Podcaster
Episoden
07.07.2026
46 Minuten
Looksmaxxing beschreibt einen durch soziale Medien geprägter Trend, bei dem es um die männliche Selbstoptimierung geht und zwar bis hin zu extremen und gesundheitsschädlichen Praktiken. Dazu gehört zum Beispiel das Bone-Smashing, bei dem man sich selbst mit einem harten Gegenstand auf die Gesichtsknochen schlägt, was zu einem besonders markanten und männlichen Aussehen führen soll. Dr. Vera Klocke, Kulturwissenschaftlerin und Leiterin der Forschungsstelle Konsumkultur an der Universität Hildesheim, spricht in dieser Folge mit Moderatorin Sara Reinke über Looksmaxxing als soziales Phänomen, aber auch als Ausdruck von Unsicherheit, Konsumdruck und problematischen Ideologien. Zur Person: Dr. Vera Klocke Die Kulturwissenschaftlerin Vera Klocke leitet seit April 2025 die Forschungsstelle Konsumkultur. Die Forschungsstelle Konsumkultur ist Teil des Instituts für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim. Sie widmet sich den kulturellen Aspekten des Konsums: seiner Geschichte, Theorie und Ästhetik. Klocke hat an der Universität Hildesheim im Bereich Populäre Kultur promoviert und an der Universität der Künste Berlin ethnographisch zum Medienkonsum von obdach- und wohnungslosen Personen in Berlin geforscht. Klocke arbeitet an der Schnittstelle von Wissenschaft und künstlerischer Praxis und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit Konsumkultur, Warenästhetik, materieller Kultur, ethnographischen Methoden sowie Prozessen der Medienaneignung. Sie ist Co-Host des Podcasts „Fashion The Gaze“ und als freie Autorin u.a. für Deutschlandfunk Kultur und ZDFneo tätig.Moderation: Sara ReinkeSchnitt: Philo Schäfer & Akira BehrmannEinspieler: Akira BehrmannIllustration: Philo Schäfer
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03.06.2026
35 Minuten
Wischen, tippen, sprechen, skizzieren – wir kommunizieren heute ganz selbstverständlich mit Technik, oft ohne groß darüber nachzudenken. Doch damit das funktioniert, muss Software sehr unterschiedliche menschliche Eingaben korrekt verstehen und verarbeiten. Wie sich solche Mensch-Maschine-Interaktionen entwickeln lassen, wo Gesten- und Sprachsteuerung an Grenzen stoßen und warum Skizzen für Computer künftig eine größere Rolle spielen könnten – darüber spricht in dieser Folge Prof. Dr. Marc Hesenius vom Institut für Informatik der Universität Hildesheim.
Zur Person
Prof. Dr. Marc Hesenius ist Professor für Engineering Interactive Applications am Institut für Informatik der Universität Hildesheim. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit Software Engineering für Mensch-Maschine-Interaktion, insbesondere mit Gestensteuerung und Sketching als Formen intuitiver digitaler Kommunikation. In Hildesheim baut er derzeit die neue Arbeitsgruppe „Engineering Interactive Applications“ auf. Dort arbeitet er unter anderem an Projekten zu Vertrauen in Künstliche Intelligenz und zur Frage, wie sich KI-Entscheidungen besser nachvollziehen lassen. 2019 war er Mitgründer der TamedAI GmbH. Seit 2025 gehört er außerdem dem Hochschulbeirat der adesso SE in Dortmund an.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Akira Behrmann
Illustration: Philo Schäfer
Zur Person
Prof. Dr. Marc Hesenius ist Professor für Engineering Interactive Applications am Institut für Informatik der Universität Hildesheim. In Forschung und Lehre beschäftigt er sich mit Software Engineering für Mensch-Maschine-Interaktion, insbesondere mit Gestensteuerung und Sketching als Formen intuitiver digitaler Kommunikation. In Hildesheim baut er derzeit die neue Arbeitsgruppe „Engineering Interactive Applications“ auf. Dort arbeitet er unter anderem an Projekten zu Vertrauen in Künstliche Intelligenz und zur Frage, wie sich KI-Entscheidungen besser nachvollziehen lassen. 2019 war er Mitgründer der TamedAI GmbH. Seit 2025 gehört er außerdem dem Hochschulbeirat der adesso SE in Dortmund an.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Akira Behrmann
Illustration: Philo Schäfer
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05.05.2026
53 Minuten
Soll Matheunterricht in der Schule Spaß machen? Und wenn ja: Warum erleben so viele Kinder schon in der Grundschule Mathematik eher als zäh, stressig oder schlicht unverständlich? In dieser Folge spricht Prof. Dr. Henning Sievert mit Moderatorin Sara Reinke darüber, welche Schlüsselrolle Schulbücher spielen, wenn es darum geht, wie Kinder über Zahlen denken lernen.
