Psychohygiene – Coaching für Geist und Seele Archiv
163 Episoden
52 Minuten
Jemand liest ungefragt deine Nachrichten oder schaut in dein Handy. Dein Chef ruft dich ausserhalb der Arbeitszeit an, obwohl es keinen Notfall gibt. Oder jemand kommt dir körperlich näher, als dir lieb ist – all das sind Beispiele für Grenzüberschreitungen im Alltag.
51 Minuten
Trauer – ein Gefühl, das uns alle irgendwann trifft, und doch tun wir uns schwer, es zuzulassen. Manchmal spüren wir, wie der Boden unter den Füssen weggezogen wird, wir uns selbst verlieren, kaum noch atmen können. Trauer ist eines unserer Grundgefühle – neben Freude, Angst und Wut. Und manchmal steckt in der Wut nichts anderes als verdeckte Trauer. In dieser Folge von Psychohygiene spricht Host Tabea Kobel mit der psychosozialen Beraterin und Trauerbegleiterin Susanne Müller-Klauser über den Mut, dem Schmerz zu begegnen, statt ihm auszuweichen. Es geht um Rituale, die Halt geben, um kulturelle Perspektiven auf Verlust, um die Frage, was Trost wirklich bedeutet – und darum, wie man nach einem Bruch wieder ins Leben findet. Eine Einladung, Trauer nicht als Ende, sondern als Teil von Wachstum und Menschsein zu verstehen. Und «Frau Trauer» die Chance zu geben, dass sie eine Freundin werden darf.
51 Minuten
In dieser Folge von Psychohygiene spricht Ruth Stutz mit Dr. Maria Brasser darüber, was im Gehirn passiert, wenn Angst entsteht, und warum manche Reize uns stärker verunsichern. Vor allem aber wollen wir herausfinden, wie wir bewusst Einfluss nehmen können: Wie wir unser Gehirn trainieren können, um Angst besser zu verstehen und zu regulieren. Unser Gehirn ist nämlich neuroplastisch, also bis ins hohe Alter formbar und veränderbar.
50 Minuten
Wenn jemand im nahen Umfeld an einer psychischen Krankheit leidet, beeinflusst das meist ein ganzes System. Hilflosigkeit, Sorge, Liebe – und manchmal auch Überforderung – prasseln auf einen ein. Man will helfen. Darf man auch. Doch wie viel ist zu viel? Wo wird Hilfe kontraproduktiv? Und wie gelingt es, sich beim Helfen nicht selbst zu verlieren? In dieser Folge von Psychohygiene spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeutin Julia Wegmann darüber, warum Abgrenzung nichts mit Egoismus zu tun hat, was Co-Abhängigkeit bedeutet und weshalb es so wichtig ist, sich zuerst die «Sauerstoffmaske» aufzusetzen.
51 Minuten
Wie ist es, mit einem Menschen mit ADHS zu leben? In dieser Folge von «Psychohygiene» widmen wir uns nicht den ADHS-Betroffenen selbst, sondern ihren Angehörigen: Eltern, Partnerinnen und Partnern, Geschwistern: Sie alle erleben ADHS auf ihre eigene Weise – oft zwischen Liebe, Frust und Erschöpfung.
50 Minuten
Wenn man das Wort Sucht hört, denkt man oft zuerst an Alkohol, Drogen oder Zigaretten. Doch Sucht kann viele Gesichter haben, sie kann sich überall zeigen: im Job, im Sport oder in den sozialen Medien. Mein heutiger Gast ist der Psychotherapeut Ernst Meier. Er erklärt, wie Sucht eigentlich definiert wird und warum jeder Mensch in gewisser Weise Suchtstrukturen in sich trägt. Wir sprechen darüber, warum manche Menschen anfälliger sind für Süchte als andere und ob man dem einfach ausgeliefert ist, oder ob man lernen kann, diesen Kreislauf zu durchbrechen. Dabei geht es auch um die Frage, wie Betroffene und Angehörige mit einer Suchtthematik umgehen können. Wie gelingt es, die eigenen Bedürfnisse bewusster wahrzunehmen und sich selbst mit mehr Mitgefühl zu begegnen? Ein weiterer wichtiger Aspekt dieser Folge ist das Thema Grenzen setzen und Verantwortung übernehmen – für das eigene Wohlbefinden, aber auch im Umgang mit anderen.
45 Minuten
Die psychosoziale Beraterin Janine Oesch liebt es, sich selbst Fragen zu stellen. Sie ist überzeugt: Es lohnt sich, denn gute Fragen helfen uns, ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln. Wer bin ich? Wer bin ich nicht? Wer möchte ich sein? Und was ist mir wirklich wichtig?
