Podcaster
Episoden
06.02.2026
41 Minuten
In der neuen Folge von „VERWALTUNG4U” sprechen
Massimo Füllbeck und Cathrin
Fuhrländer über die Objektübernahme beim
Verwalterwechsel in der WEG-Verwaltung. Im Fokus steht die Frage,
wer wann wozu berechtigt ist und wie sich typische Streitpunkte
zwischen abgebendem und übernehmendem Verwalter rechtssicher und
pragmatisch lösen lassen.
Unter anderem werden folgende Themen behandelt: die Annahme der
Verwalterbestellung bei einer längeren Zeitspanne bis zum
Amtsbeginn, die Legitimation gegenüber Banken und die Frage, ab
wann der neue Verwalter Unterlagen verlangen darf. Darüber hinaus
geht es um eine strukturierte Übergabe, den Umgang mit digitalen
und originalen Unterlagen und die Tatsache, dass die Herausgabe
oft als Holschuld erfolgt.
Kernthemen der Folge:
Annahme der Verwalterbestellung: Was gilt bei einer langen
Zeitspanne zwischen Bestellung und Amtsbeginn? Warum die Annahme
oft konkludent erfolgt und weshalb Bindungsfristen im Angebot
sinnvoll sein können.
Legitimation gegenüber Banken: Warum Banken unterschiedlich
reagieren, was rechtlich wirklich zählt und wann sogar die BaFin
ins Spiel kommen kann.
Unterlagen und Zugriffsrechte: Ab wann darf der neue
Verwalter welche Unterlagen fordern und was benötigt er für einen
sauberen Start?
Pflichten des abgebenden Verwalters: Welche Übergabeschritte
sind zu erwarten und wie trägt Struktur dazu bei, Konflikte zu
reduzieren?
Übergabemenge und Digitalisierung: Digitale Akten vs.
Originale – was kann digital übergeben oder ggf. vernichtet
werden und was muss im Original bleiben?
Aufgaben des übernehmenden Verwalters: Unterlagen prüfen,
Lücken nachfordern, Fristen setzen und den Übergang aktiv
steuern.
Herausgabe als Holschuld: Warum die neue Verwaltung
Unterlagen grundsätzlich beim Vorverwalter abholen muss – auch
bei großer Entfernung.
Die Folge liefert einen klaren Praxis-Kompass für alle, die
Objektübernahmen in der WEG-Verwaltung sauber,
effizient und konfliktarm gestalten wollen – und zeigt, wie gute
Vorbereitung, klare Rollen und realistische Kommunikation Zeit,
Geld und Nerven sparen.
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16.01.2026
58 Minuten
In der neuen Folge von VERWALTUNG4U spricht
Massimo Füllbeck mit Stefan Löfflad (Jennißen
& Partner, Köln) über ein Thema, das in der Praxis regelmäßig
eskaliert: Wohnungsrückgabe und Abnahme am Ende des
Mietverhältnisses. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum
es für Vermieter/Verwalter oft riskant ist, die Rücknahme „aus
dem Bauch heraus“ zu verweigern – und welche Folgen das für
Zahlungen, Nutzungsentschädigung und
Beweisbarkeit haben kann.
Im Gespräch geht es außerdem um typische Fallstricke rund um
Schlüsselrückgabe,
Übergabeprotokolle, die kurze
Verjährungsfrist sowie darum, wie man Renovierungs- und
Schadensfragen sauber trennt – inklusive praktischer Tipps, wann
eine gemeinsame Abnahme sinnvoll ist (und wann eher nicht).
Kernthemen der Folge:
• Rücknahme verweigern – ja oder nein? Warum „im
Zweifel lieber zurücknehmen“ in vielen Fällen der sicherere Weg
ist.
• Schlüsselrückgabe & Nutzungsentschädigung:
Wann nach Mietende noch Geld fließt – und wann nicht.
• 6 Monate Verjährung: Warum es entscheidend
ist, wann die Wohnung tatsächlich zurückgegeben wird.
• Gemeinsame Abnahme & Protokoll: Fotos,
Vorbehalte und warum ein Protokoll für Vermieter auch „giftig“
werden kann, wenn man Mängel übersieht.