Außerdem blicken wir in der Folge auf aktuelle Debatten wie die Verlagerung des schriftlichen Dividierens, auf die Rolle des Auswendiglernens und auf die provokante Frage, ob Kinder in Zeiten von Smartphones und KI überhaupt noch rechnen lernen müssen. Zum Schluss wird es praktisch: mit konkreten Hinweisen für Lehrkräfte bei Auswahl und Nutzung von Schulbüchern – und mit alltagstauglichen Tipps für Eltern, die ihr Kind beim Rechnenlernen unterstützen wollen.
Zur Person
Prof. Dr. Henning Sievert lehrt und forscht am Institut für Mathematik, Mathematikdidaktik und Informatikdidaktik der Universität Hildesheim. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist dabei die Schulbuchforschung. In einer Längsschnittstudie haben Sievert und seine Forschungskolleg*innen rund 1.700 Grundschul-Kinder von der Einschulung bis zum Ende der dritten Klasse begleitet und untersucht, wie sich die Verwendung unterschiedlicher Schulbücher auf den Lernerfolg im Fach Mathematik auswirkt.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Akira Behrmann
Illustration: Philo Schäfer
Außerdem blicken wir in der Folge auf aktuelle Debatten wie die Verlagerung des schriftlichen Dividierens, auf die Rolle des Auswendiglernens und auf die provokante Frage, ob Kinder in Zeiten von Smartphones und KI überhaupt noch rechnen lernen müssen. Zum Schluss wird es praktisch: mit konkreten Hinweisen für Lehrkräfte bei Auswahl und Nutzung von Schulbüchern – und mit alltagstauglichen Tipps für Eltern, die ihr Kind beim Rechnenlernen unterstützen wollen.
Zur Person
Prof. Dr. Henning Sievert lehrt und forscht am Institut für Mathematik, Mathematikdidaktik und Informatikdidaktik der Universität Hildesheim. Einer seiner Forschungsschwerpunkte ist dabei die Schulbuchforschung. In einer Längsschnittstudie haben Sievert und seine Forschungskolleg*innen rund 1.700 Grundschul-Kinder von der Einschulung bis zum Ende der dritten Klasse begleitet und untersucht, wie sich die Verwendung unterschiedlicher Schulbücher auf den Lernerfolg im Fach Mathematik auswirkt.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Akira Behrmann
Illustration: Philo Schäfer
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#57: Gefühl schlägt Fakten - Warum Kriminalitätsfurcht oft irrational ist (Mit Dr. Marie von Seeler)
01.04.2026
34 Minuten
Viele kennen es: man geht nachts eine dunkle Straße entlang oder steht allein in einer leeren U-Bahn-Station und plötzlich ist da dieses diffuse Angstgefühl. Es könnte jemand kommen. Es könnte etwas passieren. Vielleicht spielt das Kopfkino auch einen ganz konkreten Film ab: einen brutalen Angriff, einen Überfall, eine Person, die einen auf die Gleise stößt.
Solche Dinge passieren – aber vermutlich viel seltener als die meisten von uns denken. Denn die Verbreitung von Angst vor Kriminalität folgt nicht immer der tatsächlichen Kriminalitätssstatistik. In dieser Folge spricht Moderatorin Sara Reinke mit der Psychologin Dr. Marie von Seeler darüber, wie persönliche Erfahrungen, Medienberichterstattung und politischer Diskurs Kriminalitätsfurcht beeinflussen und wie ein rationaler Umgang damit aussehen kann.
Zur Person
Marie von Seeler studierte Psychologie an den Universitäten Freiburg und Zürich. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Universität Hildesheim. Dort promovierte sie zum Thema Kriminalitätsfurcht. Seit August 2025 ist sie als schulpsychologische Dezernentin beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung in Hannover tätig. Das Wichtigste, was sie in ihrer wissenschaftlichen Arbeit zur Kriminalitätsfurcht für sich selbst gelernt hat, ist, dass Ängste stark kontextabhängig sind: Je nach Situation, Umgebung und eigenen Erfahrungen können sie trotz rationalem Wissen sehr real und belastend wirken.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Philo Schäfer & Felix Krumme
Illustration: Philo Schäfer
Solche Dinge passieren – aber vermutlich viel seltener als die meisten von uns denken. Denn die Verbreitung von Angst vor Kriminalität folgt nicht immer der tatsächlichen Kriminalitätssstatistik. In dieser Folge spricht Moderatorin Sara Reinke mit der Psychologin Dr. Marie von Seeler darüber, wie persönliche Erfahrungen, Medienberichterstattung und politischer Diskurs Kriminalitätsfurcht beeinflussen und wie ein rationaler Umgang damit aussehen kann.