50 Minuten
Soll ich jetzt den roten oder den blauen Pulli anziehen oder doch gleich ein Kleid? Welche Feriendestination darf es denn dieses Jahr sein, soll ich eine Weiterbildung machen – und soll ich diese Person wirklich heiraten? Entscheidungen fällen wir viele in unserem Leben. Die einen scheinen einfacher, andere eher schwierig. Und manchen Menschen fällt Entscheiden grundsätzlich leichter als anderen. Doch was ist der Kern der Sache? In dieser Folge von Psychohygiene spricht Host Tabea Kobel und die psychosoziale Beraterin Rahel Sondheimer über Wahlmöglichkeiten, die Angst vor Fehlern und den Druck, immer «das Richtige» tun zu müssen. Sie gibt uns Methoden an die Hand, die helfen, leichter und klarer Entscheidungen zu treffen. Mit praktischen Tipps, inspirierenden Gedanken und dem Blick darauf, wie Entscheidungen uns wachsen lassen.
43 Minuten
Es gibt Zeiten im Leben, in denen sich alles schwer anfühlt. Die Freude fehlt, man schleppt sich durch den Alltag und merkt immer wieder: «Eigentlich kann ich nicht mehr, eigentlich ist mir alles zu viel. Der Rucksack, den ich tragen muss, ist einfach zu schwer.» Oder einfacher gesagt: «Ich bin emotional überlastet.»
50 Minuten
Wenn wir über Lästern sprechen, dann meinen wir grundsätzlich Schlechtreden über andere. Es gibt aber auch eine modernere Interpretation von Lästern: dass Menschen Informationen über eine dritte, nicht anwesende Person austauschen und diese Person bewerten. Dies kann zwar ein negativer oder positiver Austausch sein, sagt Psychotherapeutin Julia Wegmann. Aber egal, ob es positiv oder negativ gemeint ist: Meist sind solche Gespräche vor allem negativ geprägt und das kann ganz viel Schaden anrichten. Es kann uns jedoch auch guttun, über andere zu sprechen. Die Frage ist nur, wie wir über andere reden. In dieser Folge beleuchten wir deshalb, wie wir «lästern» können, ohne dass es uns, dem Nächsten und unseren Beziehungen schadet. Wir sprechen über den Einfluss auf unser Selbstwertgefühl, die Dynamiken in Freundeskreisen, digitale Hate-Kommentare und wie wir bewusster und wertschätzender über andere sprechen können.
51 Minuten
Stress – schadet er uns oder kann er doch nützlich sein? Viele von uns bewerten Stress sofort negativ. Doch die aktuelle Forschung zeigt: Entscheidend ist nicht nur, wie viel Stress wir haben, sondern auch, welche Haltung wir gegenüber Stress haben.
51 Minuten
Was passiert eigentlich in uns, wenn wir träumen? Wie können wir die geheimnisvolle Sprache der Träume verstehen? Was sagen sie uns über unser Leben, unsere Wünsche, Ängste und Konflikte? In dieser Folge von Psychohygiene spricht Host Tabea Kobel mit Psychotherapeut Ernst Meier über die Kraft der Träume als Wegweiser, Spiegel der Seele und heilende Ressource. Er gibt uns Einblicke in die Psychologie, Spiritualität und Praxis der Träume. Dabei wird deutlich: Träume sind keine Nebensache – sie können viel über uns erzählen.
49 Minuten
Gefühle haben wir alle. Wie wir damit umgehen, ist aber sehr individuell und verschieden. Unsere Gefühlswelt ist ein ganzer Kosmos, unglaublich komplex und vielschichtig. Da ist es nicht immer einfach, alles im Griff zu haben. Was kann ich tun, damit ich nicht eine Marionette meiner Gefühle bin? Wie vorgehen, wenn sie mich immer wieder überfordern und überwältigen? Für den Umgang mit Gefühlen gibt es ein paar Strategien und Achtsamkeitsübungen. Sandra Ochsenbein ist psychologische Beraterin und hat sich bereits intensiv mit diesem Thema befasst und Vorträge dazu gehalten. Über ein Thema, dass uns «gefühlsmässig» nicht kalt lässt.
50 Minuten
Alle sind unterwegs – nur du nicht? Ob Sommerparty, eine tolle Reise ans Meer oder die Mittagspause, die alle ausser dir zusammen verbracht haben: Das Gefühl, etwas zu verpassen, trifft uns alle mal. In dieser Folge von Psychohygiene geht es um FOMO – Fear of missing out. Warum stresst es uns so sehr, dass wir nicht überall dabei sein können? Was haben die sozialen Medien damit zu tun? Und wie finden wir wieder zurück zu einem entspannteren Umgang mit dem, was jetzt gerade ist? Julia Wegmann ist Psychotherapeutin und teilt ihr psychologisches Wissen, ihre persönlichen Erfahrungen und konkrete Strategien mit uns – für mehr innere Ruhe statt digitalem Dauerstress.
51 Minuten
Das Leben schlägt manchmal Wege ein, die uns völlig überfordern können. Wenn man über Jahre mit demselben Partner unterwegs war und plötzlich ohne diesen Menschen weiterleben muss, kann das ein gewaltiger Schock sein: plötzlich allein.