• Absprachen bei Übergabe: Widerruf,
Haustür-Situation & warum gut gemeinte Deals später kippen
können.
• Schönheitsreparaturen vs. Schadensersatz: Was
wirklich geschuldet ist, welche Klauseln häufig unwirksam sind –
und wie man mit „bunten Wänden“, Tapeten & Co. umgeht.
Die Folge liefert einen klaren Praxis-Kompass für alle, die
Wohnungsabnahmen professionell und streitarm abwickeln wollen –
und zeigt, wo sich juristische Details direkt in bares Geld (oder
unnötige Risiken) übersetzen.
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19.12.2025
41 Minuten
In der neuen Folge von VERWALTUNG4U spricht Massimo Füllbeckmit
Rechtsanwältin und WEG-Expertin Cathrin Fuhrländer über
dieBGH-Entscheidung vom 26.09.2025 (V ZR 206/24) – und die
praktischen Folgen beiVerwalterwechseln und offenen
Jahresabrechnungen. Im Mittelpunkt steht dieFrage, warum der
01.01. zur entscheidenden „Schlüssellinie“ wird
undweshalb bei einem Wechsel zum Jahreswechsel regelmäßig der
neue Verwalterdie Abrechnung für das Vorjahr
erstellen muss.
Im Gespräch geht es außerdem um die Abgrenzung zwischen
Jahresabrechnungund
Rechnungslegung, um Sonderfälle wie abweichende
Wirtschaftsjahresowie um den Umgang mit Alt-Rückständen (inkl.
Saldovorträgen undVerjährungsrisiken).
Kernthemen der Folge:
• BGH V ZR 206/24: Warum die Pflicht/der Anspruch
zurJahresabrechnung „nach Ablauf des Kalenderjahres“ am 01.01.
entsteht – und wasdas für Verwalterwechsel bedeutet.
• Jahresabrechnung vs. Rechnungslegung: Was genau zuübergeben ist
(geordnet/chronologisch inkl. Belegen, Forderungen
undVerbindlichkeiten).
• Fehlende Alt-Abrechnungen bei Übernahme: Pflicht
derGemeinschaft – keine gesetzliche Nachwirkungspflicht des
Ex-Verwalters, nurggf. bei ausdrücklicher vertraglicher Regelung.
• Praxisfahrplan für Verwaltungen: prüfen, Sondervergütungvor
Übernahme regeln, Vorverwalter auffordern & Fristen
setzen,Eigentümerbeschluss herbeiführen
(Ersatzvornahme/Klage/Einvernehmliche Lösung).
• Saldovorträge & Verjährung: Warum „mitgeschleppte“Salden
ein Risiko sind und genau geprüft werden müssen.
• Übertrag auf weitere Pflichten (z. B. Beschlusssammlung):Keine
„nachlaufenden“ gesetzlichen Pflichten – ausstehende Arbeiten
liegengrundsätzlich beim bestellten Verwalter als ausführendem
Organ.
Die Folge zeigt, wie stark der Zeitpunkt desVerwalterwechsels die
Abrechnungspraxis beeinflusst – und warum klareVereinbarungen
(insbesondere zur Sondervergütung) sowie ein
strukturiertesVorgehen bei Alt-Rückständen entscheidend sind.
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28.11.2025
51 Minuten
In der neuen Folge von VERWALTUNG4U spricht Massimo Füllbeck mit
Hausverwalter Tobias Rütter darüber, wie eine WEG-Verwaltung
praktisch und fast komplett papierlos funktionieren kann. Rütter
erläutert, wie ein Scandienstleister den gesamten Posteingang
digitalisiert, wie Workflows und ein verknüpftes Dokumenten- und
Ticketsystem die Vorgangsbearbeitung standardisieren und warum er
trotz Schnittstellenproblemen an einer All-in-one-Softwarelösung
arbeitet.
Im Gespräch geht es außerdem um digitale Eigentümerkommunikation
per Portal und App, rechtliche Grauzonen bei der digitalen
Akteneinsicht sowie die Frage, warum bestimmte Leistungen – ob
Papier oder digital – auch bepreist werden müssen. Ein besonderer
Fokus liegt auf dem Einsatz von KI/ChatGPT.
