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SFB 1472 Transformationen des Populären

SFB 1472 Transformationen des Populären

Problematisch Populär | Podcast des SFB 1472 18 Episoden Neueste vor 4 Tagen

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Episoden

57 Minuten
What did really happen to the Mad King, Daenerys Targaryen’s father, how are the Rebellion of Robert Baratheon and his big love for Lyanna Stark intertwined, and who is the Knight of the Laughing Tree? “The Mad King”, a theatre performance which premiered in early August in Stratford-upon-Avon, is the latest contribution to the globally popular “Game of Thrones” franchise and provides answers to these and much more questions about the recent past of the storyworld we know from HBO’s “Game of Thrones”. Carolyne Larrington and Theresa Specht couldn’t help but to rush to Stratford to see the prequel. In this ‘SFB on tour’ podcast episode, they share their impressions and major plot revelations. They also discuss how “The Mad King” expands the neomedieval storyworld of GOT in a reasonable way and how its aesthetics are realized on stage – where you can’t have CGI animations. Finally, they talk about the possible frictions between the global popularity of the franchise and this new – geographically and temporally limited – theatre performance (aka high culture) – and Carolyne reveals what part Shakespeare plays in all of this. (00:00) Introducing the Guest (01:11) First impressions: “The Mad King” without any idea about “Game of Thrones”? (06:30) Getting everyone onto the same page: Worldbuilding (13:22) Diversity: The Cast (14:16) Amazing Puppetry instead of CGI dragons: visual aesthetics (19:38) ‘I like not what he says’: Accents and archaisms (22:21) The prequel’s neomedieval storyworld (26:49) What happens? Major plot twists (32:25) From ‘sexposition’ to strong women: Elia Martell, Lyanna Stark, Ashara Dayne and Rhaella Targaryen (46:37) Global popularity v Shakespearian Stratford-upon-Avon? See also Carloyne’s review of The Mad King in The Times Literary Supplement: “A Destiny Already Written: The Royal Shakespeare Company Takes on George R. R. Martin”, in: TLS, August 21, 2026, p. 24. Schnitt: Anna Greiving und Susanna Mengel
56 Minuten
Christopher Nolans Filmepos „Odyssey“ ist der Kinohit dieses Sommers 2026. Bis jetzt haben es 80 bis 100 Millionen Zuschauer weltweit gesehen. In Deutschland 3 Millionen in kaum vier Wochen Spielzeit. Gut 1,3 Milliarden Dollar hat der Film bislang eingespielt: ein eminent viel beachtetes Artefakt. Der Film wird auch mit dem claim beworben: „Das größte Fantasy-Epos aller Zeiten“. Was kann die Neuverfilmung eines antiken Stoffes mit Fantasy zu tun haben? Das haben wir die Fantasy-Forscher in unserem SFB befragt: Theresa Specht und Hans Velten (B04: Populäres Mittelalter. Narrative und Inventare der Fantasy im Medienverbund). Warum ist ein weltbekanntes Wikingerschiff Inventar für die Aktualisierung eines antiken Epos? (00:00) Einführung und Vorstellung (04:44) Augenschmaus, Augengraus (08:40) Was heißt „mediäval“? Und was „neomediäval“? (12:14) Nolans Odyssee-Film: „Das größte Fantasy-Epos aller Zeiten“? (15:41) Schauplatz-Geographie und neomediävale Inventare (22:24) Männer sind Schweine. Die Kirke-Episode (28:08) Der Hades am Island-Strand und andere neomediävale Filmvorläufer (34:14) Das Gesetz des Zeus in Antike, Mittelalter und heute (41:07) Zendaya als (einzige) Filmgöttin (48:30) Auf einem seetüchtigen Wikingerschiff nach Westen: Neomediävale Inventare als Treiber der Aktualisierung von Homers Epos Schnitt: Anna Greiving und Susanna Mengel
