenzen zu bündeln und ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen anzubieten. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Veränderung der Rechtsbranche hin zu datengetriebenen Organisationen und die Notwendigkeit, Prozesse zu optimieren und zu digitalisieren. Schicker erläutert, wie SKW Schwarz durch die Einführung von digitalen Tools und Plattformen versucht, effizienter zu arbeiten und den Mandanten einen Mehrwert zu bieten. Er hebt hervor, dass die Kanzlei sich nicht als IT-Dienstleister sieht, sondern digitale Services als Ergänzung zur traditionellen Rechtsberatung anbietet. Schicker teilt auch seine Erfahrungen und Herausforderungen bei der Transformation der Kanzlei, einschließlich der Einführung neuer Systeme und der Anpassung an die sich schnell ändernden Anforderungen des Marktes. Er betont die Wichtigkeit, strategische Entscheidungen zu treffen und gleichzeitig flexibel zu bleiben, um auf neue Entwicklungen reagieren zu können.
55 Minuten
Raphael Gielgen, Trendscout bei Vitra, spricht in der Podcast-Folge über die Rolle von Vitra als Design-Company und die Bedeutung von Innovationsfähigkeiten im Kontext konvergenter Transformationen. Er beschreibt, wie Vitra seit 1953 kontinuierlich versucht, die Zukunft zu implizieren und sich mit der Frage beschäftigt, wie sich die Art und Weise, wie Menschen arbeiten und wohnen, verändert. Gielgen betont die Wichtigkeit von Design und Schönheit in den Produkten von Vitra, die oft lebenslange Begleiter der Menschen sind. Er erläutert, dass Vitra eine eigene Schwerkraft und Geschwindigkeit entwickelt hat, um sich in einer sich ständig verändernden Welt zu behaupten. Ein zentraler Punkt ist die Auseinandersetzung mit Designern und Architekten, die Vitra eine "Superkraft" verleihen. Diese Zusammenarbeit hat dazu geführt, dass Vitra nicht nur kommerziell erfolgreich ist, sondern auch kulturell bedeutend. Gielgen spricht über die Herausforderungen der Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit, die Vitra in der heutigen Zeit angeht. Er beschreibt die Transformation der Wirtschaft als eine seismische Veränderung und sieht die Pandemie als Vorbereitung auf diese neue Zeit. Gielgen teilt seine Erfahrungen als Trendscout und die Bedeutung von Neugierde und der Fähigkeit, Zusammenhänge zu verstehen. Er hebt hervor, dass starke Narrative eine wichtige Rolle spielen, um Menschen zu verführen und in neue Welten zu führen. Diese Narrative helfen, die eigene Rolle und die Vorteile in einer neuen Welt zu verstehen. Gielgen betont, dass die Fähigkeit, aus Puzzleteilen mögliche Bilder abzuleiten, eine Superkraft der neuen Zeit ist.
55 Minuten
In der Podcast-Folge mit Dr. Leontin Grafmüller und Knut Haberkant von der HIMA Paul Hildebrandt GmbH wird das Innovationslab "Himalaya" vorgestellt, das im Mittelstand als Instrument zur Förderung von Innovationen dient. Die beiden Gäste erläutern, wie das Lab entstanden ist und welche Rolle es innerhalb der HIMA spielt. Dr. Leontin Grafmüller beschreibt seinen Werdegang im Innovationsmanagement und seine Erfahrungen mit Geschäftsmodellinnovationen im deutschen Mittelstand. Er hebt hervor, dass das Lab sich auf die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle konzentriert und dabei eng mit Kunden zusammenarbeitet, um deren Bedürfnisse zu verstehen und innovative Lösungen zu entwickeln. Knut Haberkant, der aus der Ingenieurswelt kommt, erklärt, wie das Lab als Raum für Exploration und Innovation konzipiert wurde. Er betont die Bedeutung des Labs für die HIMA, insbesondere in Bezug auf die Digitalisierung und die Entwicklung neuer Ideen, die über die traditionellen Sicherheitsprodukte hinausgehen. Das Lab bietet einen physischen und inhaltlichen Raum, in dem Ideen gesammelt, strukturiert und weiterentwickelt werden können. Es wird als Enabler für Digitalisierungsthemen innerhalb der HIMA gesehen und fokussiert sich auf Projekte mit einem hohen Innovationsgrad. Ein zentraler Punkt der Diskussion ist die Balance zwischen Sicherheit und Innovation. Das Lab ermöglicht es den Mitarbeitern, in einem sicheren Raum zu experimentieren, ohne die strengen Sicherheitsstandards der HIMA zu gefährden. Die Folge endet mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung des Labs und die Hoffnung, dass es weiterhin als wertvolles Instrument für die Innovationsförderung im Mittelstand dient.