Kernthemen der Folge:
• Papierlose Postbearbeitung: Einsatz eines Scandienstleisters,
digitale Weiterleitung und automatisierte Workflows.
• Standardisierte Prozesse & Dokumentenmanagement:
Strukturierte Vorgangsbearbeitung, transparente Dokumentenablage
und Vertretbarkeit im Team.
• Softwarelandschaft & Systemintegration: Herausforderungen
mit ERP/CRM/Ticketsystemen sowie Überlegungen zu einer
All-in-one-Lösung.
• Digitale Eigentümerkommunikation & Akteneinsicht:
Kundenportal, App, Chatfunktionen und rechtliche Besonderheiten
bei digitaler Akteneinsicht.
• KI im Verwalteralltag: Einsatz von ChatGPT für
Zusammenfassungen, Beschlüsse, komplexe Vorgänge und
professionelle Kommunikation.
• Digitalisierung als fortlaufender Prozess: Warum
Digitalisierung ein Marathon ist und kontinuierliche
Weiterentwicklung erfordert.
Die Folge zeigt eindrucksvoll, wie moderne WEG-Verwaltung durch
digitale Prozesse, klare Workflows und den Einsatz von KI
effizienter und transparenter wird. Tobias Rütter macht deutlich,
dass die Digitalisierung kein Selbstzweck ist, sondern ein
langfristiger Prozess, der die Verwaltung spürbar erleichtert –
sowohl für Teams als auch für Eigentümer. Sein Ansatz: Schritt
für Schritt denken, pragmatisch handeln und die Möglichkeiten
neuer Technologien konsequent nutzen.
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07.11.2025
46 Minuten
Klimaziele, Energiepreise und Gesetzesänderungen verändern die
Immobilienwelt und machen entschlossenes Handeln nötig. Im
Gebäudesektor steckt enormes Potenzial – auch in
Wohnungseigentümergemeinschaften.
Doch wer kann die Energiewende in WEGs tatsächlich voranbringen?
Die dena (Deutsche Energie-Agentur) sieht die
Antwort klar: Verwalter/innen sind Schlüsselakteure der
Transformation. Sie moderieren Entscheidungen,
übersetzen komplexe Anforderungen und sind der erste
Ansprechpartner für die WEG.
In dieser Folge von VERWALTUNG4U spricht
Massimo Füllbeck mit Verena
Scheulen und Martin Fischer von der
dena über den neuen WEG-Praxisguide, der
Verwalter:innen, Eigentümer:innenund Energieberater:innen durch
den Modernisierungsprozess führt – mit Infos, Tools und
praxisnahen Entscheidungshilfen.
Zum Praxisguide: www.gebäudeforum.de/weg-praxisguide
Kernfragen der Folge:
Wie groß ist das Modernisierungspotenzial in WEGs wirklich?
Warum sind Verwalter:innen entscheidend für das Gelingen
derEnergiewende im Gebäudesektor?
Wie hilft der WEG-Praxisguide bei Planung, Finanzierung
undBeschlussfassung?
Wie können Eigentümergemeinschaften trotzunterschiedlicher
Interessen fundierte Entscheidungen treffen?
Ein Gespräch über Handlungsbedarf, Verantwortung und
Lösungen, das zeigt: Die Energiewende gelingt nur, wenn
Verwaltung und Eigentümer/innen an einem Strang ziehen – und
Wissen zugänglich wird.
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Über diesen Podcast
Verwaltung4U - Der Podcast für Experten aus der
Immobilienverwaltung und Interessierte. Massimo Füllbeck, Trainer
an der EBZ Akademie und Moderator des Podcasts "VERWALTUNG4U",
führt spannende Diskussionen mit Fachexperten aus der Branche. Sie
erhalten Praxistipps und Hintergrundwissen zu aktuellen Themen und
Fragestellungen. Es wird heiß diskutiert, Kontroversen ausgetragen,
gelacht und das spannende Feld der Immobilienverwaltung breit
beleuchtet. Lehnen Sie sich zurück, hören Sie zu und bilden Sie
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