26 Minuten
Im Rahmen einer Cooperative Research Group beschäftigen sich Joseph Imorde, Hans Velten und Maren Lickhardt vom Sonderforschungsbereich „Transformationen des Populären“ mit dem Thema „Das Buch der Etikette“ und gehen Konjunkturen von Benimmratgebern ab dem 19. Jahrhundert nach. Unser Fellow in diesem Kontext ist Ulrike Zitzlsperger von der University of Exeter. Im Podcast spricht sie mit Maren Lickhardt über Etiketten in Benimm- und Reiseratgebern der 1920er Jahre. Zum Auftakt wird die allgemeine kulturhistorische Situation skizziert. Anschließend wird eine kleine Revue liberaler und konservativer Benimm- und Reiseratgeber u.a. hinsichtlich ihrer Geschlechterbilder diskutiert. (00:00) Begrüßung, Vorstellung (02:24) Die Weimarer Republik als Übergangszeit (08:13) Reisen und Etiketten des Reisens in der Weimarer Republik (10:08) Emma Kallmanns Benimmratgeber „Der gute Ton“ (14:17) Kurt Moreck: „Führer durch das lasterhafte Berlin“ (16:37) Eugen Szatmari: „Das Buch von Berlin. Was nicht im Baedeker steht“ (17:56) Consumer Gaze
1 Stunde 18 Minuten
Jörg Döring spricht mit den Autoren der beiden wichtigsten und meist­gelesenen deutsch­sprachi­gen Bücher über Jazz der letzten Jahre: Peter Kemper (The Sound of Rebellion. Zur politi­schen Ästhetik des Jazz. Ditzingen: Reclam 2023, mittler­weile 4. Auflage, 10.000 verkaufte Exemplare) und Stephan Brase (Cool. Jazz als Gegen­kultur im west­lichen Nach­kriegs­deutsch­land. München: edition text & kritik 2024, 2. Auflage). Wir sprechen über den Mythos von Jazz als genuin politi­scher Musik. Wie popu­lär kann eine Gegen­kultur sein? Warum ist Jazz der Sound­track der Emanzi­pations­bewe­gung in den USA, des Kampfes der Afro­ameri­kaner um Bürger­rechte? Warum ist in West­deutsch­land nach 1945 Jazz als die Musik der Welt­kriegs-Sieger und Besatzer bis 1960 die Musik einer existen­tialis­tisch geson­nenen Jugend? Hier ein Link zur Playlist aller Musik-Titel, die in dem Gespräch eine Rolle gespielt haben (in der Reihen­folge ihrer Erwäh­nung). In den Show­notes ist vermerkt, in welchem Kapitel über welchen Track gesprochen wurde. https://open.spotify.com/playlist/1ZXsAuVTtqyLi4oSvwuxOy?si=a17f4f796b25473a&nd=1&dlsi=f10cc8d420334ddf (00:00:00 – 00:08:29) Einführung und Vorstellung (00:08:30 – 00:12:49) Affinitäten: Wie der Jazz Peter Kemper und Stephan Braese fand – Archie Shepp: Attica Blues – Cat Stevens: Father & Son – Scott Joplin: Maple Leaf Rag – Jaco Pastorius: Donna Lee (00:12:50 – 00:17:29) Cool. Jazz als Gegenkultur im westlichen Nachkriegsdeutschland und was Peter Kemper daran gut findet – John Lee Hooker: Boom Boom (from: Burnin‘) (00:17:30 – 00:23:03) The Sound of Rebellion. Zur politischen Ästhetik des Jazz und was Stephan Braese daran gut findet – Billie Holiday: Strange Fruit – Art Blakey: Freedom Rider (00:23:04 – 00:30:19) Jazz und Zeitgeschichte: in den USA Musik der Gegenkultur vor allem nach 1960 – in Westdeutschland vor allem zwischen 1945 und 60. Wie geht das zusammen? – Rolling Stones: Satisfaction (00:30:20 – 00:33:41) Jazz und Adornos Vorwurf seiner Warenförmigkeit: Von ‚Gefühl und Härte‘ zum ‚Gewühl bei Hertie‘ – Miles Davis: Bitches Brew (from: Bitches Brew – Album) – Peter Brötzmann: The Fat is gone (00:33:42 – 00:37:20) Jazz in den USA als soundtrack der afroamerkanischen Emanzipation (00:37:21 – 00:50:40) Jazz in Westdeutschland und die „Afro-Amerikanophilie“ (Moritz Ege) – Charlie Parker: Now’s the time – Carl Orff: Die Bernauerin – Intrade (00:50:41 – 00:56:21) Der Gestus des Jazz und Improvisation als demokratische Musik? (00:56:22 – 01:01:44) J. E. Berendt als Popularisierer des Jazz als E-Kultur (01:01:45 – 01:16:51) Wie politisch können Klänge sein? Warum gilt das Saxophon als „Megaphon der Seele“ (Archie Shepp)? – Pharaoh Sanders: You’ve got have freedom (from: Africa) – John Coltrane: Alabama – Max Roach/Abbey Lincoln: Freedom Day – Ernst Ludwig Petrowsky: Ballade (01:16:52 – 01:18:41) Abmoderation: FC Delius und die „Zukunft der Schönheit“ – Albert Ayler: Initiation
1 Stunde 17 Minuten
Eckhart Nickels Tripty­chon aus den Romanen „Hysteria“, „Spitz­weg“ und „Punk“ hat zahlreiche Auszeich­nungen erhal­ten und große Popu­larität erreicht. Für das erste Kapitel von „Hysteria“ hat Nickel 2017 beim Ingeborg-Bachmann-Wett­bewerb den Kelag-Preis erhalten. 2018 war „Hysteria“ auf der Long­list des Deut­schen Buch­preises; „Spitz­weg“ 2022 auf eben­jener Short­list. Für „Punk“ erhielt der Autor 2024 den Hermann-Hesse-Literatur­preis. Maren Lickhardt, Jörg Döring und Niels Werber sprechen mit Eckhart Nickel über Popu­larität und Auszeich­nungen, darüber, was die Romane nach wie vor mit Pop zu tun haben, nach­dem Nickel mit „Tristesse Royale“ in den 1990er Jahren als Pop-Autor bekannt geworden ist, über Auto­fiktion, Schul­erinne­rungen und einsei­tiges Schwärmen, über Kunst-Bezüge und Ästhetik. Als akus­tische Einlagen kommen u. a. eine Esspapier­verkos­tung und eine Da Da Da-Vorfüh­rung hinzu. Musik: „Atlas“. Kompo­niert von Eckhart Nickel (DJ Nikkull) auf dem Pro­gramm Garage Band in Kath­mandu, Hotel Sugat, 2. Stock, Freak Street, am Sonntag, den 8. Mai 2005 um 11:51 Uhr (GMT+5.45) (00:00:00 – 00:06:51) Einführung (mit Musik von Eckhart Nickel) (00:06:52 – 00:11:51) „Hysteria“ und „Punk“ – Kulturkritik und Kultur­kritik­kritik (00:11:52 – 00:18:59) „Spitzweg“ – Ästhetizismus und jugend­liches Schwär­men (00:19:00 – 00:24:41) „Hysteria“, „Spitzweg“, „Punk“ – Frauen­figuren, Schul­ein­drücke und Auto­fiktion (00:24:42 – 00:41:11) Referenzen, Verweise und Raum- und Zeit­regime der Romane – Von Aristo­teles bis Pop mit Ess­papier­verkos­tung (00:41:12 – 00:46:41) Zur Rezeption im Feuilleton (00:46:42 – 00:53:41) Auszeichnungen, Preise und Popu­larität (00:53:42 – 00:59:42) Musikeinlage und -erinne­rungen zwischen ‚high‘ und ‚low‘ (00:59:43 – 01:02:59) Der erste, unveröffentlichte Roman (01:03:00 – 01:08:24) Verhältnis Journalismus–Roman­produk­tion (01:08:25 – 01:12:35) Noch Unpubliziertes, zu Publi­zieren­des (01:12:36 – 01:17:36) Starbucks­becher­sammlungs­projekt / Namens­varia­tionen von Eckhart Nickel
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Über diesen Podcast

Populär ist, was bei vielen Beachtung findet. Seit der frühen Neuzeit nimmt das Populäre an Umfang und Reichweite zunächst langsam, im 20. Jahrhundert rasant und sprunghaft zu. Wie verändert sich dadurch der gesellschaftliche Status des Populären? Und wie verändert das Populäre die Gesellschaft?
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„SFB 1472 Transformationen des Populären“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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