48 Minuten
In der Podcast-Folge mit Angela Rebekka Werbik und Luisa Katzenberger von der ZSI Technology GmbH wird das Thema branchenübergreifende Ökosysteme im Mittelstand behandelt. Angela Werbik beschreibt ihren Werdegang und ihre Leidenschaft für Technik, die sie durch ein Ingenieurstudium und ihre Arbeit in verschiedenen Unternehmen entwickelt hat. Sie betont die Bedeutung des Mittelstands als Rückgrat der deutschen Wirtschaft und die Möglichkeit, sich dort fachlich und organisatorisch zu entfalten. Werbik erläutert, wie sie strategisch vorgegangen ist, um die Wertschöpfung des Unternehmens zu verlängern, indem sie einen Produktionsbetrieb aufbaute, um der zunehmenden Komplexität der Technik gerecht zu werden und sich vom Wettbewerb abzugrenzen. Sie hebt die Flexibilität und das breite Angebotsspektrum des Mittelstands hervor, das es ermöglicht, auch in Krisenzeiten zu bestehen. Luisa Katzenberger ergänzt die Diskussion mit ihrer Erfahrung in verschiedenen Branchen und betont die Bedeutung von Netzwerken, die homogen in den Werten und heterogen in den Fähigkeiten sind. Sie sieht den Mittelstand als eine Plattform für kundenorientiertes, agiles und innovatives Arbeiten, das ohne die Staubschicht eines Großkonzerns auskommt. Beide sprechen über die Herausforderungen des Fachkräftemangels und die Notwendigkeit, Netzwerke zu nutzen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und die Flexibilität zu erhöhen. Die Folge endet mit einem Appell an die Zuhörer, die Möglichkeiten des Mittelstands zu nutzen und die Bedeutung von Netzwerken zu erkennen, um erfolgreich zu sein.
45 Minuten
In der Podcast-Folge mit Sven Siering von der vent.io GmbH wird die Entwicklung und der Weg der Ausgründung von vent.io aus der Deutschen Leasing AG beleuchtet. Sven Siering, Geschäftsführer von vent.io, beschreibt seine Rolle und die Herausforderungen, die mit der Gründung einer neuen Gesellschaft verbunden sind. Er betont die Unterstützung durch die Muttergesellschaft, die Deutsche Leasing AG, und die Bedeutung von Prozessen und Strukturen, die für die erfolgreiche Umsetzung von Innovationen notwendig sind. Vent.io positioniert sich als Full-Stack-CVC (Corporate Venture Capital) und fokussiert sich auf drei Hauptbereiche: Entwicklung und Bau von Produkten, Partnerschaften und Investitionen. Die Gesellschaft strebt danach, die Digitalisierung im deutschen Mittelstand voranzutreiben und neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln, die das Kerngeschäft der Muttergesellschaft erweitern und bereichern. Sven Siering spricht über die Herausforderungen und die Notwendigkeit, eine Brücke zur Muttergesellschaft zu erhalten, um als integraler Bestandteil des Unternehmens wahrgenommen zu werden. Er betont die Wichtigkeit von Ausdauer und der Bereitschaft, neue Wege zu gehen, um die Transformation erfolgreich zu gestalten. Die Folge endet mit einem Ausblick auf die zukünftige Entwicklung von vent.io und den weiteren Schritten, die das Unternehmen unternehmen wird, um seine Ziele zu erreichen.
