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Episoden
13.02.2026
36 Minuten
Nun wird Faust Forward zum Crime-Podcast: Gretchens Mutter vergiftet, ihr Bruder Valentin im Streit erstochen, das gemeinsame Kind von Faust und Gretchen: tot. Und auch Gretchen selbst wird als Kindsmörderin hingerichtet - mit 14 Jahren.
Wer die Verantwortung trägt, ist für TV-Staatsanwältin Funda Bıçakoğlu-Heuser ganz klar: Heinrich Faust. Der ist sowas von Schuld, sagt die Juristin. Dafür gibt es lebenslänglich. Natürlich auch für Mephisto.
Mit der letzten Folge von Faust Forward endet nun auch der dritte Teil der Faust-Tragödie, der von der KI geschrieben wurde.
Unseren Podcast-Tipp: "ARD Crime Time" findet ihr hier: 1.ard.de/eiskeller
Wer die Verantwortung trägt, ist für TV-Staatsanwältin Funda Bıçakoğlu-Heuser ganz klar: Heinrich Faust. Der ist sowas von Schuld, sagt die Juristin. Dafür gibt es lebenslänglich. Natürlich auch für Mephisto.
Mit der letzten Folge von Faust Forward endet nun auch der dritte Teil der Faust-Tragödie, der von der KI geschrieben wurde.
Unseren Podcast-Tipp: "ARD Crime Time" findet ihr hier: 1.ard.de/eiskeller
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30.01.2026
35 Minuten
Im ersten Teil von Goethes Faust steigt der Protagonist auf den Brocken im Harz. Gerade hat er Gretchen hinter sich gelassen und tröstet sich beim Hexentanz. Doch es drängt ihn weiter ins Hochgebirge - immer höher, immer vorwärts. Diesen inneren Antrieb thematisieren auch Sophie und Stephanie im Gespräch mit Höhenbergsteigerin Anja Blacha, die bereits zwölf Achttausender bestiegen hat. Auf die Frage, ob auch sie höher hinaus wolle als andere, antwortet sie klar: Ihr Ziel sei es, weiter zu gehen als sie selbst es bisher geschafft hat. Ihre Erkenntnis: Die Suche nach dem einen absoluten Gipfel führt nicht weiter. Wer in die Natur flieht, begegnet dort vor allem sich selbst. Unseren Podcast-Tipp: "Weltgeschichte vor der Haustür" findet ihr hier: https://1.ard.de/weltgeschichte-podcast
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16.01.2026
36 Minuten
Diesmal wird’s politisch: Daniel Böckerhoff ist bei Sophie und Stephanie zu Gast. Von dem Politik-Journalisten und Moderator wollen sie wissen: Leben wir in einer Zeit, in der Macht und Fortschritt wieder wichtiger sind als Maß und Moral? Da kommt ihr Gast gleich mit Friedrich Merz die Ecke und fragt: Wie getrieben muss der sein, wenn er sein ganzes Leben lang auf dieses eine Amt des Bundeskanzlers hinarbeitet? Dabei viele Rückschläge hinnimmt? Und wenn er dann in dem Amt ist, kommt der Mephisto in ihm durch und er reißt mit dem Arsch ein, was er mit seinen Händen aufgebaut hat. Ein faustische Figur, dieser Bundeskanzler. Aber auch andere sieht Daniel Böckerhoff im Widerstreit von Faust und Teufel. Wobei er meint, dass auch Trump in seinem Narzissmus wahrscheinlich überzeugt ist, der Gute zu sein.
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02.01.2026
35 Minuten
Goethes Faust spricht viele Sätze, in denen wir uns bis heute wiedererkennen können - vor allem das Zwanghafte des permanenten Tuns. Das stellt der Kulturphilosoph und Autor Ralf Konersmann fest. Für ihn steht Faust exemplarisch für eine Haltung, die auch unsere Gegenwart prägt: immer handeln, immer leisten, immer beschäftigt sein.
Für viele Menschen ist Langeweile kaum auszuhalten, sie gilt als bedrohlich oder sinnlos. Doch auch das Gegenteil belastet, macht Konersmann im Gespräch mit Sophie und Stephanie deutlich: Ständige Unruhe erzeugt Stress und erschöpft Körper und Geist. Dabei versteht er Unruhe nicht nur als Problem, sondern als Passion – als ein herbeigesehntes Leid, das Menschen antreibt und zugleich überfordert. Faust wird so zum Spiegel einer Gesellschaft, die kaum noch zur Ruhe kommt.
Für viele Menschen ist Langeweile kaum auszuhalten, sie gilt als bedrohlich oder sinnlos. Doch auch das Gegenteil belastet, macht Konersmann im Gespräch mit Sophie und Stephanie deutlich: Ständige Unruhe erzeugt Stress und erschöpft Körper und Geist. Dabei versteht er Unruhe nicht nur als Problem, sondern als Passion – als ein herbeigesehntes Leid, das Menschen antreibt und zugleich überfordert. Faust wird so zum Spiegel einer Gesellschaft, die kaum noch zur Ruhe kommt.
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19.12.2025
37 Minuten
Der Himmel ist blau, das Gras ist grün und Faust ist wichtig? Nein! sagt Germanistin Rasha Khayat. Sie meint: Faust ist anstrengend zu lesen - getragen und schwer. Unklar, warum sich 16- und 17-Jährige in der Schule damit herumschlagen müssen. Schließlich stammt das Drama aus einer Zeit, an die sich nicht einmal die Großeltern erinnern könnten. Rasha ist es wichtig zu betonen, dass Goethe Faust geschrieben hat, lange bevor Deutschland zwei Weltkriege verloren hat. Ob Beethoven oder Bach, Goethe oder Schiller: Das Land der Dichter und Denker beruft sich auf Werke aus längst vergangenen Zeiten. Sagt das überhaupt noch etwas aus über unser Land oder wird vieles völlig überbewertet? Goethe von seinem Podest zu holen, so die Schriftstellerin, wäre zumindest erstmal ein guter Schritt.
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Über diesen Podcast
Wer liest denn heute noch Faust? Oder ist Goethes Tragödie
aktueller denn je? Wie das Werk Fragen zu Genie und Wahnsinn,
toxischen Beziehungen, Schönheitswahn und Selbstoptimierung
beantwortet, zeigen Sophie Hartmann und Stephanie Hock in "Faust
Forward". Mit Gästen aus Schule, Psychologie, Philosophie und
Extremsport geht es um viel mehr als die Gretchenfrage.
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