Ungleichheit: Gefährdet Reichtum unsere Demokratie?
30 Minuten
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Monat
Laut einer neuen Oxfam‑Studie gefährdet die extreme Ungleichheit
zwischen Arm und Reich zunehmend die Demokratie. Weltweit besitzen
rund 3.000 Milliardäre zusammen 15,75 Billionen Euro, während fast
die Hälfte der Menschheit in Armut lebt. Auch Deutschland gehört
mit über 170 Milliardärinnen und Milliardären zu den Ländern mit
den meisten Superreichen weltweit. Ungleichheit in
Deutschland zeigt sich auch bei Einkommen und Chancen. Während die
Gehälter von DAX‑Vorständen seit 2019 etwa 30‑mal so stark
gestiegen sind wie die Reallöhne der Beschäftigten, lebt rund ein
Fünftel der Bevölkerung in Deutschland in Armut. Gleichzeitig sinkt
die soziale Durchlässigkeit: Wer arm ist, bleibt meist arm, wer
reich ist, bleibt reich. Diese Ungleichheit hat politische
Folgen und birgt Gefahren für die Demokratie. Menschen, die sich
ökonomisch abgehängt fühlen, verlieren laut einer Studie der
Hans‑Böckler‑Stiftung häufiger Vertrauen in Politik und Staat und
wählen überdurchschnittlich oft populistische oder rechte Parteien.
Gleichzeitig nutzen Superreiche ihre Macht aktiv politisch. Oxfam
warnt: Wenn Vermögen sich in wenigen Händen konzentriert und
politische Entscheidungen zunehmend den Interessen der Reichsten
folgen, gerät die Demokratie selbst unter Druck. Wie
gefährlich ist die wachsende Ungleichheit für Deutschlands
Gesellschaft – und für ihre politischen Institutionen? Und kann man
Ungleichheit überwinden?
zwischen Arm und Reich zunehmend die Demokratie. Weltweit besitzen
rund 3.000 Milliardäre zusammen 15,75 Billionen Euro, während fast
die Hälfte der Menschheit in Armut lebt. Auch Deutschland gehört
mit über 170 Milliardärinnen und Milliardären zu den Ländern mit
den meisten Superreichen weltweit. Ungleichheit in
Deutschland zeigt sich auch bei Einkommen und Chancen. Während die
Gehälter von DAX‑Vorständen seit 2019 etwa 30‑mal so stark
gestiegen sind wie die Reallöhne der Beschäftigten, lebt rund ein
Fünftel der Bevölkerung in Deutschland in Armut. Gleichzeitig sinkt
die soziale Durchlässigkeit: Wer arm ist, bleibt meist arm, wer
reich ist, bleibt reich. Diese Ungleichheit hat politische
Folgen und birgt Gefahren für die Demokratie. Menschen, die sich
ökonomisch abgehängt fühlen, verlieren laut einer Studie der
Hans‑Böckler‑Stiftung häufiger Vertrauen in Politik und Staat und
wählen überdurchschnittlich oft populistische oder rechte Parteien.
Gleichzeitig nutzen Superreiche ihre Macht aktiv politisch. Oxfam
warnt: Wenn Vermögen sich in wenigen Händen konzentriert und
politische Entscheidungen zunehmend den Interessen der Reichsten
folgen, gerät die Demokratie selbst unter Druck. Wie
gefährlich ist die wachsende Ungleichheit für Deutschlands
Gesellschaft – und für ihre politischen Institutionen? Und kann man
Ungleichheit überwinden?
Weitere Episoden
30 Minuten
vor 4 Tagen
26 Minuten
vor 1 Woche
27 Minuten
vor 2 Wochen
26 Minuten
vor 1 Monat
25 Minuten
vor 1 Monat
In Podcasts werben
Kommentare (0)