49 Minuten
Calvin Deppisch, stellvertretender Leiter der Konzernentwicklung und Innovationsmanager der Stadtwerke Bonn, spricht im Podcast über die Rolle der Stadtwerke Bonn als Klimawerk und die Bedeutung von Innovationsökosystemen. Er beschreibt, wie die Stadtwerke Bonn sich von einem traditionellen Stadtwerk zu einem Klimawerk entwickelt haben, um bis 2035 klimaneutral zu werden. Calvin hebt die Bedeutung von Synergien zwischen verschiedenen Geschäftsbereichen wie Energie, Verkehr und Verwertung hervor und erklärt, wie diese Synergien genutzt werden, um innovative Lösungen zu entwickeln. Er betont die Wichtigkeit von Kooperationen und Innovationsmanagement, um die Zukunftsfähigkeit der Stadtwerke und der Stadt Bonn zu sichern. Calvin spricht auch über die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Zusammenarbeit mit anderen Stadtwerken und Unternehmen ergeben, und wie diese Kooperationen helfen können, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Er sieht die Vernetzung von verschiedenen Branchen und die Zusammenarbeit mit Hochschulen und Universitäten als entscheidend für die Entwicklung von Innovationen und die Schaffung von Mehrwerten. Calvin Deppisch zeigt auf, dass die Stadtwerke Bonn nicht nur als Versorger, sondern als Innovator und Partner in der Region agieren, um nachhaltige und zukunftsfähige Lösungen zu schaffen.
35 Minuten
Maximilian Maier, CEO der C.F. Maier Firmengruppe, spricht über die Entwicklung und die strategische Ausrichtung des Unternehmens. C.F. Maier, gegründet 1925, hat sich von einer Aluminiumgießerei zu einem führenden Anbieter in der Kunststofftechnik entwickelt. Die Firma fokussiert sich auf die Herstellung von faserverstärkten Kunststoffteilen in kleineren Serien für verschiedene Industrien, darunter Reisemobile, Stadt- und Reisebusse sowie landwirtschaftliche Fahrzeuge. Maximilian Maier betont die Bedeutung der Verfahrenstechnik und die Fähigkeit, große Bauteile mit technischen Anforderungen wie hoher Langlebigkeit und Festigkeit herzustellen. Er beschreibt seine Rolle als CEO als vielseitig, mit einem Fokus auf strategische Fragestellungen, Organisationsentwicklung und Kommunikation. Als Familienunternehmen ist C.F. Maier stark in der Region verwurzelt, aber auch international tätig, mit Produktionsstätten in Tunesien, Ungarn, der Türkei und den USA. Maier hebt die Offenheit für Partnerschaften und die Bedeutung von Innovation hervor, insbesondere in Bezug auf Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Er sieht die Zukunft des Unternehmens in der Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten, um gemeinsam innovative Lösungen zu entwickeln. Maximilian Maier spricht auch über seine persönliche Reise und die Entscheidung, die Rolle des CEO zu übernehmen. Er beschreibt den Übergang als einen langen Prozess, der durch seine Ausbildung und Erfahrungen in der Beratung geprägt wurde. Die familiäre Verbindung zum Unternehmen spielte eine wichtige Rolle in seiner Entscheidung, die Führung zu übernehmen.