Zur Person
Marie von Seeler studierte Psychologie an den Universitäten Freiburg und Zürich. Nach Abschluss ihres Studiums arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Psychologischen Institut der Universität Hildesheim. Dort promovierte sie zum Thema Kriminalitätsfurcht. Seit August 2025 ist sie als schulpsychologische Dezernentin beim Regionalen Landesamt für Schule und Bildung in Hannover tätig. Das Wichtigste, was sie in ihrer wissenschaftlichen Arbeit zur Kriminalitätsfurcht für sich selbst gelernt hat, ist, dass Ängste stark kontextabhängig sind: Je nach Situation, Umgebung und eigenen Erfahrungen können sie trotz rationalem Wissen sehr real und belastend wirken.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Philo Schäfer & Felix Krumme
Illustration: Philo Schäfer
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03.03.2026
44 Minuten
Den Link auf diese Podcast-Folge solltet ihr wirklich nicht anklicken – außer ihr wollt wissen, warum ihr ihn trotzdem unbedingt anklicken müsst.
„Clickbaiting“ heißt die Methode, mit der Medienschaffende Überschriften, Teaser und Vorschaubilder so zuspitzen, dass sie maximale Aufmerksamkeit ziehen und euch zum Weiterklicken bringen – mit spannenden Infos, starken Emotionen und manchmal auch mit gezielter Irreführung. Und genau so entsteht der Sog, der euch am Ende sogar durch die Paywall führt: noch ein Klick, noch ein Detail – und plötzlich geht’s um den ganzen Beitrag oder gleich ums Abo.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Bettina Kluge, Sprach- und Übersetzungswissenschaftlerin. Sie zeigt aus wissenschaftlicher Perspektive, wie Clickbaiting Mediennutzung, Journalismus und Wissenschaftskommunikation verändert – und wie wir als Nutzende lernen können, solche Mechanismen zu erkennen und reflektierter damit umzugehen.
Zur Person
Prof. Dr. Bettina Kluge ist Professorin für Angewandte Sprachwissenschaft (Schwerpunkt Spanisch) am Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation und nebenberufliche Vizepräsidentin für Internationales und Chancengleichheit an der Universität Hildesheim. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben zu Medienlinguistik und Kommunikation in den Sozialen Medien auch Migrationslinguistik, Interaktionale Soziolinguistik, Anredeforschung, Kontrastive Pragmatik, audiovisuelle Übersetzung, insbesondere Voice-over-Übersetzung sowie Fachkommunikationswissenschaft.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Felix Krumme
Illustration: Philo Schäfer
„Clickbaiting“ heißt die Methode, mit der Medienschaffende Überschriften, Teaser und Vorschaubilder so zuspitzen, dass sie maximale Aufmerksamkeit ziehen und euch zum Weiterklicken bringen – mit spannenden Infos, starken Emotionen und manchmal auch mit gezielter Irreführung. Und genau so entsteht der Sog, der euch am Ende sogar durch die Paywall führt: noch ein Klick, noch ein Detail – und plötzlich geht’s um den ganzen Beitrag oder gleich ums Abo.
In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. Bettina Kluge, Sprach- und Übersetzungswissenschaftlerin. Sie zeigt aus wissenschaftlicher Perspektive, wie Clickbaiting Mediennutzung, Journalismus und Wissenschaftskommunikation verändert – und wie wir als Nutzende lernen können, solche Mechanismen zu erkennen und reflektierter damit umzugehen.
Zur Person
Prof. Dr. Bettina Kluge ist Professorin für Angewandte Sprachwissenschaft (Schwerpunkt Spanisch) am Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation und nebenberufliche Vizepräsidentin für Internationales und Chancengleichheit an der Universität Hildesheim. Zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen neben zu Medienlinguistik und Kommunikation in den Sozialen Medien auch Migrationslinguistik, Interaktionale Soziolinguistik, Anredeforschung, Kontrastive Pragmatik, audiovisuelle Übersetzung, insbesondere Voice-over-Übersetzung sowie Fachkommunikationswissenschaft.
Moderation: Sara Reinke
Schnitt: Philo Schäfer & Akira Behrmann
Einspieler: Felix Krumme
Illustration: Philo Schäfer
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Ein Podcast aus der Wissenschaft
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