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23 Minuten
Ist das Verbot von Leihmutterschaft in Deutschland noch zeitgemäß? Oder ist es ein Relikt, das die Rechte von Frauen auf sexuelle Selbstbestimmung verletzt?

Auch wenn die Debatte rund um Jens Spahn bereits am abebben ist, möchten wir am Thema dranbleiben. Wir fassen die Diskussionen der letzten Wochen für euch zusammen und schauen uns das Verbot von Leihmutterschaft und Eizellspende genauer an. Denn: Etwa jedes 10. Paar in Deutschland würde gerne Kinder kriegen, kann es aber nicht. Natürlich gibt es Wege wie eine Adoption. Aber für manche bleibt Leihmutterschaft oder Eizellspende am Ende der einzige Weg. Befürworter des Verbots sagen: „Es gibt keinen fairen Weg, einen Körper einer Frau für 9 Monate zu kaufen.” Kritiker dagegen: „Das jetzige Verbot der Leihmutterschaft und der Eizellspende, das ist ein Grundrechtseingriff."

Ist das tatsächlich so? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Hanna Grabbe, Redakteurin im Ressort Wissen der ZEIT.

Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.

#Leihmutterschaft #Eizellspende #Spahn #Frauenrechte #Kinderwunsch # #diezeit
22 Minuten
Am Abend des 4. August schlägt am Flughafen Leipzig/Halle eine Drohne in dieTragfläche einer ukrainischen Frachtmaschine ein. Genau dort sitzen dieTreibstofftanks. Der Sprengsatz zündet nicht. Vier Stunden liegt das Gerät auf dem Vorfeld, bis es kurz vor Mitternacht ein Busfahrer entdeckt. Darin: Militärsprengstoff in einer leeren Konservendose, zwei SIM-Karten, 5G-Antennen.Gesteuert wurde die Drohne über das Mobilfunknetz — für Radar unsichtbar. Die Indizien zeigen nach Russland. Ein Beweis fehlt. Constanze Kainz spricht mit Fabian Reinbold, politischer Korrespondent der ZEIT, über das, was die Sicherheitsbehörden belegen können, über das, was die Ermittler ausdrücklich nicht ausschließen — und darüber, was ein Staat mit so etwas eigentlich macht.

Unsere Sendung sehen Sie immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify.

Moderation: Constanze Kainz Postproduktion: Simon Schmalhorst Redaktion, Skript, Produktion und Regie: Matthias Giordano, Julia Brötz Kamera und Licht: David Prior, Charlotte Simon Studioassistenz: Carla Moritz Illustration und Stimme: Matthias Giordano Ressortleitung Video: Max Boenke Technisches Konzept: Sven Wolters Videodesign: Fabian Friedrich, Adele Ogiermann, Ulf Stättmayer, Nicolás Grone Musik: Konrad Peschmann, soundskin

 
27 Minuten
War Opa in der SS oder SA? In Hitlers Schutzstaffel und Sturmabteilung, die im Namen der NS-Ideologie mordeten? DIE ZEIT hat hunderttausende Personalakten erstmals aufbereitet und ⁠eine Suchmaschine veröffentlicht⁠, die Antworten liefern kann. 

Wenn es um die NS-Vergangenheit geht, wird in vielen Familien bis heute geschwiegen. Oder es werden Geschichten erzählt, wie Widerstand geleistet wurde. Die Zahlen aber zeigen etwas anderes: Allein die SA hatte zwischen 1920 und 1945 4,5 Millionen Mitglieder. Die SS weitere hunderttausende. Im aktiven Widerstand waren dagegen nur 0,2 Prozent der Bevölkerung. Vermutlich waren Opa, Urgroßvater oder der Onkel also doch nicht so unschuldig. 

Mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hat DIE ZEIT Lebensläufe, Briefe, Charakterzeugnisse und viele weitere Originaldokumente aus der NS-Zeit online durchsuchbar gemacht. Name, Geburtsort und Geburtsjahr reichen, um in wenigen Sekunden herausfinden, wer Mitglied oder Anwärter der SA oder SS war. 

Was bedeutet es, wenn ihr dort ein Familienmitglied findet? Was verraten euch die Akten – was aber auch nicht? Und welche Bedeutung haben diese Unterlagen für uns als Gesellschaft? Darüber spricht Constanze Kainz in der 143. Folge von “Was jetzt? – Die Woche” mit Christian Staas, der das Geschichts-Ressort bei der ZEIT leitet. 

Unsere Sendung seht ihr immer donnerstags auf zeit.de und auf YouTube sowie als Videopodcast bei Apple Podcasts und Spotify. 

 

#NSDAP #Nazis #Nationalsozialismus #SS #diezeit 
14 Sekunden
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26 Minuten
Die Fußball‑WM 2026 soll das größte Turnier der Geschichte werden. Gleichzeitig drohen bei einigen Spielen halb leere Stadien, die Ticketpreise erreichen Rekordhöhen und die Fifa verdient so viel Geld wie nie zuvor.

Doch die Debatte reicht weit über dieses Turnier hinaus. Immer mehr Investoren drängen in den Fußball, Traditionsvereine werden zu Anlageobjekten, und Milliarden fließen in einen Sport, der sich zunehmend als globales Geschäft versteht. Während Klubs, Verbände und Eigentümer von immer neuen Einnahmequellen profitieren, fragen sich viele Fans, ob der Fußball dabei etwas von dem verliert, was ihn einst ausgemacht hat.

In der 142. Folge von Was jetzt? – Die Woche spricht Moderatorin Dilan Gropengiesser mit Sportredakteur Oliver Fritsch darüber, wer vom Milliardenboom des Fußballs profitiert, wie groß der wirtschaftliche Nutzen der WM 2026 tatsächlich ist – und ob die zunehmende Kommerzialisierung den Sport verändert.

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Über diesen Podcast

Im Videopodcast "Was jetzt? – Die Woche" von DIE ZEIT vertieft Moderatorin Dilan Gropengiesser jeden Donnerstag mit Expertinnen und Experten ein wichtiges gesellschaftspolitisches Thema der Woche.
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„Was jetzt? – Die Woche“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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