50 Minuten
Jan-Erik Raschke von der MANN + HUMMEL Gruppe spricht im Podcast über die Transformation des Unternehmens vom traditionellen Filterhersteller hin zu einem Lösungsanbieter für saubere Luft und Wasser. Er beschreibt, wie Mann+Hummel sich durch innovative Projekte und Technologien weiterentwickelt hat, um den Herausforderungen der modernen Welt gerecht zu werden. Ein zentrales Thema ist die Entwicklung von Geschäftsmodellen wie "Clean Air as a Service", das sich an Software-as-a-Service-Modelle anlehnt und darauf abzielt, kontinuierlich saubere Luft zu liefern. Raschke betont die Bedeutung von Digitalisierung und der Integration von Sensorik in Filtrationssysteme, um effizientere und bedarfsgerechte Lösungen zu bieten. Er erläutert auch die Rolle von Mann+Hummel in der globalen Regulatorik und wie das Unternehmen sich an unterschiedliche Anforderungen in verschiedenen Märkten anpasst. Raschke hebt hervor, dass die Innovationskraft des Unternehmens durch die Offenheit für neue Technologien und die Zusammenarbeit mit Partnern gestärkt wird. Ein Beispiel dafür ist die Kooperation mit Ströer, um Luftreinigungssysteme in urbanen Werbeträgern zu integrieren. Raschke zeigt sich optimistisch, dass Mann+Hummel mit seinen Lösungen einen positiven Beitrag zur Zukunft leisten kann, insbesondere in den Bereichen Luft- und Wasserreinhaltung.
39 Minuten
In der Podcast-Folge mit Marco Pfeiffer von Festool wird die Kundenzentrierung bei digitalen Lösungen für Handwerker thematisiert. Festool, ein deutscher Mittelständler, ist bekannt für die Herstellung von Premium-Elektrowerkzeugen für professionelle Handwerker. Marco Pfeiffer, Head of Smart and Digital Products, spricht über die Notwendigkeit, sich weiterzuentwickeln und digitale Lösungen zu integrieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Festool hat erkannt, dass die Digitalisierung und Technologien für die Zukunft entscheidend sind und hat sich bereits intensiv mit digitalen Technologien auseinandergesetzt. Die Organisation hat sich in den letzten Jahren verändert, um digitale Produkte als eine Säule für die Zukunft zu etablieren. Dabei wird ein Innovationsframework genutzt, das Suchfelder identifiziert, Ideen qualifiziert und validiert, um Lösungen zu entwickeln, die den Kundenbedürfnissen entsprechen. Ein wichtiger Aspekt ist der Dialog mit den Kunden, um deren Probleme zu verstehen und Lösungen anzubieten, die oft digitaler Natur sind. Festool sieht sich nicht in einer missionierenden Rolle, sondern möchte im Dialog herausfinden, welche Probleme es zu lösen gilt. Die Organisation setzt auf Co-Creation-Ansätze und kurze Innovationszyklen, um schnell auf Kundenfeedback zu reagieren und Lösungen zu entwickeln, die im Markt akzeptiert werden. Marco Pfeiffer betont, dass die Digitalisierung im Handwerk möglich und notwendig ist, um den Kundenmehrwert zu steigern. Festool fokussiert sich darauf, zufriedene Kunden zu gewinnen und zu halten, wobei Technologie und Digitalisierung als Mittel zum Zweck dienen.
43 Minuten
In der Podcast-Folge mit Bastian Brinkmann von der Uhlmann Group wird das Thema Innovationsmanagementsysteme und deren Bedeutung für Unternehmen beleuchtet. Bastian Brinkmann, der Head of Corporate Future Lab und Sustainability Management bei der Uhlmann Group, erklärt seine Rolle und die Aufgaben, die er in diesen Positionen übernimmt. Er beschreibt, wie er mit einem kleinen Experimentierteam neue Themen erkundet und Ideenräume schafft, die nicht auf dem klassischen inkrementellen Korridor liegen. Zudem betont er die Wichtigkeit, Nachhaltigkeit als neues Normal in die Arbeitsweise zu integrieren, um nicht von Reporting-Pflichten übermannt zu werden. Bastian Brinkmann gibt auch einen Einblick in seinen beruflichen Hintergrund, der ihn von Hamburg nach Süddeutschland führte, und seine Erfahrungen im Innovationsmanagement bei Tesa und in der Unternehmensberatung. Er spricht über die Uhlmann Group, die seit 75 Jahren im Verpackungsmaschinenbau tätig ist und sich durch verschiedene Tochterfirmen in Europa und China auszeichnet. Das Future Lab der Uhlmann Group spielt eine zentrale Rolle bei der Erschließung neuer Innovationswege und der Übersetzung von Marktanforderungen in technische Lösungen.
55 Minuten
In der Podcast-Folge über die Spindler Gruppe wird die Transformation und Innovationsfähigkeit eines traditionsreichen Familienunternehmens beleuchtet. Jeannine Krenn, die Nachfolgerin der vierten Generation, und Dr. Gesa Köberle, Beirätin, diskutieren die Herausforderungen und Chancen, die sich aus der Digitalisierung und dem Wandel in der Mobilitätsbranche ergeben. Jeannine Krenn beschreibt ihre Rolle im Unternehmen und die Verantwortung, die sie als Teil der Familie trägt, um das Unternehmen zukunftsfähig zu gestalten. Sie betont die Bedeutung von Innovation und die Notwendigkeit, den Wandel als Chance zu begreifen. Die Spindler Gruppe, die seit 1919 besteht, hat sich von einer Werkstatt zu einem Mobilitätshaus entwickelt und ist heute mit mehreren Automarken an verschiedenen Standorten vertreten. Dr. Gesa Köberle erläutert ihre Rolle als Beirätin und die Vorteile, die ein Familienunternehmen in Bezug auf Geschwindigkeit und Herzblut bietet. Sie hebt die Bedeutung von Finanzen und Führung hervor, um innovative Ideen zu unterstützen und umzusetzen. Der Beirat wurde gegründet, um die Transformation zu begleiten und Expertise von außen einzubringen. Ein zentrales Thema der Folge ist das Innovationsmanagement innerhalb der Spindler Gruppe. Es wird ein strukturierter Prozess beschrieben, der es Mitarbeitern ermöglicht, Ideen einzureichen und diese in sogenannten Sprints weiterzuentwickeln. Ein Coach unterstützt die Teams dabei, ihre Ideen zu einem Entscheidungstag zu bringen, an dem über die Umsetzung entschieden wird. Die Folge vermittelt, wie die Spindler Gruppe durch die Kombination von Tradition und Innovation erfolgreich in der sich wandelnden Mobilitätsbranche agiert und dabei die Mitarbeiter aktiv einbindet, um neue Geschäftsfelder zu erschließen.
59 Minuten
In der Podcast-Folge von INNOpulse sprechen Katja Österreicher, Head of Innovation Management, und Otfried Cerwenka, Leiter IT der Vinzenz Gruppe, über die Innovationsfähigkeiten in der Gesundheitsbranche. Katja beschreibt ihren Werdegang, der sie von der Forschung über Unternehmensgründungen bis zur Leitung des Innovationsmanagements der Vinzenz Gruppe geführt hat. Sie betont die strategische Ausrichtung der Gruppe auf Innovation und Digitalisierung und die Bedeutung einer integrierten Gesundheitsversorgung, die über episodische Krankenhausaufenthalte hinausgeht. Otfried Cerwenka erläutert seine Rolle als IT-Leiter und die Herausforderungen, die mit der Digitalisierung und der Integration neuer Technologien verbunden sind. Er hebt die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen IT und Innovationsmanagement hervor, insbesondere bei der Entwicklung neuer digitaler Lösungen und der Nutzung von Daten und künstlicher Intelligenz. Beide betonen die Notwendigkeit einer offenen und flexiblen IT-Architektur, um Innovationen zu ermöglichen und gleichzeitig die Sicherheit zu gewährleisten. Die Vinzenz Gruppe verfolgt eine zentrale und dezentrale Struktur, wobei das Innovationsmanagement zentral organisiert ist, aber durch Innovation Fellows in den Gesundheitseinrichtungen vor Ort unterstützt wird. Diese Struktur ermöglicht eine enge Zusammenarbeit und den Aufbau einer Innovationskultur. Trotz regulatorischer Herausforderungen im Gesundheitswesen sieht die Gruppe Möglichkeiten für disruptive Innovationen, insbesondere in ihren Gesundheitsparks, die als Netzwerkplattformen für verschiedene Gesundheitsdienstleister dienen.